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Informationen zur Zeitschrift

ISSN: 0943-2779

Industrielle Beziehungen 4-2019 | Industrielle Beziehungen und Sorgearbeit

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ISSN: 0943-2779
Kategorien: Einzelhefte

Inhalt

Industrielle Beziehungen 4-2019 | Industrielle Beziehungen und Sorgearbeit

Ingrid Artus / Peter Birke / Stefan Kerber-Clasen / Wolfgang Menz: Industrielle Beziehungen und Sorgearbeit. Einleitung zum Schwerpunktheft (im Open Access verfügbar)
Theresa Tschenker: Kollektivverträge über Personalschlüssel in der Altenpflege
Fabienne Décieux / Karina Becker / Yalcin Kutlu: Permanenter Notstand und der Kampf um gute Sorge(arbeit) – Polanyi’sche Doppelbewegungen in der Marktgesellschaft
Katrin Roller: Interessenpolitische (Neu-)Orientierung an Care-Arbeit
Tine Haubner: Grauzonen der Sorge: Informalisierung von Pflegearbeit im Kontext des Pflegenotstands

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Zusätzliche Information

Verlag

ISSN

0943-2779

eISSN

1862-0035

Jahrgang

26. Jahrgang 2019

Ausgabe

4

Erscheinungsdatum

10.03.2020

Umfang

84

Sprache

Deutsch

Format

17 x 24 cm

DOI

https://doi.org/10.3224/indbez.v26i4

Homepage

https://indbez.budrich-journals.de

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Autor*innen

Schlagwörter

Altenpflege, Arbeitsbedingungen, Arbeitszeitpolitik, Care-Arbeit, Erwerb Sorge Modell, Freiwilligenarbeit, Gewerkschaft, industrielle Beziehungen, Informalisierung, Karl Polanyi, Kinderbetreuung, Marktgesellschaft, Personalschlüssel, Pflegearbeit, Pflegekräfte, Pflegenotstand, Sorgearbeit, Sozialpolitik, Tarifverhandlungen

