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Informationen zum Buch

ISBN: 978-3-8474-0688-4

Handbuch Frühe Kindheit

(1 Kundenrezension)

Erscheinungsdatum : 27.01.2020

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75,99  inkl. MwSt.94,90  inkl. MwSt.

ISBN: 978-3-8474-0688-4
Kategorien: Erziehung

Beschreibung

Die zweite erweiterte Auflage des Handbuchs Frühe Kindheit gibt den aktuellen Stand der Forschung wieder. Es werden dabei sowohl theoretische als auch empirische Forschungsfelder und deren Ergebnisse vorgestellt sowie zusammengefasst. Das Aufwachsen von Kindern in der Dialektik von Abhängigkeit und Autonomie, von den ersten Lebensmonaten und -jahren hin zu relativ selbstständig handelnden Personen, rückt vor dem Hintergrund der sozialwissenschaftlich akzentuierten Ansätze in den ‚childhood studies‘ immer mehr in den Fokus von Forschung und der pädagogischen Ausbildung. Passend dazu ermöglichen die verschiedenen Beiträge des Handbuchs einen interdisziplinären Blick auf die Forschungs- und Handlungsfelder der frühen Kindheit und der Kindheitsforschung.

Gewinnertitel Budrich-Lieblingsbuch der Frankfurter Buchmesse 2020

Inhaltsverzeichnis + Leseprobe

Interview mit Braches-Chyrek

Die HerausgeberInnen:
Prof. Dr. Rita Braches-Chyrek, Otto-Friedrich-Universität Bamberg, Fakultät Humanwissenschaften, Institut für Erziehungswissenschaft, Lehrstuhl Sozialpädagogik
Prof. Dr. Michaela Hopf, Hochschule Düsseldorf, Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften, Wissenschaft, Theorien und Forschungsmethoden der Kindheitspädagogik
Prof. Dr. Charlotte Röhner, Bergische Universität Wuppertal, Fakultät für Human- und Sozialwissenschaften, Erziehungswissenschaft, Pädagogik der frühen Kindheit und der Primarstufe, Seniorprofessorin Goethe Universität Frankfurt
Prof. Dr. Heinz Sünker, Bergische Universität Wuppertal, Fakultät für Human- und Sozialwissenschaften, Erziehungswissenschaft, Sozialpädagogik, Sozialpolitik, Rudolf-Carnap-Senior-Professur

 

Hier finden Sie den Waschzettel zum Buch (pdf- Infoblatt).

 

Zielgruppen:
Studierende, Forschende und Lehrende der Erziehungswissenschaft und Sozialen Arbeit

Zusätzliche Information

Verlag

ISBN

978-3-8474-0688-4

eISBN

978-3-8474-0832-1

Format

A5

Umfang

849

Erscheinungsjahr

2020

Erscheinungsdatum

27.01.2020

Auflage

2. überarb. u. erw.

