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Informationen zur Zeitschrift

ISSN: 1865-7192

dms 2-2017 | Internationale Bürokratien

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ISSN: 1865-7192
Kategorien: Einzelhefte

Inhalt

dms – der moderne staat – Zeitschrift für Public Policy, Recht und Management
2-2017: Internationale Bürokratien

Themenschwerpunkt
Christoph Knill / Steffen Eckhard / Michael W. Bauer: International Public Administration: Ein neuer Bürokratietyp (im Open Access verfügbar)
Michael W. Bauer / Jörn Ege / Nora Wagner: Konzeptualisierung und Vergleich der Autonomie internationaler Verwaltungen
Arthur Benz: Kommunikative Verwaltungsbeziehungen zwischen Staaten und internationalen Organisationen ‒ Zur Konstitution von Verwaltungsherrschaft jenseits des Staates
Steffen Eckhard / Jens Mattmüller: Verwaltungseinfluss und Verhandlungsergebnisse in internationalen Organisationen: Ein ressourcenbasiertes Modell
Jan Enkler / Stephan Grohs: An den Grenzen der Lernfähigkeit? Lernkurven internationaler Verwaltungen nach der Finanzmarktkrise

Abhandlungen
Detlef Sack: Institutioneller Wandel der europäischen Industrie- und Handelskammern im Vergleich
Sandra Stötzer: Problemfelder kontraktbasierter Rechenschaftspflichten aus Sicht von NPO und ihren öffentlichen Kontraktpartnern
Kathrin Diekmann / Malte Steinbach / Stefan Süß: Innovative Entscheidungsprozesse in Universitäten: Eine qualitative Analyse der Anwendung von Online-Partizipationsverfahren
Christina Lichtmannegger: Bundesministerien unter Europäisierungsdruck: Die Triebkräfte von intra-organisationalem Wandel

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Zusätzliche Information

Verlag

ISSN

1865-7192

eISSN

2196-1395

Jahrgang

10. Jahrgang 2017

Ausgabe

2

Erscheinungsdatum

Mar-18

Umfang

193

Sprache

Deutsch

Format

17 x 24 cm

DOI

https://doi.org/10.3224/dms.v10i2

Homepage

https://dms.budrich-journals.de

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Autor*innen

Schlagwörter

Buerokratisierung, Bürokratie, Dysfunktionalitaeten, Einfluss, Entscheidungsprozesse, Europäisierung, Finanzkrise, Finanzmarktregulierung, Funktionale selbstverwaltung, Industrie und Handelskammern, institutionelle Logiken, Institutioneller wandel, internationale Organisationen, Internationale sekretariate, Internationale Verwaltung, Kausale mechanismen, Koordination, Legitimation, Leistungsvertraege, Mehrebenenverwaltung, Ministerialverwaltung, Online partizipation, organisationaler Wandel, Organisationales lernen, Performanz, Politikgestaltung, Rechenschaftslegung, Transnationalisierung, Verwaltungsautonomie, Verwaltungsstile, Ökonomisierung

