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Informationen zur Zeitschrift

KsR 2-2025 | Freie Beiträge

Erscheinungsdatum : 21.01.2026

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ISSN: 2939-9416

Inhalt

Die Printausgabe der KsR 2-2025 erscheint Mitte Februar 2026.

Kieler sozialwissenschaftliche Revue. Internationales Tönnies-Forum
KsR 2-2025: Freie Beiträge

Editorial des zweiten Heftes im dritten Jahrgang

Aufsätze
Peter Fischer: Ordnung im Wandel. Zur Notwendigkeit einer Theorie der Weltbilder.
Thomas Reißberg: Weniger Paternalismus wagen. Kindheitsbilder und Phasenheuristiken bei Rousseau, Kant und Rawls sowie Entsprechungen im deutschen Recht
Klaus R. Schroeter: Löffelzwerge, Kriechtiere, (Schein-)Riesen und Mythenjäger – Meine Wegbegleiter und Wegbereiter zum Doing Age

Besprechungen
Sebastian Klauke: Neues zu Marx – Übersicht und Besprechungen
Sebastian Klauke: Georg Wiesing-Brandes: Walter Benjamin. Das Pariser Adressbuch. Eine Biographie des Exils im Spiegel. Wädenswil am Zürichsee: Nimbus, 2025.

 

Einzelbeitrag-Download (Open Access): ksr.budrich-journals.de
Sie können sich hier für den KsR-Alert anmelden.

Zusätzliche Information

Verlag

ISSN

2939-9416

eISSN

2939-9424

Jahrgang

3. Jahrgang 2025

Ausgabe

2-2025

Erscheinungsdatum

21.01.2026

Umfang

96 Seiten

Sprache

Deutsch

Format

17 x 24 cm

DOI

https://doi.org/10.3224/ksr.v3i2

Open Access-Lizenz

https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/deed.de

Homepage

https://ksr.budrich-journals.de

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Inhaltsverzeichnis

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Autor*innen

Schlagwörter

Alterssoziologie, Anthropozän, Deutsches Recht, Doing Age, Geschichte der Gesellschaft, Immanuel Kant, Januar 2026, Jean-Jacques Rousseau, John Rawls, Kindheitsbilder, Kritische Theorie, Paternalismus, Phasenheuristiken, Praxistheorie, Weltanschauungen, Weltbilder, Wissenssoziologie

Abstracts

Ordnung im Wandel. Zur Notwendigkeit einer Theorie der Weltbilder. (Peter Fischer)
Gerade in Zeiten, in denen sich die gesellschaftliche Ordnung spürbar wandelt, besteht ein Bedürfnis nach Weltbildern – auf subjektiver wie auf kollektiver Ebene. Der Aufsatz betont die Notwendigkeit einer soziologischen Theorie von Weltbildern und rekonstruiert zu diesem Zweck Ansätze aus der wissenssoziologischen Tradition sowie historisch- genetische Analysen, die im Kontext der kritischen Theorie entstanden sind. Diese Gedanken weiterführend wird auf die Debatte um das Anthropozän Bezug genommen, welches selbst als neues Weltbild interpretiert werden kann. Der Beitrag geht davon aus, dass die gegenwärtigen multiplen Krisen von einem Konflikt um Weltanschauungen begleitet werden. Die Ausführungen münden in ein Plädoyer für eine soziologische Analyse solcher konfligierender Ordnungsvorstellungen. Stichworte: Weltbilder, Weltanschauungen, Wissenssoziologie, kritische Theorie, Geschichte der Gesellschaft, Anthropozän
» Einzelbeitrag kostenlos herunterladen (Budrich Journals)

