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Informationen zum Buch

ISBN: 978-3-86649-234-9

Der Fremde und die Ordnung der Räume

Autor*innen/Herausgeber*innen:

Erscheinungsdatum : 04.06.2009

29,90  inkl. MwSt.

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ISBN: 978-3-86649-234-9
Kategorien: Gesellschaft

Beschreibung

Die Soziologie des Fremden ist auch eine Soziologie der Großstadt. Große Städte zeichnen sich dadurch aus, dass sie Orte des Fremden sind. Deshalb stehen sie gleichzeitig für Fortschritt, Emanzipation und Verunsicherung. Wie aber beeinflussen Räume die Begegnungen von Fremden und wie Fremde die Wahrnehmung von Raum? Welche Rolle spielt dabei Kontrolle? Lässt sich öffentlicher Raum auch als Mosaik denken? Eine soziologische Standortbestimmung.

Der Autor stellt dar, wie Verhalten vor allem über die Gestaltung und funktionale Ausrichtung von Raum kontrolliert und gelenkt wird, und wie neben sozialer Kontrolle Institutionalisierung und lokale Sozialisation die Wahrnehmung von Räumen und Fremden beeinflussen. Neben großstadttypisches indifferentes Verhalten treten unterschiedliche Formen von Disziplinierung, dörflicher Vertrautheit, Selbstanpassung und Exklusion. Die Art und Weise, wie unterschiedliche Räume produziert werden und die jeweils zugrunde liegenden Herrschaftstypen bilden Ausgangspunkte für entsprechende räumliche Differenzierungen, und sie bestimmen darüber hinaus Möglichkeiten, Räume abweichend von ihrer Produktionsintention zu konstruieren.

Dabei werden traditionelle, bürgerliche Vorstellungen von öffentlichem Raum hinterfragt und gezeigt, dass selbst der Normalismus von Shopping Malls als Teil eines „flüssigen Mosaiks“ urbaner Öffentlichkeit begriffen werden kann. Die Öffentlichkeit der Großstadt resultiert erst aus der Summe ihrer segregierten Teilöffentlichkeiten.

 

Aus dem Inhalt:

Die Stadt, der Raum und der Fremde

Räume in großen Städten • Großstadt als Mosaik • Der Fremde • Das Entstehen und die soziale Konstruktion von Fremdheit • Öffentliche Marktorte?

Zwei Fallstudien

Die Geschäftsstraße als öffentlicher Raum? • Fremdheit und der Simmelsche Großstädter: eine empirische Annäherung • Die Shopping Mall als öffentlicher Raum? • Fremdheit und Abweichung in der Ordnung der Mall • Die Mall als Raum eines neuen Ordnungstyps: institutionalisierter Normalismus

Vergleichende Schlussfolgerungen

Diametrale Typen öffentlich zugänglicher Räume • Raum und Kontrolle • Der Fremde, die Masse und der Ort • Die Öffentlichkeit der Stadt

 

Der Autor:

Dr. habil. Jan Wehrheim ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut fuer Kriminologische Sozialforschung der Universitaet Hamburg und Privatdozent an der Carl von Ossietzky Universitaet Oldenburg, Arbeitsgruppe Stadtforschung

Zusätzliche Information

Verlag

ISBN

978-3-86649-234-9

eISBN

978-3-86649-762-7

Format

A5

Umfang

254

Erscheinungsjahr

2009

Erscheinungsdatum

04.06.2009

Auflage

1.

Sprache

Deutsch

Bewertungen

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Autor*innen

Schlagwörter

Fremdheit, Kontrolle, öffentlicher Raum

Der Autor stellt dar, wie Verhalten vor allem über die Gestaltung und funktionale Ausrichtung von Raum kontrolliert und gelenkt wird, und wie neben sozialer Kontrolle Institutionalisierung und lokale Sozialisation die Wahrnehmung von Räumen und Fremden beeinflussen.

Literaturdatenbank ORLIS, 2015

Das empirische Kapitel gibt insgesamt einen methodisch fundierten und spannenden Einblick in Produktions- und Konstruktionsprozesse von verschiedenen Marktorten und die zunehmende Vermischung von Privatem und Öffentlichem im Kontext von Sicherheitsbemühungen. […]
Das Buch von Wehrheim schlägt eine Brücke zwischen Raumsoziologie und Kriminologie, indem es in gelungener Weise sie Rationalität des Raumes empirisch nachvollziehbar gestaltet und dabei die Bedeutung sozialer Kontrolle sowohl hinsichtlich der Produktion als auch der Konstruktion des Raumes herausarbeitet. […]
Eine weitere Leistung dieses Buches ist die Herausarbeitung verschiedener Aneignungsmuster öffentlicher Räume, womit Wehrheim einen gelungenen Beitrag zur Erfassung der sozialen Wirklichkeit entsprechender Raumausschnitte in der Gegenwart leistet. […]

Krim J – Kriminologisches Journal, 01/2014

Die besondere Qualität der vorliegenden Untersuchung besteht in dem gelungenen Versuch des Autors, sozialwissenschaftlich-kriminologische und stadtsoziologische Theorien gleichermaßen zur theoretischen Grundlegung seiner Untersuchung einerseits und der theoriegeleiteten Interpretation seiner empirischen Ergebnisse andererseits systematisch aufeinander zu beziehen. Der Autor erweist sich so als produktiver Grenzgänger zwischen unterschiedlichen Disziplinen, zumal er außerdem noch stadtentwicklungspolitische Positionen einbezieht. An dieser Schnittstelle gelingt es ihm in hervorragender Weise, die voran schreitende Differenzierung von Öffentlichkeit auf der einen und Privatem auf der anderen Seite herauszuarbeiten und empirisch zu belegen.

socialnet.de, 14.01.2010

Beschreibung

Beschreibung

Die Soziologie des Fremden ist auch eine Soziologie der Großstadt. Große Städte zeichnen sich dadurch aus, dass sie Orte des Fremden sind. Deshalb stehen sie gleichzeitig für Fortschritt, Emanzipation und Verunsicherung. Wie aber beeinflussen Räume die Begegnungen von Fremden und wie Fremde die Wahrnehmung von Raum? Welche Rolle spielt dabei Kontrolle? Lässt sich öffentlicher Raum auch als Mosaik denken? Eine soziologische Standortbestimmung.