Sprache

Deutsch

1 Bewertung für Handbuch Frühe Kindheit

  1. Prof. Dr. Joachim Hage

    Wer unvermittelt eher zufällig oder im Ergebnis gezielter Suche auf das „Handbuch Frühe Kindheit“ stößt, sucht dem Grunde nach Antworten auf unterschiedliche Fragen einer gelingenden Erziehung, eines gesunden bzw. störungsfreien Aufwachsen sowie einer umfassenden und stabilen Herausbildung von intellektuellen Fähigkeiten oder einer Dimension dieser, die wir umgangssprachlich und allgemeinverständlich als Bildung bezeichnen dürfen.
    Das Handbuch mit seinen rund 850 Seiten weckt dann natürlich Erwartungen nach einem professionellen Zugang zu komplexen oder Einzelthemen im Elementarbereich, einer Suche nach Anregungen und Impulsen, die sich in der pädagogischen Prozessgestaltung widerspiegeln sollen, oder folgt einem spezifischen Interesse an einzelnen Spezialthemen bzw. dem Erkenntnisstand zu diesen Themen .
    Ein Blick in das außergewöhnlich aber doch nicht wirklich überraschend umfangreiche Inhaltsverzeichnis zeigt die erste Überraschung: eine ansprechende und sehr gut durchdachte Themenvielfalt. Dass sich hier eine Fachwissenschaft weitaus komplexer und vereinzelt auch thematisch tiefer darstellt als wir – also der fachlich engagierte und „aufgeklärte Leser / die Leserin – es vielleicht erwarten, ist die zweite Überraschung. Kenner der ersten Auflage sind hier sicherlich entspannter, da vieles für sie nicht neu und damit nicht der Status von Überraschungen sie überfällt.
    Die Texte sind anspruchsvoll und entsprechen einem hohen Standard vergleichbarer wissenschaftlich ausgerichteter Publikationen. Das bedeutet aber nicht, dass die Texte schwer verständlich sind. Im Gegenteil, es wird durchgängig (dem Lektorat darf an dieser Stelle durchaus neben den Autoren und Autorinnen Dank ausgesprochen werden) ein gut lesbarer Sprachstil gewährleistet.
    850 Seiten mag man als Herausforderung ansehen, jedoch selten wird ein Handbuch gleich einem Roman von der ersten bis zur letzten Seite gelesen.
    Es ist ein solides, fachlich aktuelles und auch „lehrreiches“ thematisch strukturiertes Nachschlagewerk, das in dieser Komplexität durchaus selten gefunden wird.
    Grundsätzlich positiv hervorzuheben ist, dass die Einzelbeiträge zwar jeweils einer themenspezifischen fachwissenschaftlichen quellenbasierten und konzentrierten Struktur folgen, aber trotzdem mit unterschiedlicher Ausprägung einen Praxisbezug in Richtung Gestaltung pädagogischer Prozesse inkludieren.
    Das Handbuch ist ein gelungenes Werk und sollten Eingang finden sowohl in die Handbibliotheken aller institutionellen Strukturen und Einrichtungen, die im Bereich der Frühen Kindheit arbeiten.
    Unstreitig sicherlich auch, dass es zugleich ein gutes fachliches Nachschlagewerk ist für Aus- und Weiterbildung sowie auch für Formen der individuellen Aneignung oder Erweiterung fachwissenschaftlicher Grundlagen im beruflichen Handlungsfeld.
    Der Zugang bzw. das inhaltliche Erschließen der einzelnen themenzentrierten Beiträge ist auch für weniger im Aneignen / Lesen von wissenschaftlichen Texten „geübte Akteure“ der Praxis oder der fachpolitischen Steuerung sowie die Qualitätsentwicklung unterstützenden Begleitung von Institutionen der frühen Kindheit ein Gewinn.
    Es ist nicht möglich, im Rahmen einer umfänglich begrenzten Rezension die Vielfalt der unabdingbaren Einzelthemen auch nur kurz zu referieren, deshalb muss an dieser Stelle dem interessierten Leser / der Leserin empfohlen werden, dass vor dem käuflichen Erwerb dieser mehr als 800 Seiten umfassenden Publikation ein Blick in das über diese hiesige Homepage des Verlages einsehbare Inhaltsverzeichnis zu wagen.
    Es ist so gut wie ausgeschlossen, dass Kindheitspädagogen, Wissenschaftler, Praktiker oder aus anderen Gründen am Thema Frühe Kindheit Interessierte kein Einzelthema finden, zu dem sie keinen besonderen Zugang oder keine Affinität entdecken.
    Wir blicken auf eine sehr breite Streuung komplexer und zugleich ausdifferenzierter Erfahrungen und deren theoretischen Reflexionen. Dieses Handbuch führt uns in gelungener Weise durch eine Themenvielfalt relevanter Fragestellungen und Inhalte, deren Verknüpfung von Theorie und ihrer „Vergegenständlichung“ in der Praxis sowohl als Phänomen als auch als Herausforderung pädagogischen Handelns.
    Die Publikation erscheint relativ hochpreisig, jedoch zeigt ein Vergleich mit ähnlichen Kompendien (medizinischer Bereich), dass es sich lohnt, dieses Handbuch als Printausgabe oder in einer digitalen Version als eBook (PDF) verfügbar zu haben.
