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ISSN: 0943-2779

Industrielle Beziehungen 2-2021 | Interessenvertretung in globalen Wertschöpfungsnetzwerken

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ISSN: 0943-2779

Inhalt

Industrielle Beziehungen
2-2021: Interessenvertretung in globalen Wertschöpfungsnetzwerken

Artikel
Nora Lohmeyer / Jörg Sydow: Interessenvertretung in globalen Wertschöpfungsnetzwerken – Theoretische Perspektiven und empirische Befunde
Christina Teipen / Fabian Mehl: Die Rolle industrieller Beziehungen im Globalen Süden für soziales Upgrading in Wertschöpfungsketten
Thomas Haipeter / Markus Helfen / Anja Kirsch / Sophie Rosenbohm / Christine Üyük: Industrial relations at centre stage: Efficiency, equity and voice in the governance of global labour standards
Benjamin Herr / Philip Schörpf / Jörg Flecker: Virtuelle Kommunikationsräume als Ausgangspunkt für Interessenartikulation in der Onlineplattformarbeit
Maximilian Heimstädt / Leonhard Dobusch: Riskante Retweets: „Predictive Risk Intelligence“ und Interessenvertretung in globalen Wertschöpfungsnetzwerken
Hendrik Simon: „United and Stronger Together“ – Transnationale gewerkschaftliche Organisierung in multinationalen Konzernen am Beispiel der IG Metall-Netzwerkinitiative

Tagungsbericht
Georg Barthel: Digitalisierung und sozial-ökologische Transformation. Jahrestagung der German Industrial Relations Association (GIRA) am 08. und 09. Oktober 2020 in Heidelberg

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Leseproben

 

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Zusätzliche Information

Verlag

ISSN

0943-2779

eISSN

1862-0035

Jahrgang

28. Jahrgang 2021

Ausgabe

2

Erscheinungsdatum

26.10.2021

Umfang

136

Sprache

Deutsch

Format

17 x 24 cm

DOI

https://doi.org/10.3224/indbez.v28i2

Homepage

https://indbez.budrich-journals.de

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Autor*innen

Schlagwörter

Arbeitsbedingungen, crowdwork, digitale Spuren, Gewerkschaften, globale Arbeitsstandards, globale Rahmenabkommen, Globalisierung, Governance globaler Arbeitsstandards, IG Metall, ILO, Interessenvertretung, Internationale Netzwerkinitiative (NWI), kritischer Pluralismus, Lear Corporation, Management, Mitbestimmung, Multinationale unternehmen, Netzwerk, Nicht-Regierungsorganisation, NUMSA, Onlinearbeit, Partizipation, Plattformökonomie, Produktion, Risikomanagement, Schwellenländer, social media, transnationale gewerkschaftliche Organisierung, Wertschöpfung, Wertschöpfungsketten, Wertschöpfungsnetzwerke, wirtschaftliches Upgrading

