Verlag Barbara Budrich

Filter by Produkt-Kategorien.
Alle / Keine

Verlag Barbara Budrich

Filter by Produkt-Kategorien.
Alle / Keine

Informationen zum Buch

Neu

ISBN: 978-3-8474-3408-5

Konkurrenz aus dem Kloster

Die Möglichkeiten und Konflikte in der Berufsausübung als Klosterapothekerin der Frühen Neuzeit am Beispiel von Barbara Wild (1747–1815)

Autor*innen/Herausgeber*innen:

Erscheinungsdatum : ca. 08.12.2025

57,99  - 58,00 

Bevor Sie dieses Produkt in den Warenkorb legen können, müssen Sie die aktuelle Bestellung abschließen: Zum Warenkorb

ISBN: 978-3-8474-3408-5

Beschreibung

Pharmazeutische Berufstätigkeit war für Frauen in der Frühen Neuzeit eng mit vorherrschenden Rollenbildern verknüpft: Während für weltliche Frauen das Ideal der Hausfrau und Mutter einer Berufstätigkeit entgegenstand, erlaubte das Rollenbild geistlich lebender Frauen eine Tätigkeit als Klosterapothekerin. Anhand des Lebens und Wirkens der Ordensfrau und Apothekerin Barbara Wild (1747–1815) geht die Autorin zentralen Fragen nach der Lebensrealität von Klosterapothekerinnen in der Frühen Neuzeit nach. Damit leistet sie einen innovativen Beitrag zur Pharmazie- und Ordensgeschichte sowie zur biographischen Geschlechterforschung.

In ihrem Buch zeichnet Julia Pflug die gesetzlichen und gesellschaftlichen Voraussetzungen für die Berufstätigkeit als Apothekerin, die Ausbildung zur Klosterapothekerin, die Klosterapotheke als Arbeitsplatz, den Konflikt zwischen bürgerlichen Apothekern und klösterlichen Apothekerinnen sowie die Positionierung der Klosterapothekerinnen im Gesundheitswesen der Frühen Neuzeit nach:
Etwa ab der Mitte des 18. Jahrhunderts war eine weltliche Ausbildung für die pharmazeutische Berufsausübung vorgeschrieben. Während für Frauen nach dieser Lehre der Eintritt ins Kloster erfolgte, absolvierten angehende männliche Apotheker eine Gesellenzeit sowie zunehmend häufiger medizinische und chemische Kurse an den Universitäten. An dieser Entwicklung der Pharmazie vom Handwerk zur akademischen Disziplin hatten Frauen folglich in der Regel keinen Anteil. Mit dem Verkauf von Arzneimitteln an klosterexterne Personen stellten klösterliche Hausapotheken vielfach eine ernstzunehmende wirtschaftliche Konkurrenz für die bürgerlichen Apotheker dar. Beschwerdeschreiben über dieses Vorgehen lassen die gesellschaftlichen Entwicklungen und Konflikte des 18. Jahrhunderts – beispielsweise die Abkehr von religiösen Traditionen, die männlich dominierte Professionalisierung der Berufsausübung sowie die zunehmende Verwissenschaftlichung der Pharmazie – erkennen.

Die Autorin:
Julia Pflug, Institut für Geschichte der Pharmazie und Medizin, Philipps-Universität Marburg

Der Fachbereich:
Gender Studies

Zusätzliche Information

Verlag

ISBN

978-3-8474-3408-5

eISBN

978-3-8474-3346-0

Format

14,8 x 21,0 cm

Umfang

467

Erscheinungsjahr

2026

Erscheinungsdatum

ca. 08.12.2025

Auflage

1.

Sprache

Deutsch

Reihe

Band

15

Bewertungen

Es gibt noch keine Bewertungen.