Abstracts

International Public Administration: Ein neuer Bürokratietyp (Christoph Knill, Steffen Eckhard, Michael W. Bauer)
Der Beitrag präsentiert zentrale Ergebnisse der DFG Forschergruppe „International Public Administration“ (IPA). Zentrale These ist, dass es sich bei internationalen Verwaltungen um einen eigenen Verwaltungstypus handelt. Dies gilt weniger im Hinblick auf Besonderheiten formeller Strukturen, sondern vielmehr in Bezug auf organisationsspezifische Verhaltensmuster, in denen sich internationale von nationalen Verwaltungen unterscheiden. Die in diesem Schwerpunktheft versammelten Beiträge fokussieren diese Unterschiedlichkeit und beschäftigen sich insbesondere mit der Frage, was die beobachtbaren Verhaltensmuster internationaler Bürokratien für den politikgestaltenden Einfluss von Verwaltungen jenseits des Nationalstaates bedeuten. Anschließend wird diskutiert, welche Implikationen sich aus der Beschäftigung mit internationalen Verwaltungen für die disziplinäre Verwaltungswissenschaft ergeben. Dabei vertreten wir die These, dass sich nationale Verwaltungen den hier untersuchten internationalen Bürokratiemustern umso stärker annähern, je mehr diese in einem Kontext transnationaler Einflüsse operieren. Daran knüpfen wir abschließend ein Plädoyer für die systematische Integration internationaler Bürokratieanalysen in eine Wissenschaft der Verwaltung als Teilbereich der Erforschung der Transformation von Staatlichkeit. Schlagworte: Internationale Organisationen, Internationale Verwaltung, Einfluss, Politikgestaltung, Transnationalisierung
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Konzeptualisierung und Vergleich der Autonomie internationaler Verwaltungen (Michael W. Bauer, Jörn Ege, Nora Wagner)
Wird eine verwaltungswissenschaftliche Perspektive für die Analyse von internationalen Organisationen fruchtbar gemacht, kann als Ausgangspunkt die Annahme dienen, dass die Leistungsfähigkeit internationaler Organisationen mit der Qualität ihrer internen Organisationsstrukturen sowie personellen und sachlichen Ressourcen zusammenhängt. Bisher gibt es aber kaum verwaltungswissenschaftliche Studien, die sich systematisch-vergleichend mit internationalen Organisationen und ihren Verwaltungsstäben auseinandersetzen. Dabei gilt, dass je mehr internationale Organisationen mit Policy-Gestaltungsaufgaben betraut werden, sich desto drängender Fragen nach deren politisch-administrativer Führung, demokratischer Legitimation und nach der Verselbständigung ihrer Verwaltungsstäbe stellen. Hier setzt der vorliegende Beitrag an. Es wird ausgelotet, ob und mit welchem analytischen Gewinn das klassische Konzept der Verwaltungsautonomie auf die Verwaltungsstäbe internationaler Organisationen übertragen werden kann. In einem ersten Schritt werden dazu die theoretischen Grundlagen der Autonomie von Verwaltungen diskutiert und, darauf aufbauend, ein Vorschlag entwickelt, wie die Autonomie internationaler Verwaltungsstäbe angemessen konzeptualisiert werden kann. In einem zweiten Schritt wird dann die Verwaltungsautonomie für 20 internationalen Organisationen operationalisiert und präsentiert, sowie anhand der Autonomiewerte zweier Verwaltungen illustriert, inwieweit die Ergebnisse geeignet sind, um Aussagen über die konkreten administrativen Gestaltungsmöglichkeiten internationaler Verwaltungen zu machen. Schlagworte: Internationale Organisationen, Internationale Sekretariate, Verwaltungsautonomie
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Kommunikative Verwaltungsbeziehungen zwischen Staaten und internationalen Organisationen ‒ Zur Konstitution von Verwaltungsherrschaft jenseits des Staates (Arthur Benz)
Verwaltungen üben im Staat konkrete Herrschaft aus. Dies geschieht, wie die Implementationsforschung herausfand, nicht nur durch Genehmigungen und Anordnungen mittels verbindlicher, zwangsbewehrter Verwaltungsakte, sondern auch durch Vereinbarungen und Überzeugungen. Im Kontext des Staates werden diese Handlungsformen unter der Bedingung eingesetzt, dass eine Behörde ihre Entscheidungen autonom gegen den Willen eines Adressaten durchsetzen kann, sofern sie mit anderen Handlungsformen ihre Ziele nicht zu erreichen vermag. Die Verwaltungen internationaler Organisationen üben Herrschaft in einer Ordnung jenseits des Staates aus. Ihre Entscheidungen und Maßnahmen richten sich primär an Verwaltungen souveräner Nationalstaaten, denen gegenüber sie in der Regel keinen Zwang ausüben können. Fachautorität gilt als wesentliche