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ISSN: 0943-2779

Industrielle Beziehungen 1-2019 | Freie Beiträge

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ISSN: 0943-2779
Kategorien: Einzelhefte, Open Access

Content

Industrielle Beziehungen
1-2019: Freie Beiträge

Martin Behrens / Werner Nienhüser / Wenzel Matiaske / Sophie Rosenbohm / Carsten Wirth: Wechsel in der Redaktion: Zur Verabschiedung von Britta Rehder und zur Begrüßung von Susanne Pernicka
Reinhard Bahnmüller / Markus Hoppe / Walter Mugler / Rainer Salm / Martin Schwarz-Kocher: Wohin treibt die Leistungsentlohnung? Befunde aus der Metall- und Elektroindustrie
Markus Helfen / Manuel Nicklich / Jörg Sydow: Arbeitspolitische Verankerung des deutschen Windkraftanlagenbaus? Empirische Befunde zu ausgewählten Fallunternehmen
Axel Walther / Hannah Möltner / Michèle Morner: Die Motivation von Arbeitnehmervertreterinnen und -vertretern zur Übernahme eines Aufsichtsratsmandats: Ein qualitativer Ansatz
Ingrid Artus / Stefan Röhrer: Betriebsratsgründungen als kollektive Deutungskämpfe um Mitbestimmung

Tagungsbericht
Philipp Lorig: Jahrestagung der German Industrial Relations Association (GIRA) am 11. und 12. Oktober an der Hochschule Darmstadt

Nachruf
Stephan Fischer / Walter Müller-Jentsch: Nachruf auf Hansjörg Weitbrecht

Inhaltsverzeichnis herunterladen

 

Einzelbeitrag-Download (Open Access/Gebühr): indbez.budrich-journals.de
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Additional information

Publisher

ISSN

0943-2779

eISSN

1862-0035

Volume

26. Jahrgang 2019

Edition

1

Erscheinungstermin

04.06.2019

Scope

122

Language

Deutsch

Format

17 x 24 cm

DOI

https://doi.org/10.3224/indbez.v26i1

Open Access-Lizenz

https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.de

Homepage

https://indbez.budrich-journals.de

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Autor*innen

Martin Behrens
Werner Nienhüser
Wenzel Matiaske
Sophie Rosenbohm
Carsten Wirth
Reinhard Bahnmüller
Walter Mugler
Martin Schwarz-Kocher
Markus Helfen
Manuel Nicklich
Hannah Möltner
Michèle Morner
Stefan Röhrer
Philipp Lorig
Stephan Fischer
Walter Müller-Jentsch

Schlagwörter

Arbeitnehmervertreter, Arbeitnehmervertreterinnen, Arbeitsbeziehungen, Aufsichtsrat, Betriebsrat, Betriebsratsgründung, Bewegungsforschung, Elektroindustrie, Entgeltrahmenabkommen, Entlohnung, Framing, Gerechtigkeit, Kollektive Mobilisierung, Leistung, Leistungsentgelt, Leistungsentlohnung, Metallindustrie, Mitbestimmung, Mobilisierungstheorie, Motivation, Selbstbestimmung, Selbstbestimmungstheorie, Windkraft, Windkraftanlagenbau

Abstracts

Wohin treibt die Leistungsentlohnung? Befunde aus der Metall- und Elektroindustrie (Reinhard Bahnmüller, Markus Hoppe, Walter Mugler, Rainer Salm, Martin Schwarz-Kocher)
Der Beitrag geht der Frage nach, welche Entwicklungen sich in der Metall- und Elektroindustrie seit der Debatte um eine arbeitgeberseitig für notwendig erachtete „Revitalisierung“ und von Arbeitssoziologen befürchtete „Vermarktlichung“ bzw. „Finalisierung“ der Leistungsentlohnung ergaben. Auf Basis einer schriftlichen Befragung von Personalverantwortlichen und Betriebsräten in Baden-Württemberg, Betriebsfallstudien und Expertengesprächen mit Vertretern der Gewerkschaft und der Arbeitgeberverbände sowie Daten der Verdiensterhebungen von Südwestmetall werden die Entwicklungen seit der Neujustierung des tarifvertraglichen Rahmens durch die Reform der Entgeltrahmenabkommen (ERA) Mitte des letzten Jahrzehnts nachgezeichnet. Es wird gezeigt, dass eine Revitalisierung ebenso wenig stattgefunden hat wie eine „Finalisierung“ bzw. „Vermarktlichung“ auf Basis eines nunmehr am Erfolg ausgerichteten Leistungsverständnisses, wie sie Arbeitssoziologie erwartete. Vielmehr hat sich die Leistungsentlohnung zu einem randständigen betrieblichen Gestaltungsfeld entwickelt, in dem schon länger anhaltende Trends fortgeschrieben und bisherige Prioritäten in der Methodenwahl beibehalten werden. Die Motivations-, Anreiz- sowie die Verteilungsfunktion hat das Leistungsentgelt vielfach verloren und auch als Instrument der Leistungsbegrenzung werden Leistungsentgeltsysteme nur noch selten wahrgenommen. Dennoch ist auf Seiten des Personalmanagements nur bei einer Minderheit ein deutlicher ausgeprägtes Unbehagen erkennbar, wohingegen Betriebsräte häufiger ihre Unzufriedenheit artikulieren, ohne allerdings mit Nachdruck auf Veränderung zu drängen. Für die Betriebs- wie für die Tarifparteien stellt sich gleichwohl die Frage, welche Funktion die Leistungsentlohnung angesichts ihrer partiellen Entleerung nicht zuletzt bei veränderten Führungsstrukturen haben kann und sollte. Schlagwörter: Entlohnung, Leistung, Leistungsentgelt, Arbeitsbeziehungen, Gerechtigkeit, Entgeltrahmenabkommen
» Einzelbeitrag kostenlos herunterladen (Budrich Journals)

