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Informationen zum Buch

ISBN: 978-3-8474-0146-9

Ikonische Macht

Zur sozialen Gestaltung von Pressebildern

AutorInnen/HerausgeberInnen:

Erscheinungsdatum: 09.05.2016

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ISBN: 978-3-8474-0146-9

Beschreibung

Open Access: Der Titel Ikonische Macht (DOI: 10.3224/84740146) ist kostenlos im Open Access (PDF) herunterladbar oder kostenpflichtig als Print-Ausgabe erhältlich. Der Titel steht unter der Creative Commons Lizenz Attribution-ShareAlike 4.0 International (CC BY-SA 4.0): https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/

Bilder sind Teil der medialen Öffentlichkeit, sie konstruieren Gesellschaft. Wie machtvoll sind sie dabei? Die Autorin untersucht die soziale Gestaltung von Pressebildern in Tageszeitungen. In Feininterpretationen werden die gestalterischen Routinen der Redaktionen nachgezeichnet. Zudem wird gezeigt, wie bei der Veröffentlichung um die Auslegung der Bilder gerungen wird. Die Autorin entwickelt die qualitative Bildanalyse innovativ weiter und liefert zugleich einen eigenständigen Beitrag zur Diskussion um die Macht der Bilder.

Indem Tageszeitungen fotografische Bilder verwenden, orientieren sie sich an einem ‚objektiven Abbild‘ von Wirklichkeit und an der Annahme, die Bilder zeigten ‚Realität‘. Das hat weitreichende Folgen. Jedes publizierte Bild zeigt einen Ausschnitt der Welt, eine spezifische Perspektive. Damit werden andere Deutungen ausgeschlossen. Die Gestaltung sowie die Auslegung der Bilder bleiben verdeckt. Hierbei manifestiert sich die ikonische Macht. Sie äußert sich im latenten Bestreben, mit dem publizierten Bild die eigene Weltauslegung durchzusetzen. Ikonische Macht ist nicht etwa Resultat von Strategien sondern von impliziten Gestaltungsweisen. Die Redaktionen gewichten tagtäglich, was ihnen wichtig ist, indem sie die Bilder auswählen, zuschneiden und modulieren. Die Entscheidung, die ‚richtige‘ Fotografie zu veröffentlichen, ist Teil von Routinen. In den publizierten Bildern dokumentiert sich ihr jeweiliger redaktioneller Habitus (Bourdieu).

Die Studie untersucht die Rolle von Pressefotografien im Spannungsfeld von Presse, Politik und Öffentlichkeit. Die Analyse der Pressebilder basiert auf der Dokumentarischen Methode der Bildinterpretation (Bohnsack). Als Ausgangspunkt dient die Rekonstruktion der formalen Strukturen im Bild. Verglichen werden Bilder von politischem Personal in ähnlichen sozialen Situationen, die von den Tageszeitungen auf unterschiedliche Weise publiziert wurden. Darüber hinaus werden die weltanschaulichen Perspektiven der Redaktionen erforscht. Eine innovative Erweiterung erfährt diese Methode durch Vergleiche mit Bildern außerhalb des journalistischen Kontextes.

Die Studie zur sozialen Gestaltung zeigt, dass politisch sehr heterogene Tageszeitungen ähnliche gestalterisch-soziale Orientierungen teilen. Der Fokus auf die Erzeugung von ikonischer Macht ermöglicht es, soziale und ästhetische Prozesse zu relationieren. Das Buch eignet sich insbesondere für Sozial- und GeisteswissenschaftlerInnen sowie für AkteurInnen aus der Bildpraxis, die an der ‚Macht‘ öffentlicher Bilder interessiert sind.

 

Inhaltsverzeichnis ansehen

Die Autorin:

Dr. Heike Kanter,

Soziologin, Arbeitsschwerpunkte: Rekonstruktive Sozialforschung mit Fokus auf Visueller Methodologie und Methoden der Bildanalyse, Wissens- und Körpersoziologie, Bildwissenschaft

 

Hier finden Sie den Waschzettel zum Buch (pdf- Infoblatt).

 

Zielgruppen: WissenschaftlerInnen und Studierende der Soziologie, Bildwissenschaft, Medienwissenschaft und Politikwissenschaften, BildjournalistInnen, FotoredakteurInnen

Keywords: Ikonische Macht, Bildinterpretation, Pressefotografie

Fachbereiche: Soziologie

Zusätzliche Information

Verlag

ISBN

978-3-8474-0146-9

eISBN

978-3-8474-0456-9

Format

A5

Umfang

321

Erscheinungsjahr

2016

Erscheinungsdatum

09.05.2016

Auflage

1.

Sprache

Deutsch

Reihe

Sozialwissenschaftliche Ikonologie: Qualitative Bild- und Videointerpretation

Band

7

DOI

10.3224/84740146

Bewertungen

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Bildinterpretation, Ikonische Macht, Pressefotografie

Auch dieses Buch eröffnet somit erneut den Blick dafür, die uns alltäglich umgebenen Bilder und Fotografien anders wahrzunehmen und ihre Enstehungstände zu hinterfragen.

