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Informationen zur Zeitschrift

ISSN: 0943-2779

Industrielle Beziehungen 2-2020 | Plattformökonomie und Arbeitsbeziehungen: Digitalisierung zwischen imaginierter Zukunft und empirischer Gegenwart

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ISSN: 0943-2779
Kategorien: Einzelhefte

Inhalt

Industrielle Beziehungen
2-2020: Plattformökonomie und Arbeitsbeziehungen: Digitalisierung zwischen imaginierter Zukunft und empirischer Gegenwart

Artikel
Stefan Kirchner / Wenzel Matiaske: Plattformökonomie und Arbeitsbeziehungen ‒ Digitalisierung zwischen imaginierter Zukunft und empirischer Gegenwart (im Open Access verfügbar)
Heiner Heiland / Ulrich Brinkmann: Liefern am Limit. Wie die Plattformökonomie die Arbeitsbeziehungen verändert
Caroline Ruiner / Matthias Klumpp: Arbeitskräfte zwischen Autonomie und Kontrolle – Auswirkungen der Digitalisierung auf Arbeitsbeziehungen in der Logistik
Anja-Kristin Abendroth / Mareike Reimann / Martin Diewald / Laura Lükemann: Arbeiten in der Crowd: Perspektiven der Theorie relationaler Ungleichheiten in Arbeitsorganisationen
Daniel Pastuh / Mike Geppert: A “Circuits of Power”-based Perspective on Algorithmic Management and Labour in the Gig Economy
Samuel Greef / Wolfgang Schroeder / Hans Joachim Sperling: Plattformökonomie und Crowdworking als Herausforderungen für das deutsche Modell der Arbeitsbeziehungen
Berndt Keller / Hartmut Seifert: Soziale Risiken der Digitalisierung – Regulierungsbedarfe der Beschäftigungsverhältnisse

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Leseproben

 

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Zusätzliche Information

Verlag

ISSN

0943-2779

eISSN

1862-0035

Jahrgang

27. Jahrgang 2020

Ausgabe

2

Erscheinungsdatum

11.05.2020

Umfang

146

Sprache

Deutsch

Format

17 x 24 cm

DOI

https://doi.org/10.3224/indbez.v27i2

Homepage

https://indbez.budrich-journals.de

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Autor*innen

Schlagwörter

Algorithmisches management, Alterssicherung, Arbeitsbedingungen, Arbeitsbeziehungen, Arbeitsprozesstheorie, Autonomie, Circuits of power, Crowdsourcing, crowdwork, Dienstleistungsarbeit, Digitalisierung, Einkommen, Gig work, industrielle Beziehungen, Kontrolle, Lebensmittellogistik, Logistik, Macht, Mikropolitik, Plattformökonomie, Regulierung, soziale Ungleichheit, Uber, Urbane logistik, Weiterbildung