Quelle ihrer Macht, die sie vor allem in kommunikativen Beziehungen mit nationalen Verwaltungen einsetzen, um durch Kooperation und Überzeugung administratives Handeln zu koordinieren. In dieser kommunikativen Mehrebenenverwaltung beruht Herrschaft auf einer Kombination der fachlichen Autorität internationaler und der rechtlich geregelten Kompetenzen nationaler Verwaltungen. Kommunikative Beziehungen generieren aber auch Machtasymmetrien. Macht äußert sich in der strategischen Gestaltung von Koordinationsmustern und durch Inklusion oder Exklusion von Akteuren in Kommunikationsbeziehungen. Im Hinblick auf die Herrschaftsfunktion der Verwaltung stellt sich folglich die Frage, wie Macht und Verwaltungshandeln in diesen besonderen Mehrebenenstrukturen legitimiert werden kann. Schlagworte: Internationale Verwaltung, Koordination, Legitimation, Mehrebenenverwaltung
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Verwaltungseinfluss und Verhandlungsergebnisse in internationalen Organisationen: Ein ressourcenbasiertes Modell (Steffen Eckhard, Jens Mattmüller)
Eine Schlüsselfrage der Forschung zu internationalen Organisationen ist der Einfluss der internationalen Verwaltung auf die Fähigkeit der Mitgliedsstaaten, politische Einigungen herbeizuführen. Im Rahmen dieses Beitrages wird diese Fähigkeit verstanden als die Anzahl der von einer Organisation verabschiedeten (regulativen) politischen Entscheidungen und Erklärungen (Policy Output). Der Beitrag entwickelt ein Modell, das durch die Verknüpfung behavioristischer und strukturzentrischer Ansätze Hypothesen über die Fähigkeit zu politischer Einigung unterschiedlicher internationaler Organisationen generiert. Die Komplexität der Verhandlungssituation sowie der Ressourceneinsatz der internationalen Verwaltung werden als entscheidende unabhängige Einflussgrößen identifiziert und operationalisiert. Durch Messung dieser Variablen in einem Sample werden Hypothesen über die Fähigkeit zu politischer Einigung von sieben internationalen Organisationen generiert. Schlagworte: Internationale Organisationen, Internationale Verwaltung, Einfluss, Politikgestaltung, Performanz
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An den Grenzen der Lernfähigkeit? Lernkurven internationaler Verwaltungen nach der Finanzmarktkrise (Jan Enkler, Stephan Grohs)
Der Beitrag untersucht die Reaktionen internationaler Organisationen im Bereich der Finanzmarktregulierung auf ihre offensichtlichen Fehleinschätzungen der Finanzmarktstabilität vor der Finanzmarktkrise 2007/08. Organisationen wie die OECD, der IWF und die BIZ, aber auch internationale Foren wie das Financial Stability Board, reagierten auf die Krise mit einer Verschiebung ihrer Empfehlungen hin zu makro-prudentieller Regulierung, allerdings in unterschiedlichem Ausmaß und mit unterschiedlicher „innerer Überzeugung“. Die „innere Überzeugung“ der untersuchten Organisationen ruht in ihren Stäben, kurz ihrer Verwaltung. Daher rückt der Beitrag die Lernkurven der Verwaltungsstäbe in den Mittelpunkt und untersucht den Einfluss unterschiedlicher „Verwaltungsstile“ auf Wandlungsfähigkeit und Resistenz gegen Veränderung der jeweiligen „cognitive maps“ unter krisenhaften Bedingungen. Der Beitrag beruht auf interviewbasierten Fallstudien in der OECD und dem IWF. Schlagworte: Verwaltungsstile, Finanzkrise, Finanzmarktregulierung, Internationale Organisationen, Internationale Verwaltungen
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Institutioneller Wandel der europäischen Industrie- und Handelskammern im Vergleich (Detlef Sack)
Der Artikel beschreibt den institutionellen Wandel der öffentlich-rechtlichen Chambers of Commerce in der Europäischen Union seit 1995. Erstmals werden die entsprechenden Veränderungen einer zentralen Institution der funktionalen Selbstverwaltung und des organisierten Kapitalismus vergleichend erfasst und kategorisiert. Zur Erklärung des unterschiedlichen Wandels werden die kammerspezifischen Entwicklungen in Ungarn, Frankreich und Deutschland vergleichend untersucht. Mit diesem ‚diverse cases‘- Vergleich werden exemplarisch drei Mechanismen des institutionellen Wandels der öffentlich-rechtlichen Kammersysteme in Europa identifiziert. Zu unterscheiden sind erstens der politics-getriebene Mechanismus, der durch die Kombination der Unzufriedenheit in Teilen Kammermitgliedschaft mit dem Prinzip der Wählerstimmenmaximierung und einer Strategie des Majoritanismus geprägt ist, mit der die Konzentration exekutiver