Arbeitspolitische Verankerung des deutschen Windkraftanlagenbaus? Empirische Befunde zu ausgewählten Fallunternehmen (Markus Helfen, Manuel Nicklich, Jörg Sydow)
Über die personal- und arbeitspolitischen Besonderheiten in den Unternehmen der Erneuerbaren Energiewirtschaft ist vergleichsweise wenig bekannt. Dabei bieten insbesondere diese neu entstehenden bzw. entstandenen Branchen eine hervorragende Möglichkeit, die Verankerung in arbeitspolitischen Institutionen im Allgemeinen und im deutschen Kontext kollektiver Arbeitsbeziehungen im Besonderen zu erkunden. Der vorliegende Beitrag zielt daher auf die Beantwortung der Frage, ob und auf welche Weise im Zuge einer sich herausbildenden Personalpolitik auch eine arbeitspolitische Verankerung erfolgt und inwieweit inner- und überbetriebliche Kontextbedingungen auf diese Entwicklung einwirken. Schlagwörter: Industrielle Beziehungen, Konfliktlösung, Institutionalisierung, Mitbestimmung, Windenergie
» Einzelbeitrag kostenlos herunterladen (Budrich Journals)

Die Motivation von Arbeitnehmervertreterinnen und -vertretern zur Übernahme eines Aufsichtsratsmandats: Ein qualitativer Ansatz (Axel Walther, Hannah Möltner, Michèle Morner)
Der Beitrag untersucht auf Basis der Selbstbestimmungstheorie, wie Einflussgrößen des sozialen Kontexts Arbeitnehmervertreter und Arbeitnehmervertreterinnen zur Übernahme eines Aufsichtsratsmandats motivieren. Die Analyse von 29 teilstrukturierten Interviews zeigt ein breites Motivationsspektrum bei Arbeitnehmervertreterinnen und -vertretern in deutschen Aufsichtsräten börsennotierter Unternehmen. Wir zeigen, dass sich je nach Ausprägung einzelner Motivationsfaktoren drei unterschiedliche Motivationsprofile ergeben, die wir in ein „identifiziert/intrinsisches“, ein „ausgeglichenes“ und ein „introjiziert/externes“ Profil unterteilen. Mittels unserer qualitativen Analyse kristallisieren sich die Unterstützung durch persönliche Netzwerke und die Heranführung an ein Mandat als zwei wichtige Einflussgrößen des sozialen Kontexts heraus, wie Arbeitnehmervertreterinnen und -vertreter zur Übernahme eines Aufsichtsratsmandats motiviert werden können. Schlagwörter: Aufsichtsrat, Mitbestimmung, Arbeitnehmervertreter, Arbeitnehmervertreterinnen, Motivation, Selbstbestimmungstheorie
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Betriebsratsgründungen als kollektive Deutungskämpfe um Mitbestimmung (Ingrid Artus, Stefan Röhrer)
Der vorliegende Text will die disziplinäre Abschottung zwischen Bewegungsforschung und Theorie industrieller Beziehungen abbauen, indem er Theorieelemente der mobilization studies für die Analyse von Betriebsratsgründungsprozessen nutzt. Betriebsratsgründungen werden als interessenpolitische Mobilisierungsereignisse verstanden, deren Ergebnis davon abhängt, ob es innerbetrieblichen Kerngruppen gelingt, eine kollektive Umdeutung der hegemonialen politischen Kultur innerbetrieblicher Austauschbeziehungen zu erreichen. Die Analyse von zwei empirischen Fallbeispielen – einer gelungenen und einer gescheiterten Betriebsratsgründung – ermöglicht eine Evaluation zentraler Einflussfaktoren für den Erfolg von Betriebsratsgründungen. Schlagwörter: Bewegungsforschung, Mobilisierungstheorie, Mitbestimmung, Betriebsrat, Betriebsratsgründung, kollektive Mobilisierung, Framing
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Industrielle Beziehungen
1-2019: Freie Beiträge

