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Informationen zum Buch

ISBN: 978-3-86649-037-6

Das verwahrloste Mädchen

Diagnostik und Fürsorge in der Jugendhilfe zwischen Kriegsende und Reform (1945 - 1965)

Autor*innen/Herausgeber*innen:

Erscheinungsdatum : 15.09.2006

24,90  inkl. MwSt.

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ISBN: 978-3-86649-037-6

Beschreibung

Das Buch beschäftigt sich mit der Frage, unter welchen Umständen und mit welchen Auswirkungen junge Mädchen in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg bis zu den Mitte der 1960er Jahre einsetzenden Reformen in Einrichtungen der Erziehungshilfe eingewiesen worden sind. Dabei liegt das Augenmerk vor allem auf den Umständen, welche zur Einweisung der Mädchen geführt haben, d.h. auf der ‚Diagnostik’, und auf der ‚Fürsorge’, die – mit teilweise brachialen Methoden – die Versittlichung und Verhäuslichung der Mädchen bewirken sollte.

„Ich hoffe, dass sich meine Zukunft besser gestaltet als die Vergangenheit“ – schrieb 1948 eine junge Frau im Rückblick auf die leidvollen Jahre, die sie in unterschiedlichen Anstalten der Fürsorgeerziehung zugebracht hatte. Wie für viele andere Mädchen ihrer Generation waren die schwierigen Lebensunterstände, unter denen sie groß geworden war, durch die Maßnahmen der damaligen Jugendhilfeeinrichtungen, die ihrer ‚Verwahrlosung‘ entgegenwirken sollten, eher zusätzlich belastet als erleichtert worden.

Die vorliegende Arbeit soll zur Beantwortung der Frage beitragen, unter welchen Umständen und mit welchen Auswirkungen junge Mädchen in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg bis zu den Mitte der 1960er Jahre einsetzenden Reformen in Einrichtungen der Erziehungshilfe eingewiesen worden sind.

Dabei liegt das Augenmerk einerseits auf den Umständen, welche zur Einweisung der Mädchen geführt haben, also bei den diagnostischen Merkmalen, welche die Anordnung einer Fürsorgeerziehung oder Maßnamen Freiwilliger Erziehungshilfe nach sich zogen, wobei der Begriff der Verwahrlosung eine besondere Rolle spielt.

Zum anderen geht es um die Durchführung der Ersatzerziehung selber – und zwar mit Blick auf die spezifischen pädagogischen Ziele, in denen sich vor der Reform der Heimerziehung das damals vorherrschende Weiblichkeitsbild in der Erziehung der Mädchen niedergeschlagen hat bzw. niederschlagen sollte.

 

Aus dem Inhalt:

Ein Rückblick auf die Geschichte der Mädchenfürsorge

 ‚Jugend der Nachkriegszeit‘

‚Rettet die deutsche Jugend‘

Die Kriegsjugend im Spiegel empirischer Studien

Die Kriegsjugend aus dem Blickwinkel ihrer ‚Erzieher‘

Idealisierung und Diskriminierung: vaterlose Kinder und allein erziehende Mütter

Die ‚Verwahrlosung‘

Einweisungspraxis und ‚Unerziehbarkeit‘

 Die Fürsorgepraxis in Mädchenheimen

Übersicht über die Mädchenheime 1945-1965

Die Herkunft der Mädchen

Die Erziehungsziele

Die Dauer öffentlicher Erziehung

Die Erziehungsmittel

Arbeitserziehung

Arbeitserziehung – Erziehung zur Arbeitsamkeit

Die hauswirtschaftliche Ausbildung

Arbeitserziehung als Mittel zur Kostensenkung

Die Berufsausbildung

Die Ausbildung zur Familienfrau

Die ‚Zurichtung‘ zur Arbeitskraft

Die Vermittlung erwerbsberuflicher Qualifikationen

Arbeitsentgelt

Sexualerziehung

Lebensbewährung

„An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen.“

Die Lebenserfolgsstudien der Nachkriegszeit

Die pädagogischen Konsequenzen aus den Lebensbewährungsstudien

Abschließende Betrachtungen und Ausblick

 

Die Autorinnen:

Prof. Dr. Sabine Hering, Universität Siegen

Dipl. Päd. Eva Gehltomholt, Potsdam

Zusätzliche Information

Verlag

ISBN

978-3-86649-037-6

eISBN

978-3-86649-906-5

Format

A5

Umfang

244

Erscheinungsjahr

2006

Erscheinungsdatum

15.09.2006

Auflage

1.

