Beschreibung
Empirische Untersuchungen kritischer Lebensereignisse wie Verlusterfahrungen, Gewalterleben oder andere biografische Störungen sind ethisch zu fundieren. Hierzu schlägt der Autor eine Brücke zwischen normativ-theoretischen Reflexionen und forschungspraktischen Anregungen. Am Beispiel typischer Herausforderungen des Untersuchungsfeldes werden für die Phasen vor, während und nach der Datenerhebung konkrete Handlungsorientierungen erarbeitet.
Der Autor behandelt dabei Fragen wie: Welchen Werten und Prinzipien soll Forschung zu kritischen Lebensereignissen folgen? Begünstigt partizipative Forschung sozial erwünschte Ergebnisse? Wie kann potenziellen Belastungen Forschungsteilnehmender oder einer Betroffenheit von Forschenden begegnet werden? Wem steht die Deutungshoheit in dem eher defizitorientierten Forschungsbereich zu?
Der Autor:
Prof. Dr. Frederic Vobbe, Fakultät für Angewandte Sozialwissenschaften, Technische Hochschule Köln
Die Fachbereiche:
Soziologie, Soziale Arbeit, Erziehungswissenschaft


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