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Informationen zum Buch

ISBN: 978-3-8474-0623-5

Ambulante Hilfe zur Erziehung und Sozialraumorientierung

Plädoyer für ein umstrittenes Konzept der Kinder- und Jugendhilfe in Zeiten der Nützlichkeitsideologie

Autor*innen/Herausgeber*innen:

Erscheinungsdatum : 17.09.2014

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0,00 79,90  inkl. MwSt.

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ISBN: 978-3-8474-0623-5

Beschreibung

Open Access: Dieser Titel ist kostenlos im Open Access herunterladbar (PDF) oder kostenpflichtig als Print-Ausgabe erhältlich.

 

Der aktuelle politische Diskurs um eine „Weiterentwicklung und Steuerung der Kinder- und Jugendhilfe“ versucht, die Ambulante Hilfe zur Erziehung zu diskreditieren und zurückzudrängen. Das vorliegende „Plädoyer“ mischt sich fachlich und politisch in diese Auseinandersetzung ein.

Dabei leisten die AutorInnen eine kritische Einschätzung der gegenwärtigen Lage der Kinder- und Jugendhilfe und insbesondere der Hilfen zur Erziehung und zeichnen den Prozess der Auseinandersetzung um die „Weiterentwicklung und Steuerung der Hilfen zur Erziehung“ nach. Anhand der ausführlichen Darstellung und Analyse der beiden grundsätzlichen Handlungsansätze in der Sozialen Arbeit (Soziale Arbeit im und mit dem Sozialraum einerseits und Einzelfallarbeit, u.a. Hilfen zur Erziehung andererseits) befasst sie sich mit der Frage, ob die von der Politik behauptete Kontroverse zwischen den beiden Handlungsansätzen fachlich gerechtfertigt ist. In diesem Kontext werden die beiden Handlungsansätze in ihrer Geschichte und Entwicklung und in ihren unterschiedlichen Konzeptionen dargestellt. Dabei ergibt sich außer einem klaren Plädoyer für die Erhaltung und konsequent fachliche Gestaltung der Hilfen zur Erziehung im Rahmen der Lebensweltorientierung die Erkenntnis, dass Soziale Arbeit generell – und insbesondere in Zeiten einer Neoliberalisierung des Sozialen – einer Individualisierungsgefahr unterliegt. Andererseits ist es aber innerhalb beider Ansätze auch heute möglich, diese Tendenz abzuwehren und als kritische Kraft dieser Gesellschaft zu wirken.

Dieses Buch enthält neben der fachlichen, ideologischen und politischen Auseinandersetzung mit den neuen Steuerungsabsichten der Politik gegenüber den Hilfen zur Erziehung ausführliche Darstellungen bzw. Diskussionen zu verschiedenen Einzelthemen, u.a.:

  • Fachliche Merkmale, Handlungsorientierungen und Prozessgestaltung der Handlungsansätze „Ambulante Einzelfallhilfe“ und „Arbeit in und mit dem Sozialraum“ (8.4 und 9.3, 9.4)
  • Welche Anteile hat die Soziale Arbeit selbst an ihrem z.T. unprofessionellen Zustand? (Kap 4.4)
  • Darstellung und Auseinandersetzung mit dem Konzept „Sozialraumorientierung“ (8.5)
  • Individualisierung: Was ist das? Wie kann man sie vermeiden? (Kap. 8)

Inhaltsverzeichnis ansehen

 

Die AutorInnen:

Prof. Dr. phil. Mechthild Seithe, Dipl. Psych., Dipl. Sozialarbeiterin, bis 2011 Hochschullehrerin (FH Jena)

Dipl. Päd. Matthias Heintz, syst. Familientherapeut, seit 2004 Lehrbeauftragter der Hochschule Magdeburg/Stendal

 

Hier finden Sie den Waschzettel zum Buch (pdf- Infoblatt).

 

Zielgruppen: WissenschaftlerInnen und PraktikerInnen der Sozialen Arbeit, insbesondere im Bereich Kinder- und Jugendhilfe; SozialpolitikerInnen; Träger der Kinder- und Jugendhilfe; Jugendämter

Zusätzliche Information

Verlag

ISBN

978-3-8474-0623-5

eISBN

978-3-8474-0271-8

Format

A5

Umfang

481

Erscheinungsjahr

2014

Erscheinungsdatum

17.09.2014

Auflage

1.