Abstracts

Liefern am Limit. Wie die Plattformökonomie die Arbeitsbeziehungen verändert (Heiner Heiland, Ulrich Brinkmann)
Infolge der Digitalisierung durchlaufen Arbeitsbeziehungen einen fundamentalen Wandel. Besonders ist dies im Feld der plattformvermittelten Dienstleistungen und speziell der digital koordinierten und kontrollierten Kurierarbeit der Fall. Als neue Branche sind hier noch keine Strukturen etabliert, die die Beziehungen zwischen Arbeit und Kapital anleiten. Damit erlangen Auseinandersetzungen auf der Ebene der Mikropolitik besondere Bedeutung. Der Beitrag analysiert diese mikropolitischen Konflikte zwischen Ridern und Plattformen in den zentralen Spielfeldern: Raum, Umwelt, Informationen und Kommunikation. Dabei zeigt sich, dass die Rider trotz ausgeprägter Heteronomie über Handlungsressourcen verfügen und sogar einige Betriebsräte wählen konnten. Zugleich wehren sich die Plattformen gegenüber weiteren Institutionalisierungen der Arbeitsbeziehungen und versuchen den für sie vorteilhaften Status quo beizubehalten und die ungeregelte Machtasymmetrie zu ihren Gunsten zu nutzen. Schlagwörter: Digitalisierung, Dienstleistungsarbeit, Logistik, Industrielle Beziehungen, Kontrolle, Arbeitsprozesstheorie, Mikropolitik
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Arbeitskräfte zwischen Autonomie und Kontrolle – Auswirkungen der Digitalisierung auf Arbeitsbeziehungen in der Logistik (Caroline Ruiner, Matthias Klumpp)
Die Logistik als globale innovative Branche erfährt grundlegende Veränderungen durch die fortschreitende Digitalisierung. Es bilden sich neue Geschäftsmodelle heraus und die Arbeitsorganisation wandelt sich. Arbeitsprozesse können digital und transparent erfasst und kontrolliert werden. Der Beitrag untersucht die Auswirkungen dieser technologischen Veränderungen auf Logistikmitarbeitende und deren Arbeitsbeziehungen. Ziel ist es, die Digitalisierung in der urbanen Lebensmittellogistik in Hinblick auf die Wahrnehmung von Autonomie und Kontrolle aus Perspektive der Arbeitskräfte ebenso zu analysieren wie die Effekte, die daraus für die Ausgestaltung der Arbeitsbeziehungen resultieren. Zur Analyse wird auf eine qualitative Studie mit Berufskraftfahrenden sowie Kurierfahrenden in der urbanen Lebensmittellogistik zurückgegriffen. Im Ergebnis zeigt sich im Alltag die Gleichzeitigkeit von Autonomie und Kontrolle, die auf die Einbindung von neuen Technologien in die Arbeitsorganisation sowie die Rolle von Führungskräften zurückgeführt werden kann. Schließlich werden Erfordernisse an Digitalisierungsprozesse festgehalten. Schlagwörter: Digitalisierung, Autonomie, Kontrolle, urbane Logistik, Lebensmittellogistik
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Arbeiten in der Crowd: Perspektiven der Theorie relationaler Ungleichheiten in Arbeitsorganisationen (Anja-Kristin Abendroth, Mareike Reimann, Martin Diewald, Laura Lükemann)
Im Rahmen dieses Beitrages gehen wir der Frage nach, inwiefern Crowdsourcing von Betrieben, bei denen ein Teil der Arbeitstätigkeiten einer Wertschöpfungskette über digitale Plattformen ausgelagert wird, Änderungen im Ungleichheitsgefüge des Beschäftigungssystems mit sich bringt. Bei Crowdsourcing scheint die Vermittlung und Gestaltung durch Plattformen eine betriebliche Strukturierung der Arbeitsbedingungen von Crowdworkern und Crowdworkerinnen zu ersetzen. Dies ist jedoch nur teilweise der Fall. Auf Basis der Theorie relationaler Ungleichheiten in Arbeitsorganisationen hebt dieser Beitrag hervor, dass die Gestaltung von Crowdsourcing und Crowdworking Teil betrieblicher Aushandlungsprozesse ist, welche, in Abhängigkeit von betrieblichen Ungleichheitsregimen, unterschiedliche Konsequenzen für regulär Beschäftigte und Crowdworkende mit sich bringen. Dies betrifft zum einen, inwiefern Beschäftigte innerhalb von Betrieben durch Crowdsourcing substituiert und in ihren Gratifikationschancen bedroht werden oder Crowdwork als Unterstützung bestehender betrieblicher Abläufe erfahren. Zum anderen, inwiefern Crowdworkerinnen und Crowdworker durch Betriebe ausgebeutet werden oder Crowdwork eine weitere Alternative von Beschäftigung darstellt, die zu bestimmten Lebensphasen und -entwürfen passt. Schlagwörter: Crowdwork, Crowdsourcing, Plattformökonomie, Betriebe, soziale Ungleichheit
