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Informationen zum Buch

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ISBN: 978-3-8474-2404-8

Immanente Religion - Transzendente Technologie

Technologiediskurse und gesellschaftliche Grenzüberschreitungen

AutorInnen/HerausgeberInnen:

Erscheinungsdatum : ca. 18.10.2021

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ISBN: 978-3-8474-2404-8
Kategorien: Gesellschaft

Beschreibung

Immanenz und Transzendenz bilden ein philosophisches Gegensatzpaar, das verdeutlichen kann, wie eine Gesellschaft mit technologischen Grenzen umgeht und welche Bedeutung sie technologischen Innovationen beimisst. Religion als eine Kulturtechnologie hat dabei den Zweck, sich in der Immanenz der Welt über Transzendentes zu verständigen. Was bedeutet dies für Innovationsgesellschaften, die die laufende Überschreitung von technologischen Grenzen zum Reproduktionsmodus erheben? Die These dieses Buchs lautet: Transzendenzverarbeitende Technologiediskurse nutzen bevorzugt Vokabular, Begriffe und Metaphern aus dem Feld der Religion – und das nicht erst seit heute.

In jüngerer Zeit stellen sich vor allem die Technikutopien der sogenannten Trans- und Posthumanist*innen als ein Diskurs und eine Bewegung vor, die nicht nur die Einführung transformativer Technologien unterstützt, sondern mit einer neuartigen Säkularisierung von transzendenten Heilshoffnungen auch als Ideologieproduzent fungiert. Dieser Charakter des „strategic world-making“ hat eine Reihe von Studien angeregt: Sie vergleichen den Transhumanismus mit religiösen Traditionen und Strukturen oder zeigen, wie ihre implizit bleibende Religionsgeschichte emphatischen Bewertungen neuer Technologien und ihrer potenziellen Folgen Vorschub leistet – durch Dämonisierung oder Apologetisierung. Auch im Zwischenreich dieser Extreme stehen Transzendenzbezüge des Technischen stets auch in einem ethischen Kontext: Es geht ja um nichts weniger als darum, den Blick auf das Ganze zu eröffnen. Transzendenz ist der Ort, an dem sowohl die Kontingenz als auch deren Veränderungen erfahrbar und behandelbar wird.
Solche Religionisierungen von Technik und Technologien werden in verschiedenen Beiträgen des Buches sichtbar gemacht: Von ihrer kulturgeschichtlichen Spur im Atlantis-Mythos über die Technik des Feuerwerks als Technik der Verschwendung zur religiösen Bildsprache in transformativen Technologien, in der Orientierungsleistung von Modernitätstheorien, in der Bewertung des 3D-Druckers – stets unter Ausnutzung der Ästhetik religiös konnotierter Medien und medialer Praktiken – präsentiert der Sammelband unterschiedliche gesellschaftliche Grenzarbeiten zwischen der Immanenz der Religion und der Transzendenz der Technologie.

Die HerausgeberInnen:
Prof. Dr. Sabine Maasen, Direktorin des Munich Center for Technology in Society, Professur für Wissenschaftssoziologie, Mitglied des Wissenschaftsrats, TU München
Dr. des. David Atwood, Oberassistent für Religionswissenschaft, Universität Basel

Zielgruppe:
Forschende der Soziologie, Kultur- und Religionswissenschaft

Zusätzliche Information

Verlag

ISBN

978-3-8474-2404-8

eISBN

'-

Format

A5

Umfang

ca. 300

Erscheinungsjahr

2021

Erscheinungsdatum

ca. 18.10.2021

Sprache

Deutsch

Auflage

1.

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Autor*innen

Schlagwörter

Digitalisierung, Innovationsgesellschaft, Kulturtechnologie, Posthumanismus, Religion, Religionisierung, Technikutopie, Technologie, Technologiediskurs, Transhumanismus

Beschreibung

Beschreibung

Immanenz und Transzendenz bilden ein philosophisches Gegensatzpaar, das verdeutlichen kann, wie eine Gesellschaft mit technologischen Grenzen umgeht und welche Bedeutung sie technologischen Innovationen beimisst. Religion als eine Kulturtechnologie hat dabei den Zweck, sich in der Immanenz der Welt über Transzendentes zu verständigen. Was bedeutet dies für Innovationsgesellschaften, die die laufende Überschreitung von technologischen Grenzen zum Reproduktionsmodus erheben? Die These dieses Buchs lautet: Transzendenzverarbeitende Technologiediskurse nutzen bevorzugt Vokabular, Begriffe und Metaphern aus dem Feld der Religion – und das nicht erst seit heute.

In jüngerer Zeit stellen sich vor allem die Technikutopien der sogenannten Trans- und Posthumanist*innen als ein Diskurs und eine Bewegung vor, die nicht nur die Einführung transformativer Technologien unterstützt, sondern mit einer neuartigen Säkularisierung von transzendenten Heilshoffnungen auch als Ideologieproduzent fungiert. Dieser Charakter des „strategic world-making“ hat eine Reihe von Studien angeregt: Sie vergleichen den Transhumanismus mit religiösen Traditionen und Strukturen oder zeigen, wie ihre implizit bleibende Religionsgeschichte emphatischen Bewertungen neuer Technologien und ihrer potenziellen Folgen Vorschub leistet – durch Dämonisierung oder Apologetisierung. Auch im Zwischenreich dieser Extreme stehen Transzendenzbezüge des Technischen stets auch in einem ethischen Kontext: Es geht ja um nichts weniger als darum, den Blick auf das Ganze zu eröffnen. Transzendenz ist der Ort, an dem sowohl die Kontingenz als auch deren Veränderungen erfahrbar und behandelbar wird.
Solche Religionisierungen von Technik und Technologien werden in verschiedenen Beiträgen des Buches sichtbar gemacht: Von ihrer kulturgeschichtlichen Spur im Atlantis-Mythos über die Technik des Feuerwerks als Technik der Verschwendung zur religiösen Bildsprache in transformativen Technologien, in der Orientierungsleistung von Modernitätstheorien, in der Bewertung des 3D-Druckers – stets unter Ausnutzung der Ästhetik religiös konnotierter Medien und medialer Praktiken – präsentiert der Sammelband unterschiedliche gesellschaftliche Grenzarbeiten zwischen der Immanenz der Religion und der Transzendenz der Technologie.

Die HerausgeberInnen:
Prof. Dr. Sabine Maasen, Direktorin des Munich Center for Technology in Society, Professur für Wissenschaftssoziologie, Mitglied des Wissenschaftsrats, TU München
Dr. des. David Atwood, Oberassistent für Religionswissenschaft, Universität Basel

Zielgruppe:
Forschende der Soziologie, Kultur- und Religionswissenschaft

Bibliografie

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ISBN

978-3-8474-2404-8

eISBN

'-

Format

A5

Umfang

ca. 300

Erscheinungsjahr

2021

Erscheinungsdatum

ca. 18.10.2021

Sprache

Deutsch

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