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Informationen zur Zeitschrift

ISSN: 0943-2779

Industrielle Beziehungen 1-2018 | Freie Beiträge

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ISSN: 0943-2779

Inhalt

Industrielle Beziehungen
1-2018: Freie Beiträge

Patrick Ziltener / Heinz Gabathuler: Betriebliche Mitwirkung in der Schweiz – eine Untersuchung der Bestimmungen in Gesamtarbeitsverträgen
Reinhard Bahnmüller / Rainer Salm: Beteiligung und Tarifpolitik: Debatten, Ansätze und Grenzen am Beispiel der IG Metall
Ines Zapf: Verbreitung und betriebliche Bestimmungsfaktoren von Arbeitszeitkonten
Felix Syrovatka: Arbeitsmarktregulierung unter Beschuss. Die neue europäische Arbeitsmarktpolitik am Beispiel der Reformpolitik Frankreichs unter François Hollande
Renate Liebold: Autobiografieanalyse und dokumentarische Methode am Beispiel der Wirtschaftselite
Heiner Heiland: Review-Artikel: Zum aktuellen Stand des Plattformkapitalismus

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Zusätzliche Information

Verlag

ISSN

0943-2779

eISSN

1862-0035

Jahrgang

25. Jahrgang 2018

Ausgabe

1

Erscheinungsdatum

13.06.2018

Umfang

141

Sprache

Deutsch

Format

17 x 24 cm

DOI

https://doi.org/10.3224/indbez.v25i1

Open Access-Lizenz

https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.de

Homepage

https://indbez.budrich-journals.de

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Autor*innen

Schlagwörter

Arbeit Plattformkapitalismus, Arbeitsmarktpolitik, Arbeitsmarktregulierung, Arbeitszeit, Arbeitszeitflexibilisierung, Arbeitszeitkonten, Autobiografie, Autobiografieforschung, Betriebsräte, crowdwork, Digitalisierung, dokumentarische Methode, Euro Krise, Europäische Integration, Europäische Union, Frankreich, François Hollande, Gewerkschaften, IG Metall, industrielle Beziehungen, Mitbestimmung, Organisierung von Arbeit, Reformpolitik, Schweiz, Tarifpolitik, Tarifverhandlungen, Tarifverträge, Wirtschaftseliten, Work-Life-Balance, Zukunft der Arbeit

