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Informationen zum Buch

ISBN: 978-3-8474-2496-3

Geschlecht, Macht, Staat

Feministische staatstheoretische Interventionen

(4 Kundenrezensionen)
Autor*innen/Herausgeber*innen:

Erscheinungsdatum : 19.06.2023

17,99  inkl. MwSt. - 19,90  inkl. MwSt.

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ISBN: 978-3-8474-2496-3

Beschreibung

Ziel feministischer Staatstheorie ist es, die Vergeschlechtlichung des Staates sichtbar zu machen. Auf diese Weise soll aufgezeigt werden, wie der moderne westliche Staat dazu beiträgt, geschlechtliche Ausbeutungs-, Gewalt- und Ungleichheitsverhältnisse zu ermöglichen und zu legitimieren. Die Autorin stellt dazu frühe Ansätze feministischer Staatstheorie ebenso vor wie neuere queer-feministische und intersektionale Konzepte. Dabei werden sowohl Theoretisierungen des Verhältnisses von Staat und Geschlecht als auch zentrale Themenfelder feministischer Staatstheorie vorgestellt und diskutiert. Für die Neuauflage wurde das Werk umfassend überarbeitet.

Inhaltsverzeichnis + Leseprobe

Die Autorin:
Prof. Dr. Gundula Ludwig, Professorin für Sozialwissenschaftliche Theorien der Geschlechterverhältnisse und Leiterin des Center Interdisziplinäre Geschlechterforschung Innsbruck (CGI), Universität Innsbruck

Hier finden Sie den Waschzettel zum Buch (PDF-Infoblatt).

Die Fachbereiche:
Politikwissenschaft, Gender Studies, Politische Theorie, Politische Philosophie

Zusätzliche Information

Verlag

ISBN

978-3-8474-2496-3

eISBN

978-3-8474-1640-1

Format

15,0 x 24,0 cm

Umfang

186

Erscheinungsjahr

2023

Erscheinungsdatum

19.06.2023

Auflage

2. überarbeitete

Sprache

Deutsch

Reihe

Band

2

4 Bewertungen für Geschlecht, Macht, Staat

  1. Daniel Lieb

    Gundula Ludwig, Professorin für Sozialwissenschaftliche Theorien der Geschlechterverhältnisse an der Universität Innsbruck, legt hier die 2., komplett überarbeitete Auflage ihrer Einführung in die feministische Staatstheorie vor.

    Der Band besticht insbesondere durch sein hohes Maß an Systematik: nach einer historischen Herleitung des Bezugs von Kapitalismus und binärer Geschlechterordnung seit der westlichen Industrialisierung, eröffnet die Autorin drei theoretische Herangehensweise der Analyse von Staat und Geschlechtlichkeit. Mit marxistischen, feministischen und postrukturalistischen Ansätzen werden die bedeutensten der entsprechenden Rezeptionslinien angeprochen. Im dritten und letzte Teil werden konkrete Fallbeispiele für die Vergeschlechtlichung des modernen Staates gut verständlich durchgearbeitet; dazu gehören neben „Geschlecht und Recht“ auch häufig unter dem Radar laufende Aspekte des Sozialen wie Wohlfahrtsstaatlichkeit und Bürokratie.

    Ludwig nimmt ihre Leser:innen an die Hand und zeigt in immer gut lesbarer Weise auf, aus welchen manchmal versteckt-vergeschlechtlichten Fragmenten sich unser aller staatlich organisiertes Alltagsleben zusammensetzt. Ein wichtiges Buch, dass sicherlich ab dem 1. Semester Gesellschaftstheorie zu empfehlen ist.

  2. Alina Weber

    „Geschlecht, Macht und Staat“ von Gundula Ludwig ist ein Werk, von dem ich mir (auch) als Gender Studies Studentin gewünscht hätte, es früher in mein Bücherregal einzureihen.