Abstracts

Kollektivverträge über Personalschlüssel in der Altenpflege (Theresa Tschenker)
Die Arbeit in der ambulanten und stationären Altenpflege muss von wenigen Fachkräften geschultert werden – zulasten der Beschäftigten, Pflegebedürftigen und Angehörigen. Beschäftigte fordern deshalb mehr qualifiziertes Personal; eine Form, dies zu erreichen, sind tarifliche Regelungen über Personalschlüssel, sogenannte Entlastungsregeln. Im Folgenden werden zwei wesentliche Einwände gegen solche Regelungen untersucht: das finanzielle und das rechtliche Argument. Die Analyse des Finanzierungssystems der Altenpflege und eine grundrechtsdogmatische Prüfung zeigen, dass beide Einwände nicht haltbar sind und Entlastungsregeln sowohl finanzierbar als auch rechtlich zulässig sind. Schlagwörter: Altenpflege; Tarifverhandlungen; Personalschlüssel; Arbeitsbedingungen
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Permanenter Notstand und der Kampf um gute Sorge(arbeit) – Polanyi’sche Doppelbewegungen in der Marktgesellschaft (Fabienne Décieux, Karina Becker, Yalcin Kutlu)
Der Artikel untersucht kollektives Interessenhandeln in der (Klein-)Kinderbetreuung in Deutschland und Österreich. Mit der Polanyi’schen Figur der Doppelbewegung werden die Dynamiken der aktuellen Aushandlungen im Feld der Sorge und Sorgearbeit aufeinander bezogen und analytisch gefasst. Die Bewegung in Form einer (Quasi-)Vermarktlichung steht im Spannungsverhältnis zum ausgeprägten Berufsethos der ErzieherInnen, um das sie durch Proteste (Österreich) und Streiks (Deutschland) kämpfen. Schlagwörter: (Klein-)Kinderbetreuung, Sorgearbeit, Polanyi, (Quasi-)Vermarktlichung, Industrielle Beziehungen
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Interessenpolitische (Neu-)Orientierung an Care-Arbeit (Katrin Roller)
Care-Arbeit wird bisher wenig aus interessenpolitischer Perspektive betrachtet. Der konzeptionell angelegte Artikel untersucht Care-Arbeit in unterschiedlichen gesellschaftlichen Sphären hinsichtlich der Herausforderungen und Problemlagen, mit denen Erwerbstätige und erwerbsfähige Personen, die Care leisten, konfrontiert werden. Daran schließen sich interessenpolitische Überlegungen für erwerbstätige Sorgeleistende an. Sorgearbeit, die die Reproduktion sowie die Erziehung, Pflege und Fürsorge für pflegebedürftige, kranke oder alte Menschen sowie Kinder umfasst, ist als Querschnittskategorie zu verstehen. Sorgearbeit wird sowohl in der Sphäre des Erwerbs- als auch des Privatlebens geleistet, sei es bezahlt oder unbezahlt. Neben erwerbsmäßiger Sorgearbeit wird der größte Teil an Sorgebedarfen unbezahlt oder irregulär als prekäre Sorgearbeit zu Hause befriedigt. Gewerkschaften können hier neue und alte Handlungsfelder beschreiten: als klassische Interessenvertretung für professionelle Care-Erwerbsarbeit und als Interessenvertretung für Beschäftigte in irregulären Arbeitsbeziehungen. Und sie können das Thema (Arbeits-)Zeitpolitik als Feld gewerkschaftlicher Interessenpolitik vorantreiben – um die Vereinbarkeit von „Leben“ und „Arbeit“ für alle Sorgearbeitenden zu stärken bzw. neu zu definieren. Das erfordert die Relativierung des Erwerbsarbeitsprimats und die Entwicklung hin zu einem geschlechtergerechten Erwerb-und-Sorge-Modell. Schlagwörter: Care-Arbeit – unbezahlt, irregulär, professionell, Gewerkschaft, Arbeitszeitpolitik, Erwerb-Sorge-Modell
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Grauzonen der Sorge: Informalisierung von Pflegearbeit im Kontext des Pflegenotstands (Tine Haubner)
Im Kontext steigender Versorgungsbedarfe, eines grassierenden Fachkräftemangels und einer Krise sozialer Reproduktion kommt es seit den 1990er Jahren zu einem sozial- und pflegepolitischen Ausbau niedrigschwelliger und informeller Pflegearbeit in den Grauzonen des Pflegemarktes in Deutschland. Angetrieben durch einen spezifischen Kostendruck, entsteht mithilfe politischer Förderstrategien ein Regime gemeinwohldienlicher Schattenarbeit, das für das Berufsfeld der Pflege typische Informalisierungsprozesse in neuer Gestalt und unter gewandelten Reproduktionsbedingungen fortführt und vorantreibt. Exemplarisch dafür ist einerseits der politisch regulierte Einsatz sogenannter „zusätzlicher Betreuungskräfte“ sowie andererseits die staatliche Förderung freiwilligen Engagements in der Pflege. Im Rahmen dieses Ausbaus geringqualifizierter Beschäftigungssegmente, niedrigschwelliger Betreuungsangebote und quasi-professionalisierter Tätigkeitsbereiche sind Informalisierungsprozesse und Fälle rechtswidriger Arbeitskraftnutzung, qualifikatorische Grenzüberschreitungen und Unterschichtungsprozesse zu beobachten. Diese Entwicklungen werden vom Berufsprofil der Pflege als einer hochgradig feminisierten und „unvollständigen Profession“ begünstigt. Der Beitrag zielt mit der Vorstellung ausgewählter Befunde einer qualitativen Interviewstudie zum Einsatz zusätzlicher Betreuungskräfte und freiwillig Engagierter im Kontext des gegenwärtigen Pflegenotstands darauf ab, die Bedeutung sozialpolitischer Maßnahmen für Informalisierungsprozesse im Sorgearbeitskontext „entwickelter Gesellschaften“ empirisch fundiert zu exemplifizieren. Schlagwörter: Informalisierung, Altenpflege, zusätzliche Pflegekräfte, Freiwilligenarbeit, Sozialpolitik
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Inhalt