Sprache

Deutsch

DOI

10.3224/84740623

Bewertungen

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Autor*innen

Schlagwörter

Einzelfallhilfe, Individualisierung, Kinder- und Jugendhilfe

Dabei leisten die Autoren eine kritische Einschätzung der gegenwärtigen Lage der Kinder-und Jugendhilfe und insbesondere der Hilfen zur Erziehung und zeichnen den Prozess der Auseinandersetzung um die Weiterentwicklung und Steuerung der Hilfen zur Erziehung nach.

Schweizerisch Zeitschrift für Heilpädagogik, 11-12/2014

Beschreibung

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Open Access: Dieser Titel ist kostenlos im Open Access herunterladbar (PDF) oder kostenpflichtig als Print-Ausgabe erhältlich.

 

Der aktuelle politische Diskurs um eine „Weiterentwicklung und Steuerung der Kinder- und Jugendhilfe“ versucht, die Ambulante Hilfe zur Erziehung zu diskreditieren und zurückzudrängen. Das vorliegende „Plädoyer“ mischt sich fachlich und politisch in diese Auseinandersetzung ein.

Dabei leisten die AutorInnen eine kritische Einschätzung der gegenwärtigen Lage der Kinder- und Jugendhilfe und insbesondere der Hilfen zur Erziehung und zeichnen den Prozess der Auseinandersetzung um die „Weiterentwicklung und Steuerung der Hilfen zur Erziehung“ nach. Anhand der ausführlichen Darstellung und Analyse der beiden grundsätzlichen Handlungsansätze in der Sozialen Arbeit (Soziale Arbeit im und mit dem Sozialraum einerseits und Einzelfallarbeit, u.a. Hilfen zur Erziehung andererseits) befasst sie sich mit der Frage, ob die von der Politik behauptete Kontroverse zwischen den beiden Handlungsansätzen fachlich gerechtfertigt ist. In diesem Kontext werden die beiden Handlungsansätze in ihrer Geschichte und Entwicklung und in ihren unterschiedlichen Konzeptionen dargestellt. Dabei ergibt sich außer einem klaren Plädoyer für die Erhaltung und konsequent fachliche Gestaltung der Hilfen zur Erziehung im Rahmen der Lebensweltorientierung die Erkenntnis, dass Soziale Arbeit generell – und insbesondere in Zeiten einer Neoliberalisierung des Sozialen – einer Individualisierungsgefahr unterliegt. Andererseits ist es aber innerhalb beider Ansätze auch heute möglich, diese Tendenz abzuwehren und als kritische Kraft dieser Gesellschaft zu wirken.

Dieses Buch enthält neben der fachlichen, ideologischen und politischen Auseinandersetzung mit den neuen Steuerungsabsichten der Politik gegenüber den Hilfen zur Erziehung ausführliche Darstellungen bzw. Diskussionen zu verschiedenen Einzelthemen, u.a.:

  • Fachliche Merkmale, Handlungsorientierungen und Prozessgestaltung der Handlungsansätze „Ambulante Einzelfallhilfe“ und „Arbeit in und mit dem Sozialraum“ (8.4 und 9.3, 9.4)
  • Welche Anteile hat die Soziale Arbeit selbst an ihrem z.T. unprofessionellen Zustand? (Kap 4.4)
  • Darstellung und Auseinandersetzung mit dem Konzept „Sozialraumorientierung“ (8.5)
  • Individualisierung: Was ist das? Wie kann man sie vermeiden? (Kap. 8)

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Die AutorInnen:

Prof. Dr. phil. Mechthild Seithe, Dipl. Psych., Dipl. Sozialarbeiterin, bis 2011 Hochschullehrerin (FH Jena)

Dipl. Päd. Matthias Heintz, syst. Familientherapeut, seit 2004 Lehrbeauftragter der Hochschule Magdeburg/Stendal

 

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Zielgruppen: WissenschaftlerInnen und PraktikerInnen der Sozialen Arbeit, insbesondere im Bereich Kinder- und Jugendhilfe; SozialpolitikerInnen; Träger der Kinder- und Jugendhilfe; Jugendämter

Bibliografie

Zusätzliche Information

Verlag

ISBN

978-3-8474-0623-5

eISBN

978-3-8474-0271-8

Format

A5

Umfang

481

Erscheinungsjahr

2014

Erscheinungsdatum

17.09.2014

Auflage

1.

Sprache

Deutsch

DOI

10.3224/84740623

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Pressestimmen

Dabei leisten die Autoren eine kritische Einschätzung der gegenwärtigen Lage der Kinder-und Jugendhilfe und insbesondere der Hilfen zur Erziehung und zeichnen den Prozess der Auseinandersetzung um die Weiterentwicklung und Steuerung der Hilfen zur Erziehung nach.

Schweizerisch Zeitschrift für Heilpädagogik, 11-12/2014

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