    Es behandelt den Knotenpunkt Geschlecht, der vor allem auch mit anderen Intersektionen wie race, class, dis/ability, usw. verbunden ist und sowohl unsere Gesellschaft und unseren Staat formt als auch von diesen erst geformt wird. Alleine der historische Einstieg in das Thema der Vergeschlechtlichung im ersten Kapitel schafft eine gut erklärte breite thematische Basis, die meiner Ansicht nach keines Vorwissens bedarf und damit auch für andere Studienfächer sehr gut geeignet sein dürfte. Zudem ist das gesamte Werk verständlich geschrieben und bietet sowohl einen umfänglichen Überblick als auch Vertiefungsmöglichkeiten in das Großthema Geschlecht und seine Bedeutungen. Das Buch dient damit nicht nur als Einstieg, sondern auch als hervorragendes Nachschlagewerk.

  3. Carina Röcher

    „Welchen Einfluss hat das Geschlecht auf den westlich geprägten Staat?“ lautet die Leitfrage von Gundula Ludwig. „Geschlecht, Macht, Staat“ interessierte mich besonders wegen seiner feministischen Intervention. Der Staat wird als solcher bis heute durch das Patriarchat geprägt. Die Geschlechterforschung konnte ab den 1980ern nicht zuletzt durch die Staatstheorie viele Erkenntnisse erlangen.
    Diese Ausarbeitung richtet sich an alle, die den Staat als Konstrukt aus einer feministischen Perspektive betrachten wollen. Dabei geht es um das Hinterfragen konventioneller gesellschaftlicher Strukturen.
    Für mein Masterstudium in der Politikwissenschaft gibt dieses Buch eine Orientierung, da dort auch staatstheoretische Elemente aufgegriffen werden. Gundula Ludwig leistet einen Beitrag zur Sichtbarkeit der Queer Community und lädt auf nachvollziehbare Art und Weise dazu ein, Staatlichkeit auf Herz und Nieren zu prüfen.

  4. Katharina M

    Gundula Ludwigs Buch „Geschlecht, Macht, Staat“ bietet einen sehr zugänglichen ersten Einstieg in die feministische Staatstheorie. Bisher habe ich mich dem Thema Staat in meinem Studium aus einer historischen Perspektive genähert.
    Das Buch leitet mit einem kurzen historischen Kontext der feministischen Auseinandersetzung mit dem Staat ein. Leider wird hier die Praxis aus der Neuen Frauenbewegung in den wissenschaftlichen Hintergrund versetzt. Natürlich setzt sich eine soziale Bewegung nicht im wissenschaftlichen Duktus mit den Institutionen des Staates auseinander. Durch Themen wie beispielsweise §218 wird der Staat mit seinen patriarchalen Strukturen und Institutionen jedoch problematisiert und in einen gesellschaftlichen Zusammenhang gestellt. Man könnte sogar argumentieren, dass eine feministische Wissenschaftskritik ohne diese aktivistische Arbeit nicht möglich oder erschwert gewesen wäre. Der Zusammenhang von Theorie und Praxis ist für die Geschichte feministischer Wisseschaft(-skritik) unerlässlich.
    Die Hinführung zum eigentlichen Thema ist jedoch verständlich und übersichtlich strukturiert, sodass man nach der Lektüre ein solides erstes Verständnis der Thematik hat. Grundlage bilden drei theoretische Herangehensweisen an die Staatstheorie (marxistisch, feministisch und postrukturalistisch), die abschließend an Beispielen verdeutlicht werden. Besonders diese Fallbeispiele sind gut ausgewählt und sorgen für einen praktischen Zugang zur vorangegangenen Theorie.
    Sehr gut finde ich auch das Kapitel zur Bevölkerungspolitik und dass das binäre Geschlechterverständnis hier aufgegriffen und als eine weitere Struktur des patriarchalen Staatsverständnisses erläutert wird. Vor allem diesen Punkt werde ich sicherlich in meinem Gender Studies Studium erneut aufgreifen können.

