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Informationen zum Buch

ISBN: 978-3-86649-109-0

Der Ricklinger Fürsorgeprozess 1930

Evangelische Heimerziehung auf dem Prüfstand

Autor*innen/Herausgeber*innen:

Erscheinungsdatum : 19.09.2007

29,90  inkl. MwSt.

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ISBN: 978-3-86649-109-0

Beschreibung

Anstaltsskandale, revoltierende Zöglinge sowie die drei großen Fürsorgeprozesse waren Ausdruck der Krise der Fürsorgeerziehung Ende der 1920er Jahre. Im so genannten Ricklinger Fürsorgeprozess mussten sich 1930 drei Ricklinger Erzieher wegen gefährlicher Körperverletzung von Zöglingen verantworten. Dieser Strafprozess erregte großes Aufsehen, da ein Gericht erstmalig Fürsorgezöglingen Recht zusprach und Erzieher zu Gefängnisstrafen verurteilte. In diesem Buch werden Vor- und Wirkungsgeschichte dieses Prozesses rekonstruiert, wobei insbesondere soziale und politische Rahmenbedingungen der Zeit sowie theologische und konzeptionelle Grundlagen der ‚Inneren Mission’ der evangelischen Kirche berücksichtigt werden.

„Ich habe Schläge mit einem Eichenstock erhalten!“ oder „Ich bin mit den Worten ‚Du Schwein!’, ‚Du Hund!’, ‚Du Lump!’ beschimpft worden!“, so klagten 1929 ehemalige Ricklinger Fürsorgezöglinge die Fürsorgeerziehungsarbeit des Landesvereins für Innere Mission in Schleswig-Holstein in Rickling an. Aufgrund ihrer Aussagen erhob die Kieler Staatsanwaltschaft Anklage gegen drei Ricklinger Erzieher wegen gefährlicher Körperverletzung von Fürsorgezöglingen. Diese mussten sich 1930 im so genannten Ricklinger Fürsorgeprozess verantworten. An diesem Strafprozess war spektakulär, dass ein Gericht erstmalig Fürsorgezöglingen Recht zusprach und Erzieher zu Gefängnisstrafen verurteilte. In diesem Buch wird die Vorrgeschichte, der Ricklinger Fürsorgeprozess sowie dessen Wirkungsgeschichte rekonstruiert. Dies geschieht zum einen durch die weltanschauliche Einordnung in die theologischen und konzeptionellen Vorstellungen der ‚Inneren Mission’ sowie der evangelischen Theologie Ende des 19. Jahrhunderts. Zum anderen durch die zeitliche Einordnung in die sozialen und politischen Rahmen­bedingungen, welche der Krise der Fürsorgeerziehung Ende der 1920er Jahre zugrunde lagen. Darüber hinaus wird die Fürsorgeerziehungsarbeit des Landesvereins für Innere Mission in Schleswig-Holstein in Rickling vor dem Hintergrund des Spannungsfeldes von konfessioneller und ‚moderner’ Fürsorgeerziehung zur Zeit der Weimarer Republik diskutiert.

 

Aus dem Inhalt

Die Fürsorgeerziehung der ‚Inneren Mission’

Die Fürsorgeerziehung in der Weimarer Republik

Der Ricklinger Fürsorgeprozess 1930

Anhang: Zeittafeln, Biografische Skizzen, Dokumente

 

Die Autorin:

Sarah Banach, Dipl.-Pädagogin, wissenschaftliche Mitarbeiterin, Universität Siegen.

 

Zusätzliche Information

Verlag

ISBN

978-3-86649-109-0

eISBN

978-3-86649-922-5

Format

A5

Umfang

280

Erscheinungsjahr

2007

Erscheinungsdatum

19.09.2007

Auflage

1.

Sprache

Deutsch

Reihe

Frauen- und Genderforschung in der Erziehungswissenschaft

Band

5

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Autor*innen

Schlagwörter

Fürsorgeerziehung, Fürsorgeerziehung zur Zeit der Weimarer Republik, Heimerziehung, Ricklinger Fürsorgeprozess

Beschreibung

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Anstaltsskandale, revoltierende Zöglinge sowie die drei großen Fürsorgeprozesse waren Ausdruck der Krise der Fürsorgeerziehung Ende der 1920er Jahre. Im so genannten Ricklinger Fürsorgeprozess mussten sich 1930 drei Ricklinger Erzieher wegen gefährlicher Körperverletzung von Zöglingen verantworten. Dieser Strafprozess erregte großes Aufsehen, da ein Gericht erstmalig Fürsorgezöglingen Recht zusprach und Erzieher zu Gefängnisstrafen verurteilte. In diesem Buch werden Vor- und Wirkungsgeschichte dieses Prozesses rekonstruiert, wobei insbesondere soziale und politische Rahmenbedingungen der Zeit sowie theologische und konzeptionelle Grundlagen der ‚Inneren Mission’ der evangelischen Kirche berücksichtigt werden.

„Ich habe Schläge mit einem Eichenstock erhalten!“ oder „Ich bin mit den Worten ‚Du Schwein!’, ‚Du Hund!’, ‚Du Lump!’ beschimpft worden!“, so klagten 1929 ehemalige Ricklinger Fürsorgezöglinge die Fürsorgeerziehungsarbeit des Landesvereins für Innere Mission in Schleswig-Holstein in Rickling an. Aufgrund ihrer Aussagen erhob die Kieler Staatsanwaltschaft Anklage gegen drei Ricklinger Erzieher wegen gefährlicher Körperverletzung von Fürsorgezöglingen. Diese mussten sich 1930 im so genannten Ricklinger Fürsorgeprozess verantworten. An diesem Strafprozess war spektakulär, dass ein Gericht erstmalig Fürsorgezöglingen Recht zusprach und Erzieher zu Gefängnisstrafen verurteilte. In diesem Buch wird die Vorrgeschichte, der Ricklinger Fürsorgeprozess sowie dessen Wirkungsgeschichte rekonstruiert. Dies geschieht zum einen durch die weltanschauliche Einordnung in die theologischen und konzeptionellen Vorstellungen der ‚Inneren Mission’ sowie der evangelischen Theologie Ende des 19. Jahrhunderts. Zum anderen durch die zeitliche Einordnung in die sozialen und politischen Rahmen­bedingungen, welche der Krise der Fürsorgeerziehung Ende der 1920er Jahre zugrunde lagen. Darüber hinaus wird die Fürsorgeerziehungsarbeit des Landesvereins für Innere Mission in Schleswig-Holstein in Rickling vor dem Hintergrund des Spannungsfeldes von konfessioneller und ‚moderner’ Fürsorgeerziehung zur Zeit der Weimarer Republik diskutiert.

 

Aus dem Inhalt

Die Fürsorgeerziehung der ‚Inneren Mission’

Die Fürsorgeerziehung in der Weimarer Republik

Der Ricklinger Fürsorgeprozess 1930

Anhang: Zeittafeln, Biografische Skizzen, Dokumente

 

Die Autorin:

Sarah Banach, Dipl.-Pädagogin, wissenschaftliche Mitarbeiterin, Universität Siegen.

 

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ISBN

978-3-86649-109-0

eISBN

978-3-86649-922-5

Format

A5

Umfang

280

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