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Informationen zum Buch

ISBN: 978-3-938094-80-8

Die Grenzen Europas

Die Europäische Union zwischen Erweiterung und Überdehnung

AutorInnen/HerausgeberInnen:

Erscheinungsdatum : 15.02.2006

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36,00  inkl. MwSt.

ISBN: 978-3-938094-80-8
Kategorien: Politik

Beschreibung

Nach Ansicht des Autors bietet die Auseinandersetzung mit anderen Kulturen die Chance, dass sich die Europäer wieder auf ihre eigene Identität und Kultur besinnen. Die Grenzen der Europäischen Union – so der Autor – liegen dort, wo die kulturellen Voraussetzungen für die Ordnung der Freiheit nicht gegeben sind.

Die angestrebte Vereinigung fast des gesamten Europas – von voraussichtlich 33 bis 35 Staaten – bedeutet gegenüber dem alten westlich geprägten Staatenverbund nicht weniger als eine zweite Gründung der Europäischen Union. Mit der geplanten Erweiterung in den orthodoxen und den islamischen Raum wird aus einer bis dahin westlich geprägten Europäischen Union eine multikulturelle Union. Wenn man den Zusammenhalt der Europäischen Union aber auf ihre gemeinsame kulturellen Wurzeln und Werte zurückführt, drohen durch die politisch motivierten Erweiterungen eine Überdehnung und damit der Verlust des für die Handlungsfähigkeit notwendigen Wir-Gefühls. Diesen Befürchtungen stehen die Hoffnungen gegenüber, dass das Geld und die Ideale der Europäischen Union auch für die Demokratisierung und Stabilisierung Ost- und Südosteuropas reichen.

Es wird Zeit für eine grundsätzliche Besinnung über die Identität und Grenzen und über die politische Gestalt und Finalität der Union. Nicht alle Europäer sind schon „global players“. Viele sind noch auf den Schutz von Grenzen und einer handlungsfähigen Politik angewiesen. Europa scheint sich zunehmend in zwei Lager zu teilen: Denjenigen, die einen möglichst großen Markt und Kulturraum wollen und denjenigen, die den Markt durch politische und soziale Gestaltungsmöglichkeiten ergänzt sehen wollen. Die Unterschiede beider Positionen konkretisieren sich in der Frage nach den Grenzen Europas.

Nach der hier vertretenen Position eines dritten Weges lässt sich diese Frage nicht im Entweder-oder Denken beantworten, sondern nur aus der jeweiligen Wahl eines Landes zwischen zwei parallelen Strukturen: einem politisch integrierten Kerneuropa und einem eher locker gefügten Staatenbund. Die Grenzziehung zwischen diesen Strukturen sollte sich weniger an aktuellen Daten als an den grundsätzlichen Voraussetzungen der Staaten für die Ordnung der Freiheit orientieren. Bei der Festsetzung dieser Grenzen sollte das interkulturelle Lernen eine bedeutendere Rolle spielen.

 

Aus dem Inhalt:

I. Das Dilemma zwischen Erweiterung und Vertiefung  

Historische Grenzen Europas

  • Die Konflikte europäischer Kulturen um die Gestaltung der Moderne

Kulturelle und politische Grenzen in Europa

Die Türkei als Schicksalsfrage – Vernetzung oder Verstrickung mit der islamischen Welt?

Die Grenzen des westlichen Europas vor den russischen Ländern

II. Europa zwischen Multikulturalismus und Universalismus

Bundesstaat oder Staatenbund? Differenzierte Mitgliedschaften als dritter Weg

Kulturelle Voraussetzungen einer europäischen Gouvernanz

  • Leitbilder einer europäischen Integrationskultur

Das offene Europa und seine Grenzen

Selbstbesinnung und Selbstbegrenzung Europas

 

Der Autor:

Prof. Dr. Heinz Theisen, Professor für Politikwissenschaft an der Kath. Fachhochschule NW in Köln

Zusätzliche Information

Verlag

ISBN

978-3-938094-80-8

Format

A5

Umfang

347

Erscheinungsjahr

2006

Erscheinungsdatum

15.02.2006

Auflage

1.