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Autor*innen

Schlagwörter

Feminismus, feministische Politikwissenschaft, Feministische Staatstheorie, Gesellschaft

Pressestimmen

Die Autorin stellt […] frühe Ansätze feministischer Staatstheorie ebenso vor wie neuere queer-feministische und intersektionale Konzepte. Dabei werden sowohl Theoretisierungen des Verhältnisses von Staat und Geschlecht als auch zentrale Themenfelder feministischer Staatstheorie vorgestellt und diskutiert. Für die Neuauflage wurde das Werk umfassend überarbeitet.

GiP (Gleichstellung in der Praxis) 4/2023

Beschreibung

Beschreibung

Ziel feministischer Staatstheorie ist es, die Vergeschlechtlichung des Staates sichtbar zu machen. Auf diese Weise soll aufgezeigt werden, wie der moderne westliche Staat dazu beiträgt, geschlechtliche Ausbeutungs-, Gewalt- und Ungleichheitsverhältnisse zu ermöglichen und zu legitimieren. Die Autorin stellt dazu frühe Ansätze feministischer Staatstheorie ebenso vor wie neuere queer-feministische und intersektionale Konzepte. Dabei werden sowohl Theoretisierungen des Verhältnisses von Staat und Geschlecht als auch zentrale Themenfelder feministischer Staatstheorie vorgestellt und diskutiert. Für die Neuauflage wurde das Werk umfassend überarbeitet.

Inhaltsverzeichnis + Leseprobe

Die Autorin:
Prof. Dr. Gundula Ludwig, Professorin für Sozialwissenschaftliche Theorien der Geschlechterverhältnisse und Leiterin des Center Interdisziplinäre Geschlechterforschung Innsbruck (CGI), Universität Innsbruck

Hier finden Sie den Waschzettel zum Buch (PDF-Infoblatt).

Die Fachbereiche:
Politikwissenschaft, Gender Studies, Politische Theorie, Politische Philosophie

Bibliografie

Zusätzliche Information

Verlag

ISBN

978-3-8474-2496-3

eISBN

978-3-8474-1640-1

Format

15,0 x 24,0 cm

Umfang

186

Erscheinungsjahr

2023

Erscheinungsdatum

19.06.2023

Auflage

2. überarbeitete

Sprache

Deutsch

Reihe

Band

2

Bewertungen (4)

4 Bewertungen für Geschlecht, Macht, Staat

  1. Daniel Lieb

    Gundula Ludwig, Professorin für Sozialwissenschaftliche Theorien der Geschlechterverhältnisse an der Universität Innsbruck, legt hier die 2., komplett überarbeitete Auflage ihrer Einführung in die feministische Staatstheorie vor.

    Der Band besticht insbesondere durch sein hohes Maß an Systematik: nach einer historischen Herleitung des Bezugs von Kapitalismus und binärer Geschlechterordnung seit der westlichen Industrialisierung, eröffnet die Autorin drei theoretische Herangehensweise der Analyse von Staat und Geschlechtlichkeit. Mit marxistischen, feministischen und postrukturalistischen Ansätzen werden die bedeutensten der entsprechenden Rezeptionslinien angeprochen. Im dritten und letzte Teil werden konkrete Fallbeispiele für die Vergeschlechtlichung des modernen Staates gut verständlich durchgearbeitet; dazu gehören neben „Geschlecht und Recht“ auch häufig unter dem Radar laufende Aspekte des Sozialen wie Wohlfahrtsstaatlichkeit und Bürokratie.

    Ludwig nimmt ihre Leser:innen an die Hand und zeigt in immer gut lesbarer Weise auf, aus welchen manchmal versteckt-vergeschlechtlichten Fragmenten sich unser aller staatlich organisiertes Alltagsleben zusammensetzt. Ein wichtiges Buch, dass sicherlich ab dem 1. Semester Gesellschaftstheorie zu empfehlen ist.

  2. Alina Weber

    „Geschlecht, Macht und Staat“ von Gundula Ludwig ist ein Werk, von dem ich mir (auch) als Gender Studies Studentin gewünscht hätte, es früher in mein Bücherregal einzureihen.

