Beschreibung
Welche Bezüge bestehen zwischen Gendertheorien und Theorien Sozialer Arbeit? Auf diese bisher vernachlässigte Fragestellung möchten die AutorInnen Antworten geben. Aufgezeigt wird im Besonderen, welchen Nutzen gendertheoretische Perspektiven für die Soziale Arbeit haben können und wie Geschlecht und professionelles Handeln zusammenhängen.
Aus dem Inhalt:
- Ebene der Adressat*innen Sozialer Arbeit
- Ebene der Professionalität der Sozialen Arbeit
- Ebene der theoretischen Gegenstandsbestimmung Sozialer Arbeit als Arbeit mit Differenz und Differenzierungen
Mit Beiträgen von:
Gudrun Ehlert, Susann Fegter, Heike Fleßner, Kaja Swanhilt Haeger, Catrin Heite, Rudolf Leiprecht, Michael May, Christiane Micus-Loos, Nina Oelkers, Melanie Plößer, Julia Rohde, Lotte Rose, Kim-Patrick Sabla, Gerd Stecklina, Andrea Vorrink und Claudia Wallner
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Die HerausgeberInnen:
Prof. Dr. Kim-Patrick Sabla,
Professor für Soziale Arbeit mit Schwerpunkt Gender, Universität Vechta;
Prof. Dr. Melanie Plößer,
Professorin für Sozialarbeitswissenschaften, Fachhochschule Bielefeld
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Zielgruppen: Lehrende und Studierende der Sozialen Arbeit, Sozialpädagogik und Pädagogik, PraktikerInnen in der Sozialen Arbeit und Bildungsarbeit
Die Beiträge beleuchten den Einfluss sozial konstruierter Geschlechterrollen auf die Adressaten und Adressatinnen von Unterstützungsmaßnahmen und auf die Gegenstandsbestimmung der Profession als Arbeit mit Differenz und Differenzierungen. Im Einzelnen geht es um die feministische Mädchenarbeit, um die Verbindung von Familie und Beruf und um Fragen der Intersektionalität sowie den Zusammentreffen spezifischer Formen der Diskriminierung. Das weitere Spektrum reicht von Fragen im Hinblick auf die Hierarchiebildung, den Mangel an männlichen Fachkräften, die Geschlechtergerechtigkeit und die Bedeutung systemtheoretischer Ansätze bis zur Relevanz der Differenztheorie, des Konstruktivismus und des Poststrukturalismus für eine genderbezogene Perspektive.
Soziale Arbeit 07/2014
Gendertheoretische Bezüge in den Theorien Sozialer Arbeit bilden immer noch die Ausnahme. Das Verhältnis der beiden theoretischen Disziplinen kann als ambivalent und widersprüchlich beschrieben werden. Die Autorinnen sprechen sich dafür aus, dass Gender kein Spezialthema sein kann. Genderansätze und Theorien Sozialer Arbeit stehen auf mindestens drei Ebenen miteinander in Beziehung: auf der Ebene der AdressatInnen Sozialer Arbeit, der Ebene der Sozialen Arbeit als Profession und der Ebene der theoretischen Gegenstandsbestimmung Sozialer Arbeit. Ziel des Bandes ist es, auf diesen drei Ebenen Verbindungsnotwendigkeiten und -möglichkeiten aufzuzeigen.
WeiberDiwan Winter2013/14
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