Sprache

Deutsch

Reihe

Frauen- und Genderforschung in der Erziehungswissenschaft

Band

4

Bewertungen

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Autor*innen

Beschreibung

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Das Buch beschäftigt sich mit der Frage, unter welchen Umständen und mit welchen Auswirkungen junge Mädchen in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg bis zu den Mitte der 1960er Jahre einsetzenden Reformen in Einrichtungen der Erziehungshilfe eingewiesen worden sind. Dabei liegt das Augenmerk vor allem auf den Umständen, welche zur Einweisung der Mädchen geführt haben, d.h. auf der ‚Diagnostik’, und auf der ‚Fürsorge’, die – mit teilweise brachialen Methoden – die Versittlichung und Verhäuslichung der Mädchen bewirken sollte.

„Ich hoffe, dass sich meine Zukunft besser gestaltet als die Vergangenheit“ – schrieb 1948 eine junge Frau im Rückblick auf die leidvollen Jahre, die sie in unterschiedlichen Anstalten der Fürsorgeerziehung zugebracht hatte. Wie für viele andere Mädchen ihrer Generation waren die schwierigen Lebensunterstände, unter denen sie groß geworden war, durch die Maßnahmen der damaligen Jugendhilfeeinrichtungen, die ihrer ‚Verwahrlosung‘ entgegenwirken sollten, eher zusätzlich belastet als erleichtert worden.

Die vorliegende Arbeit soll zur Beantwortung der Frage beitragen, unter welchen Umständen und mit welchen Auswirkungen junge Mädchen in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg bis zu den Mitte der 1960er Jahre einsetzenden Reformen in Einrichtungen der Erziehungshilfe eingewiesen worden sind.

Dabei liegt das Augenmerk einerseits auf den Umständen, welche zur Einweisung der Mädchen geführt haben, also bei den diagnostischen Merkmalen, welche die Anordnung einer Fürsorgeerziehung oder Maßnamen Freiwilliger Erziehungshilfe nach sich zogen, wobei der Begriff der Verwahrlosung eine besondere Rolle spielt.

Zum anderen geht es um die Durchführung der Ersatzerziehung selber – und zwar mit Blick auf die spezifischen pädagogischen Ziele, in denen sich vor der Reform der Heimerziehung das damals vorherrschende Weiblichkeitsbild in der Erziehung der Mädchen niedergeschlagen hat bzw. niederschlagen sollte.

 

Aus dem Inhalt:

Ein Rückblick auf die Geschichte der Mädchenfürsorge

 ‚Jugend der Nachkriegszeit‘

‚Rettet die deutsche Jugend‘

Die Kriegsjugend im Spiegel empirischer Studien

Die Kriegsjugend aus dem Blickwinkel ihrer ‚Erzieher‘

Idealisierung und Diskriminierung: vaterlose Kinder und allein erziehende Mütter

Die ‚Verwahrlosung‘

Einweisungspraxis und ‚Unerziehbarkeit‘

 Die Fürsorgepraxis in Mädchenheimen

Übersicht über die Mädchenheime 1945-1965

Die Herkunft der Mädchen

Die Erziehungsziele

Die Dauer öffentlicher Erziehung

Die Erziehungsmittel

Arbeitserziehung

Arbeitserziehung – Erziehung zur Arbeitsamkeit

Die hauswirtschaftliche Ausbildung

Arbeitserziehung als Mittel zur Kostensenkung

Die Berufsausbildung

Die Ausbildung zur Familienfrau

Die ‚Zurichtung‘ zur Arbeitskraft

Die Vermittlung erwerbsberuflicher Qualifikationen

Arbeitsentgelt

Sexualerziehung

Lebensbewährung

„An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen.“

Die Lebenserfolgsstudien der Nachkriegszeit

Die pädagogischen Konsequenzen aus den Lebensbewährungsstudien

Abschließende Betrachtungen und Ausblick

 

Die Autorinnen:

Prof. Dr. Sabine Hering, Universität Siegen

Dipl. Päd. Eva Gehltomholt, Potsdam

Bibliografie

Zusätzliche Information

Verlag

ISBN

978-3-86649-037-6

eISBN

978-3-86649-906-5

Format

A5

Umfang

244

Erscheinungsjahr

2006

Erscheinungsdatum

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Auflage

1.

Sprache

Deutsch

Reihe

Frauen- und Genderforschung in der Erziehungswissenschaft

Band

4

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