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A “Circuits of Power”-based Perspective on Algorithmic Management and Labour in the Gig Economy (Daniel Pastuh, Mike Geppert)
The bulk of contributions on digital business so far provide mainly descriptive analyses when it comes to the study of power-related phenomena within the gig economy. We particularly lack systematic, integrative studies which focus on interdependencies of power relations, labour conditions and business model efficiency, based on robust theoretical approaches which capture meso-level structures and micro-level dynamics of power simultaneously. Our conceptual paper addresses this gap by investigating power relations in platform arrangements, based on the framework of “circuits of power”. We use the case of the ridesharing platform Uber, which has caused debates in and beyond academia to illustrate how this framework, combined with concepts from labour process theory, behavioural economics and micro-politics, can be applied for a systematic analysis of the diversified portfolio of power-related control and influence mechanisms that are embedded in platforms’ software infrastructures. Departing from this, we examine how our approach can inform future research focused on assessing specific forms of management, organisation and work in the wider gig economy. Our discussion concentrates on a) the classification and comparison of heterogeneous forms of gig work; b) the assessment of labour-related problems; and c) power-related organisational dynamics or inertia in such settings. The latter point is related to the central question of why employee voice and resistance are rare in certain gig-work arrangements. Keywords: Uber, gig work, platform economy, power, circuits of power, algorithmic management, organisational control, labour conditions. JEL: J29, J40, J70, J81
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Plattformökonomie und Crowdworking als Herausforderungen für das deutsche Modell der Arbeitsbeziehungen (Samuel Greef, Wolfgang Schroeder, Hans Joachim Sperling)
Mit den Prozessen der Digitalisierung in Wirtschaft und Gesellschaft entstehen neue Konstellationen von Arbeit. Dazu tragen digitale Plattformen bei, die Dienstleistungs- und Arbeitstätigkeiten vermitteln. Mit diesen ‒ unter dem Begriff Crowdwork bekannten ‒ Arbeitsformen gehen Probleme in der Regulation von Arbeit einher. Der Beitrag erörtert die Herausforderungen der Plattformökonomie für das bislang stabil-robuste System der Arbeitsbeziehungen in Deutschland. Dazu werden die Charakteristika der Dreiecksbeziehung bei digitalen Plattformen zur Vermittlung von Arbeit, die Heterogenität von Plattformen und die divergenten Formen von Crowdworking systematisiert. Auch wenn deren langfristige Relevanz vielfach noch ungewiss ist, konfrontiert die plattformvermittelte Arbeit die etablierten Akteure und Institutionen der Arbeitsbeziehungen mit neuen Herausforderungen. Diese Herausforderungen auf der Mikro-, Meso- und Makroebene werden im Beitrag identifiziert und analysiert. Anschließend werden die Regulierungsoptionen aus der divergenten Sicht der unterschiedlichen Akteure (Crowdworker, Gewerkschaften, Staat) rekonstruiert und in ihrer Reichweite und Relevanz für Mitbestimmung und Tarifautonomie diskutiert. Schlagwörter: Plattformökonomie, Crowdwork, Digitalisierung, Regulierung
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Soziale Risiken der Digitalisierung – Regulierungsbedarfe der Beschäftigungsverhältnisse (Berndt Keller, Hartmut Seifert)
Der Beitrag behandelt die absehbaren sozialen Risiken der Digitalisierung und unterbreitet eine Reihe von Vorschlägen zur Regulierung der zukünftigen Beschäftigungsverhältnisse. Der erste Teil präsentiert auf der Basis von Projektionen einen Referenzrahmen zur Entwicklung des Arbeitsmarktes. Danach unterscheiden wir drei Gruppen von sozialen Risiken, die zeitlich gestaffelt werden: kurzfristig Einkommen, mittelfristig Weiterbildung, langfristig Alterssicherung. Im Mittelpunkt stehen die besonders betroffenen Gruppen der (Solo-)Selbstständigen und Plattformbeschäftigten. Schlagwörter: Digitalisierung, Regulierung von Arbeitsbedingungen, Einkommen, Weiterbildung, Alterssicherung
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Industrielle Beziehungen
2-2020: Plattformökonomie und Arbeitsbeziehungen: Digitalisierung zwischen imaginierter Zukunft und empirischer Gegenwart