Inhalt

Industrielle Beziehungen 4-2019 | Industrielle Beziehungen und Sorgearbeit

Ingrid Artus / Peter Birke / Stefan Kerber-Clasen / Wolfgang Menz: Industrielle Beziehungen und Sorgearbeit. Einleitung zum Schwerpunktheft (im Open Access verfügbar)
Theresa Tschenker: Kollektivverträge über Personalschlüssel in der Altenpflege
Fabienne Décieux / Karina Becker / Yalcin Kutlu: Permanenter Notstand und der Kampf um gute Sorge(arbeit) – Polanyi’sche Doppelbewegungen in der Marktgesellschaft
Katrin Roller: Interessenpolitische (Neu-)Orientierung an Care-Arbeit
Tine Haubner: Grauzonen der Sorge: Informalisierung von Pflegearbeit im Kontext des Pflegenotstands

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ISSN

0943-2779

eISSN

1862-0035

Jahrgang

26. Jahrgang 2019

Ausgabe

4

Erscheinungsdatum

10.03.2020

Umfang

84

Sprache

Deutsch

Format

17 x 24 cm

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https://doi.org/10.3224/indbez.v26i4

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Abstracts

Abstracts

Kollektivverträge über Personalschlüssel in der Altenpflege (Theresa Tschenker)
Die Arbeit in der ambulanten und stationären Altenpflege muss von wenigen Fachkräften geschultert werden – zulasten der Beschäftigten, Pflegebedürftigen und Angehörigen. Beschäftigte fordern deshalb mehr qualifiziertes Personal; eine Form, dies zu erreichen, sind tarifliche Regelungen über Personalschlüssel, sogenannte Entlastungsregeln. Im Folgenden werden zwei wesentliche Einwände gegen solche Regelungen untersucht: das finanzielle und das rechtliche Argument. Die Analyse des Finanzierungssystems der Altenpflege und eine grundrechtsdogmatische Prüfung zeigen, dass beide Einwände nicht haltbar sind und Entlastungsregeln sowohl finanzierbar als auch rechtlich zulässig sind. Schlagwörter: Altenpflege; Tarifverhandlungen; Personalschlüssel; Arbeitsbedingungen
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Permanenter Notstand und der Kampf um gute Sorge(arbeit) – Polanyi’sche Doppelbewegungen in der Marktgesellschaft (Fabienne Décieux, Karina Becker, Yalcin Kutlu)
Der Artikel untersucht kollektives Interessenhandeln in der (Klein-)Kinderbetreuung in Deutschland und Österreich. Mit der Polanyi’schen Figur der Doppelbewegung werden die Dynamiken der aktuellen Aushandlungen im Feld der Sorge und Sorgearbeit aufeinander bezogen und analytisch gefasst. Die Bewegung in Form einer (Quasi-)Vermarktlichung steht im Spannungsverhältnis zum ausgeprägten Berufsethos der ErzieherInnen, um das sie durch Proteste (Österreich) und Streiks (Deutschland) kämpfen. Schlagwörter: (Klein-)Kinderbetreuung, Sorgearbeit, Polanyi, (Quasi-)Vermarktlichung, Industrielle Beziehungen
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Interessenpolitische (Neu-)Orientierung an Care-Arbeit (Katrin Roller)