Martin Behrens / Werner Nienhüser / Wenzel Matiaske / Sophie Rosenbohm / Carsten Wirth: Wechsel in der Redaktion: Zur Verabschiedung von Britta Rehder und zur Begrüßung von Susanne Pernicka
Reinhard Bahnmüller / Markus Hoppe / Walter Mugler / Rainer Salm / Martin Schwarz-Kocher: Wohin treibt die Leistungsentlohnung? Befunde aus der Metall- und Elektroindustrie
Markus Helfen / Manuel Nicklich / Jörg Sydow: Arbeitspolitische Verankerung des deutschen Windkraftanlagenbaus? Empirische Befunde zu ausgewählten Fallunternehmen
Axel Walther / Hannah Möltner / Michèle Morner: Die Motivation von Arbeitnehmervertreterinnen und -vertretern zur Übernahme eines Aufsichtsratsmandats: Ein qualitativer Ansatz
Ingrid Artus / Stefan Röhrer: Betriebsratsgründungen als kollektive Deutungskämpfe um Mitbestimmung

Tagungsbericht
Philipp Lorig: Jahrestagung der German Industrial Relations Association (GIRA) am 11. und 12. Oktober an der Hochschule Darmstadt

Nachruf
Stephan Fischer / Walter Müller-Jentsch: Nachruf auf Hansjörg Weitbrecht

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0943-2779

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1862-0035

Volume

26. Jahrgang 2019

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1

Erscheinungstermin

04.06.2019

Scope

122

Language

Deutsch

Format

17 x 24 cm

DOI

https://doi.org/10.3224/indbez.v26i1

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https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.de

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Sophie Rosenbohm
Carsten Wirth
Reinhard Bahnmüller
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Martin Schwarz-Kocher
Markus Helfen
Manuel Nicklich
Hannah Möltner
Michèle Morner
Stefan Röhrer
Philipp Lorig
Stephan Fischer
Walter Müller-Jentsch