Kultur Soziologie 3/2016

Beschreibung

Beschreibung

Open Access: Der Titel Ikonische Macht (DOI: 10.3224/84740146) ist kostenlos im Open Access (PDF) herunterladbar oder kostenpflichtig als Print-Ausgabe erhältlich. Der Titel steht unter der Creative Commons Lizenz Attribution-ShareAlike 4.0 International (CC BY-SA 4.0): https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/

Bilder sind Teil der medialen Öffentlichkeit, sie konstruieren Gesellschaft. Wie machtvoll sind sie dabei? Die Autorin untersucht die soziale Gestaltung von Pressebildern in Tageszeitungen. In Feininterpretationen werden die gestalterischen Routinen der Redaktionen nachgezeichnet. Zudem wird gezeigt, wie bei der Veröffentlichung um die Auslegung der Bilder gerungen wird. Die Autorin entwickelt die qualitative Bildanalyse innovativ weiter und liefert zugleich einen eigenständigen Beitrag zur Diskussion um die Macht der Bilder.

Indem Tageszeitungen fotografische Bilder verwenden, orientieren sie sich an einem ‚objektiven Abbild‘ von Wirklichkeit und an der Annahme, die Bilder zeigten ‚Realität‘. Das hat weitreichende Folgen. Jedes publizierte Bild zeigt einen Ausschnitt der Welt, eine spezifische Perspektive. Damit werden andere Deutungen ausgeschlossen. Die Gestaltung sowie die Auslegung der Bilder bleiben verdeckt. Hierbei manifestiert sich die ikonische Macht. Sie äußert sich im latenten Bestreben, mit dem publizierten Bild die eigene Weltauslegung durchzusetzen. Ikonische Macht ist nicht etwa Resultat von Strategien sondern von impliziten Gestaltungsweisen. Die Redaktionen gewichten tagtäglich, was ihnen wichtig ist, indem sie die Bilder auswählen, zuschneiden und modulieren. Die Entscheidung, die ‚richtige‘ Fotografie zu veröffentlichen, ist Teil von Routinen. In den publizierten Bildern dokumentiert sich ihr jeweiliger redaktioneller Habitus (Bourdieu).

Die Studie untersucht die Rolle von Pressefotografien im Spannungsfeld von Presse, Politik und Öffentlichkeit. Die Analyse der Pressebilder basiert auf der Dokumentarischen Methode der Bildinterpretation (Bohnsack). Als Ausgangspunkt dient die Rekonstruktion der formalen Strukturen im Bild. Verglichen werden Bilder von politischem Personal in ähnlichen sozialen Situationen, die von den Tageszeitungen auf unterschiedliche Weise publiziert wurden. Darüber hinaus werden die weltanschaulichen Perspektiven der Redaktionen erforscht. Eine innovative Erweiterung erfährt diese Methode durch Vergleiche mit Bildern außerhalb des journalistischen Kontextes.

Die Studie zur sozialen Gestaltung zeigt, dass politisch sehr heterogene Tageszeitungen ähnliche gestalterisch-soziale Orientierungen teilen. Der Fokus auf die Erzeugung von ikonischer Macht ermöglicht es, soziale und ästhetische Prozesse zu relationieren. Das Buch eignet sich insbesondere für Sozial- und GeisteswissenschaftlerInnen sowie für AkteurInnen aus der Bildpraxis, die an der ‚Macht‘ öffentlicher Bilder interessiert sind.

 

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Die Autorin:

Dr. Heike Kanter,

Soziologin, Arbeitsschwerpunkte: Rekonstruktive Sozialforschung mit Fokus auf Visueller Methodologie und Methoden der Bildanalyse, Wissens- und Körpersoziologie, Bildwissenschaft

 

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Zielgruppen: WissenschaftlerInnen und Studierende der Soziologie, Bildwissenschaft, Medienwissenschaft und Politikwissenschaften, BildjournalistInnen, FotoredakteurInnen

Keywords: Ikonische Macht, Bildinterpretation, Pressefotografie

Fachbereiche: Soziologie

Bibliografie

Zusätzliche Information

Verlag

ISBN

978-3-8474-0146-9

eISBN

978-3-8474-0456-9

Format

A5

Umfang

321

Erscheinungsjahr

2016

Erscheinungsdatum

09.05.2016

Auflage

1.

Sprache

Deutsch

Reihe

Sozialwissenschaftliche Ikonologie: Qualitative Bild- und Videointerpretation

Band

7

DOI

10.3224/84740146

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Autor*innen

Schlagwörter

Rezensionen/Pressestimmen

Auch dieses Buch eröffnet somit erneut den Blick dafür, die uns alltäglich umgebenen Bilder und Fotografien anders wahrzunehmen und ihre Enstehungstände zu hinterfragen.

Kultur Soziologie 3/2016

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