Abstracts

Interessenvertretung in globalen Wertschöpfungsnetzwerken – Theoretische Perspektiven und empirische Befunde (Nora Lohmeyer, Jörg Sydow)
Globale Wertschöpfungsnetzwerke haben als Organisationsform ökonomischer Aktivitäten in den letzten Jahrzehnten deutlich an Bedeutung gewonnen. Zurückgeblieben ist demgegenüber trotz der massiven Betroffenheit vieler Interessengruppen – nicht nur, aber besonders der Beschäftigten – eine effektive Vertretung der Interessen. Dies gilt zwar auch für die zumeist im globalen Norden angesiedelten Leitunternehmen solcher Netzwerke, mehr aber noch für die an den Netzwerkrändern im globalen Süden zu verortenden Organisationen. Gleichwohl finden sich hier wie dort Ansatzpunkte für eine effektive Vertretung nicht nur, aber vor allem der Interessen von Beschäftigten. Schlagwörter: Gewerkschaft, Globalisierung, Interessenvertretung, Management, Mitbestimmung, Netzwerk, Nicht-Regierungsorganisation, Partizipation, Produktion, Wertschöpfung
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Die Rolle industrieller Beziehungen im Globalen Süden für soziales Upgrading in Wertschöpfungsketten (Christina Teipen, Fabian Mehl)
Anhand vergleichender Fallstudien in vier Branchen (Automobil, Bekleidung, Elektronikgüter, IT-Dienstleistungen) und sechs Schwellen- und Entwicklungsländern (Indien, Bangladesch, China, Vietnam, Brasilien, Südafrika) zeigen wir den Einfluss industriespezifischer Governance-Formen sowie nationaler Systeme industrieller Beziehungen auf soziales Upgrading auf. Erfolgreiches soziales Upgrading hängt demzufolge entscheidend davon ab, ob nationale Gewerkschaften über ausreichende assoziative und institutionelle Macht verfügen, um sich in Transformationsauseinandersetzungen gegenüber dominanten nationalen Koalitionen behaupten zu können. Schlagwörter: Arbeitsbedingungen, Schwellenländer, wirtschaftliches Upgrading, internationaler Vergleich, Gewerkschaften
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Industrial relations at centre stage: Efficiency, equity and voice in the governance of global labour standards (Thomas Haipeter, Markus Helfen, Anja Kirsch, Sophie Rosenbohm, Christine Üyük)
Considering the persistent violation of labour rights, questions arise as to the effectiveness of policy instruments regarding the governance of global labour standards. We adopt an industrial relations perspective to compare three broad categories of policy instruments: state-centred regulation, employer-centred regulation, and transnational industrial relations agreements. To structure our comparison, we adapt Budd and Colvin’s (2014) “Efficiency, Equity and Voice (EEV)” framework for conflict handling to the field of global labour governance. We operationalize the efficiency, equity and voice criteria to examine the outcome of policy instruments and process orientation, their scope and coverage, and the opportunities they provide for worker participation and union building. Our comparison shows that each category of instruments has characteristic strengths and weaknesses, and does not suffice on its own to protect global labour standards adequately. This accounts for why, paradoxically, we observe both a proliferation of policy instruments and the persistent violation of labour rights. More research is required to improve our understanding of how different political instruments could be combined, and we conclude by proposing elementary building blocks that improve the governance of global labour standards along global value chains. Keywords: Critical pluralism, global labour standards, global framework agreements, multinational companies, ILO, global labour governance. JEL: F23, F66, J80, M14
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Virtuelle Kommunikationsräume als Ausgangspunkt für Interessenartikulation in der Onlineplattformarbeit (Benjamin Herr, Philip Schörpf, Jörg Flecker)