Artikel
Stefan Kirchner / Wenzel Matiaske: Plattformökonomie und Arbeitsbeziehungen ‒ Digitalisierung zwischen imaginierter Zukunft und empirischer Gegenwart (im Open Access verfügbar)
Heiner Heiland / Ulrich Brinkmann: Liefern am Limit. Wie die Plattformökonomie die Arbeitsbeziehungen verändert
Caroline Ruiner / Matthias Klumpp: Arbeitskräfte zwischen Autonomie und Kontrolle – Auswirkungen der Digitalisierung auf Arbeitsbeziehungen in der Logistik
Anja-Kristin Abendroth / Mareike Reimann / Martin Diewald / Laura Lükemann: Arbeiten in der Crowd: Perspektiven der Theorie relationaler Ungleichheiten in Arbeitsorganisationen
Daniel Pastuh / Mike Geppert: A “Circuits of Power”-based Perspective on Algorithmic Management and Labour in the Gig Economy
Samuel Greef / Wolfgang Schroeder / Hans Joachim Sperling: Plattformökonomie und Crowdworking als Herausforderungen für das deutsche Modell der Arbeitsbeziehungen
Berndt Keller / Hartmut Seifert: Soziale Risiken der Digitalisierung – Regulierungsbedarfe der Beschäftigungsverhältnisse

