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Informationen zum Buch

ISBN: 978-3-86649-047-5

Grenzen der Bevölkerungspolitik

Strategien und Diskurse demographischer Steuerung

AutorInnen/HerausgeberInnen:

Erscheinungsdatum : 31.01.2007

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15,99  inkl. MwSt.18,90  inkl. MwSt.

ISBN: 978-3-86649-047-5

Beschreibung

Die Sorge um die „alternde“ deutsche Gesellschaft ist heute allgegenwärtig und provoziert eine aufgeregte Debatte darüber, wie die Geburtenrate, insbesondere bei der jüngeren Akademikerinnen-Generation, erfolgreich gesteigert werden könnte. In der Debatte wird einhellig unterstellt, dass staatliche Fördermaßnahmen, (privat-)wirtschaftliche Unterstützungen und/oder Veränderungen der gesellschaftlichen Kultur Frauen davon überzeugen können, Kinder zu gebären. Wissenschaftlerinnen unterschiedlicher Disziplinen befragen – historisch und international vergleichend – Geschichte und Daten, um den Grenzen bevölkerungspolitischer Steuerung auf die Spur zu kommen.

In dem Band wird der Frage nachgegangen, ob die allgemein geteilten Unterstellungen tatsächlich zutreffend sind. Lassen sich Frauen von staatlichen, (privat-)wirtschaftlichen und kulturellen Faktoren zum Gebären „anleiten“? Kann die Geburtenrate durch politische Strategien und Diskurse wirksam gesteigert werden? Ist Bevölkerungspolitik, ob pro- oder antinatalistisch, ob in der Geschichte oder der globalisierten Gegenwart, ob repressiv oder unterstützend, eine Politik, die erfolgreich zu steuern vermag? Übersetzen sich bevölkerungspolitische Regulierungsversuche, gleich welcher Provenienz, in individuelle Lebensentscheidungen? Folgen Frauen freiwillig den biopolitischen Vorgaben zwischen Geburtenförderung und Geburtenverhinderung?

Um der Beantwortung dieser schwierigen Fragen näher zu kommen, werden sehr unterschiedliche bevölkerungspolitische Regime vergleichend betrachtet und diskutiert: der auf die so genannte Dritte Welt bezogene „Überbevölkerungsdiskurs“, die pro- und antinatalistischen Politiken des Nationalsozialismus sowie zeitgenössische Arrangements in ausgewählten Staaten der Europäischen Union, insbesondere in Frankreich und in den nordischen Ländern.

 

Aus dem Inhalt:

Diskurse demographischer Steuerung

Ursula Ferdinand, Diskurse über den Geburtenrückgang der 20er Jahre

Barbara Willenbacher, Nationalsozialistische Bevölkerungspolitiken?

Barbara Holland-Cunz, Alarmismus. Die Struktur der öffentlichen Debatte über den demographischen Wandel in Deutschland

Diana Auth, Aktionistische Familienpolitik in Deutschland

Bettina Rainer, Die ‚Bevölkerungsexplosion’: Bevölkerungswachstum als globale Katastrophe

Strategien demographischer Steuerung

Juliane Roloff, Familienpolitik und Geburtenentwicklung – unter besonderer Berücksichtigung der Situation in der ehemaligen DDR

Jutta Träger, Individuelle Lösungsstrategien familialer Arbeitsteilung

Corinna Onnen-Isemann, Familienpolitik und Fertilitätsunterschiede in Frankreich und Deutschland

Gerda Neyer, Sozialpolitik und Geburtenentwicklung am Beispiel der nordischen Länder

Diana Hummel, Bevölkerungsentwicklung aus sozialökologischer Perspektive

 

Die Herausgeberinnen:

Dr. Diana Auth,

Prof. Dr. Barbara Holland-Cunz,

Institut für Politikwissenschaft und Arbeitsstelle Gender Studies der Justus-Liebig-Universität Gießen

Zielgruppe(n): SozialwissenschaftlerInnen, BevölkerungswissenschafterInnen, Lehrende, Studierende und politisch Interessierte, die sich mit den Themen  Bevölkerungspolitik, Demographischer Wandel, Familienpolitik, vergleichende Wohlfahrtsstaatsforschung oder Geschlechterpolitik beschäftigen

Zusätzliche Information

Verlag

ISBN

978-3-86649-047-5

Format

A5

Umfang

199

Erscheinungsjahr

2007

Erscheinungsdatum

31.01.2007

Auflage

1.

Sprache

Deutsch

eISBN

978-3-8474-1459-9

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Autor*innen

Rezensionen

In diesem Sammelband werden Inhalte und Effekte bevölkerungspolitischer Maßnahmen, insbesondere der Frauen- und Familienpolitik, analysiert. Angeregt wird eine Wende in der Familienpolitik, die alte Familienleitbilder aufbricht und Frauen in der Vereinbarkeit von Familie und Beruf, also einem egalitären Rollenbild, unterstützt und weniger nur auf finanzielle Anreize setzt.