    Die Mehrautoren*innenschaft – rd. 80 Autoren*innen sind in diesem Handbuch vertreten – ist ein Garant dafür, dass wir es hier nicht mit einem relativ einseitigen Verständnis oder einer linearen Interpretation von Früher Kindheit zu tun haben.
    Nachfolgend kann und soll nur jeweils eine kurze Einschätzung / Inhaltsangabe zu den einzelnen Kapiteln gegeben werden.
    Kapitel 1. Kindheit, Bildung und Gesellschaft
    Wenn wir die Herausforderungen der Begleitung früher Kindheit (Kindheiten!) begreifen wollen, müssen wir uns zwangsläufig mit der „Kulturgeschichte“ von Kindheit oder Kindheiten und ihrer Verbundenheit mit gesellschaftlichen Entwicklungsprozessen beschäftigen. Darauf geht ein grundlegender Beitrag eingangs mit der Begrifflichkeit „Koevolution von menschlicher Biologie und Kultur“ ein.
    Transformieren wir Auffassungen über Kindheiten, wie sie uns aus der historischen Bildungsforschung bekannt sind, ins Hier und Heute, dann kommen wir ohne den nahezu einleitenden Satz von Liegle „Die Vorstellung von der dynamischen und spannungsreichen Einheit von biologisch und sozial bestimmter Kindheit sollte erweitert werden zur Vorstellung von der dreifach, nämlich biologisch, sozial und selbst bestimmten Kindheit.“ nicht zu einem tragfähigen Verständnis aller in diesem Handbuch mehr oder weniger ausführlich angesprochenen Themen.
    Die erst relativ spät im Verlauf der Entwicklung der Menschheit sich ausformenden komplexeren Institutionen der Bildung, Erziehung und Betreuung (Schulpflicht) ist naturgemäß verbunden mit der „Professionalisierung“ der Personen bzw. der Akteure, die diesen Prozess der Pädagogisierung einerseits naiv gedanklich bis wissenschaftlich-theoretisch durchdringen müssen sowie auf der Ebene des praktischen Handelns Erfahrungen sammeln und verallgemeinern müssen.
    Dass Kindheit bzw. die Institutionalisierung von Erziehung letztlich auch zu einer „Kolonialisierung“ von Kindheit führen kann, wenn die Ausrichtung und die Inhalte der Erziehung (und Bildung) ausschließlich „für Zwecke des Staates oder gesellschaftlicher Interessengruppen instrumentalisiert“ werden, darauf verweist ebenfalls Liegle ohne darauf weiter vertiefend einzugehen. Historische oder auch aktuelle Beispiele hierfür sind der Fachwelt und natürlich auch der Allgemeinheit weitgehend bekannt.
    Damit eröffnet bereits das erste Kapitel mit einem grundlegenden Verständnis der gesellschaftlichen und historischen Determiniertheit einer ausformenden strukturellen und inhaltlichen Gestaltung der Frühen Kindheit in institutionalisierten sowie nicht organisatorisch stringenteren Formen eine tragfähige Betrachtungsdimension.
    Kapitel 2. Interdisziplinäre Perspektiven auf Entwicklung und Lernen
    Entwicklungen in der Frühen Kindheit werden u.a. gekennzeichnet durch zeitlich parallel oder zeitlich versetzt verlaufende unterschiedliche Entwicklungsprozesse. In diesem Kapitel werden einzelnen und weitgehend verknüpften Prozesse auch in ihrer jeweils historischen Erkenntnisgewinnung dargestellt sowie vor allem der aktuelle Erkenntnisstand referiert. Hierin eingeschlossen ist auch das das Aufzeigen von Auffälligkeiten in Entwicklungsverläufen sowie von „Störgrößen“ und ihren möglichen ursächlichen Hintergründen. Dieses Kapitel bietet insbesondere Praktiker*innen eine solide fachwissenschaftliche Basis für ein vertiefendes Verständnis von generalisierten alterstypischen Entwicklungsverläufen sowie den interindividuellen Abweichungen.
    Kapitel 3. Frühpädagogische Theorie und Handlungskonzepte
    Eine historisierende Draufsicht auf entsprechende Theorien und Handlungskonzepte umfasst letztlich einen Zeitraum von rd. 200 Jahren. Die Geschichte dieser Theorien und Handlungskonzepte ist weitgehend inhaltlich erschlossen. In diesem Kapitel ist die Möglichkeit gegeben, einen weitgehend zusammenfassenden Überblick über die einzelnen an gesellschaftliche (ökonomische und strukturelle) Entwicklungen gekoppelte Phasen und Prozesse dieser Theorieentwicklung sowie mit ihnen korrespondierende Handlungskonzepte zu erschließen bzw. ein individuelles Wissen hierüber zu reaktivieren.
    Kapitel 4. Methoden der frühen Kindheitsforschung
