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ISBN: 978-3-8474-0592-4

Pathetische Politikvermittlung

Zur Bedeutung von Emotionen in der Europakommunikation

AutorInnen/HerausgeberInnen:

Erscheinungsdatum : ca. 13.12.2021

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ISBN: 978-3-8474-0592-4
Kategorien: Politics

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In ganz Europa wächst die Skepsis gegenüber der EU. Obwohl es an Informationen nicht mangelt, gelingt es weder den politischen AkteurInnen noch den damit beauftragten BeamtInnen, Europa den BürgerInnen nahezubringen. Der Autor stellt mit dem Konzept der Pathetischen Politikvermittlung einen Ansatz zur Behebung dieses Vermittlungsdefizits vor, der mit der gezielten Ansprache von Emotionen als Teil politischer Kommunikation arbeitet.

Lässt sich Europa über die Ansprache von Emotionen besser vermitteln als über den bisherigen, stark informationsorientierten Ansatz? Welche Rolle können Emotionen in der strategischen politischen Kommunikation spielen?

Neben den politikfeldspezifischen und institutionellen Krisen leidet das institutionelle Europa auch an einem Vermittlungsdefizit. Den institutionellen AkteurInnen gelingt es nicht, über die Routine- und Krisenkommunikation hinaus, die „Idee Europa“ den BürgerInnen zu vermitteln. Diese Europavermittlung erscheint aber umso notwendiger, da sich das institutionelle Europa nicht nur als zentraler Akteur in integrierten Politikfeldern entpuppt, sondern sich auch auf den Weg macht nolens volens zu einer Transferunion zu werden. Auf der Rezipienten-Seite steht dabei eine Bevölkerung, die wesentliche Errungenschaften Europas, wie den innereuropäischen Frieden, nicht mehr mit dem Integrationsprozess in Verbindung bringt oder diese Errungenschaften konsumiert hat. Die EU- Institutionen setzen dem Vermittlungsdefizit eine für unverfänglich gehaltene Vermittlung von ‚Fakten‘ und Informationen entgegen. Der Autor analysiert die Kommunikationsstrategie der EU-Institutionen, mit dem Schwerpunkt Kommission, nimmt aber auch politische AkteurInnen auf europäischer und nationaler Ebene in den Blick. Auf der theoretischen Ebene wird ein Politikvermittlungsansatz entwickelt, der dazu beitragen könnte, die Ansprache von Emotionen (aber nicht ausschließlich) im europäischen Kontext, zu einem Bestandteil strategischer Politikvermittlung werden zu lassen.

 

Der Autor:

Dr. phil.Timo S. Werner,

Geschäftsführer Frank-Loeb-Institut Universität Koblenz-Landau, Campus Landau

Additional information

Publisher

ISBN

978-3-8474-0592-4

eISBN

978-3-8474-0979-3

Format

A5

Scope

ca. 290

Year of publication

2021

Date of publication

ca. 13.12.2021

Edition

1.

Language

Deutsch

Series

Schriftenreihe Politik und Kommunikation

Volume

3

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Autor*innen

Schlagwörter

Emotionen, Europakommunikation, Politikvermittlung

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In ganz Europa wächst die Skepsis gegenüber der EU. Obwohl es an Informationen nicht mangelt, gelingt es weder den politischen AkteurInnen noch den damit beauftragten BeamtInnen, Europa den BürgerInnen nahezubringen. Der Autor stellt mit dem Konzept der Pathetischen Politikvermittlung einen Ansatz zur Behebung dieses Vermittlungsdefizits vor, der mit der gezielten Ansprache von Emotionen als Teil politischer Kommunikation arbeitet.

Lässt sich Europa über die Ansprache von Emotionen besser vermitteln als über den bisherigen, stark informationsorientierten Ansatz? Welche Rolle können Emotionen in der strategischen politischen Kommunikation spielen?

Neben den politikfeldspezifischen und institutionellen Krisen leidet das institutionelle Europa auch an einem Vermittlungsdefizit. Den institutionellen AkteurInnen gelingt es nicht, über die Routine- und Krisenkommunikation hinaus, die „Idee Europa“ den BürgerInnen zu vermitteln. Diese Europavermittlung erscheint aber umso notwendiger, da sich das institutionelle Europa nicht nur als zentraler Akteur in integrierten Politikfeldern entpuppt, sondern sich auch auf den Weg macht nolens volens zu einer Transferunion zu werden. Auf der Rezipienten-Seite steht dabei eine Bevölkerung, die wesentliche Errungenschaften Europas, wie den innereuropäischen Frieden, nicht mehr mit dem Integrationsprozess in Verbindung bringt oder diese Errungenschaften konsumiert hat. Die EU- Institutionen setzen dem Vermittlungsdefizit eine für unverfänglich gehaltene Vermittlung von ‚Fakten‘ und Informationen entgegen. Der Autor analysiert die Kommunikationsstrategie der EU-Institutionen, mit dem Schwerpunkt Kommission, nimmt aber auch politische AkteurInnen auf europäischer und nationaler Ebene in den Blick. Auf der theoretischen Ebene wird ein Politikvermittlungsansatz entwickelt, der dazu beitragen könnte, die Ansprache von Emotionen (aber nicht ausschließlich) im europäischen Kontext, zu einem Bestandteil strategischer Politikvermittlung werden zu lassen.

 

Der Autor:

Dr. phil.Timo S. Werner,

Geschäftsführer Frank-Loeb-Institut Universität Koblenz-Landau, Campus Landau

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ISBN

978-3-8474-0592-4

eISBN

978-3-8474-0979-3

Format

A5

Scope

ca. 290

Year of publication

2021

Date of publication

ca. 13.12.2021

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Language

Deutsch

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Schriftenreihe Politik und Kommunikation

Volume

3

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