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Informationen zum Buch

ISBN: 978-3-86649-414-5

Gender lernen?

Genderkompetenzen für Schülerinnen und Schüler

Autor*innen/Herausgeber*innen:

Erscheinungsdatum : 09.12.2011

15,99  inkl. MwSt. - 19,90  inkl. MwSt.

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ISBN: 978-3-86649-414-5
Kategorien: Erziehung, Gender Studies

Beschreibung

Das Buch präsentiert empirische Ergebnisse einer Evaluationsstudie über ein Jugendbildungsprojekt zur Ausbildung von Genderbeauftragten an einer Schule. Insgesamt 30 Schüler und Schülerinnen nahmen in Anlehnung an den Peer-education-Ansatz über einen Zeitraum von zwei Jahren an einer solchen Ausbildung teil. Die Studie rekonstruiert angelehnt an die dokumentarische Methode die Entwicklungen und Veränderungen der teilnehmenden Mädchen und Jungen entlang ihrer Auseinandersetzungen um Geschlecht, Adoleszenz und Schule.

Fokussiert wird auf die Frage, welche Themen, Fragen und Probleme von den Mädchen und Jungen im Rahmen einer als Gendertraining ausgewiesenen und als Genderbeauftragte für die Schule zertifizierten Ferienfreizeit artikuliert und bearbeitet werden. Hinsichtlich der Fragebogenuntersuchung, in der die Geschlechtsrollenorientierung der Schüler und Schülerinnen erfragt wurde, ist festzuhalten, dass sich diese im Verlauf deutlich in Richtung egalitär entwickelt hat. In den Gruppendiskussionen  konstruieren die Jugendlichen eine neue Konnotation der Kategorie Geschlecht: Von Geschlechterdifferenzen über Geschlechtergleichheit hin zu Gender(kompetenz) als Gemeinschaftlichkeit und Kooperation der Geschlechter. Wie dieser Bedeutungsgehalt von Genderkompetenz mit den Auseinandersetzungen um Geschlecht, Adoleszenz und Schule einhergeht, rekonstruiert die Studie angelehnt an die dokumentarische Methode.

Für die Evaluation der Entwicklung von Genderkompetenz bzw. Genderbeauftragten wird eine kritische Einschätzung vorgenommen. So haben sich die Geschlechterbilder der Jugendlichen nur scheinbar egalisiert und flexibilisiert. Dass jeder oder jede Geschlecht so leben und gestalten kann, wie er oder sie gerne möchte, funktioniert offenbar für die Gemeinschaft in der Jugendbildung. Im schulischen Alltag stoßen die Jugendlichen ständig an Grenzen. Schule erscheint als enorm konfliktreicher und geschlechtsnormierender Ort. Diese Ergebnisse werden erziehungswissenschaftlich reflektiert und in ihren Implikationen für Schule und Jugendbildung, Schulentwicklung sowie die Lehreraus- und -fortbildung befragt.

Die Autorinnen:
Prof. Dr. Manuela Westphal
seit 2010 Universität Kassel, Fachgebiet Sozialisation, Migration und Interkulturelle Bildung, seit 2011 Geschäftsführende Leitung der Abtlg. Sozialpädagogik und Soziologie der Lebensalter&-lagen im Institut für Sozialwesen (Fachbereich Humanwissenschaften)
Nora Schulze
wiss. Mitarbeiterin, Fachgebiet Schulpädagogik, Universität Osnabrück

 

Hier finden Sie den Waschzettel zum Buch (pdf- Infoblatt).

Zusätzliche Information

Verlag

ISBN

978-3-86649-414-5

eISBN

978-3-86649-583-8

Format

A5

Umfang

172

Erscheinungsjahr

2012

Erscheinungsdatum

09.12.2011

Auflage

1.

Sprache

Deutsch

Reihe

Weibliche Adoleszenz und Schule

Band

3

Bewertungen

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Schreibe die erste Bewertung für „Gender lernen?“

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Autor*innen

Schlagwörter

Adoleszenz, Bildung, Gender

Rezensionen

Die Einbettung der Projektbegleitung in kundig dargestellte genderpädagogische Debatten, die angenehm zurückhaltenden Interpretationen (die viel zur Umsetzung des Anspruchs beitragen, die Perspektive der Jugendlichen selbst stark zu machen) und die Klarheit in der Analyse machen das Buch für Pädagoginnen und Pädagogen in der Praxis genauso interessant wie für Studierende, die einen exemplarischen Einblick in das Feld der gendersensiblen Pädagogik gewinnen wollen. Besonders anregend ist die Verschränkung gender- und adoleszenztheoretischer Perspektiven, in der etwa „Coolness als dauerhafte Inszenierungsleistung“ (131) sichtbar wird, die eine zentrale Bezugsnorm auch für geschlechterbezogene und adoleszente Entwicklungen darstellt.

socialnet.de, 16.07.2012

Das Buch präsentiert die Ergebnisse einer Evaluationsstudie über ein Jugendbildungsprojekt. […] Die Ergebnisse der Studie sind außerhalb des wissenschaftlichen Kontextes auch für Lehrerinnen und Lehrer interessant.