    Frühe Kindheit rückt seit vielen Jahren zunehmend in den Fokus weitgehend eigenständiger bzw. spezifischer Forschungsmethoden sowie ihrer methodologischen Grundlagen. „Kinder als soziale Akteure ihrer eigenen Entwicklung“ sowie Forschungsansätze, die auf einen Fokus „aus der Sicht des Kindes“ ausgerichtet sind, stellten und stellen forschungsmethodisch nahezu einen Paradigmenwechsel dar. Hier setzen die einzelnen Fachbeiträge in diesem Kapitel an und geben damit (zugleich) wertvolle und mit hoher Wahrscheinlichkeit auch „gewinnbringende“ Impulse für weitere Forschungsvorhaben sowie in besonderer Weise für die Vertreter*innen einer neuen Wissenschaftler*innen-Generation, die einen weiteren und bestandskräftigen Beitrag dazu erbringen können, dass die Wissenschaft von der Frühen Kindheit zwar verwurzelt ist mit allgemeinen erziehungswissenschaftlichen und entwicklungspsychologischen sowie entwicklungsphysiologischen Erkenntnissen, jedoch zweifelsohne eine eigene „Fachwissenschaft“ immer deutlicher auszuformen im Stande ist.
    Kapitel 5. Frühpädagogische Studien und Forschungsbefunde
    Eine Kernaussage dieses Kapitels ist, dass es in der Zwischenzeit bereits sehr viele Studien und Forschungsergebnisse gibt. Diese sind aber zum Teil noch auf der Umsetzungsebene – also in der Praxis – hinsichtlich einer umfassenden Kenntnisnahme und eines Aufgreifens von wichtigen Erkenntnissen in einem nachlaufenden Prozess.
    Obgleich eine sehr informative Referierung von aktuellen Forschungsbefunden erfolgt, bleibt aber eine Sichtweise auf reale oder denkbare Implementierung dieser Befunde weitgehend außen vor. Hier wäre in naher Zukunft eine zusammenfassende „Metastudie“ außerordentlich hilfreich, wenn diese zugleich eine ggf. bereits auf diese Befunde gelingende Praxis einschließen könnte.
    Kapitel 6. Lebenslagen und Kindeswohl
    Frühe Kindheit kann und muss vor allem auf der Ebene des Realen betrachtet werden, um im gesellschaftlichen Kontext mögliche strukturpolitische, fachlich-inhaltliche sowie letztlich qualitative Steuerungs- und Entwicklungsprozesse abzubilden und zu beeinflussen.
    Hierzu dienen verschiedene Instrumente und Methoden einer zentralen Sozialberichtserstattung und entsprechende differenzierende Statistiken.
    Reale Lebenslagen (familiäre und andere Entwicklungsbedingungen) sind Ausgangspunkt und zugleich eine Zieldimension (fach-)politischen Handelns in diesem Bereich.
    Ein Hinterfragen und eine Abbildung von Sozialstrukturen und Sozialisationsräumen sowie Gefährdungen (Armut, Kindeswohlgefährdung u. dgl.) auf der einen Seite sowie die Ausgestaltung eines umfassenden Kinderschutzes und von Kinderrechten auf der anderen Seite sind Gegenstand dieses Kapitels.
    Themen wie Kinder mit Fluchterfahrung und / oder Traumatisierung infolge von Flucht und Vertreibung sind aktuell und ergänzen dieses Kapitel notwendigerweise.
    Kapitel 7. Professionalisierung und institutionelle Anforderungen
    Professionalisierung und eine entsprechende begleitende Forschung sind in gewisser Weise ein gegenstandsadäquater „Output“ der veränderten Sichtweise auf Frühe Kindheit.
    Professionalisierung ohne eine Fortschreibung von Qualifikationsanforderungen, Ausbildungs- und Weiterbildungswegen sowie den ihnen zuzuordnenden Berufsbildern ist nicht denkbar. Das Kapitel stellt hierzu die richtigen Fragen bzw. inkludiert die verschiedenen Sach- und Fachthemen. Ebenso werden Ansätze, Instrumente und Methoden für das Gelingen einer umfassenden Professionalisierung aufgezeigt.
    Die Bedeutung Früher Hilfen als sozialstaatliche Aufgabe bzw. einer dem Kindeswohl entsprechenden und verpflichteten Intervention wird anhand konkreter Handlungsfelder hervorgehoben.
    Kapitel 8. Bildungs- und Erziehungsbereiche in der Frühen Kindheit
    Im abschließenden Kapitel stehen insbesondere Bildungsinhalte im Mittelpunkt. Noch vor nicht allzu langer Zeit wurden nahezu differenzierende Bildungspläne im Elementarbereich eher kritisch bis ablehnend betrachtet. Heute sind sie fester Bestandteil inhaltlicher Orientierungen für die verschiedenen Formen einer institutionalisierten Bildungs- und Erziehungsarbeit im Bereich der Frühen Kindheit.
    Beispielhaft werden theoretische Fundierungen und eine didaktische Konzeptionierung als Ausgangspunkt für nachfolgende Betrachtungen einzelner Bildungsbereiche dargelegt.
    In diesem Kapitel werden evtl. verstärkt Praktiker*innen Impulse finden, die die in den Bildungsplänen eher allgemein gehaltenen Inhalte in ihren fachwissenschaftlichen Strukturen und Didaktiken vertiefend erschließen.
    Zugleich werden in den einzelnen Beiträgen aktuelle Forschungsstände sowie Forschungsperspektiven aufgezeigt.

