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Informationen zum Buch

ISBN: 978-3-8474-2049-1

Doing Social Work – Ethnografische Forschung als Theoriebildung

Erscheinungsdatum : 19.02.2018

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27,99  inkl. MwSt.34,90  inkl. MwSt.

ISBN: 978-3-8474-2049-1
Kategorien: Methoden, Soziale Arbeit

Beschreibung

Der Band zeigt das Potenzial ethnografischer Forschung für die Theoriebildung Sozialer Arbeit auf und verdeutlicht dies anhand von Forschungsergebnissen aus unterschiedlichen Arbeitsfeldern. Leitende Perspektiven sind unterschiedliche Herstellungsbedingungen Sozialer Arbeit, wie institutionelle Ordnungen, professionelles Wissen und Handeln sowie Aneignungsprozesse von Adressat_innen. Die Herausgeberinnen kategorisieren die Ergebnisse der ethnografischen Forschungsprojekte in einer beitragsübergreifenden Analyse: Entscheiden in Ungewissheit, Diffusitäten bespielen, Differenzkategorien (be-)nutzen sowie Alltägliches disziplinieren erscheinen als zentrale Modi der Herstellung Sozialer Arbeit.

Ethnografische Forschung diente der Sozialen Arbeit seit jeher dazu, praktische Zustände zu erfassen und sie insofern zu theoretisieren, dass sie als Denk- und Handlungsgrundlage für eine wissenschaftlich informierte und reflektierte Praxis dienen kann.

Nichtsdestotrotz erscheint ethnografische Forschung in der aktuellen wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit dem Feld Sozialer Arbeit eher unterrepräsentiert, auch lässt sich eine Systematisierung ihrer Ergebnisse vermissen, die fall- und feldübergreifende Theoretisierungspotenziale aufgreift.

Der Sammelband verfolgt das Ziel, aktuelle ethnografische Forschungsarbeiten zu vereinen und theoretisch zu reflektieren. Dabei werden nicht nur die Ergebnisse der vielfältigen Studien dargestellt, sondern auch die ihnen innewohnenden Erkenntnisse zur Verfasstheit Sozialer Arbeit als wichtiger Ertrag für die theoretische Weiterentwicklung Sozialer Arbeit sichtbar gemacht.

Der Band wird von einem einleitenden Beitrag der Herausgeberinnen eröffnet, der das Ziel des Bandes theoretisch-methodologisch begründet.

Die einzelnen Beiträge selbst beziehen sich auf unterschiedliche Handlungsfelder Sozialer Arbeit, wie stationäre Jugendhilfe, Kinderschutz, Schulsozialarbeit, offene Jugendarbeit, offene Drogenarbeit oder auch auf ein Lehrforschungsprojekt zum Umgang Sozialer Arbeit mit Demenz. Strukturiert wird der Band durch die Frage nach Praktiken und Bedingungen der Herstellung Sozialer Arbeit, wobei Perspektiven auf institutionelle Ordnungen, auf professionelles Wissen und Handeln als Konstruktionsbedingung und -leistung Sozialer Arbeit, auf Aneignung durch die Adressat_innen als Ko-Konstrukteur_innen Sozialer Arbeit, sowie auf die Herstellung Sozialer Arbeit im Forschungskontext.

Der Band schließt mit einem Resümee der Herausgeberinnen, das die dargestellten Ergebnisse beitragsübergreifend systematisiert und ihre Bedeutung für die Theoriebildung Sozialer Arbeit diskutiert.

Inhaltsverzeichnis ansehen

Aus dem Inhalt:

  • Einleitung: Doing Social Work – Ethnografische Forschung als Theoriebildung (Herausgeberinnen)
  • Die sanften Kontrolleure – 1975 und im Alter von über vierzig. Helga Cremer-Schäfer im Gespräch mit Rebekka Streck zu einer fast vergessenen ethnografischen Studie
  • Risiko als präventives Muster sozialarbeiterischen Deutens und Handelns. Eine Analyse der Konstruktion und Bearbeitung von Gewalt in der offenen Jugendarbeit
  • Professionalität und Standardisierung in der Sozialen Arbeit. Ethnografische Erkundungen und theoretische Implikationen zum praktischen Vollzug professionellen Urteilens am Beispiel des US-amerikanischen Kinderschutzes
  • Schulsozialarbeit als Herstellen einer Zwischenbühne. Ein durch Ethnografie sichtbar gewordenes theoretisches Konzept
  • Ausgestalten, Bespielen, Verändern. Wie Adressat_innen Soziale Arbeit herstellen
  • Ambivalentes Differenzieren. Ein ethnografischer Blick auf organisationales (Un)Doing Ethnicity in einem Schweizer Jugendamt
  • Geschlechterkonstruktionen in der Kindertageseinrichtung – ethnografische Perspektiven auf den elementarpädagogischen Alltag als Beitrag zur Professionalisierung der Sozialen Arbeit
  • Die Konstruktion von Demenz. Ethnografie eines Forschungsprozesses
  • Ethnografie des Essens in der Heimerziehung. Annäherungen an ein übersehenes ‚Tagesgeschäft‘ der stationären Jugendhilfe
  • Arbeiten heißt Strukturen einhalten. Eine ethnografische Untersuchung in Ausbildungsbetrieben der stationären Jugendhilfe
  • Fazit: Was kennzeichnet Soziale Arbeit? – Elemente einer Theorie des Doing Social Work