Ressourcen und die Schwächung (nicht nur) gesellschaftlicher Assoziationen angestrebt wird. Ein zweiter verwaltungsreformgetriebener Mechanismus ist durch die Probleme der Delegationsbeziehung zwischen Staat und Kammern aufgrund der geringen Performanz der Selbstverwaltung, sowie eine wettbewerbsorientierte Strategie der Regierung gekennzeichnet, durch die die Dependenz von den Kammern verringert werden soll. Der dritte mitgliedergetriebene Mechanismus basiert auf der Mobilisierung der unzufriedenen Teile der Mitgliedschaft, die sich als organisationsinterner aufständischer Agent des Wandels konstituieren, aber auf die Resonanz im politischen und rechtlichen Raum angewiesen bleiben. Schlagworte: Industrie- und Handelskammern, funktionale Selbstverwaltung, institutioneller Wandel, kausale Mechanismen
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Problemfelder kontraktbasierter Rechenschaftspflichten aus Sicht von NPO und ihren öffentlichen Kontraktpartnern (Sandra Stötzer)
Im Rahmen der kooperativen Leistungserstellung zwischen Nonprofit-Organisationen (NPO) und öffentlichen Auftraggebern ist der Einsatz von Leistungsvereinbarungen bzw. Kontrakten zunehmend verbreitet. Solche Instrumente entsprechen einer ökonomisch orientierten Steuerungslogik und inkludieren oft Regelungen zu Monitoring- und Berichtssystemen für die Überprüfung einer kontraktkonformen Leistungserbringung. Eine intersektorale, kontraktbasierte Leistungserstellung und zugehörige Rechenschaftspflichten bringen jedoch nicht nur intendierte Vorteile mit sich. Die Literatur berichtet vereinzelt von problembehafteten Auswirkungen wie Ökonomisierung, Bürokratisierung oder negativen Folgen auf die Leistungsqualität und Innovationsbereitschaft. Der Beitrag ergründet, welchen Problemfeldern NPO durch kontraktbasierte Rechenschaftspflichten gegenüberstehen, und berichtet von den Reaktionen ausgewählter Geldgeber, die mit diesen Kritikpunkten konfrontiert werden. Schlagworte: Bürokratisierung, Dysfunktionalitäten, Leistungsverträge, Ökonomisierung, Rechenschaftslegung
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Innovative Entscheidungsprozesse in Universitäten: Eine qualitative Analyse der Anwendung von Online-Partizipationsverfahren (Kathrin Diekmann, Malte Steinbach, Stefan Süß)
Die Auswirkungen offener Beteiligungsmöglichkeiten über das Internet (Online-Partizipation) auf institutionalisierte Entscheidungsmechanismen in Universitäten sind bisher weitestgehend unerforscht. Die Studie untersucht zwei internetbasierte partizipative Verfahren zur Neugestaltung einer Promotions- und einer Habilitationsordnung hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf den organisationalen und institutionellen Rahmen einer Universität. Hierzu wurden auf Grundlage der Theorien der institutionellen Logiken und des organisationalen Lernens 14 leitfadengestützte Interviews ausgewertet. Es zeigt sich, dass internetbasierte Verfahren zwar als Optimierung ursprünglicher Entscheidungsprozesse wahrgenommen werden, sie aber auch zu Konflikten zwischen neuen und bestehenden Strukturen führen, sodass es überwiegend zu „Single-Loop-Learning“ kommt. „Double-Loop- Learning“ ist lediglich in Ansätzen erkennbar, etwa im Rahmen einer verbesserten Diskussionskultur und einer gesteigerten Wahrnehmung der Partizipationsmöglichkeiten außerhalb von Gremien. Schlagworte: organisationales Lernen, institutionelle Logiken, Entscheidungsprozesse, Online-Partizipation
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Bundesministerien unter Europäisierungsdruck: Die Triebkräfte von intra-organisationalem Wandel (Christina Lichtmannegger)
Wie und wann führt Europäisierung zu intraministeriellem Wandel über Zeit? Bisher fehlen Studien, die diesen Typ von Wandel und dessen Triebkräfte über mehrere Jahrzehnte genauer analysieren. Auf Grundlage der Kontingenztheorie wurde angenommen, dass Europäisierungsdruck Einfluss auf strukturelle Veränderungen in der Ministerialverwaltung hat und zudem, dass sich Europäisierungsdruck und seine Effekte genauer differenzieren lassen. Die Daten von intraministeriellem Wandel wurden zwischen 1949 und 2006 in allen Bundesministerien erhoben und in zeitliche Relation zu verschieden Arten von EU-Events gesetzt. Die Ergebnisse zeigen, dass sich diese in der Stärke und im Zeitpunkt ihres Einflusses unterscheiden. Schlagworte: Ministerialverwaltung, organisationaler Wandel, Europäisierung, Bürokratie
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Inhalt