    Das Handbuch erfüllt aus meiner Sicht die breit gefächerten Erwartungen eines Standardwerkes zur Komplexität der Sichtweisen, Herausforderungen und Perspektiven einer weitgehend eigenständigen Fachwissenschaft der Frühen Kindheit.
    Es darf unstreitig als ein Kompendium für eine umfassende pädagogische Durchdringung und Erschließung der Frühen Kindheit aus tragfähigen fachwissenschaftlich fundierten Sichtweisen und Perspektiven bezeichnet werden.

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Autor*innen

Schlagwörter

BUKO 2021, Elementare Bildung, Kindheitsforschung, Pädagogik der frühen Kindheit

Pressestimmen/Rezensionen

Für Wissenschaftler*innen, sie sich in den gegenwärtigen Diskurs einarbeiten wollen, ist das Handbuch zudem sehr gut geeignet.
berufsbildung Zeitschrift für Theorie -Praxis-Dialog April 2021
„Dieses Handbuch ist für viele Nutzerinnen und Nutzer ein sehr hilfreiches Nachschlagewerk.“
www.socialnet.de  20.08.2020
„Das vorgelegte „Handbuch Frühe Kindheit“ ermöglicht es, eine Vielzahl an Einblicken und Vertiefungen innerhalb verschiedenster Diskurslagen zu früher Kindheit zu erhalten und fokussiert sich auf Theorien früher Kindheit im Bereich der Wissenschaft, Forschung und Praxis.“
www.socialnet.de 17.08.2020

Beschreibung

Beschreibung

Die zweite erweiterte Auflage des Handbuchs Frühe Kindheit gibt den aktuellen Stand der Forschung wieder. Es werden dabei sowohl theoretische als auch empirische Forschungsfelder und deren Ergebnisse vorgestellt sowie zusammengefasst. Das Aufwachsen von Kindern in der Dialektik von Abhängigkeit und Autonomie, von den ersten Lebensmonaten und -jahren hin zu relativ selbstständig handelnden Personen, rückt vor dem Hintergrund der sozialwissenschaftlich akzentuierten Ansätze in den ‚childhood studies‘ immer mehr in den Fokus von Forschung und der pädagogischen Ausbildung. Passend dazu ermöglichen die verschiedenen Beiträge des Handbuchs einen interdisziplinären Blick auf die Forschungs- und Handlungsfelder der frühen Kindheit und der Kindheitsforschung.

Gewinnertitel Budrich-Lieblingsbuch der Frankfurter Buchmesse 2020

Inhaltsverzeichnis + Leseprobe

Interview mit Braches-Chyrek

Die HerausgeberInnen:
Prof. Dr. Rita Braches-Chyrek, Otto-Friedrich-Universität Bamberg, Fakultät Humanwissenschaften, Institut für Erziehungswissenschaft, Lehrstuhl Sozialpädagogik
Prof. Dr. Michaela Hopf, Hochschule Düsseldorf, Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften, Wissenschaft, Theorien und Forschungsmethoden der Kindheitspädagogik
Prof. Dr. Charlotte Röhner, Bergische Universität Wuppertal, Fakultät für Human- und Sozialwissenschaften, Erziehungswissenschaft, Pädagogik der frühen Kindheit und der Primarstufe, Seniorprofessorin Goethe Universität Frankfurt
Prof. Dr. Heinz Sünker, Bergische Universität Wuppertal, Fakultät für Human- und Sozialwissenschaften, Erziehungswissenschaft, Sozialpädagogik, Sozialpolitik, Rudolf-Carnap-Senior-Professur

 

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Zielgruppen:
Studierende, Forschende und Lehrende der Erziehungswissenschaft und Sozialen Arbeit

Bibliografie

Zusätzliche Information

Verlag

ISBN

978-3-8474-0688-4

eISBN

978-3-8474-0832-1

Format

A5

Umfang

849

Erscheinungsjahr

2020

Erscheinungsdatum

27.01.2020

Auflage

2. überarb. u. erw.

Sprache

Deutsch

Bewertungen (1)