Die Herausgeberinnen:
Prof. Dr. Kathrin Aghamiri,
Professorin an der FH Münster

Prof. Dr. Anja Reinecke-Terner,
Professorin an der Hochschule Hannover

Prof. Dr. Rebekka Streck,
Professorin an der Evangelischen Hochschule Berlin

Prof. Dr. Ursula Unterkofler,
Professorin an der KSH München, Campus Benediktbeuern

Hier finden Sie den Waschzettel zum Buch (pdf- Infoblatt).

 

Zielgruppen:
Studierende, Lehrende und ForscherInnen in der Sozialen

Zusätzliche Information

Verlag

ISBN

978-3-8474-2049-1

eISBN

978-3-8474-1064-5

Format

A5

Umfang

220

Erscheinungsjahr

2018

Erscheinungsdatum

19.02.2018

Auflage

1.

Sprache

Deutsch

Reihe

Rekonstruktive Forschung in der Sozialen Arbeit

Band

21

Bewertungen

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Autor*innen

Kathrin Aghamiri
Anja Reinecke-Terner
Ursula Unterkofler

Schlagwörter

Ethnografische Forschung in der Sozialen Arbeit, Konstruktionsbedingungen Sozialer Arbeit, Theoriebildung

Rezensionen/Pressestimmen

Die Herausgeberinnen schlagen verschiedene Kategorien der Herstellung Sozialer Arbeit auf Grundlage einer Sekundäranalyse der einzelnen Beiträge vor. „Das ist gleichzeitig sehr praxisnah und führt aber zu interessanten Abstraktionen“, berichtet die Erziehungswissenschaftlerin, die am Fachbereich Sozialwesen Sozialpädagogik mit Schwerpunkt Soziale Arbeit und Schule lehrt.

www.fh-muenster.de, 26.10.2018

Ein spannend zu lesender Band, der als Grundlage zur Reflexion, als Praxisbegleitung und als Lehrbuch zur ethnografischen Forschung in keiner Bibliothek Sozialer Arbeit fehlen sollte.

socialnet.de, 05.09.2018

Beschreibung

Beschreibung

Der Band zeigt das Potenzial ethnografischer Forschung für die Theoriebildung Sozialer Arbeit auf und verdeutlicht dies anhand von Forschungsergebnissen aus unterschiedlichen Arbeitsfeldern. Leitende Perspektiven sind unterschiedliche Herstellungsbedingungen Sozialer Arbeit, wie institutionelle Ordnungen, professionelles Wissen und Handeln sowie Aneignungsprozesse von Adressat_innen. Die Herausgeberinnen kategorisieren die Ergebnisse der ethnografischen Forschungsprojekte in einer beitragsübergreifenden Analyse: Entscheiden in Ungewissheit, Diffusitäten bespielen, Differenzkategorien (be-)nutzen sowie Alltägliches disziplinieren erscheinen als zentrale Modi der Herstellung Sozialer Arbeit.

Ethnografische Forschung diente der Sozialen Arbeit seit jeher dazu, praktische Zustände zu erfassen und sie insofern zu theoretisieren, dass sie als Denk- und Handlungsgrundlage für eine wissenschaftlich informierte und reflektierte Praxis dienen kann.

Nichtsdestotrotz erscheint ethnografische Forschung in der aktuellen wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit dem Feld Sozialer Arbeit eher unterrepräsentiert, auch lässt sich eine Systematisierung ihrer Ergebnisse vermissen, die fall- und feldübergreifende Theoretisierungspotenziale aufgreift.

Der Sammelband verfolgt das Ziel, aktuelle ethnografische Forschungsarbeiten zu vereinen und theoretisch zu reflektieren. Dabei werden nicht nur die Ergebnisse der vielfältigen Studien dargestellt, sondern auch die ihnen innewohnenden Erkenntnisse zur Verfasstheit Sozialer Arbeit als wichtiger Ertrag für die theoretische Weiterentwicklung Sozialer Arbeit sichtbar gemacht.

Der Band wird von einem einleitenden Beitrag der Herausgeberinnen eröffnet, der das Ziel des Bandes theoretisch-methodologisch begründet.