Care-Arbeit wird bisher wenig aus interessenpolitischer Perspektive betrachtet. Der konzeptionell angelegte Artikel untersucht Care-Arbeit in unterschiedlichen gesellschaftlichen Sphären hinsichtlich der Herausforderungen und Problemlagen, mit denen Erwerbstätige und erwerbsfähige Personen, die Care leisten, konfrontiert werden. Daran schließen sich interessenpolitische Überlegungen für erwerbstätige Sorgeleistende an. Sorgearbeit, die die Reproduktion sowie die Erziehung, Pflege und Fürsorge für pflegebedürftige, kranke oder alte Menschen sowie Kinder umfasst, ist als Querschnittskategorie zu verstehen. Sorgearbeit wird sowohl in der Sphäre des Erwerbs- als auch des Privatlebens geleistet, sei es bezahlt oder unbezahlt. Neben erwerbsmäßiger Sorgearbeit wird der größte Teil an Sorgebedarfen unbezahlt oder irregulär als prekäre Sorgearbeit zu Hause befriedigt. Gewerkschaften können hier neue und alte Handlungsfelder beschreiten: als klassische Interessenvertretung für professionelle Care-Erwerbsarbeit und als Interessenvertretung für Beschäftigte in irregulären Arbeitsbeziehungen. Und sie können das Thema (Arbeits-)Zeitpolitik als Feld gewerkschaftlicher Interessenpolitik vorantreiben – um die Vereinbarkeit von „Leben“ und „Arbeit“ für alle Sorgearbeitenden zu stärken bzw. neu zu definieren. Das erfordert die Relativierung des Erwerbsarbeitsprimats und die Entwicklung hin zu einem geschlechtergerechten Erwerb-und-Sorge-Modell. Schlagwörter: Care-Arbeit – unbezahlt, irregulär, professionell, Gewerkschaft, Arbeitszeitpolitik, Erwerb-Sorge-Modell
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Grauzonen der Sorge: Informalisierung von Pflegearbeit im Kontext des Pflegenotstands (Tine Haubner)
Im Kontext steigender Versorgungsbedarfe, eines grassierenden Fachkräftemangels und einer Krise sozialer Reproduktion kommt es seit den 1990er Jahren zu einem sozial- und pflegepolitischen Ausbau niedrigschwelliger und informeller Pflegearbeit in den Grauzonen des Pflegemarktes in Deutschland. Angetrieben durch einen spezifischen Kostendruck, entsteht mithilfe politischer Förderstrategien ein Regime gemeinwohldienlicher Schattenarbeit, das für das Berufsfeld der Pflege typische Informalisierungsprozesse in neuer Gestalt und unter gewandelten Reproduktionsbedingungen fortführt und vorantreibt. Exemplarisch dafür ist einerseits der politisch regulierte Einsatz sogenannter „zusätzlicher Betreuungskräfte“ sowie andererseits die staatliche Förderung freiwilligen Engagements in der Pflege. Im Rahmen dieses Ausbaus geringqualifizierter Beschäftigungssegmente, niedrigschwelliger Betreuungsangebote und quasi-professionalisierter Tätigkeitsbereiche sind Informalisierungsprozesse und Fälle rechtswidriger Arbeitskraftnutzung, qualifikatorische Grenzüberschreitungen und Unterschichtungsprozesse zu beobachten. Diese Entwicklungen werden vom Berufsprofil der Pflege als einer hochgradig feminisierten und „unvollständigen Profession“ begünstigt. Der Beitrag zielt mit der Vorstellung ausgewählter Befunde einer qualitativen Interviewstudie zum Einsatz zusätzlicher Betreuungskräfte und freiwillig Engagierter im Kontext des gegenwärtigen Pflegenotstands darauf ab, die Bedeutung sozialpolitischer Maßnahmen für Informalisierungsprozesse im Sorgearbeitskontext „entwickelter Gesellschaften“ empirisch fundiert zu exemplifizieren. Schlagwörter: Informalisierung, Altenpflege, zusätzliche Pflegekräfte, Freiwilligenarbeit, Sozialpolitik
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