Soziologische Revue 34/2011

 

Um die politischen Steuerungsmöglichkeiten demografischer Entwicklungen in zukünftigen Diskursen und Debatten differenziert einzuschätzen, dafür liefert das Buch einen wertvollen Beitrag.

SWS-Rundschau 1/2008

Beschreibung

Beschreibung

Die Sorge um die „alternde“ deutsche Gesellschaft ist heute allgegenwärtig und provoziert eine aufgeregte Debatte darüber, wie die Geburtenrate, insbesondere bei der jüngeren Akademikerinnen-Generation, erfolgreich gesteigert werden könnte. In der Debatte wird einhellig unterstellt, dass staatliche Fördermaßnahmen, (privat-)wirtschaftliche Unterstützungen und/oder Veränderungen der gesellschaftlichen Kultur Frauen davon überzeugen können, Kinder zu gebären. Wissenschaftlerinnen unterschiedlicher Disziplinen befragen – historisch und international vergleichend – Geschichte und Daten, um den Grenzen bevölkerungspolitischer Steuerung auf die Spur zu kommen.

In dem Band wird der Frage nachgegangen, ob die allgemein geteilten Unterstellungen tatsächlich zutreffend sind. Lassen sich Frauen von staatlichen, (privat-)wirtschaftlichen und kulturellen Faktoren zum Gebären „anleiten“? Kann die Geburtenrate durch politische Strategien und Diskurse wirksam gesteigert werden? Ist Bevölkerungspolitik, ob pro- oder antinatalistisch, ob in der Geschichte oder der globalisierten Gegenwart, ob repressiv oder unterstützend, eine Politik, die erfolgreich zu steuern vermag? Übersetzen sich bevölkerungspolitische Regulierungsversuche, gleich welcher Provenienz, in individuelle Lebensentscheidungen? Folgen Frauen freiwillig den biopolitischen Vorgaben zwischen Geburtenförderung und Geburtenverhinderung?

Um der Beantwortung dieser schwierigen Fragen näher zu kommen, werden sehr unterschiedliche bevölkerungspolitische Regime vergleichend betrachtet und diskutiert: der auf die so genannte Dritte Welt bezogene „Überbevölkerungsdiskurs“, die pro- und antinatalistischen Politiken des Nationalsozialismus sowie zeitgenössische Arrangements in ausgewählten Staaten der Europäischen Union, insbesondere in Frankreich und in den nordischen Ländern.

 

Aus dem Inhalt:

Diskurse demographischer Steuerung

Ursula Ferdinand, Diskurse über den Geburtenrückgang der 20er Jahre

Barbara Willenbacher, Nationalsozialistische Bevölkerungspolitiken?

Barbara Holland-Cunz, Alarmismus. Die Struktur der öffentlichen Debatte über den demographischen Wandel in Deutschland

Diana Auth, Aktionistische Familienpolitik in Deutschland

Bettina Rainer, Die ‚Bevölkerungsexplosion’: Bevölkerungswachstum als globale Katastrophe

Strategien demographischer Steuerung

Juliane Roloff, Familienpolitik und Geburtenentwicklung – unter besonderer Berücksichtigung der Situation in der ehemaligen DDR

Jutta Träger, Individuelle Lösungsstrategien familialer Arbeitsteilung

Corinna Onnen-Isemann, Familienpolitik und Fertilitätsunterschiede in Frankreich und Deutschland

Gerda Neyer, Sozialpolitik und Geburtenentwicklung am Beispiel der nordischen Länder

Diana Hummel, Bevölkerungsentwicklung aus sozialökologischer Perspektive

 

Die Herausgeberinnen:

Dr. Diana Auth,

Prof. Dr. Barbara Holland-Cunz,

Institut für Politikwissenschaft und Arbeitsstelle Gender Studies der Justus-Liebig-Universität Gießen

Zielgruppe(n): SozialwissenschaftlerInnen, BevölkerungswissenschafterInnen, Lehrende, Studierende und politisch Interessierte, die sich mit den Themen  Bevölkerungspolitik, Demographischer Wandel, Familienpolitik, vergleichende Wohlfahrtsstaatsforschung oder Geschlechterpolitik beschäftigen

Bibliografie

Zusätzliche Information

Verlag

ISBN

978-3-86649-047-5

Format

A5

Umfang

199

Erscheinungsjahr

2007

Erscheinungsdatum

31.01.2007

Auflage

1.

Sprache

Deutsch

eISBN

978-3-8474-1459-9

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In diesem Sammelband werden Inhalte und Effekte bevölkerungspolitischer Maßnahmen, insbesondere der Frauen- und Familienpolitik, analysiert. Angeregt wird eine Wende in der Familienpolitik, die alte Familienleitbilder aufbricht und Frauen in der Vereinbarkeit von Familie und Beruf, also einem egalitären Rollenbild, unterstützt und weniger nur auf finanzielle Anreize setzt.

Soziologische Revue 34/2011

 

Um die politischen Steuerungsmöglichkeiten demografischer Entwicklungen in zukünftigen Diskursen und Debatten differenziert einzuschätzen, dafür liefert das Buch einen wertvollen Beitrag.

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