Weniger Paternalismus wagen. Kindheitsbilder und Phasenheuristiken bei Rousseau, Kant und Rawls sowie Entsprechungen im deutschen Recht (Thomas Reißberg)
Der Beitrag thematisiert, wie Kindheitsbilder und Bilder vom Verlauf der kindlichen Entwicklung sowohl die philosophische als auch die politisch-rechtliche Argumentation prägen und beeinflussen. Herausgearbeitet wird dabei eine möglicherweise überraschende Nähe zwischen Rousseaus Phaseneinteilung und den deutschen Sozialgesetzbüchern. Ebenso überraschend mag die Erkenntnis sein, dass Kant einen negativen normativ-habituellen Kindheitsbegriff verwendete, der kaum eine Orientierung am Alter eines Menschen zulässt. Des Weiteren legen Kants Überlegungen nahe, den heute häufig unterstellten Zusammenhang zwischen sozialer Herkunft und negativ besetztem Habitus grundlegend in Frage zu stellen. Kontrastiert werden diese beiden Theoretiker mit den beiden Empirikern Piaget (Entwicklungspsychologie) und Kohlberg (Moralentwicklung), vor allem anhand des Umgangs mit den „Objekten“ ihrer Untersuchungen. Alle vier spielen eine entscheidende Rolle in Rawls‘ Moralpsychologie als Bestandteil der Theorie der Gerechtigkeit. Im zweiten Teil werden die grundlegenden Rechtsbeziehungen zwischen Kindern, Eltern und Staat beschrieben und ihre Bezeichnung als „Dreiecksverhältnis“ hinterfragt. Dabei stellt sich heraus, dass sowohl das deutsche Recht als auch die höchstrichterliche Rechtsprechung über das hinausweisen, was Rawls mit seinem (wohlwollenden) Paternalismus als notwendig erachtet. Abschließend werden einige Überlegungen zur Überwindung des Paternalismus vorgestellt.
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Löffelzwerge, Kriechtiere, (Schein-)Riesen und Mythenjäger – Meine Wegbegleiter und Wegbereiter zum Doing Age (Klaus R. Schroeter)
Der Beitrag dokumentiert die Abschiedsvorlesung von Klaus R. Schroeter an der FHNW in Olten (Schweiz) im Dezember 2024. Er beginnt mit einem Prolog zum Abschiedssymposion Doing Age: Narrationen, Positionen und Richtungen in der Alterssoziologie, in dem die Zielvorgaben der Tagung umrissen werden. Im Anschluss werden mit a) dem relationalen Zugang, b) dem zeitlichen und räumlichen Zugang, c) dem materiellen und somatischen Zugang, d) dem affektiven Zugang und e) dem habituellen und existentialistischen Zugang fünf Pfade eines praxeologischen Verständnisses des Doing Age hervorgehoben.
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Inhalt

Die Printausgabe der KsR 2-2025 erscheint Mitte Februar 2026.

Kieler sozialwissenschaftliche Revue. Internationales Tönnies-Forum
KsR 2-2025: Freie Beiträge

Editorial des zweiten Heftes im dritten Jahrgang

Aufsätze
Peter Fischer: Ordnung im Wandel. Zur Notwendigkeit einer Theorie der Weltbilder.
Thomas Reißberg: Weniger Paternalismus wagen. Kindheitsbilder und Phasenheuristiken bei Rousseau, Kant und Rawls sowie Entsprechungen im deutschen Recht
Klaus R. Schroeter: Löffelzwerge, Kriechtiere, (Schein-)Riesen und Mythenjäger – Meine Wegbegleiter und Wegbereiter zum Doing Age

Besprechungen
Sebastian Klauke: Neues zu Marx – Übersicht und Besprechungen
Sebastian Klauke: Georg Wiesing-Brandes: Walter Benjamin. Das Pariser Adressbuch. Eine Biographie des Exils im Spiegel. Wädenswil am Zürichsee: Nimbus, 2025.