Abstracts

Betriebliche Mitwirkung in der Schweiz – eine Untersuchung der Bestimmungen in Gesamtarbeitsverträgen (Patrick Ziltener, Heinz Gabathuler)
Unser Beitrag untersucht in systematischer Weise die Regelungen zur betrieblichen Mitwirkung in Tarifverträgen (Gesamtarbeitsverträgen) in der Schweiz. Er geht von der These aus, dass wegen der späten Kodifizierung der Mitwirkung die formalen und inhaltlichen Kompetenzen von gewählten Arbeitnehmervertretungen in Tarifverträgen häufig über die gesetzlichen Bestimmungen hinausgehen. Wir widmen uns insbesondere Aspekten der „Verbetrieblichung“, d.h. der Verlagerung von Verhandlungskompetenzen von der Branchen- auf die Betriebsebene und zugleich von den Gewerkschaften auf die betrieblichen Arbeitnehmervertretungen. Es finden sich tatsächlich sehr häufig Bestimmungen, die über die gesetzlichen hinausgehen, auch wenn insgesamt das Niveau der Mitwirkungsrechte schweizerischer ArbeitnehmerInnen im europäischen Vergleich niedrig bleibt. Auch ein Einfluss der Gesetzgebung auf die vertraglichen Regelungen kann nachgewiesen werden – diese nahmen seit der Kodifizierung tendenziell zu ‒, während die Bedeutung der „Verbetrieblichung“ in der bisherigen Literatur wahrscheinlich überschätzt wurde. Schlagwörter: Mitbestimmung auf Betriebsebene, Betriebsräte, Schweiz, Tarifverträge
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Beteiligung und Tarifpolitik: Debatten, Ansätze und Grenzen am Beispiel der IG Metall (Reinhard Bahnmüller, Rainer Salm)
Mitgliederbeteiligung ist zu einem Top-Thema in den Gewerkschaften geworden. Der Beitrag rekonstruiert am Beispiel der IG Metall den Verlauf der Beteiligungsdebatte in der Tarifpolitik und geht Gründen für den beteiligungsorientierten Pfadwechsel nach. Diskutiert wird sodann das Spannungsverhältnis von Legitimität und Effektivität in der Tarifpolitik. In Abgrenzung zu früheren Konzepten wird für ein Analyseraster plädiert, das alle Phasen einer Tarifbewegung in den Blick nimmt und dabei zwischen unterschiedlichen Funktionen, Zielgruppen und Stufen von Beteiligung unterscheidet. Vor diesem Hintergrund werden Beispiele erweiterter Beteiligung von Mitgliedern und ehrenamtlichen Funktionären dargestellt, die in den Phasen der Forderungsentwicklung, der Durchsetzung sowie der Akzeptanzklärung und -sicherung nach einem Verhandlungsergebnis mit unterschiedlichem Erfolg erprobt wurden. Dabei wird deutlich, dass Beteiligung sowohl normativ begründet als auch funktionell gehandhabt wird und der zunächst top-down initiierte Weg in Richtung „Beteiligungsgewerkschaft“ teils auf breite Resonanz, teils an Grenzen stößt. Erweiterte Beteiligungsmöglichkeiten bestehen jedoch in allen Phasen einer Tarifbewegung, auch in der als besonders beteiligungskritisch geltenden Phase der Kompromissbildung. Offen und von der Zielsetzung sowie der Ausgestaltung der Beteiligungsangebote abhängig sind die Auswirkungen erweiterter Mitgliederbeteiligung auf das Spannungsverhältnis von Einfluss- und Mitgliederlogik. Schlagwörter: Industrielle Beziehungen, Tarifpolitik, Mitbestimmung, Tarifverhandlungen, Gewerkschaften, IG Metall
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Verbreitung und betriebliche Bestimmungsfaktoren von Arbeitszeitkonten (Ines Zapf)
Arbeitszeitkonten ermöglichen eine variable Arbeitszeitverteilung in Betrieben, womit sich Nachfrageschwankungen abfedern und der Arbeitseinsatz an das Arbeitsaufkommen anpassen lassen. Im Zuge der Finanz- und Wirtschaftskrise 2008/09 wurden sie umfangreich genutzt, um Arbeitszeiten vorübergehend zu verkürzen. Vor diesem Hintergrund haben sie als Instrument zur Arbeitszeitflexibilisierung einen neuen Aufschwung in der öffentlichen und wissenschaftlichen Diskussion erfahren. Damit stellt sich die Frage nach den Bestimmungsfaktoren von Arbeitszeitkonten. Mit Daten des Betriebspanels des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung und logistischen sowie OLS-Regressionen wird untersucht, welche Faktoren das Auftreten von Arbeitszeitkonten in Betrieben und die Verbreitungsquote bei Beschäftigten erklären. Die industriellen Beziehungen sind ein wesentlicher Bestimmungsfaktor für Arbeitszeitkonten in Betrieben. Ebenfalls steigt mit einem zunehmenden Anteil an Leiharbeitern und qualifizierten Beschäftigten die Wahrscheinlichkeit von Arbeitszeitkonten, während sie mit zunehmendem Anteil befristet Beschäftigter sinkt. Die Verbreitungsquote bei Beschäftigten hängt positiv mit einem Betriebs-/Personalrat sowie dem Anteil an Leiharbeitern und negativ mit dem Anteil befristet Beschäftigter zusammen. Schlagwörter: Arbeitszeit, Arbeitszeitflexibilisierung, Arbeitszeitkonten, Work-Life Balance