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dms – der moderne staat – Zeitschrift für Public Policy, Recht und Management
2-2017: Internationale Bürokratien

Themenschwerpunkt
Christoph Knill / Steffen Eckhard / Michael W. Bauer: International Public Administration: Ein neuer Bürokratietyp (im Open Access verfügbar)
Michael W. Bauer / Jörn Ege / Nora Wagner: Konzeptualisierung und Vergleich der Autonomie internationaler Verwaltungen
Arthur Benz: Kommunikative Verwaltungsbeziehungen zwischen Staaten und internationalen Organisationen ‒ Zur Konstitution von Verwaltungsherrschaft jenseits des Staates
Steffen Eckhard / Jens Mattmüller: Verwaltungseinfluss und Verhandlungsergebnisse in internationalen Organisationen: Ein ressourcenbasiertes Modell
Jan Enkler / Stephan Grohs: An den Grenzen der Lernfähigkeit? Lernkurven internationaler Verwaltungen nach der Finanzmarktkrise

Abhandlungen
Detlef Sack: Institutioneller Wandel der europäischen Industrie- und Handelskammern im Vergleich
Sandra Stötzer: Problemfelder kontraktbasierter Rechenschaftspflichten aus Sicht von NPO und ihren öffentlichen Kontraktpartnern
Kathrin Diekmann / Malte Steinbach / Stefan Süß: Innovative Entscheidungsprozesse in Universitäten: Eine qualitative Analyse der Anwendung von Online-Partizipationsverfahren
Christina Lichtmannegger: Bundesministerien unter Europäisierungsdruck: Die Triebkräfte von intra-organisationalem Wandel