1 Bewertung für Handbuch Frühe Kindheit

  1. Prof. Dr. Joachim Hage

    Wer unvermittelt eher zufällig oder im Ergebnis gezielter Suche auf das „Handbuch Frühe Kindheit“ stößt, sucht dem Grunde nach Antworten auf unterschiedliche Fragen einer gelingenden Erziehung, eines gesunden bzw. störungsfreien Aufwachsen sowie einer umfassenden und stabilen Herausbildung von intellektuellen Fähigkeiten oder einer Dimension dieser, die wir umgangssprachlich und allgemeinverständlich als Bildung bezeichnen dürfen.
    Das Handbuch mit seinen rund 850 Seiten weckt dann natürlich Erwartungen nach einem professionellen Zugang zu komplexen oder Einzelthemen im Elementarbereich, einer Suche nach Anregungen und Impulsen, die sich in der pädagogischen Prozessgestaltung widerspiegeln sollen, oder folgt einem spezifischen Interesse an einzelnen Spezialthemen bzw. dem Erkenntnisstand zu diesen Themen .
    Ein Blick in das außergewöhnlich aber doch nicht wirklich überraschend umfangreiche Inhaltsverzeichnis zeigt die erste Überraschung: eine ansprechende und sehr gut durchdachte Themenvielfalt. Dass sich hier eine Fachwissenschaft weitaus komplexer und vereinzelt auch thematisch tiefer darstellt als wir – also der fachlich engagierte und „aufgeklärte Leser / die Leserin – es vielleicht erwarten, ist die zweite Überraschung. Kenner der ersten Auflage sind hier sicherlich entspannter, da vieles für sie nicht neu und damit nicht der Status von Überraschungen sie überfällt.
    Die Texte sind anspruchsvoll und entsprechen einem hohen Standard vergleichbarer wissenschaftlich ausgerichteter Publikationen. Das bedeutet aber nicht, dass die Texte schwer verständlich sind. Im Gegenteil, es wird durchgängig (dem Lektorat darf an dieser Stelle durchaus neben den Autoren und Autorinnen Dank ausgesprochen werden) ein gut lesbarer Sprachstil gewährleistet.
    850 Seiten mag man als Herausforderung ansehen, jedoch selten wird ein Handbuch gleich einem Roman von der ersten bis zur letzten Seite gelesen.
    Es ist ein solides, fachlich aktuelles und auch „lehrreiches“ thematisch strukturiertes Nachschlagewerk, das in dieser Komplexität durchaus selten gefunden wird.
    Grundsätzlich positiv hervorzuheben ist, dass die Einzelbeiträge zwar jeweils einer themenspezifischen fachwissenschaftlichen quellenbasierten und konzentrierten Struktur folgen, aber trotzdem mit unterschiedlicher Ausprägung einen Praxisbezug in Richtung Gestaltung pädagogischer Prozesse inkludieren.
    Das Handbuch ist ein gelungenes Werk und sollten Eingang finden sowohl in die Handbibliotheken aller institutionellen Strukturen und Einrichtungen, die im Bereich der Frühen Kindheit arbeiten.
    Unstreitig sicherlich auch, dass es zugleich ein gutes fachliches Nachschlagewerk ist für Aus- und Weiterbildung sowie auch für Formen der individuellen Aneignung oder Erweiterung fachwissenschaftlicher Grundlagen im beruflichen Handlungsfeld.
    Der Zugang bzw. das inhaltliche Erschließen der einzelnen themenzentrierten Beiträge ist auch für weniger im Aneignen / Lesen von wissenschaftlichen Texten „geübte Akteure“ der Praxis oder der fachpolitischen Steuerung sowie die Qualitätsentwicklung unterstützenden Begleitung von Institutionen der frühen Kindheit ein Gewinn.
    Es ist nicht möglich, im Rahmen einer umfänglich begrenzten Rezension die Vielfalt der unabdingbaren Einzelthemen auch nur kurz zu referieren, deshalb muss an dieser Stelle dem interessierten Leser / der Leserin empfohlen werden, dass vor dem käuflichen Erwerb dieser mehr als 800 Seiten umfassenden Publikation ein Blick in das über diese hiesige Homepage des Verlages einsehbare Inhaltsverzeichnis zu wagen.
    Es ist so gut wie ausgeschlossen, dass Kindheitspädagogen, Wissenschaftler, Praktiker oder aus anderen Gründen am Thema Frühe Kindheit Interessierte kein Einzelthema finden, zu dem sie keinen besonderen Zugang oder keine Affinität entdecken.
    Wir blicken auf eine sehr breite Streuung komplexer und zugleich ausdifferenzierter Erfahrungen und deren theoretischen Reflexionen. Dieses Handbuch führt uns in gelungener Weise durch eine Themenvielfalt relevanter Fragestellungen und Inhalte, deren Verknüpfung von Theorie und ihrer „Vergegenständlichung“ in der Praxis sowohl als Phänomen als auch als Herausforderung pädagogischen Handelns.
    Die Publikation erscheint relativ hochpreisig, jedoch zeigt ein Vergleich mit ähnlichen Kompendien (medizinischer Bereich), dass es sich lohnt, dieses Handbuch als Printausgabe oder in einer digitalen Version als eBook (PDF) verfügbar zu haben.
    Die Mehrautoren*innenschaft – rd. 80 Autoren*innen sind in diesem Handbuch vertreten – ist ein Garant dafür, dass wir es hier nicht mit einem relativ einseitigen Verständnis oder einer linearen Interpretation von Früher Kindheit zu tun haben.
    Nachfolgend kann und soll nur jeweils eine kurze Einschätzung / Inhaltsangabe zu den einzelnen Kapiteln gegeben werden.
    Kapitel 1. Kindheit, Bildung und Gesellschaft
    Wenn wir die Herausforderungen der Begleitung früher Kindheit (Kindheiten!) begreifen wollen, müssen wir uns zwangsläufig mit der „Kulturgeschichte“ von Kindheit oder Kindheiten und ihrer Verbundenheit mit gesellschaftlichen Entwicklungsprozessen beschäftigen. Darauf geht ein grundlegender Beitrag eingangs mit der Begrifflichkeit „Koevolution von menschlicher Biologie und Kultur“ ein.
    Transformieren wir Auffassungen über Kindheiten, wie sie uns aus der historischen Bildungsforschung bekannt sind, ins Hier und Heute, dann kommen wir ohne den nahezu einleitenden Satz von Liegle „Die Vorstellung von der dynamischen und spannungsreichen Einheit von biologisch und sozial bestimmter Kindheit sollte erweitert werden zur Vorstellung von der dreifach, nämlich biologisch, sozial und selbst bestimmten Kindheit.“ nicht zu einem tragfähigen Verständnis aller in diesem Handbuch mehr oder weniger ausführlich angesprochenen Themen.
    Die erst relativ spät im Verlauf der Entwicklung der Menschheit sich ausformenden komplexeren Institutionen der Bildung, Erziehung und Betreuung (Schulpflicht) ist naturgemäß verbunden mit der „Professionalisierung“ der Personen bzw. der Akteure, die diesen Prozess der Pädagogisierung einerseits naiv gedanklich bis wissenschaftlich-theoretisch durchdringen müssen sowie auf der Ebene des praktischen Handelns Erfahrungen sammeln und verallgemeinern müssen.
    Dass Kindheit bzw. die Institutionalisierung von Erziehung letztlich auch zu einer „Kolonialisierung“ von Kindheit führen kann, wenn die Ausrichtung und die Inhalte der Erziehung (und Bildung) ausschließlich „für Zwecke des Staates oder gesellschaftlicher Interessengruppen instrumentalisiert“ werden, darauf verweist ebenfalls Liegle ohne darauf weiter vertiefend einzugehen. Historische oder auch aktuelle Beispiele hierfür sind der Fachwelt und natürlich auch der Allgemeinheit weitgehend bekannt.