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Arbeitsmarktregulierung unter Beschuss. Die neue europäische Arbeitsmarktpolitik am Beispiel der Reformpolitik Frankreichs unter François Hollande (Felix Syrovatka)
Durch die Krisenbearbeitung der Europäischen Union hat sich ein europäischer Interventionismus herausgebildet, der die Rahmenbedingungen für eine nationale Arbeitsmarktregulierung einschränkt. Während in der Vergangenheit vor allem jene Länder im wissenschaftlichen Fokus standen, welche die europäischen Hilfsprogramme EFSF und ESM in Anspruch nahmen und dadurch unter der Kontrolle der sogenannten Troika standen, blieb der Einfluss des europäischen Interventionismus auf jene Länder unterbelichtet, welche weit weniger stark von der Krise betroffen waren. Am Beispiel der französischen Arbeitsmarktreformen Loi Macron und Loi El Khomri untersucht der Artikel den Einfluss europäischer Interventionsinstrumente auf die nationale Arbeitsmarktregulierung. Im Fokus dieses Beitrages steht der Einfluss des europäischen Interventionismus auf die französische Arbeitsmarktregulierung, während die innenpolitischen Ausgangsbedingungen für die Durchsetzung der arbeitsmarktregulierenden Reformpakete nur angeschnitten werden können. Schlagwörter: Euro-Krise, Frankreich, Europäische Union, Europäische Integration, Arbeitsmarktpolitik, Reformpolitik
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Autobiografieanalyse und dokumentarische Methode am Beispiel der Wirtschaftselite (Renate Liebold)
Autobiografien sind ein traditionsreiches und auch prominentes Format öffentlicher Selbstthematisierung, Selbstdarstellung und -inszenierung. Für die soziologische Forschung sind Autobiografien ein attraktiver Gegenstand, weil wir darüber immer auch etwas über eine jeweilige Gesellschaft, ein Milieu und ihre Belange erfahren. In dem Beitrag wird autobiografisches Schreiben als Kommunikationsformat konzeptualisiert. Zugleich wird gezeigt, wie es mit der dokumentarischen Methode der Interpretation gelingen kann, solche Texte zu analysieren. Der Blick ist in der dokumentarischen Methode auf den Herstellungsprozess sozialer Wirklichkeit gerichtet, zum einen auf die Art und Weise, wie im autobiografischen Schreiben lebensgeschichtliches Material kommuniziert wird, zum anderen, wie diese Selbstthematisierungen anschlussfähig sind an das jeweilige gesellschaftliche resp. kollektive Wissen. An einem Forschungsbeispiel werden sowohl methodologische Überlegungen als auch die methodischen Schritte anwendungsbezogen erläutert. Das Forschungsbeispiel bezieht sich auf aktuelle Autobiografien der Wirtschaftselite. Schlagwörter: Autobiografieforschung, dokumentarische Methode, Wirtschaftseliten in Autobiografien
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Review-Artikel: Zum aktuellen Stand des Plattformkapitalismus (Heiner Heiland)
Die Plattform ist in den letzten Jahren sowohl eine zentrale Institution als auch wesentliche Metapher der gegenwärtigen Verfasstheit westlicher Gesellschaften geworden, so dass von einem „Plattformkapitalismus“ die Rede ist. Nachhaltige Auswirkungen zeigen sich in verschiedenen Sphären – darunter besonders zentral in der Organisation von Arbeit. Nach einer breiten medialen Thematisierung spiegelt sich das Phänomen auch in einer zunehmenden wissenschaftlichen Auseinandersetzung wider. Im folgenden Beitrag werden vier aktuelle Werke vorgestellt und diskutiert, die den englischsprachigen Diskurs wiedergeben. Schlagwörter: Plattformkapitalismus, Digitalisierung, Zukunft der Arbeit, Organisierung von Arbeit, Crowdwork
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Industrielle Beziehungen
1-2018: Freie Beiträge