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1865-7192

eISSN

2196-1395

Jahrgang

10. Jahrgang 2017

Ausgabe

2

Erscheinungsdatum

Mar-18

Umfang

193

Sprache

Deutsch

Format

17 x 24 cm

DOI

https://doi.org/10.3224/dms.v10i2

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International Public Administration: Ein neuer Bürokratietyp (Christoph Knill, Steffen Eckhard, Michael W. Bauer)
Der Beitrag präsentiert zentrale Ergebnisse der DFG Forschergruppe „International Public Administration“ (IPA). Zentrale These ist, dass es sich bei internationalen Verwaltungen um einen eigenen Verwaltungstypus handelt. Dies gilt weniger im Hinblick auf Besonderheiten formeller Strukturen, sondern vielmehr in Bezug auf organisationsspezifische Verhaltensmuster, in denen sich internationale von nationalen Verwaltungen unterscheiden. Die in diesem Schwerpunktheft versammelten Beiträge fokussieren diese Unterschiedlichkeit und beschäftigen sich insbesondere mit der Frage, was die beobachtbaren Verhaltensmuster internationaler Bürokratien für den politikgestaltenden Einfluss von Verwaltungen jenseits des Nationalstaates bedeuten. Anschließend wird diskutiert, welche Implikationen sich aus der Beschäftigung mit internationalen Verwaltungen für die disziplinäre Verwaltungswissenschaft ergeben. Dabei vertreten wir die These, dass sich nationale Verwaltungen den hier untersuchten internationalen Bürokratiemustern umso stärker annähern, je mehr diese in einem Kontext transnationaler Einflüsse operieren. Daran knüpfen wir abschließend ein Plädoyer für die systematische Integration internationaler Bürokratieanalysen in eine Wissenschaft der Verwaltung als Teilbereich der Erforschung der Transformation von Staatlichkeit. Schlagworte: Internationale Organisationen, Internationale Verwaltung, Einfluss, Politikgestaltung, Transnationalisierung
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Konzeptualisierung und Vergleich der Autonomie internationaler Verwaltungen (Michael W. Bauer, Jörn Ege, Nora Wagner)
Wird eine verwaltungswissenschaftliche Perspektive für die Analyse von internationalen Organisationen fruchtbar gemacht, kann als Ausgangspunkt die Annahme dienen, dass die Leistungsfähigkeit internationaler Organisationen mit der Qualität ihrer internen Organisationsstrukturen sowie personellen und sachlichen Ressourcen zusammenhängt. Bisher gibt es aber kaum verwaltungswissenschaftliche Studien, die sich systematisch-vergleichend mit internationalen Organisationen und ihren Verwaltungsstäben auseinandersetzen. Dabei gilt, dass je mehr internationale Organisationen mit Policy-Gestaltungsaufgaben betraut werden, sich desto drängender Fragen nach deren politisch-administrativer Führung, demokratischer Legitimation und nach der Verselbständigung ihrer Verwaltungsstäbe stellen. Hier setzt der vorliegende Beitrag an. Es wird ausgelotet, ob und mit welchem analytischen Gewinn das klassische Konzept der Verwaltungsautonomie auf die Verwaltungsstäbe internationaler Organisationen übertragen werden kann. In einem ersten Schritt werden dazu die theoretischen Grundlagen der Autonomie von Verwaltungen diskutiert und, darauf aufbauend, ein Vorschlag entwickelt, wie die Autonomie internationaler Verwaltungsstäbe angemessen konzeptualisiert werden kann. In einem zweiten Schritt wird dann die Verwaltungsautonomie für 20 internationalen Organisationen operationalisiert und präsentiert, sowie anhand der Autonomiewerte zweier Verwaltungen illustriert, inwieweit die Ergebnisse geeignet sind, um Aussagen über die konkreten administrativen Gestaltungsmöglichkeiten internationaler Verwaltungen zu machen. Schlagworte: Internationale Organisationen, Internationale Sekretariate, Verwaltungsautonomie
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Kommunikative Verwaltungsbeziehungen zwischen Staaten und internationalen Organisationen ‒ Zur Konstitution von Verwaltungsherrschaft jenseits des Staates (Arthur Benz)