Der Autor stellt dar, wie Verhalten vor allem über die Gestaltung und funktionale Ausrichtung von Raum kontrolliert und gelenkt wird, und wie neben sozialer Kontrolle Institutionalisierung und lokale Sozialisation die Wahrnehmung von Räumen und Fremden beeinflussen. Neben großstadttypisches indifferentes Verhalten treten unterschiedliche Formen von Disziplinierung, dörflicher Vertrautheit, Selbstanpassung und Exklusion. Die Art und Weise, wie unterschiedliche Räume produziert werden und die jeweils zugrunde liegenden Herrschaftstypen bilden Ausgangspunkte für entsprechende räumliche Differenzierungen, und sie bestimmen darüber hinaus Möglichkeiten, Räume abweichend von ihrer Produktionsintention zu konstruieren.

Dabei werden traditionelle, bürgerliche Vorstellungen von öffentlichem Raum hinterfragt und gezeigt, dass selbst der Normalismus von Shopping Malls als Teil eines „flüssigen Mosaiks“ urbaner Öffentlichkeit begriffen werden kann. Die Öffentlichkeit der Großstadt resultiert erst aus der Summe ihrer segregierten Teilöffentlichkeiten.

 

Aus dem Inhalt:

Die Stadt, der Raum und der Fremde

Räume in großen Städten • Großstadt als Mosaik • Der Fremde • Das Entstehen und die soziale Konstruktion von Fremdheit • Öffentliche Marktorte?

Zwei Fallstudien

Die Geschäftsstraße als öffentlicher Raum? • Fremdheit und der Simmelsche Großstädter: eine empirische Annäherung • Die Shopping Mall als öffentlicher Raum? • Fremdheit und Abweichung in der Ordnung der Mall • Die Mall als Raum eines neuen Ordnungstyps: institutionalisierter Normalismus

Vergleichende Schlussfolgerungen

Diametrale Typen öffentlich zugänglicher Räume • Raum und Kontrolle • Der Fremde, die Masse und der Ort • Die Öffentlichkeit der Stadt

 

Der Autor:

Dr. habil. Jan Wehrheim ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut fuer Kriminologische Sozialforschung der Universitaet Hamburg und Privatdozent an der Carl von Ossietzky Universitaet Oldenburg, Arbeitsgruppe Stadtforschung

Bibliografie

Zusätzliche Information

Verlag

ISBN

978-3-86649-234-9

eISBN

978-3-86649-762-7

Format

A5

Umfang

254

Erscheinungsjahr

2009

Erscheinungsdatum

04.06.2009

Auflage

1.

Sprache

Deutsch

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Autor*innen

Autor*innen

Schlagwörter

Pressestimmen

Der Autor stellt dar, wie Verhalten vor allem über die Gestaltung und funktionale Ausrichtung von Raum kontrolliert und gelenkt wird, und wie neben sozialer Kontrolle Institutionalisierung und lokale Sozialisation die Wahrnehmung von Räumen und Fremden beeinflussen.

Literaturdatenbank ORLIS, 2015

Das empirische Kapitel gibt insgesamt einen methodisch fundierten und spannenden Einblick in Produktions- und Konstruktionsprozesse von verschiedenen Marktorten und die zunehmende Vermischung von Privatem und Öffentlichem im Kontext von Sicherheitsbemühungen. […]
Das Buch von Wehrheim schlägt eine Brücke zwischen Raumsoziologie und Kriminologie, indem es in gelungener Weise sie Rationalität des Raumes empirisch nachvollziehbar gestaltet und dabei die Bedeutung sozialer Kontrolle sowohl hinsichtlich der Produktion als auch der Konstruktion des Raumes herausarbeitet. […]
Eine weitere Leistung dieses Buches ist die Herausarbeitung verschiedener Aneignungsmuster öffentlicher Räume, womit Wehrheim einen gelungenen Beitrag zur Erfassung der sozialen Wirklichkeit entsprechender Raumausschnitte in der Gegenwart leistet. […]

Krim J – Kriminologisches Journal, 01/2014

Die besondere Qualität der vorliegenden Untersuchung besteht in dem gelungenen Versuch des Autors, sozialwissenschaftlich-kriminologische und stadtsoziologische Theorien gleichermaßen zur theoretischen Grundlegung seiner Untersuchung einerseits und der theoriegeleiteten Interpretation seiner empirischen Ergebnisse andererseits systematisch aufeinander zu beziehen. Der Autor erweist sich so als produktiver Grenzgänger zwischen unterschiedlichen Disziplinen, zumal er außerdem noch stadtentwicklungspolitische Positionen einbezieht. An dieser Schnittstelle gelingt es ihm in hervorragender Weise, die voran schreitende Differenzierung von Öffentlichkeit auf der einen und Privatem auf der anderen Seite herauszuarbeiten und empirisch zu belegen.

socialnet.de, 14.01.2010

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