Patrick Ziltener / Heinz Gabathuler: Betriebliche Mitwirkung in der Schweiz – eine Untersuchung der Bestimmungen in Gesamtarbeitsverträgen
Reinhard Bahnmüller / Rainer Salm: Beteiligung und Tarifpolitik: Debatten, Ansätze und Grenzen am Beispiel der IG Metall
Ines Zapf: Verbreitung und betriebliche Bestimmungsfaktoren von Arbeitszeitkonten
Felix Syrovatka: Arbeitsmarktregulierung unter Beschuss. Die neue europäische Arbeitsmarktpolitik am Beispiel der Reformpolitik Frankreichs unter François Hollande
Renate Liebold: Autobiografieanalyse und dokumentarische Methode am Beispiel der Wirtschaftselite
Heiner Heiland: Review-Artikel: Zum aktuellen Stand des Plattformkapitalismus

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0943-2779

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1862-0035

Jahrgang

25. Jahrgang 2018

Ausgabe

1

Erscheinungsdatum

13.06.2018

Umfang

141

Sprache

Deutsch

Format

17 x 24 cm

DOI

https://doi.org/10.3224/indbez.v25i1

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Betriebliche Mitwirkung in der Schweiz – eine Untersuchung der Bestimmungen in Gesamtarbeitsverträgen (Patrick Ziltener, Heinz Gabathuler)
Unser Beitrag untersucht in systematischer Weise die Regelungen zur betrieblichen Mitwirkung in Tarifverträgen (Gesamtarbeitsverträgen) in der Schweiz. Er geht von der These aus, dass wegen der späten Kodifizierung der Mitwirkung die formalen und inhaltlichen Kompetenzen von gewählten Arbeitnehmervertretungen in Tarifverträgen häufig über die gesetzlichen Bestimmungen hinausgehen. Wir widmen uns insbesondere Aspekten der „Verbetrieblichung“, d.h. der Verlagerung von Verhandlungskompetenzen von der Branchen- auf die Betriebsebene und zugleich von den Gewerkschaften auf die betrieblichen Arbeitnehmervertretungen. Es finden sich tatsächlich sehr häufig Bestimmungen, die über die gesetzlichen hinausgehen, auch wenn insgesamt das Niveau der Mitwirkungsrechte schweizerischer ArbeitnehmerInnen im europäischen Vergleich niedrig bleibt. Auch ein Einfluss der Gesetzgebung auf die vertraglichen Regelungen kann nachgewiesen werden – diese nahmen seit der Kodifizierung tendenziell zu ‒, während die Bedeutung der „Verbetrieblichung“ in der bisherigen Literatur wahrscheinlich überschätzt wurde. Schlagwörter: Mitbestimmung auf Betriebsebene, Betriebsräte, Schweiz, Tarifverträge
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Beteiligung und Tarifpolitik: Debatten, Ansätze und Grenzen am Beispiel der IG Metall (Reinhard Bahnmüller, Rainer Salm)
Mitgliederbeteiligung ist zu einem Top-Thema in den Gewerkschaften geworden. Der Beitrag rekonstruiert am Beispiel der IG Metall den Verlauf der Beteiligungsdebatte in der Tarifpolitik und geht Gründen für den beteiligungsorientierten Pfadwechsel nach. Diskutiert wird sodann das Spannungsverhältnis von Legitimität und Effektivität in der Tarifpolitik. In Abgrenzung zu früheren Konzepten wird für ein Analyseraster plädiert, das alle Phasen einer Tarifbewegung in den Blick nimmt und dabei zwischen unterschiedlichen Funktionen, Zielgruppen und Stufen von Beteiligung unterscheidet. Vor diesem Hintergrund werden Beispiele erweiterter Beteiligung von Mitgliedern und ehrenamtlichen Funktionären dargestellt, die in den Phasen der Forderungsentwicklung, der Durchsetzung sowie der Akzeptanzklärung und -sicherung nach einem Verhandlungsergebnis mit unterschiedlichem Erfolg erprobt wurden. Dabei wird deutlich, dass Beteiligung sowohl normativ begründet als auch funktionell gehandhabt wird und der zunächst top-down initiierte Weg in Richtung „Beteiligungsgewerkschaft“ teils auf breite Resonanz, teils an Grenzen stößt. Erweiterte Beteiligungsmöglichkeiten bestehen jedoch in allen Phasen einer Tarifbewegung, auch in der als besonders beteiligungskritisch geltenden Phase der Kompromissbildung. Offen und von der Zielsetzung sowie der Ausgestaltung der Beteiligungsangebote abhängig sind die Auswirkungen erweiterter Mitgliederbeteiligung auf das Spannungsverhältnis von Einfluss- und Mitgliederlogik. Schlagwörter: Industrielle Beziehungen, Tarifpolitik, Mitbestimmung, Tarifverhandlungen, Gewerkschaften, IG Metall
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Verbreitung und betriebliche Bestimmungsfaktoren von Arbeitszeitkonten (Ines Zapf)