Im Kontext geografisch verteilter Arbeit wird digital verlagerte Arbeit auf Onlineplattformen intensiv diskutiert. Diese virtuelle Arbeitsform fordert dabei die Interessenartikulation der Arbeitskräfte in mehrfacher Hinsicht heraus: die geografische Verteilung und die fehlende betriebliche Einbettung führen zum Verlust gemeinsamer Erfahrungs- und Gesprächszusammenhänge. Der Beitrag beleuchtet das Verhältnis zwischen virtuellen Kommunikationsräumen und Praktiken der Interessenartikulation in der Onlineplattformarbeit, unter Abgrenzung ortsbasierter Formen von Plattformarbeit. Zudem zeigt sich, dass die unterschiedliche Arbeitsorganisation in hochstandardisierter Onlineplattformarbeit (Microwork) bzw. bei komplexeren Tätigkeiten (Online-Freelancing) unterschiedliche Formen der Interessenartikulation bedarf. Es wird deutlich, dass virtuelle Kommunikationsräume einen wichtigen Ansatzpunkt für die Interessenartikulation in der Onlineplattform bieten. Solche Praktiken des Miteinanders zwischen Arbeitskräften in der Onlineplattformarbeit sind schon jetzt mit Formen der Interessenartikulation verknüpft. Schlagwörter: Plattformökonomie, Interessenvertretung, Wertschöpfungsnetzwerke, Onlinearbeit, Crowdwork
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Riskante Retweets: „Predictive Risk Intelligence“ und Interessenvertretung in globalen Wertschöpfungsnetzwerken (Maximilian Heimstädt, Leonhard Dobusch)
Soziale Medien spielen eine paradoxe Rolle für Interessenvertretung in globalen Wertschöpfungsnetzwerken. Zum einen bieten Social-Media-Plattformen Arbeitnehmer*innen und Gewerkschaften dieMöglichkeit der Mobilisierung über geografische und institutionelle Distanzen hinweg. Zum anderen lassen diese Plattformen aber auch zu, dass Dritte die digitalen Spuren dieser Kommunikation über Interessenvertretung (z. B. Tweets) extrahieren und verarbeiten. Ziel dieses Beitrages ist es, eine Form dieser Verarbeitung – „Predictive Risk Intelligence“ – als neuen Forschungsgegenstand einzuführen. Anbieter von Predictive Risk Intelligence erstellen, basierend auf Social-Media-Daten, Vorhersagen über Ereignisse wie Streiks und Proteste. Diese Vorhersagen stellen sie anderen Akteuren – beispielsweise Unternehmen – als Dienstleistung zur Verfügung. In diesem Beitrag nähern wir uns dem neuen Forschungsgegenstand über eine Fallstudie zu einem Anbieter dieser Dienstleistung. Ausgehend von der Fallstudie entwickeln wir eine Reihe an Forschungsfragen in Bezug auf etablierte und neue Akteure der Interessenvertretung in Wertschöpfungsnetzwerken. Abschließend diskutieren wir Lösungsansätze für methodische Herausforderungen des neuen Forschungsgegenstandes. Schlagwörter: Wertschöpfungsketten, Social Media, Risikomanagement, digitale Spuren, Mitbestimmung
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„United and Stronger Together“ – Transnationale gewerkschaftliche Organisierung in multinationalen Konzernen am Beispiel der IG Metall-Netzwerkinitiative (Hendrik Simon)
Während Unternehmen über nationale Grenzen hinweg in globalen Wertschöpfungsnetzwerken operieren, stehen transnationale gewerkschaftliche Organisierungsstrategien häufig noch am Anfang. Angesichts der Asymmetrie zwischen global entgrenzter Produktion und (vornehmlich) nationalstaatlich begrenzten Gewerkschaften mag dieser Befund kaum überraschen. Dennoch lassen sich in jüngerer Zeit innovative Ansätze der transnationalen gewerkschaftlichen Organisierung in globalen Wertschöpfungsnetzwerken identifizieren. Ein solcher Ansatz steht im Fokus des vorliegenden Beitrages: Die im Jahr 2012 ins Leben gerufene Internationale Netzwerkinitiative (NWI) der IG Metall zielt darauf ab, über Ländergrenzen hinweg eine intensivere Zusammenarbeit zwischen Gewerkschafter*innen in einem internationalen Konzern zu unterstützen. Ausgehend von einem teilnehmend-beobachtenden Forschungsprojekt diskutiert der vorliegende Beitrag Herausforderungen und Chancen der NWI und verweist dabei auf einen Praxisfall in globalen Wertschöpfungsnetzwerken der Automobilbranche: der transnationalen gewerkschaftlichen Organisierung in der Lear Corporation, einem Tier-1-Supplier. Der Beitrag ist damit zugleich als Werkstattbericht über die laufende Forschung und als Einladung zum Diskurs zu verstehen. Schlagwörter: Transnationale gewerkschaftliche Organisierung, Globale Wertschöpfungsnetzwerke, Internationale Netzwerkinitiative (NWI), IG Metall, NUMSA, Lear Corporation
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Inhalt