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ISSN

0943-2779

eISSN

1862-0035

Jahrgang

27. Jahrgang 2020

Ausgabe

2

Erscheinungsdatum

11.05.2020

Umfang

146

Sprache

Deutsch

Format

17 x 24 cm

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https://doi.org/10.3224/indbez.v27i2

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Schlagwörter

Pressestimmen

Abstracts

Abstracts

Liefern am Limit. Wie die Plattformökonomie die Arbeitsbeziehungen verändert (Heiner Heiland, Ulrich Brinkmann)
Infolge der Digitalisierung durchlaufen Arbeitsbeziehungen einen fundamentalen Wandel. Besonders ist dies im Feld der plattformvermittelten Dienstleistungen und speziell der digital koordinierten und kontrollierten Kurierarbeit der Fall. Als neue Branche sind hier noch keine Strukturen etabliert, die die Beziehungen zwischen Arbeit und Kapital anleiten. Damit erlangen Auseinandersetzungen auf der Ebene der Mikropolitik besondere Bedeutung. Der Beitrag analysiert diese mikropolitischen Konflikte zwischen Ridern und Plattformen in den zentralen Spielfeldern: Raum, Umwelt, Informationen und Kommunikation. Dabei zeigt sich, dass die Rider trotz ausgeprägter Heteronomie über Handlungsressourcen verfügen und sogar einige Betriebsräte wählen konnten. Zugleich wehren sich die Plattformen gegenüber weiteren Institutionalisierungen der Arbeitsbeziehungen und versuchen den für sie vorteilhaften Status quo beizubehalten und die ungeregelte Machtasymmetrie zu ihren Gunsten zu nutzen. Schlagwörter: Digitalisierung, Dienstleistungsarbeit, Logistik, Industrielle Beziehungen, Kontrolle, Arbeitsprozesstheorie, Mikropolitik
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Arbeitskräfte zwischen Autonomie und Kontrolle – Auswirkungen der Digitalisierung auf Arbeitsbeziehungen in der Logistik (Caroline Ruiner, Matthias Klumpp)
Die Logistik als globale innovative Branche erfährt grundlegende Veränderungen durch die fortschreitende Digitalisierung. Es bilden sich neue Geschäftsmodelle heraus und die Arbeitsorganisation wandelt sich. Arbeitsprozesse können digital und transparent erfasst und kontrolliert werden. Der Beitrag untersucht die Auswirkungen dieser technologischen Veränderungen auf Logistikmitarbeitende und deren Arbeitsbeziehungen. Ziel ist es, die Digitalisierung in der urbanen Lebensmittellogistik in Hinblick auf die Wahrnehmung von Autonomie und Kontrolle aus Perspektive der Arbeitskräfte ebenso zu analysieren wie die Effekte, die daraus für die Ausgestaltung der Arbeitsbeziehungen resultieren. Zur Analyse wird auf eine qualitative Studie mit Berufskraftfahrenden sowie Kurierfahrenden in der urbanen Lebensmittellogistik zurückgegriffen. Im Ergebnis zeigt sich im Alltag die Gleichzeitigkeit von Autonomie und Kontrolle, die auf die Einbindung von neuen Technologien in die Arbeitsorganisation sowie die Rolle von Führungskräften zurückgeführt werden kann. Schließlich werden Erfordernisse an Digitalisierungsprozesse festgehalten. Schlagwörter: Digitalisierung, Autonomie, Kontrolle, urbane Logistik, Lebensmittellogistik
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Im Rahmen dieses Beitrages gehen wir der Frage nach, inwiefern Crowdsourcing von Betrieben, bei denen ein Teil der Arbeitstätigkeiten einer Wertschöpfungskette über digitale Plattformen ausgelagert wird, Änderungen im Ungleichheitsgefüge des Beschäftigungssystems mit sich bringt. Bei Crowdsourcing scheint die Vermittlung und Gestaltung durch Plattformen eine betriebliche Strukturierung der Arbeitsbedingungen von Crowdworkern und Crowdworkerinnen zu ersetzen. Dies ist jedoch nur teilweise der Fall. Auf Basis der Theorie relationaler Ungleichheiten in Arbeitsorganisationen hebt dieser Beitrag hervor, dass die Gestaltung von Crowdsourcing und Crowdworking Teil betrieblicher Aushandlungsprozesse ist, welche, in Abhängigkeit von betrieblichen Ungleichheitsregimen, unterschiedliche Konsequenzen für regulär Beschäftigte und Crowdworkende mit sich bringen. Dies betrifft zum einen, inwiefern Beschäftigte innerhalb von Betrieben durch Crowdsourcing substituiert und in ihren Gratifikationschancen bedroht werden oder Crowdwork als Unterstützung bestehender betrieblicher Abläufe erfahren. Zum anderen, inwiefern Crowdworkerinnen und Crowdworker durch Betriebe ausgebeutet werden oder Crowdwork eine weitere Alternative von Beschäftigung darstellt, die zu bestimmten Lebensphasen und -entwürfen passt. Schlagwörter: Crowdwork, Crowdsourcing, Plattformökonomie, Betriebe, soziale Ungleichheit
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The bulk of contributions on digital business so far provide mainly descriptive analyses when it comes to the study of power-related phenomena within the gig economy. We particularly lack systematic, integrative studies which focus on interdependencies of power relations, labour conditions and business model efficiency, based on robust theoretical approaches which capture meso-level structures and micro-level dynamics of power simultaneously. Our conceptual paper addresses this gap by investigating power relations in platform arrangements, based on the framework of “circuits of power”. We use the case of the ridesharing platform Uber, which has caused debates in and beyond academia to illustrate how this framework, combined with concepts from labour process theory, behavioural economics and micro-politics, can be applied for a systematic analysis of the diversified portfolio of power-related control and influence mechanisms that are embedded in platforms’ software infrastructures. Departing from this, we examine how our approach can inform future research focused on assessing specific forms of management, organisation and work in the wider gig economy. Our discussion concentrates on a) the classification and comparison of heterogeneous forms of gig work; b) the assessment of labour-related problems; and c) power-related organisational dynamics or inertia in such settings. The latter point is related to the central question of why employee voice and resistance are rare in certain gig-work arrangements. Keywords: Uber, gig work, platform economy, power, circuits of power, algorithmic management, organisational control, labour conditions. JEL: J29, J40, J70, J81
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Mit den Prozessen der Digitalisierung in Wirtschaft und Gesellschaft entstehen neue Konstellationen von Arbeit. Dazu tragen digitale Plattformen bei, die Dienstleistungs- und Arbeitstätigkeiten vermitteln. Mit diesen ‒ unter dem Begriff Crowdwork bekannten ‒ Arbeitsformen gehen Probleme in der Regulation von Arbeit einher. Der Beitrag erörtert die Herausforderungen der Plattformökonomie für das bislang stabil-robuste System der Arbeitsbeziehungen in Deutschland. Dazu werden die Charakteristika der Dreiecksbeziehung bei digitalen Plattformen zur Vermittlung von Arbeit, die Heterogenität von Plattformen und die divergenten Formen von Crowdworking systematisiert. Auch wenn deren langfristige Relevanz vielfach noch ungewiss ist, konfrontiert die plattformvermittelte Arbeit die etablierten Akteure und Institutionen der Arbeitsbeziehungen mit neuen Herausforderungen. Diese Herausforderungen auf der Mikro-, Meso- und Makroebene werden im Beitrag identifiziert und analysiert. Anschließend werden die Regulierungsoptionen aus der divergenten Sicht der unterschiedlichen Akteure (Crowdworker, Gewerkschaften, Staat) rekonstruiert und in ihrer Reichweite und Relevanz für Mitbestimmung und Tarifautonomie diskutiert. Schlagwörter: Plattformökonomie, Crowdwork, Digitalisierung, Regulierung
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Der Beitrag behandelt die absehbaren sozialen Risiken der Digitalisierung und unterbreitet eine Reihe von Vorschlägen zur Regulierung der zukünftigen Beschäftigungsverhältnisse. Der erste Teil präsentiert auf der Basis von Projektionen einen Referenzrahmen zur Entwicklung des Arbeitsmarktes. Danach unterscheiden wir drei Gruppen von sozialen Risiken, die zeitlich gestaffelt werden: kurzfristig Einkommen, mittelfristig Weiterbildung, langfristig Alterssicherung. Im Mittelpunkt stehen die besonders betroffenen Gruppen der (Solo-)Selbstständigen und Plattformbeschäftigten. Schlagwörter: Digitalisierung, Regulierung von Arbeitsbedingungen, Einkommen, Weiterbildung, Alterssicherung
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