Beschreibung
Die Zahl der Armen, der Hungernden sollte zwischen 1990 und 2015 halbiert werden, so die Forderung der UN-Millenniumkampagne. Dies geht nur, wenn die Versorgung der Menschen mit dem Nötigsten sichergestellt wird. Und dies geht nur, so die AutorInnen, wenn die agrarpolitische Wende nicht länger auf sich warten lässt. Warum nur die biologische Landwirtschaft Zukunft sichert, lesen Sie hier. Anlässlich des 60. Jubiläums der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte spielt das Menschenrecht auf Nahrung eine zentrale Rolle.
Aus dem Inhalt:
Geseko von Lüpke
Neue Welt, neuer Mensch, neues Denken?
Die weltanschaulichen Grundlagen neuer sozialer Bewegungen
Elisabeth Loibl
Kostbarkeit biologische Landwirtschaft
Philipp Braun
Vielfalt oder Einheitsbrei
Bernhard Freyer
Die Ökologische Landwirtschaft zwischen gesellschaftlichen Trends und der eigenen Identitätsfindung
Hermann Pennwieser
Biologische Landwirtschaft als Weiterentwicklung des konventionellen Landbaus.
Dargestellt an der Basis der Ernährung, der Bodenfruchtbarkeit
Alberta Velimirov
Kontroverse „bio“: Der Weg aus dem Dilemma
Theres Rathmanner
Bio-Lebensmittel als tragende Säule der nachhaltigen Ernährung
Ein Blick über den ernährungswissenschaftlichen Tellerrand
Thomas Fertl / Martin Tragler
Biologische Landwirtschaft als neues agrarpolitisches Leitbild
Alexandra Strickner
Konturen einer nachhaltigen Internationalen Agrarpolitik
Vandana Shiva
Die nicht eingelösten Verprechen der Agrar-Industrie – warum Gentechnik Hunger und Armut verstärkt
Gertrude Klaffenböck
Welthunger, Nahrungsmittelkrise und das Recht auf Nahrung
Manfred Schnitzer
Die Nahrungsmittelkrise – eine neue Chance für nachhaltige Wege in die Zukunft
Petra C. Gruber
Bekämpfung von Armut und Hunger durch biologische Landwirtschaft und ländliche Entwicklung am Beispiel Äthiopien
Andreas J. Obrecht
Königreich Buthan – Menschenrecht auf Glück?
Die Herausgeberin:
Dr. Petra C. Gruber, Geschäftsführerin des Instituts für Umwelt – Friede – Entwicklung (IUFE), Lektorin an der Universität Wien
Hier finden Sie den Waschzettel zum Buch (pdf- Infoblatt).
Rezensionen
Alles in allem bietet “Die Zukunft der Landwirtschaft ist biologisch! einen guten ersten Überblick über den Status quo und die Alternativen in der heutigen Landwirtschaft. […] Die zum Teil sehr ausführlichen Literaturzitate laden zur weiteren Recherche ein.
Bonner Umweltzeitung Februar/März 2011
Der Sammelband “Die Zukunft der Landwirtschaft ist biologisch!” ist ein Plädoyer für ein systemisches Weltbild und für eine tiefgreifende Veränderung unseres Bewusstseins und Verhaltens in Richtung Nachhaltigkeit.
BIO AUSTRIA Salzburg Juni 2010
Der Sammelband “Die Zukunft der Landwirtschaft ist biologisch!”, herausgegeben von Petra C. Gruber, ist ein Plädoyer für ein systemisches Weltbild und für eine tief greifende Veränderung unseres Bewusstseins und Verhaltens in Richtung Nachhaltigkeit. Zentral sind dabei die Beachtung der Menschenrechte, Selbstbestimmung, Partizipation und Kooperation, biologische und kulturelle Vielfalt sowie ein anderer, ein respektvoller Umgang mit der Natur. Am Beispiel Landwirtschaft werden die strukturellen Ursachen der Krise(n) beleuchtet, die Mythen der Agrar-Industrie entlarvt und die Zusammenhänge zwischen Produktionsmethode, Umweltproblematik, Produkt- und Lebensqualität aufgezeigt. Absolut lesenswert!
Viacampesina.at 3/2010
Dieser Sammelband blickt weit hinter und über die abgenutzte Fassade des Schlagworts “Nachhaltigkeit” hinaus. Die Autoren tragen im gemeinsamen Plädoyer für eine neue Geisteshaltung und ein verändertes Weltbild mit unterschiedlichen Herangehensweisen bei und zeigen die notwendige, tiefgreifende Veränderung unseres Bewusstseins auf. Denn die Krisen unserer Zeit als Ausdruck des Scheiterns bisheriger Systeme rufen nach neuen Umgangsweisen – in der Landwirtschaft, aber auch für die Menschenrechte und natürlich für die Natur… Im positiven Sinne schwere Kost, die nachdenklich stimmt.
Wege 1/2010
Das Sammelwerk gibt einen guten Überblick über Möglichkeiten der biologischen Landwirtschaft, Abhängigkeiten und Armut zu bekämpfen, Nachhaltigkeit zu steigern, Ernährungssicherheit und -souveränität zu gewährleisten, und liefert Anstöße, unsere Konsum- und Ernährungsgewohnheiten zu überdenken.
Agrarische Rundschau August 2009
Fünfzehn Autoren haben sich Gedanken zu Ernährungssicherheit und -souveränität gemacht. Man sollte über ihre Ideen nachdenken.
Bagso.de Juli 2009
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