Verwaltungen üben im Staat konkrete Herrschaft aus. Dies geschieht, wie die Implementationsforschung herausfand, nicht nur durch Genehmigungen und Anordnungen mittels verbindlicher, zwangsbewehrter Verwaltungsakte, sondern auch durch Vereinbarungen und Überzeugungen. Im Kontext des Staates werden diese Handlungsformen unter der Bedingung eingesetzt, dass eine Behörde ihre Entscheidungen autonom gegen den Willen eines Adressaten durchsetzen kann, sofern sie mit anderen Handlungsformen ihre Ziele nicht zu erreichen vermag. Die Verwaltungen internationaler Organisationen üben Herrschaft in einer Ordnung jenseits des Staates aus. Ihre Entscheidungen und Maßnahmen richten sich primär an Verwaltungen souveräner Nationalstaaten, denen gegenüber sie in der Regel keinen Zwang ausüben können. Fachautorität gilt als wesentliche Quelle ihrer Macht, die sie vor allem in kommunikativen Beziehungen mit nationalen Verwaltungen einsetzen, um durch Kooperation und Überzeugung administratives Handeln zu koordinieren. In dieser kommunikativen Mehrebenenverwaltung beruht Herrschaft auf einer Kombination der fachlichen Autorität internationaler und der rechtlich geregelten Kompetenzen nationaler Verwaltungen. Kommunikative Beziehungen generieren aber auch Machtasymmetrien. Macht äußert sich in der strategischen Gestaltung von Koordinationsmustern und durch Inklusion oder Exklusion von Akteuren in Kommunikationsbeziehungen. Im Hinblick auf die Herrschaftsfunktion der Verwaltung stellt sich folglich die Frage, wie Macht und Verwaltungshandeln in diesen besonderen Mehrebenenstrukturen legitimiert werden kann. Schlagworte: Internationale Verwaltung, Koordination, Legitimation, Mehrebenenverwaltung
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Verwaltungseinfluss und Verhandlungsergebnisse in internationalen Organisationen: Ein ressourcenbasiertes Modell (Steffen Eckhard, Jens Mattmüller)
Eine Schlüsselfrage der Forschung zu internationalen Organisationen ist der Einfluss der internationalen Verwaltung auf die Fähigkeit der Mitgliedsstaaten, politische Einigungen herbeizuführen. Im Rahmen dieses Beitrages wird diese Fähigkeit verstanden als die Anzahl der von einer Organisation verabschiedeten (regulativen) politischen Entscheidungen und Erklärungen (Policy Output). Der Beitrag entwickelt ein Modell, das durch die Verknüpfung behavioristischer und strukturzentrischer Ansätze Hypothesen über die Fähigkeit zu politischer Einigung unterschiedlicher internationaler Organisationen generiert. Die Komplexität der Verhandlungssituation sowie der Ressourceneinsatz der internationalen Verwaltung werden als entscheidende unabhängige Einflussgrößen identifiziert und operationalisiert. Durch Messung dieser Variablen in einem Sample werden Hypothesen über die Fähigkeit zu politischer Einigung von sieben internationalen Organisationen generiert. Schlagworte: Internationale Organisationen, Internationale Verwaltung, Einfluss, Politikgestaltung, Performanz
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Der Beitrag untersucht die Reaktionen internationaler Organisationen im Bereich der Finanzmarktregulierung auf ihre offensichtlichen Fehleinschätzungen der Finanzmarktstabilität vor der Finanzmarktkrise 2007/08. Organisationen wie die OECD, der IWF und die BIZ, aber auch internationale Foren wie das Financial Stability Board, reagierten auf die Krise mit einer Verschiebung ihrer Empfehlungen hin zu makro-prudentieller Regulierung, allerdings in unterschiedlichem Ausmaß und mit unterschiedlicher „innerer Überzeugung“. Die „innere Überzeugung“ der untersuchten Organisationen ruht in ihren Stäben, kurz ihrer Verwaltung. Daher rückt der Beitrag die Lernkurven der Verwaltungsstäbe in den Mittelpunkt und untersucht den Einfluss unterschiedlicher „Verwaltungsstile“ auf Wandlungsfähigkeit und Resistenz gegen Veränderung der jeweiligen „cognitive maps“ unter krisenhaften Bedingungen. Der Beitrag beruht auf interviewbasierten Fallstudien in der OECD und dem IWF. Schlagworte: Verwaltungsstile, Finanzkrise, Finanzmarktregulierung, Internationale Organisationen, Internationale Verwaltungen
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Der Artikel beschreibt den institutionellen Wandel der öffentlich-rechtlichen Chambers of Commerce in der Europäischen Union seit 1995. Erstmals werden die entsprechenden Veränderungen einer zentralen Institution der funktionalen Selbstverwaltung und des organisierten Kapitalismus vergleichend erfasst und kategorisiert. Zur Erklärung des unterschiedlichen Wandels werden die kammerspezifischen Entwicklungen in Ungarn, Frankreich und Deutschland vergleichend untersucht. Mit diesem ‚diverse cases‘- Vergleich werden exemplarisch drei Mechanismen des institutionellen Wandels der öffentlich-rechtlichen Kammersysteme in Europa identifiziert. Zu unterscheiden sind erstens der politics-getriebene