Schreibe die erste Bewertung für „Konkurrenz aus dem Kloster“

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Autor*innen

Schlagwörter

Bayerische Landesgeschichte, biographische Geschlechtergeschichte, Dezember 2025, Frühe Neuzeit, Frühjahr 2026, Gesundheitswesen, Klosterapotheken, Klosterapothekerinnen, Ordensfrauen, Pharmaziegeschichte, weibliche Berufstätigkeit, Wissenschaftsgeschichte

Beschreibung

Beschreibung

Pharmazeutische Berufstätigkeit war für Frauen in der Frühen Neuzeit eng mit vorherrschenden Rollenbildern verknüpft: Während für weltliche Frauen das Ideal der Hausfrau und Mutter einer Berufstätigkeit entgegenstand, erlaubte das Rollenbild geistlich lebender Frauen eine Tätigkeit als Klosterapothekerin. Anhand des Lebens und Wirkens der Ordensfrau und Apothekerin Barbara Wild (1747–1815) geht die Autorin zentralen Fragen nach der Lebensrealität von Klosterapothekerinnen in der Frühen Neuzeit nach. Damit leistet sie einen innovativen Beitrag zur Pharmazie- und Ordensgeschichte sowie zur biographischen Geschlechterforschung.

In ihrem Buch zeichnet Julia Pflug die gesetzlichen und gesellschaftlichen Voraussetzungen für die Berufstätigkeit als Apothekerin, die Ausbildung zur Klosterapothekerin, die Klosterapotheke als Arbeitsplatz, den Konflikt zwischen bürgerlichen Apothekern und klösterlichen Apothekerinnen sowie die Positionierung der Klosterapothekerinnen im Gesundheitswesen der Frühen Neuzeit nach:
Etwa ab der Mitte des 18. Jahrhunderts war eine weltliche Ausbildung für die pharmazeutische Berufsausübung vorgeschrieben. Während für Frauen nach dieser Lehre der Eintritt ins Kloster erfolgte, absolvierten angehende männliche Apotheker eine Gesellenzeit sowie zunehmend häufiger medizinische und chemische Kurse an den Universitäten. An dieser Entwicklung der Pharmazie vom Handwerk zur akademischen Disziplin hatten Frauen folglich in der Regel keinen Anteil. Mit dem Verkauf von Arzneimitteln an klosterexterne Personen stellten klösterliche Hausapotheken vielfach eine ernstzunehmende wirtschaftliche Konkurrenz für die bürgerlichen Apotheker dar. Beschwerdeschreiben über dieses Vorgehen lassen die gesellschaftlichen Entwicklungen und Konflikte des 18. Jahrhunderts – beispielsweise die Abkehr von religiösen Traditionen, die männlich dominierte Professionalisierung der Berufsausübung sowie die zunehmende Verwissenschaftlichung der Pharmazie – erkennen.

Die Autorin:
Julia Pflug, Institut für Geschichte der Pharmazie und Medizin, Philipps-Universität Marburg

Der Fachbereich:
Gender Studies

Bibliografie

Zusätzliche Information

Verlag

ISBN

978-3-8474-3408-5

eISBN

978-3-8474-3346-0

Format

14,8 x 21,0 cm

Umfang

467

Erscheinungsjahr

2026

Erscheinungsdatum

ca. 08.12.2025

Auflage

1.

Sprache

Deutsch

Reihe

Band

15

Produktsicherheit

Bewertungen (0)

Bewertungen

Es gibt noch keine Bewertungen.

Schreibe die erste Bewertung für „Konkurrenz aus dem Kloster“

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Autor*innen

Autor*innen

Schlagwörter

de_DEGerman

Versandkosten

Bücher und Zeitschriften (Print-Ausgaben):
Bei Bestellung über diese Webseite:
Versand innerhalb von Deutschland kostenlos.
Internationaler Versand: 5,00 Euro.

eBooks und PDFs:
Keine Versandkosten.

Zeitschriften-Abonnements:
Es gelten die Abo-Bedingungen der Zeitschrift.