Die einzelnen Beiträge selbst beziehen sich auf unterschiedliche Handlungsfelder Sozialer Arbeit, wie stationäre Jugendhilfe, Kinderschutz, Schulsozialarbeit, offene Jugendarbeit, offene Drogenarbeit oder auch auf ein Lehrforschungsprojekt zum Umgang Sozialer Arbeit mit Demenz. Strukturiert wird der Band durch die Frage nach Praktiken und Bedingungen der Herstellung Sozialer Arbeit, wobei Perspektiven auf institutionelle Ordnungen, auf professionelles Wissen und Handeln als Konstruktionsbedingung und -leistung Sozialer Arbeit, auf Aneignung durch die Adressat_innen als Ko-Konstrukteur_innen Sozialer Arbeit, sowie auf die Herstellung Sozialer Arbeit im Forschungskontext.

Der Band schließt mit einem Resümee der Herausgeberinnen, das die dargestellten Ergebnisse beitragsübergreifend systematisiert und ihre Bedeutung für die Theoriebildung Sozialer Arbeit diskutiert.

Inhaltsverzeichnis ansehen

Aus dem Inhalt:

  • Einleitung: Doing Social Work – Ethnografische Forschung als Theoriebildung (Herausgeberinnen)
  • Die sanften Kontrolleure – 1975 und im Alter von über vierzig. Helga Cremer-Schäfer im Gespräch mit Rebekka Streck zu einer fast vergessenen ethnografischen Studie
  • Risiko als präventives Muster sozialarbeiterischen Deutens und Handelns. Eine Analyse der Konstruktion und Bearbeitung von Gewalt in der offenen Jugendarbeit
  • Professionalität und Standardisierung in der Sozialen Arbeit. Ethnografische Erkundungen und theoretische Implikationen zum praktischen Vollzug professionellen Urteilens am Beispiel des US-amerikanischen Kinderschutzes
  • Schulsozialarbeit als Herstellen einer Zwischenbühne. Ein durch Ethnografie sichtbar gewordenes theoretisches Konzept
  • Ausgestalten, Bespielen, Verändern. Wie Adressat_innen Soziale Arbeit herstellen
  • Ambivalentes Differenzieren. Ein ethnografischer Blick auf organisationales (Un)Doing Ethnicity in einem Schweizer Jugendamt
  • Geschlechterkonstruktionen in der Kindertageseinrichtung – ethnografische Perspektiven auf den elementarpädagogischen Alltag als Beitrag zur Professionalisierung der Sozialen Arbeit
  • Die Konstruktion von Demenz. Ethnografie eines Forschungsprozesses
  • Ethnografie des Essens in der Heimerziehung. Annäherungen an ein übersehenes ‚Tagesgeschäft‘ der stationären Jugendhilfe
  • Arbeiten heißt Strukturen einhalten. Eine ethnografische Untersuchung in Ausbildungsbetrieben der stationären Jugendhilfe
  • Fazit: Was kennzeichnet Soziale Arbeit? – Elemente einer Theorie des Doing Social Work

Die Herausgeberinnen:
Prof. Dr. Kathrin Aghamiri,
Professorin an der FH Münster

Prof. Dr. Anja Reinecke-Terner,
Professorin an der Hochschule Hannover

Prof. Dr. Rebekka Streck,
Professorin an der Evangelischen Hochschule Berlin

Prof. Dr. Ursula Unterkofler,
Professorin an der KSH München, Campus Benediktbeuern

Hier finden Sie den Waschzettel zum Buch (pdf- Infoblatt).

 

Zielgruppen:
Studierende, Lehrende und ForscherInnen in der Sozialen

Bibliografie

Zusätzliche Information

Verlag

ISBN

978-3-8474-2049-1

eISBN

978-3-8474-1064-5

Format

A5

Umfang

220

Erscheinungsjahr

2018

Erscheinungsdatum

19.02.2018

Auflage

1.

Sprache

Deutsch

Reihe

Rekonstruktive Forschung in der Sozialen Arbeit

Band

21

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Kathrin Aghamiri
Anja Reinecke-Terner
Ursula Unterkofler

Schlagwörter

Rezensionen/Pressestimmen

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Die Herausgeberinnen schlagen verschiedene Kategorien der Herstellung Sozialer Arbeit auf Grundlage einer Sekundäranalyse der einzelnen Beiträge vor. „Das ist gleichzeitig sehr praxisnah und führt aber zu interessanten Abstraktionen“, berichtet die Erziehungswissenschaftlerin, die am Fachbereich Sozialwesen Sozialpädagogik mit Schwerpunkt Soziale Arbeit und Schule lehrt.

www.fh-muenster.de, 26.10.2018

Ein spannend zu lesender Band, der als Grundlage zur Reflexion, als Praxisbegleitung und als Lehrbuch zur ethnografischen Forschung in keiner Bibliothek Sozialer Arbeit fehlen sollte.

socialnet.de, 05.09.2018

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