 

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Bibliografie

Zusätzliche Information

Verlag

ISSN

2939-9416

eISSN

2939-9424

Jahrgang

3. Jahrgang 2025

Ausgabe

2-2025

Erscheinungsdatum

21.01.2026

Umfang

96 Seiten

Sprache

Deutsch

Format

17 x 24 cm

DOI

https://doi.org/10.3224/ksr.v3i2

Open Access-Lizenz

https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/deed.de

Homepage

https://ksr.budrich-journals.de

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Ordnung im Wandel. Zur Notwendigkeit einer Theorie der Weltbilder. (Peter Fischer)
Gerade in Zeiten, in denen sich die gesellschaftliche Ordnung spürbar wandelt, besteht ein Bedürfnis nach Weltbildern – auf subjektiver wie auf kollektiver Ebene. Der Aufsatz betont die Notwendigkeit einer soziologischen Theorie von Weltbildern und rekonstruiert zu diesem Zweck Ansätze aus der wissenssoziologischen Tradition sowie historisch- genetische Analysen, die im Kontext der kritischen Theorie entstanden sind. Diese Gedanken weiterführend wird auf die Debatte um das Anthropozän Bezug genommen, welches selbst als neues Weltbild interpretiert werden kann. Der Beitrag geht davon aus, dass die gegenwärtigen multiplen Krisen von einem Konflikt um Weltanschauungen begleitet werden. Die Ausführungen münden in ein Plädoyer für eine soziologische Analyse solcher konfligierender Ordnungsvorstellungen. Stichworte: Weltbilder, Weltanschauungen, Wissenssoziologie, kritische Theorie, Geschichte der Gesellschaft, Anthropozän
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Weniger Paternalismus wagen. Kindheitsbilder und Phasenheuristiken bei Rousseau, Kant und Rawls sowie Entsprechungen im deutschen Recht (Thomas Reißberg)
Der Beitrag thematisiert, wie Kindheitsbilder und Bilder vom Verlauf der kindlichen Entwicklung sowohl die philosophische als auch die politisch-rechtliche Argumentation prägen und beeinflussen. Herausgearbeitet wird dabei eine möglicherweise überraschende Nähe zwischen Rousseaus Phaseneinteilung und den deutschen Sozialgesetzbüchern. Ebenso überraschend mag die Erkenntnis sein, dass Kant einen negativen normativ-habituellen Kindheitsbegriff verwendete, der kaum eine Orientierung am Alter eines Menschen zulässt. Des Weiteren legen Kants Überlegungen nahe, den heute häufig unterstellten Zusammenhang zwischen sozialer Herkunft und negativ besetztem Habitus grundlegend in Frage zu stellen. Kontrastiert werden diese beiden Theoretiker mit den beiden Empirikern Piaget (Entwicklungspsychologie) und Kohlberg (Moralentwicklung), vor allem anhand des Umgangs mit den „Objekten“ ihrer Untersuchungen. Alle vier spielen eine entscheidende Rolle in Rawls‘ Moralpsychologie als Bestandteil der Theorie der Gerechtigkeit. Im zweiten Teil werden die grundlegenden Rechtsbeziehungen zwischen Kindern, Eltern und Staat beschrieben und ihre Bezeichnung als „Dreiecksverhältnis“ hinterfragt. Dabei stellt sich heraus, dass sowohl das deutsche Recht als auch die höchstrichterliche Rechtsprechung über das hinausweisen, was Rawls mit seinem (wohlwollenden) Paternalismus als notwendig erachtet. Abschließend werden einige Überlegungen zur Überwindung des Paternalismus vorgestellt.
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Der Beitrag dokumentiert die Abschiedsvorlesung von Klaus R. Schroeter an der FHNW in Olten (Schweiz) im Dezember 2024. Er beginnt mit einem Prolog zum Abschiedssymposion Doing Age: Narrationen, Positionen und Richtungen in der Alterssoziologie, in dem die Zielvorgaben der Tagung umrissen werden. Im Anschluss werden mit a) dem relationalen Zugang, b) dem zeitlichen und räumlichen Zugang, c) dem materiellen und somatischen Zugang, d) dem affektiven Zugang und e) dem habituellen und existentialistischen Zugang fünf Pfade eines praxeologischen Verständnisses des Doing Age hervorgehoben.
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