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Abstracts

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Wohin treibt die Leistungsentlohnung? Befunde aus der Metall- und Elektroindustrie (Reinhard Bahnmüller, Markus Hoppe, Walter Mugler, Rainer Salm, Martin Schwarz-Kocher)
Der Beitrag geht der Frage nach, welche Entwicklungen sich in der Metall- und Elektroindustrie seit der Debatte um eine arbeitgeberseitig für notwendig erachtete „Revitalisierung“ und von Arbeitssoziologen befürchtete „Vermarktlichung“ bzw. „Finalisierung“ der Leistungsentlohnung ergaben. Auf Basis einer schriftlichen Befragung von Personalverantwortlichen und Betriebsräten in Baden-Württemberg, Betriebsfallstudien und Expertengesprächen mit Vertretern der Gewerkschaft und der Arbeitgeberverbände sowie Daten der Verdiensterhebungen von Südwestmetall werden die Entwicklungen seit der Neujustierung des tarifvertraglichen Rahmens durch die Reform der Entgeltrahmenabkommen (ERA) Mitte des letzten Jahrzehnts nachgezeichnet. Es wird gezeigt, dass eine Revitalisierung ebenso wenig stattgefunden hat wie eine „Finalisierung“ bzw. „Vermarktlichung“ auf Basis eines nunmehr am Erfolg ausgerichteten Leistungsverständnisses, wie sie Arbeitssoziologie erwartete. Vielmehr hat sich die Leistungsentlohnung zu einem randständigen betrieblichen Gestaltungsfeld entwickelt, in dem schon länger anhaltende Trends fortgeschrieben und bisherige Prioritäten in der Methodenwahl beibehalten werden. Die Motivations-, Anreiz- sowie die Verteilungsfunktion hat das Leistungsentgelt vielfach verloren und auch als Instrument der Leistungsbegrenzung werden Leistungsentgeltsysteme nur noch selten wahrgenommen. Dennoch ist auf Seiten des Personalmanagements nur bei einer Minderheit ein deutlicher ausgeprägtes Unbehagen erkennbar, wohingegen Betriebsräte häufiger ihre Unzufriedenheit artikulieren, ohne allerdings mit Nachdruck auf Veränderung zu drängen. Für die Betriebs- wie für die Tarifparteien stellt sich gleichwohl die Frage, welche Funktion die Leistungsentlohnung angesichts ihrer partiellen Entleerung nicht zuletzt bei veränderten Führungsstrukturen haben kann und sollte. Schlagwörter: Entlohnung, Leistung, Leistungsentgelt, Arbeitsbeziehungen, Gerechtigkeit, Entgeltrahmenabkommen
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Arbeitspolitische Verankerung des deutschen Windkraftanlagenbaus? Empirische Befunde zu ausgewählten Fallunternehmen (Markus Helfen, Manuel Nicklich, Jörg Sydow)
Über die personal- und arbeitspolitischen Besonderheiten in den Unternehmen der Erneuerbaren Energiewirtschaft ist vergleichsweise wenig bekannt. Dabei bieten insbesondere diese neu entstehenden bzw. entstandenen Branchen eine hervorragende Möglichkeit, die Verankerung in arbeitspolitischen Institutionen im Allgemeinen und im deutschen Kontext kollektiver Arbeitsbeziehungen im Besonderen zu erkunden. Der vorliegende Beitrag zielt daher auf die Beantwortung der Frage, ob und auf welche Weise im Zuge einer sich herausbildenden Personalpolitik auch eine arbeitspolitische Verankerung erfolgt und inwieweit inner- und überbetriebliche Kontextbedingungen auf diese Entwicklung einwirken. Schlagwörter: Industrielle Beziehungen, Konfliktlösung, Institutionalisierung, Mitbestimmung, Windenergie
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Die Motivation von Arbeitnehmervertreterinnen und -vertretern zur Übernahme eines Aufsichtsratsmandats: Ein qualitativer Ansatz (Axel Walther, Hannah Möltner, Michèle Morner)
Der Beitrag untersucht auf Basis der Selbstbestimmungstheorie, wie Einflussgrößen des sozialen Kontexts Arbeitnehmervertreter und Arbeitnehmervertreterinnen zur Übernahme eines Aufsichtsratsmandats motivieren. Die Analyse von 29 teilstrukturierten Interviews zeigt ein breites Motivationsspektrum bei Arbeitnehmervertreterinnen und -vertretern in deutschen Aufsichtsräten börsennotierter Unternehmen. Wir zeigen, dass sich je nach Ausprägung einzelner Motivationsfaktoren drei unterschiedliche Motivationsprofile ergeben, die wir in ein „identifiziert/intrinsisches“, ein „ausgeglichenes“ und ein „introjiziert/externes“ Profil unterteilen. Mittels unserer qualitativen Analyse kristallisieren sich die Unterstützung durch persönliche Netzwerke und die Heranführung an ein Mandat als zwei wichtige Einflussgrößen des sozialen Kontexts heraus, wie Arbeitnehmervertreterinnen und -vertreter zur Übernahme eines Aufsichtsratsmandats motiviert werden können. Schlagwörter: Aufsichtsrat, Mitbestimmung, Arbeitnehmervertreter, Arbeitnehmervertreterinnen, Motivation, Selbstbestimmungstheorie
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Betriebsratsgründungen als kollektive Deutungskämpfe um Mitbestimmung (Ingrid Artus, Stefan Röhrer)
Der vorliegende Text will die disziplinäre Abschottung zwischen Bewegungsforschung und Theorie industrieller Beziehungen abbauen, indem er Theorieelemente der mobilization studies für die Analyse von Betriebsratsgründungsprozessen nutzt. Betriebsratsgründungen werden als interessenpolitische Mobilisierungsereignisse verstanden, deren Ergebnis davon abhängt, ob es innerbetrieblichen Kerngruppen gelingt, eine kollektive Umdeutung der hegemonialen politischen Kultur innerbetrieblicher Austauschbeziehungen zu erreichen. Die Analyse von zwei empirischen Fallbeispielen – einer gelungenen und einer gescheiterten Betriebsratsgründung – ermöglicht eine Evaluation zentraler Einflussfaktoren für den Erfolg von Betriebsratsgründungen. Schlagwörter: Bewegungsforschung, Mobilisierungstheorie, Mitbestimmung, Betriebsrat, Betriebsratsgründung, kollektive Mobilisierung, Framing
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