    Damit eröffnet bereits das erste Kapitel mit einem grundlegenden Verständnis der gesellschaftlichen und historischen Determiniertheit einer ausformenden strukturellen und inhaltlichen Gestaltung der Frühen Kindheit in institutionalisierten sowie nicht organisatorisch stringenteren Formen eine tragfähige Betrachtungsdimension.
    Kapitel 2. Interdisziplinäre Perspektiven auf Entwicklung und Lernen
    Entwicklungen in der Frühen Kindheit werden u.a. gekennzeichnet durch zeitlich parallel oder zeitlich versetzt verlaufende unterschiedliche Entwicklungsprozesse. In diesem Kapitel werden einzelnen und weitgehend verknüpften Prozesse auch in ihrer jeweils historischen Erkenntnisgewinnung dargestellt sowie vor allem der aktuelle Erkenntnisstand referiert. Hierin eingeschlossen ist auch das das Aufzeigen von Auffälligkeiten in Entwicklungsverläufen sowie von „Störgrößen“ und ihren möglichen ursächlichen Hintergründen. Dieses Kapitel bietet insbesondere Praktiker*innen eine solide fachwissenschaftliche Basis für ein vertiefendes Verständnis von generalisierten alterstypischen Entwicklungsverläufen sowie den interindividuellen Abweichungen.
    Kapitel 3. Frühpädagogische Theorie und Handlungskonzepte
    Eine historisierende Draufsicht auf entsprechende Theorien und Handlungskonzepte umfasst letztlich einen Zeitraum von rd. 200 Jahren. Die Geschichte dieser Theorien und Handlungskonzepte ist weitgehend inhaltlich erschlossen. In diesem Kapitel ist die Möglichkeit gegeben, einen weitgehend zusammenfassenden Überblick über die einzelnen an gesellschaftliche (ökonomische und strukturelle) Entwicklungen gekoppelte Phasen und Prozesse dieser Theorieentwicklung sowie mit ihnen korrespondierende Handlungskonzepte zu erschließen bzw. ein individuelles Wissen hierüber zu reaktivieren.
    Kapitel 4. Methoden der frühen Kindheitsforschung
    Frühe Kindheit rückt seit vielen Jahren zunehmend in den Fokus weitgehend eigenständiger bzw. spezifischer Forschungsmethoden sowie ihrer methodologischen Grundlagen. „Kinder als soziale Akteure ihrer eigenen Entwicklung“ sowie Forschungsansätze, die auf einen Fokus „aus der Sicht des Kindes“ ausgerichtet sind, stellten und stellen forschungsmethodisch nahezu einen Paradigmenwechsel dar. Hier setzen die einzelnen Fachbeiträge in diesem Kapitel an und geben damit (zugleich) wertvolle und mit hoher Wahrscheinlichkeit auch „gewinnbringende“ Impulse für weitere Forschungsvorhaben sowie in besonderer Weise für die Vertreter*innen einer neuen Wissenschaftler*innen-Generation, die einen weiteren und bestandskräftigen Beitrag dazu erbringen können, dass die Wissenschaft von der Frühen Kindheit zwar verwurzelt ist mit allgemeinen erziehungswissenschaftlichen und entwicklungspsychologischen sowie entwicklungsphysiologischen Erkenntnissen, jedoch zweifelsohne eine eigene „Fachwissenschaft“ immer deutlicher auszuformen im Stande ist.
    Kapitel 5. Frühpädagogische Studien und Forschungsbefunde
    Eine Kernaussage dieses Kapitels ist, dass es in der Zwischenzeit bereits sehr viele Studien und Forschungsergebnisse gibt. Diese sind aber zum Teil noch auf der Umsetzungsebene – also in der Praxis – hinsichtlich einer umfassenden Kenntnisnahme und eines Aufgreifens von wichtigen Erkenntnissen in einem nachlaufenden Prozess.
    Obgleich eine sehr informative Referierung von aktuellen Forschungsbefunden erfolgt, bleibt aber eine Sichtweise auf reale oder denkbare Implementierung dieser Befunde weitgehend außen vor. Hier wäre in naher Zukunft eine zusammenfassende „Metastudie“ außerordentlich hilfreich, wenn diese zugleich eine ggf. bereits auf diese Befunde gelingende Praxis einschließen könnte.
    Kapitel 6. Lebenslagen und Kindeswohl
    Frühe Kindheit kann und muss vor allem auf der Ebene des Realen betrachtet werden, um im gesellschaftlichen Kontext mögliche strukturpolitische, fachlich-inhaltliche sowie letztlich qualitative Steuerungs- und Entwicklungsprozesse abzubilden und zu beeinflussen.
    Hierzu dienen verschiedene Instrumente und Methoden einer zentralen Sozialberichtserstattung und entsprechende differenzierende Statistiken.
    Reale Lebenslagen (familiäre und andere Entwicklungsbedingungen) sind Ausgangspunkt und zugleich eine Zieldimension (fach-)politischen Handelns in diesem Bereich.
    Ein Hinterfragen und eine Abbildung von Sozialstrukturen und Sozialisationsräumen sowie Gefährdungen (Armut, Kindeswohlgefährdung u. dgl.) auf der einen Seite sowie die Ausgestaltung eines umfassenden Kinderschutzes und von Kinderrechten auf der anderen Seite sind Gegenstand dieses Kapitels.
    Themen wie Kinder mit Fluchterfahrung und / oder Traumatisierung infolge von Flucht und Vertreibung sind aktuell und ergänzen dieses Kapitel notwendigerweise.
    Kapitel 7. Professionalisierung und institutionelle Anforderungen
    Professionalisierung und eine entsprechende begleitende Forschung sind in gewisser Weise ein gegenstandsadäquater „Output“ der veränderten Sichtweise auf Frühe Kindheit.
    Professionalisierung ohne eine Fortschreibung von Qualifikationsanforderungen, Ausbildungs- und Weiterbildungswegen sowie den ihnen zuzuordnenden Berufsbildern ist nicht denkbar. Das Kapitel stellt hierzu die richtigen Fragen bzw. inkludiert die verschiedenen Sach- und Fachthemen. Ebenso werden Ansätze, Instrumente und Methoden für das Gelingen einer umfassenden Professionalisierung aufgezeigt.
    Die Bedeutung Früher Hilfen als sozialstaatliche Aufgabe bzw. einer dem Kindeswohl entsprechenden und verpflichteten Intervention wird anhand konkreter Handlungsfelder hervorgehoben.
    Kapitel 8. Bildungs- und Erziehungsbereiche in der Frühen Kindheit
    Im abschließenden Kapitel stehen insbesondere Bildungsinhalte im Mittelpunkt. Noch vor nicht allzu langer Zeit wurden nahezu differenzierende Bildungspläne im Elementarbereich eher kritisch bis ablehnend betrachtet. Heute sind sie fester Bestandteil inhaltlicher Orientierungen für die verschiedenen Formen einer institutionalisierten Bildungs- und Erziehungsarbeit im Bereich der Frühen Kindheit.
    Beispielhaft werden theoretische Fundierungen und eine didaktische Konzeptionierung als Ausgangspunkt für nachfolgende Betrachtungen einzelner Bildungsbereiche dargelegt.
    In diesem Kapitel werden evtl. verstärkt Praktiker*innen Impulse finden, die die in den Bildungsplänen eher allgemein gehaltenen Inhalte in ihren fachwissenschaftlichen Strukturen und Didaktiken vertiefend erschließen.
    Zugleich werden in den einzelnen Beiträgen aktuelle Forschungsstände sowie Forschungsperspektiven aufgezeigt.