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Industrielle Beziehungen
2-2021: Interessenvertretung in globalen Wertschöpfungsnetzwerken

Artikel
Nora Lohmeyer / Jörg Sydow: Interessenvertretung in globalen Wertschöpfungsnetzwerken – Theoretische Perspektiven und empirische Befunde
Christina Teipen / Fabian Mehl: Die Rolle industrieller Beziehungen im Globalen Süden für soziales Upgrading in Wertschöpfungsketten
Thomas Haipeter / Markus Helfen / Anja Kirsch / Sophie Rosenbohm / Christine Üyük: Industrial relations at centre stage: Efficiency, equity and voice in the governance of global labour standards
Benjamin Herr / Philip Schörpf / Jörg Flecker: Virtuelle Kommunikationsräume als Ausgangspunkt für Interessenartikulation in der Onlineplattformarbeit
Maximilian Heimstädt / Leonhard Dobusch: Riskante Retweets: „Predictive Risk Intelligence“ und Interessenvertretung in globalen Wertschöpfungsnetzwerken
Hendrik Simon: „United and Stronger Together“ – Transnationale gewerkschaftliche Organisierung in multinationalen Konzernen am Beispiel der IG Metall-Netzwerkinitiative

Tagungsbericht
Georg Barthel: Digitalisierung und sozial-ökologische Transformation. Jahrestagung der German Industrial Relations Association (GIRA) am 08. und 09. Oktober 2020 in Heidelberg