Newsletter der Vernetzungsstelle für Gleichberechtigung, Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte 1/2012

Beschreibung

Beschreibung

Das Buch präsentiert empirische Ergebnisse einer Evaluationsstudie über ein Jugendbildungsprojekt zur Ausbildung von Genderbeauftragten an einer Schule. Insgesamt 30 Schüler und Schülerinnen nahmen in Anlehnung an den Peer-education-Ansatz über einen Zeitraum von zwei Jahren an einer solchen Ausbildung teil. Die Studie rekonstruiert angelehnt an die dokumentarische Methode die Entwicklungen und Veränderungen der teilnehmenden Mädchen und Jungen entlang ihrer Auseinandersetzungen um Geschlecht, Adoleszenz und Schule.

Fokussiert wird auf die Frage, welche Themen, Fragen und Probleme von den Mädchen und Jungen im Rahmen einer als Gendertraining ausgewiesenen und als Genderbeauftragte für die Schule zertifizierten Ferienfreizeit artikuliert und bearbeitet werden. Hinsichtlich der Fragebogenuntersuchung, in der die Geschlechtsrollenorientierung der Schüler und Schülerinnen erfragt wurde, ist festzuhalten, dass sich diese im Verlauf deutlich in Richtung egalitär entwickelt hat. In den Gruppendiskussionen  konstruieren die Jugendlichen eine neue Konnotation der Kategorie Geschlecht: Von Geschlechterdifferenzen über Geschlechtergleichheit hin zu Gender(kompetenz) als Gemeinschaftlichkeit und Kooperation der Geschlechter. Wie dieser Bedeutungsgehalt von Genderkompetenz mit den Auseinandersetzungen um Geschlecht, Adoleszenz und Schule einhergeht, rekonstruiert die Studie angelehnt an die dokumentarische Methode.

Für die Evaluation der Entwicklung von Genderkompetenz bzw. Genderbeauftragten wird eine kritische Einschätzung vorgenommen. So haben sich die Geschlechterbilder der Jugendlichen nur scheinbar egalisiert und flexibilisiert. Dass jeder oder jede Geschlecht so leben und gestalten kann, wie er oder sie gerne möchte, funktioniert offenbar für die Gemeinschaft in der Jugendbildung. Im schulischen Alltag stoßen die Jugendlichen ständig an Grenzen. Schule erscheint als enorm konfliktreicher und geschlechtsnormierender Ort. Diese Ergebnisse werden erziehungswissenschaftlich reflektiert und in ihren Implikationen für Schule und Jugendbildung, Schulentwicklung sowie die Lehreraus- und -fortbildung befragt.

Die Autorinnen:
Prof. Dr. Manuela Westphal
seit 2010 Universität Kassel, Fachgebiet Sozialisation, Migration und Interkulturelle Bildung, seit 2011 Geschäftsführende Leitung der Abtlg. Sozialpädagogik und Soziologie der Lebensalter&-lagen im Institut für Sozialwesen (Fachbereich Humanwissenschaften)
Nora Schulze
wiss. Mitarbeiterin, Fachgebiet Schulpädagogik, Universität Osnabrück

 

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Bibliografie

Zusätzliche Information

Verlag

ISBN

978-3-86649-414-5

eISBN

978-3-86649-583-8

Format

A5

Umfang

172

Erscheinungsjahr

2012

Erscheinungsdatum

09.12.2011

Auflage

1.

Sprache

Deutsch

Reihe

Weibliche Adoleszenz und Schule

Band

3

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Die Einbettung der Projektbegleitung in kundig dargestellte genderpädagogische Debatten, die angenehm zurückhaltenden Interpretationen (die viel zur Umsetzung des Anspruchs beitragen, die Perspektive der Jugendlichen selbst stark zu machen) und die Klarheit in der Analyse machen das Buch für Pädagoginnen und Pädagogen in der Praxis genauso interessant wie für Studierende, die einen exemplarischen Einblick in das Feld der gendersensiblen Pädagogik gewinnen wollen. Besonders anregend ist die Verschränkung gender- und adoleszenztheoretischer Perspektiven, in der etwa „Coolness als dauerhafte Inszenierungsleistung“ (131) sichtbar wird, die eine zentrale Bezugsnorm auch für geschlechterbezogene und adoleszente Entwicklungen darstellt.

socialnet.de, 16.07.2012

Das Buch präsentiert die Ergebnisse einer Evaluationsstudie über ein Jugendbildungsprojekt. […] Die Ergebnisse der Studie sind außerhalb des wissenschaftlichen Kontextes auch für Lehrerinnen und Lehrer interessant.

Newsletter der Vernetzungsstelle für Gleichberechtigung, Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte 1/2012

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