Sprache

Deutsch

Reihe

Schriften der KatHO NRW (vormals Schriften der KFH NW)

Band

2

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Autor*innen

Schlagwörter

Europäische Union, Kultur, Türkei

Beschreibung

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Nach Ansicht des Autors bietet die Auseinandersetzung mit anderen Kulturen die Chance, dass sich die Europäer wieder auf ihre eigene Identität und Kultur besinnen. Die Grenzen der Europäischen Union – so der Autor – liegen dort, wo die kulturellen Voraussetzungen für die Ordnung der Freiheit nicht gegeben sind.

Die angestrebte Vereinigung fast des gesamten Europas – von voraussichtlich 33 bis 35 Staaten – bedeutet gegenüber dem alten westlich geprägten Staatenverbund nicht weniger als eine zweite Gründung der Europäischen Union. Mit der geplanten Erweiterung in den orthodoxen und den islamischen Raum wird aus einer bis dahin westlich geprägten Europäischen Union eine multikulturelle Union. Wenn man den Zusammenhalt der Europäischen Union aber auf ihre gemeinsame kulturellen Wurzeln und Werte zurückführt, drohen durch die politisch motivierten Erweiterungen eine Überdehnung und damit der Verlust des für die Handlungsfähigkeit notwendigen Wir-Gefühls. Diesen Befürchtungen stehen die Hoffnungen gegenüber, dass das Geld und die Ideale der Europäischen Union auch für die Demokratisierung und Stabilisierung Ost- und Südosteuropas reichen.

Es wird Zeit für eine grundsätzliche Besinnung über die Identität und Grenzen und über die politische Gestalt und Finalität der Union. Nicht alle Europäer sind schon „global players“. Viele sind noch auf den Schutz von Grenzen und einer handlungsfähigen Politik angewiesen. Europa scheint sich zunehmend in zwei Lager zu teilen: Denjenigen, die einen möglichst großen Markt und Kulturraum wollen und denjenigen, die den Markt durch politische und soziale Gestaltungsmöglichkeiten ergänzt sehen wollen. Die Unterschiede beider Positionen konkretisieren sich in der Frage nach den Grenzen Europas.

Nach der hier vertretenen Position eines dritten Weges lässt sich diese Frage nicht im Entweder-oder Denken beantworten, sondern nur aus der jeweiligen Wahl eines Landes zwischen zwei parallelen Strukturen: einem politisch integrierten Kerneuropa und einem eher locker gefügten Staatenbund. Die Grenzziehung zwischen diesen Strukturen sollte sich weniger an aktuellen Daten als an den grundsätzlichen Voraussetzungen der Staaten für die Ordnung der Freiheit orientieren. Bei der Festsetzung dieser Grenzen sollte das interkulturelle Lernen eine bedeutendere Rolle spielen.

 

Aus dem Inhalt:

I. Das Dilemma zwischen Erweiterung und Vertiefung  

Historische Grenzen Europas

  • Die Konflikte europäischer Kulturen um die Gestaltung der Moderne

Kulturelle und politische Grenzen in Europa

Die Türkei als Schicksalsfrage – Vernetzung oder Verstrickung mit der islamischen Welt?

Die Grenzen des westlichen Europas vor den russischen Ländern

II. Europa zwischen Multikulturalismus und Universalismus

Bundesstaat oder Staatenbund? Differenzierte Mitgliedschaften als dritter Weg

Kulturelle Voraussetzungen einer europäischen Gouvernanz

  • Leitbilder einer europäischen Integrationskultur

Das offene Europa und seine Grenzen

Selbstbesinnung und Selbstbegrenzung Europas

 

Der Autor:

Prof. Dr. Heinz Theisen, Professor für Politikwissenschaft an der Kath. Fachhochschule NW in Köln

Bibliografie

Zusätzliche Information

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ISBN

978-3-938094-80-8

Format

A5

Umfang

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Erscheinungsjahr

2006

Erscheinungsdatum

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