    Es behandelt den Knotenpunkt Geschlecht, der vor allem auch mit anderen Intersektionen wie race, class, dis/ability, usw. verbunden ist und sowohl unsere Gesellschaft und unseren Staat formt als auch von diesen erst geformt wird. Alleine der historische Einstieg in das Thema der Vergeschlechtlichung im ersten Kapitel schafft eine gut erklärte breite thematische Basis, die meiner Ansicht nach keines Vorwissens bedarf und damit auch für andere Studienfächer sehr gut geeignet sein dürfte. Zudem ist das gesamte Werk verständlich geschrieben und bietet sowohl einen umfänglichen Überblick als auch Vertiefungsmöglichkeiten in das Großthema Geschlecht und seine Bedeutungen. Das Buch dient damit nicht nur als Einstieg, sondern auch als hervorragendes Nachschlagewerk.

  3. Carina Röcher

    „Welchen Einfluss hat das Geschlecht auf den westlich geprägten Staat?“ lautet die Leitfrage von Gundula Ludwig. „Geschlecht, Macht, Staat“ interessierte mich besonders wegen seiner feministischen Intervention. Der Staat wird als solcher bis heute durch das Patriarchat geprägt. Die Geschlechterforschung konnte ab den 1980ern nicht zuletzt durch die Staatstheorie viele Erkenntnisse erlangen.
    Diese Ausarbeitung richtet sich an alle, die den Staat als Konstrukt aus einer feministischen Perspektive betrachten wollen. Dabei geht es um das Hinterfragen konventioneller gesellschaftlicher Strukturen.
    Für mein Masterstudium in der Politikwissenschaft gibt dieses Buch eine Orientierung, da dort auch staatstheoretische Elemente aufgegriffen werden. Gundula Ludwig leistet einen Beitrag zur Sichtbarkeit der Queer Community und lädt auf nachvollziehbare Art und Weise dazu ein, Staatlichkeit auf Herz und Nieren zu prüfen.

  4. Katharina M

    Gundula Ludwigs Buch „Geschlecht, Macht, Staat“ bietet einen sehr zugänglichen ersten Einstieg in die feministische Staatstheorie. Bisher habe ich mich dem Thema Staat in meinem Studium aus einer historischen Perspektive genähert.
    Das Buch leitet mit einem kurzen historischen Kontext der feministischen Auseinandersetzung mit dem Staat ein. Leider wird hier die Praxis aus der Neuen Frauenbewegung in den wissenschaftlichen Hintergrund versetzt. Natürlich setzt sich eine soziale Bewegung nicht im wissenschaftlichen Duktus mit den Institutionen des Staates auseinander. Durch Themen wie beispielsweise §218 wird der Staat mit seinen patriarchalen Strukturen und Institutionen jedoch problematisiert und in einen gesellschaftlichen Zusammenhang gestellt. Man könnte sogar argumentieren, dass eine feministische Wissenschaftskritik ohne diese aktivistische Arbeit nicht möglich oder erschwert gewesen wäre. Der Zusammenhang von Theorie und Praxis ist für die Geschichte feministischer Wisseschaft(-skritik) unerlässlich.
    Die Hinführung zum eigentlichen Thema ist jedoch verständlich und übersichtlich strukturiert, sodass man nach der Lektüre ein solides erstes Verständnis der Thematik hat. Grundlage bilden drei theoretische Herangehensweisen an die Staatstheorie (marxistisch, feministisch und postrukturalistisch), die abschließend an Beispielen verdeutlicht werden. Besonders diese Fallbeispiele sind gut ausgewählt und sorgen für einen praktischen Zugang zur vorangegangenen Theorie.
    Sehr gut finde ich auch das Kapitel zur Bevölkerungspolitik und dass das binäre Geschlechterverständnis hier aufgegriffen und als eine weitere Struktur des patriarchalen Staatsverständnisses erläutert wird. Vor allem diesen Punkt werde ich sicherlich in meinem Gender Studies Studium erneut aufgreifen können.

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