    Das Handbuch erfüllt aus meiner Sicht die breit gefächerten Erwartungen eines Standardwerkes zur Komplexität der Sichtweisen, Herausforderungen und Perspektiven einer weitgehend eigenständigen Fachwissenschaft der Frühen Kindheit.
    Es darf unstreitig als ein Kompendium für eine umfassende pädagogische Durchdringung und Erschließung der Frühen Kindheit aus tragfähigen fachwissenschaftlich fundierten Sichtweisen und Perspektiven bezeichnet werden.

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Für Wissenschaftler*innen, sie sich in den gegenwärtigen Diskurs einarbeiten wollen, ist das Handbuch zudem sehr gut geeignet.
berufsbildung Zeitschrift für Theorie -Praxis-Dialog April 2021
„Dieses Handbuch ist für viele Nutzerinnen und Nutzer ein sehr hilfreiches Nachschlagewerk.“
www.socialnet.de  20.08.2020
„Das vorgelegte „Handbuch Frühe Kindheit“ ermöglicht es, eine Vielzahl an Einblicken und Vertiefungen innerhalb verschiedenster Diskurslagen zu früher Kindheit zu erhalten und fokussiert sich auf Theorien früher Kindheit im Bereich der Wissenschaft, Forschung und Praxis.“
www.socialnet.de 17.08.2020

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