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ISSN

0943-2779

eISSN

1862-0035

Jahrgang

28. Jahrgang 2021

Ausgabe

2

Erscheinungsdatum

26.10.2021

Umfang

136

Sprache

Deutsch

Format

17 x 24 cm

DOI

https://doi.org/10.3224/indbez.v28i2

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Abstracts

Interessenvertretung in globalen Wertschöpfungsnetzwerken – Theoretische Perspektiven und empirische Befunde (Nora Lohmeyer, Jörg Sydow)
Globale Wertschöpfungsnetzwerke haben als Organisationsform ökonomischer Aktivitäten in den letzten Jahrzehnten deutlich an Bedeutung gewonnen. Zurückgeblieben ist demgegenüber trotz der massiven Betroffenheit vieler Interessengruppen – nicht nur, aber besonders der Beschäftigten – eine effektive Vertretung der Interessen. Dies gilt zwar auch für die zumeist im globalen Norden angesiedelten Leitunternehmen solcher Netzwerke, mehr aber noch für die an den Netzwerkrändern im globalen Süden zu verortenden Organisationen. Gleichwohl finden sich hier wie dort Ansatzpunkte für eine effektive Vertretung nicht nur, aber vor allem der Interessen von Beschäftigten. Schlagwörter: Gewerkschaft, Globalisierung, Interessenvertretung, Management, Mitbestimmung, Netzwerk, Nicht-Regierungsorganisation, Partizipation, Produktion, Wertschöpfung
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Die Rolle industrieller Beziehungen im Globalen Süden für soziales Upgrading in Wertschöpfungsketten (Christina Teipen, Fabian Mehl)
Anhand vergleichender Fallstudien in vier Branchen (Automobil, Bekleidung, Elektronikgüter, IT-Dienstleistungen) und sechs Schwellen- und Entwicklungsländern (Indien, Bangladesch, China, Vietnam, Brasilien, Südafrika) zeigen wir den Einfluss industriespezifischer Governance-Formen sowie nationaler Systeme industrieller Beziehungen auf soziales Upgrading auf. Erfolgreiches soziales Upgrading hängt demzufolge entscheidend davon ab, ob nationale Gewerkschaften über ausreichende assoziative und institutionelle Macht verfügen, um sich in Transformationsauseinandersetzungen gegenüber dominanten nationalen Koalitionen behaupten zu können. Schlagwörter: Arbeitsbedingungen, Schwellenländer, wirtschaftliches Upgrading, internationaler Vergleich, Gewerkschaften
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Industrial relations at centre stage: Efficiency, equity and voice in the governance of global labour standards (Thomas Haipeter, Markus Helfen, Anja Kirsch, Sophie Rosenbohm, Christine Üyük)
Considering the persistent violation of labour rights, questions arise as to the effectiveness of policy instruments regarding the governance of global labour standards. We adopt an industrial relations perspective to compare three broad categories of policy instruments: state-centred regulation, employer-centred regulation, and transnational industrial relations agreements. To structure our comparison, we adapt Budd and Colvin’s (2014) “Efficiency, Equity and Voice (EEV)” framework for conflict handling to the field of global labour governance. We operationalize the efficiency, equity and voice criteria to examine the outcome of policy instruments and process orientation, their scope and coverage, and the opportunities they provide for worker participation and union building. Our comparison shows that each category of instruments has characteristic strengths and weaknesses, and does not suffice on its own to protect global labour standards adequately. This accounts for why, paradoxically, we observe both a proliferation of policy instruments and the persistent violation of labour rights. More research is required to improve our understanding of how different political instruments could be combined, and we conclude by proposing elementary building blocks that improve the governance of global labour standards along global value chains. Keywords: Critical pluralism, global labour standards, global framework agreements, multinational companies, ILO, global labour governance. JEL: F23, F66, J80, M14
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Im Kontext geografisch verteilter Arbeit wird digital verlagerte Arbeit auf Onlineplattformen intensiv diskutiert. Diese virtuelle Arbeitsform fordert dabei die Interessenartikulation der Arbeitskräfte in mehrfacher Hinsicht heraus: die geografische Verteilung und die fehlende betriebliche Einbettung führen zum Verlust gemeinsamer Erfahrungs- und Gesprächszusammenhänge. Der Beitrag beleuchtet das Verhältnis zwischen virtuellen Kommunikationsräumen und Praktiken der Interessenartikulation in der Onlineplattformarbeit, unter Abgrenzung ortsbasierter Formen von Plattformarbeit. Zudem zeigt sich, dass die unterschiedliche Arbeitsorganisation in hochstandardisierter Onlineplattformarbeit (Microwork) bzw. bei komplexeren Tätigkeiten (Online-Freelancing) unterschiedliche Formen der Interessenartikulation bedarf. Es wird deutlich, dass virtuelle Kommunikationsräume einen wichtigen Ansatzpunkt für die Interessenartikulation in der Onlineplattform bieten. Solche Praktiken des Miteinanders zwischen Arbeitskräften in der Onlineplattformarbeit sind schon jetzt mit Formen der Interessenartikulation verknüpft. Schlagwörter: Plattformökonomie, Interessenvertretung, Wertschöpfungsnetzwerke, Onlinearbeit, Crowdwork
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Soziale Medien spielen eine paradoxe Rolle für Interessenvertretung in globalen Wertschöpfungsnetzwerken. Zum einen bieten Social-Media-Plattformen Arbeitnehmer*innen und Gewerkschaften dieMöglichkeit der Mobilisierung über geografische und institutionelle Distanzen hinweg. Zum anderen lassen diese Plattformen aber auch zu, dass Dritte die digitalen Spuren dieser Kommunikation über Interessenvertretung (z. B. Tweets) extrahieren und verarbeiten. Ziel dieses Beitrages ist es, eine Form dieser Verarbeitung – „Predictive Risk Intelligence“ – als neuen Forschungsgegenstand einzuführen. Anbieter von Predictive Risk Intelligence erstellen, basierend auf Social-Media-Daten, Vorhersagen über Ereignisse wie Streiks und Proteste. Diese Vorhersagen stellen sie anderen Akteuren – beispielsweise Unternehmen – als Dienstleistung zur Verfügung. In diesem Beitrag nähern wir uns dem neuen Forschungsgegenstand über eine Fallstudie zu einem Anbieter dieser Dienstleistung. Ausgehend von der Fallstudie entwickeln wir eine Reihe an Forschungsfragen in Bezug auf etablierte und neue Akteure der Interessenvertretung in Wertschöpfungsnetzwerken. Abschließend diskutieren wir Lösungsansätze für methodische Herausforderungen des neuen Forschungsgegenstandes. Schlagwörter: Wertschöpfungsketten, Social Media, Risikomanagement, digitale Spuren, Mitbestimmung
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Während Unternehmen über nationale Grenzen hinweg in globalen Wertschöpfungsnetzwerken operieren, stehen transnationale gewerkschaftliche Organisierungsstrategien häufig noch am Anfang. Angesichts der Asymmetrie zwischen global entgrenzter Produktion und (vornehmlich) nationalstaatlich begrenzten Gewerkschaften mag dieser Befund kaum überraschen. Dennoch lassen sich in jüngerer Zeit innovative Ansätze der transnationalen gewerkschaftlichen Organisierung in globalen Wertschöpfungsnetzwerken identifizieren. Ein solcher Ansatz steht im Fokus des vorliegenden Beitrages: Die im Jahr 2012 ins Leben gerufene Internationale Netzwerkinitiative (NWI) der IG Metall zielt darauf ab, über Ländergrenzen hinweg eine intensivere Zusammenarbeit zwischen Gewerkschafter*innen in einem internationalen Konzern zu unterstützen. Ausgehend von einem teilnehmend-beobachtenden Forschungsprojekt diskutiert der vorliegende Beitrag Herausforderungen und Chancen der NWI und verweist dabei auf einen Praxisfall in globalen Wertschöpfungsnetzwerken der Automobilbranche: der transnationalen gewerkschaftlichen Organisierung in der Lear Corporation, einem Tier-1-Supplier. Der Beitrag ist damit zugleich als Werkstattbericht über die laufende Forschung und als Einladung zum Diskurs zu verstehen. Schlagwörter: Transnationale gewerkschaftliche Organisierung, Globale Wertschöpfungsnetzwerke, Internationale Netzwerkinitiative (NWI), IG Metall, NUMSA, Lear Corporation
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