Arbeitszeitkonten ermöglichen eine variable Arbeitszeitverteilung in Betrieben, womit sich Nachfrageschwankungen abfedern und der Arbeitseinsatz an das Arbeitsaufkommen anpassen lassen. Im Zuge der Finanz- und Wirtschaftskrise 2008/09 wurden sie umfangreich genutzt, um Arbeitszeiten vorübergehend zu verkürzen. Vor diesem Hintergrund haben sie als Instrument zur Arbeitszeitflexibilisierung einen neuen Aufschwung in der öffentlichen und wissenschaftlichen Diskussion erfahren. Damit stellt sich die Frage nach den Bestimmungsfaktoren von Arbeitszeitkonten. Mit Daten des Betriebspanels des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung und logistischen sowie OLS-Regressionen wird untersucht, welche Faktoren das Auftreten von Arbeitszeitkonten in Betrieben und die Verbreitungsquote bei Beschäftigten erklären. Die industriellen Beziehungen sind ein wesentlicher Bestimmungsfaktor für Arbeitszeitkonten in Betrieben. Ebenfalls steigt mit einem zunehmenden Anteil an Leiharbeitern und qualifizierten Beschäftigten die Wahrscheinlichkeit von Arbeitszeitkonten, während sie mit zunehmendem Anteil befristet Beschäftigter sinkt. Die Verbreitungsquote bei Beschäftigten hängt positiv mit einem Betriebs-/Personalrat sowie dem Anteil an Leiharbeitern und negativ mit dem Anteil befristet Beschäftigter zusammen. Schlagwörter: Arbeitszeit, Arbeitszeitflexibilisierung, Arbeitszeitkonten, Work-Life Balance
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Arbeitsmarktregulierung unter Beschuss. Die neue europäische Arbeitsmarktpolitik am Beispiel der Reformpolitik Frankreichs unter François Hollande (Felix Syrovatka)
Durch die Krisenbearbeitung der Europäischen Union hat sich ein europäischer Interventionismus herausgebildet, der die Rahmenbedingungen für eine nationale Arbeitsmarktregulierung einschränkt. Während in der Vergangenheit vor allem jene Länder im wissenschaftlichen Fokus standen, welche die europäischen Hilfsprogramme EFSF und ESM in Anspruch nahmen und dadurch unter der Kontrolle der sogenannten Troika standen, blieb der Einfluss des europäischen Interventionismus auf jene Länder unterbelichtet, welche weit weniger stark von der Krise betroffen waren. Am Beispiel der französischen Arbeitsmarktreformen Loi Macron und Loi El Khomri untersucht der Artikel den Einfluss europäischer Interventionsinstrumente auf die nationale Arbeitsmarktregulierung. Im Fokus dieses Beitrages steht der Einfluss des europäischen Interventionismus auf die französische Arbeitsmarktregulierung, während die innenpolitischen Ausgangsbedingungen für die Durchsetzung der arbeitsmarktregulierenden Reformpakete nur angeschnitten werden können. Schlagwörter: Euro-Krise, Frankreich, Europäische Union, Europäische Integration, Arbeitsmarktpolitik, Reformpolitik
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Autobiografieanalyse und dokumentarische Methode am Beispiel der Wirtschaftselite (Renate Liebold)
Autobiografien sind ein traditionsreiches und auch prominentes Format öffentlicher Selbstthematisierung, Selbstdarstellung und -inszenierung. Für die soziologische Forschung sind Autobiografien ein attraktiver Gegenstand, weil wir darüber immer auch etwas über eine jeweilige Gesellschaft, ein Milieu und ihre Belange erfahren. In dem Beitrag wird autobiografisches Schreiben als Kommunikationsformat konzeptualisiert. Zugleich wird gezeigt, wie es mit der dokumentarischen Methode der Interpretation gelingen kann, solche Texte zu analysieren. Der Blick ist in der dokumentarischen Methode auf den Herstellungsprozess sozialer Wirklichkeit gerichtet, zum einen auf die Art und Weise, wie im autobiografischen Schreiben lebensgeschichtliches Material kommuniziert wird, zum anderen, wie diese Selbstthematisierungen anschlussfähig sind an das jeweilige gesellschaftliche resp. kollektive Wissen. An einem Forschungsbeispiel werden sowohl methodologische Überlegungen als auch die methodischen Schritte anwendungsbezogen erläutert. Das Forschungsbeispiel bezieht sich auf aktuelle Autobiografien der Wirtschaftselite. Schlagwörter: Autobiografieforschung, dokumentarische Methode, Wirtschaftseliten in Autobiografien
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Review-Artikel: Zum aktuellen Stand des Plattformkapitalismus (Heiner Heiland)
Die Plattform ist in den letzten Jahren sowohl eine zentrale Institution als auch wesentliche Metapher der gegenwärtigen Verfasstheit westlicher Gesellschaften geworden, so dass von einem „Plattformkapitalismus“ die Rede ist. Nachhaltige Auswirkungen zeigen sich in verschiedenen Sphären – darunter besonders zentral in der Organisation von Arbeit. Nach einer breiten medialen Thematisierung spiegelt sich das Phänomen auch in einer zunehmenden wissenschaftlichen Auseinandersetzung wider. Im folgenden Beitrag werden vier aktuelle Werke vorgestellt und diskutiert, die den englischsprachigen Diskurs wiedergeben. Schlagwörter: Plattformkapitalismus, Digitalisierung, Zukunft der Arbeit, Organisierung von Arbeit, Crowdwork
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