Mechanismus, der durch die Kombination der Unzufriedenheit in Teilen Kammermitgliedschaft mit dem Prinzip der Wählerstimmenmaximierung und einer Strategie des Majoritanismus geprägt ist, mit der die Konzentration exekutiver Ressourcen und die Schwächung (nicht nur) gesellschaftlicher Assoziationen angestrebt wird. Ein zweiter verwaltungsreformgetriebener Mechanismus ist durch die Probleme der Delegationsbeziehung zwischen Staat und Kammern aufgrund der geringen Performanz der Selbstverwaltung, sowie eine wettbewerbsorientierte Strategie der Regierung gekennzeichnet, durch die die Dependenz von den Kammern verringert werden soll. Der dritte mitgliedergetriebene Mechanismus basiert auf der Mobilisierung der unzufriedenen Teile der Mitgliedschaft, die sich als organisationsinterner aufständischer Agent des Wandels konstituieren, aber auf die Resonanz im politischen und rechtlichen Raum angewiesen bleiben. Schlagworte: Industrie- und Handelskammern, funktionale Selbstverwaltung, institutioneller Wandel, kausale Mechanismen
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Im Rahmen der kooperativen Leistungserstellung zwischen Nonprofit-Organisationen (NPO) und öffentlichen Auftraggebern ist der Einsatz von Leistungsvereinbarungen bzw. Kontrakten zunehmend verbreitet. Solche Instrumente entsprechen einer ökonomisch orientierten Steuerungslogik und inkludieren oft Regelungen zu Monitoring- und Berichtssystemen für die Überprüfung einer kontraktkonformen Leistungserbringung. Eine intersektorale, kontraktbasierte Leistungserstellung und zugehörige Rechenschaftspflichten bringen jedoch nicht nur intendierte Vorteile mit sich. Die Literatur berichtet vereinzelt von problembehafteten Auswirkungen wie Ökonomisierung, Bürokratisierung oder negativen Folgen auf die Leistungsqualität und Innovationsbereitschaft. Der Beitrag ergründet, welchen Problemfeldern NPO durch kontraktbasierte Rechenschaftspflichten gegenüberstehen, und berichtet von den Reaktionen ausgewählter Geldgeber, die mit diesen Kritikpunkten konfrontiert werden. Schlagworte: Bürokratisierung, Dysfunktionalitäten, Leistungsverträge, Ökonomisierung, Rechenschaftslegung
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Die Auswirkungen offener Beteiligungsmöglichkeiten über das Internet (Online-Partizipation) auf institutionalisierte Entscheidungsmechanismen in Universitäten sind bisher weitestgehend unerforscht. Die Studie untersucht zwei internetbasierte partizipative Verfahren zur Neugestaltung einer Promotions- und einer Habilitationsordnung hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf den organisationalen und institutionellen Rahmen einer Universität. Hierzu wurden auf Grundlage der Theorien der institutionellen Logiken und des organisationalen Lernens 14 leitfadengestützte Interviews ausgewertet. Es zeigt sich, dass internetbasierte Verfahren zwar als Optimierung ursprünglicher Entscheidungsprozesse wahrgenommen werden, sie aber auch zu Konflikten zwischen neuen und bestehenden Strukturen führen, sodass es überwiegend zu „Single-Loop-Learning“ kommt. „Double-Loop- Learning“ ist lediglich in Ansätzen erkennbar, etwa im Rahmen einer verbesserten Diskussionskultur und einer gesteigerten Wahrnehmung der Partizipationsmöglichkeiten außerhalb von Gremien. Schlagworte: organisationales Lernen, institutionelle Logiken, Entscheidungsprozesse, Online-Partizipation
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Bundesministerien unter Europäisierungsdruck: Die Triebkräfte von intra-organisationalem Wandel (Christina Lichtmannegger)
Wie und wann führt Europäisierung zu intraministeriellem Wandel über Zeit? Bisher fehlen Studien, die diesen Typ von Wandel und dessen Triebkräfte über mehrere Jahrzehnte genauer analysieren. Auf Grundlage der Kontingenztheorie wurde angenommen, dass Europäisierungsdruck Einfluss auf strukturelle Veränderungen in der Ministerialverwaltung hat und zudem, dass sich Europäisierungsdruck und seine Effekte genauer differenzieren lassen. Die Daten von intraministeriellem Wandel wurden zwischen 1949 und 2006 in allen Bundesministerien erhoben und in zeitliche Relation zu verschieden Arten von EU-Events gesetzt. Die Ergebnisse zeigen, dass sich diese in der Stärke und im Zeitpunkt ihres Einflusses unterscheiden. Schlagworte: Ministerialverwaltung, organisationaler Wandel, Europäisierung, Bürokratie
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