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Informationen zum Buch

ISBN: 978-3-938094-03-7

Menschenmaterial

Zur Neubegründung der Menschenwürde aus systemtheoretischer Perspektive

AutorInnen/HerausgeberInnen:

Erscheinungsdatum: 01.10.2004

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26,00  inkl. MwSt.

ISBN: 978-3-938094-03-7
Kategorien: Gesellschaft

Beschreibung

Die Autorin analysiert und kritisiert in diesem Buch den Status quo der Men­schenwürde und plädiert auf eine Neubesinnung und Neubestimmung.

Die als Moderne begriffene funktional differenzierte Weltgesellschaft – ihrem Selbstverständnis nach an­ti­totalitär – verliert eben dieses Profil mit einem Menschenbild, das die Differenz von Verfüg­ba­rem (Menschenmaterial) und Unverfügbarem (Menschenwürde) aufgehoben und durch den „Diskurs“ ersetzt hat. Wenn alles verfügbar wird, verschwindet die Unverfügbarkeit zum Beispiel der Men­schen­würde. Es wächst die Gefahr, dass der Mensch zum Ersatzteillager wird. Erst die Diskussion über den Menschen auf der Grundlage einer erkenntnistheoretisch re­flek­tierten Systemtheorie kann ver­hindern, dass der unvermeidliche Paradigmen­wechsel ein Un­ver­füg­ba­res (Menschenwürde) durch ein Verfügbares (Menschenmaterial) ablöst.

 

Aus dem Inhalt:

  • Einleitung: Zur Erosion tradierter Menschenbilder als Sprengsatz im Menschenwürde- und im Menschenrechtsgedanken
  • Das Paradigma der Setzung als ethisch-humanitäre Kernspaltung
  • Von der Praxis zur practick: Zur Aktualität eines mittelalterlichen Begriffs
  • Der neue Mensch als Produkt der Entdifferenzierung basaler Welteinteilungsschemata
  • Die Entdifferenzierung von Empirisch und Transzendental
  • Die Entdifferenzierung von Unbedingtem und Bedingtem
  • Die Entdifferenzierung von Lebensinteressen und Lebensrechten
  • Die Entdifferenzierung von Natur und Kultur
  • Die Entdifferenzierung von Geist und Materie
  • Die Entdifferenzierung von Mitteln und Zwecken
  • Die Entdifferenzierung von Wirklich und Möglich
  • Die Entdifferenzierung von Mensch und Maschine
  • Zur Etablierung von Legitimitätsschranken im Menschenbild

 

Die Autorin:

PD Dr. Gertrud Brücher,
Privatdozentin an der FernUniversität Hagen.

Zusätzliche Information

Verlag

ISBN

978-3-938094-03-7

Format

A5

Umfang

276

Erscheinungsjahr

2004

Erscheinungsdatum

01.10.2004

Auflage

1.

Sprache

Deutsch

Reihe

Menschenbild

Band

II

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Gertrud Brücher
Biopolitik, Eugenik, Genetik, Organhandel

Die Autorin hat „einen ideenreichen und wichtigen Beitrag zur Reflexion ethischer Grenzverschiebungen geleistet“

Günter Feuerstein in Soziologische Revue

 

„Nicht gerade günstig stehen gegenwärtig die Zweichen für eine erfinderische und ideenreiche Wissenschaftssprache. Dies gilt besonders für kultur- und politikphilosophische Schriften. … Umso erstaunlicher ist es, dass es immer wieder Denkerinnen und Denker gibt, die sich resistent gegenüber Stil- und Denktabus verhalten. Ein interessantes Beispiel hierfür liefert die Hagener Philosophin Gertrud Brücher mit ihren beiden … Büchern „Postmoderner Terrorismus. Zur Neubegründung von Menschenrechten aus systemtheoretischer Perspektive“ und „Menschenmaterial. Zur Neubegründung von Menschenwürde aus systemtheoretischer Perspektive“. Wie die Untertitel bereits veranschaulichen, sind bei Bücher inhaltlich stark aufeinander bezogen, wenngleich nicht ohne jeweilige Selbständigkeit in Argumentation und Gedankenführung. …

Die Stärken der Texte Brüchers liegen … in der Beschreibung der faktischen und normativen Veränderung sozialer, kultureller und politischer Systeme. Der … anspruchsvolle Schreibstil Brüchers entschädigt immer dann, wenn er scheinbar weit von einander entfernt liegende Beobachtungsdaten so nahe aneinander drängt, bis diese gleichsam Funken schlagen.“

Alfred Hirsch in der Neuen Zürcher Zeitung

Beschreibung

Beschreibung

Die Autorin analysiert und kritisiert in diesem Buch den Status quo der Men­schenwürde und plädiert auf eine Neubesinnung und Neubestimmung.

Die als Moderne begriffene funktional differenzierte Weltgesellschaft – ihrem Selbstverständnis nach an­ti­totalitär – verliert eben dieses Profil mit einem Menschenbild, das die Differenz von Verfüg­ba­rem (Menschenmaterial) und Unverfügbarem (Menschenwürde) aufgehoben und durch den „Diskurs“ ersetzt hat. Wenn alles verfügbar wird, verschwindet die Unverfügbarkeit zum Beispiel der Men­schen­würde. Es wächst die Gefahr, dass der Mensch zum Ersatzteillager wird. Erst die Diskussion über den Menschen auf der Grundlage einer erkenntnistheoretisch re­flek­tierten Systemtheorie kann ver­hindern, dass der unvermeidliche Paradigmen­wechsel ein Un­ver­füg­ba­res (Menschenwürde) durch ein Verfügbares (Menschenmaterial) ablöst.

 

Aus dem Inhalt:

  • Einleitung: Zur Erosion tradierter Menschenbilder als Sprengsatz im Menschenwürde- und im Menschenrechtsgedanken
  • Das Paradigma der Setzung als ethisch-humanitäre Kernspaltung
  • Von der Praxis zur practick: Zur Aktualität eines mittelalterlichen Begriffs
  • Der neue Mensch als Produkt der Entdifferenzierung basaler Welteinteilungsschemata
  • Die Entdifferenzierung von Empirisch und Transzendental
  • Die Entdifferenzierung von Unbedingtem und Bedingtem
  • Die Entdifferenzierung von Lebensinteressen und Lebensrechten
  • Die Entdifferenzierung von Natur und Kultur
  • Die Entdifferenzierung von Geist und Materie
  • Die Entdifferenzierung von Mitteln und Zwecken
  • Die Entdifferenzierung von Wirklich und Möglich
  • Die Entdifferenzierung von Mensch und Maschine
  • Zur Etablierung von Legitimitätsschranken im Menschenbild

 

Die Autorin:

PD Dr. Gertrud Brücher,
Privatdozentin an der FernUniversität Hagen.

Bibliografie

Zusätzliche Information

Verlag

ISBN

978-3-938094-03-7

Format

A5

Umfang

276

Erscheinungsjahr

2004

Erscheinungsdatum

01.10.2004

Auflage

1.

Sprache

Deutsch

Reihe

Menschenbild

Band

II

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Autor*innen

Gertrud Brücher

Schlagwörter

Pressestimmen

Die Autorin hat „einen ideenreichen und wichtigen Beitrag zur Reflexion ethischer Grenzverschiebungen geleistet“

Günter Feuerstein in Soziologische Revue

 

„Nicht gerade günstig stehen gegenwärtig die Zweichen für eine erfinderische und ideenreiche Wissenschaftssprache. Dies gilt besonders für kultur- und politikphilosophische Schriften. … Umso erstaunlicher ist es, dass es immer wieder Denkerinnen und Denker gibt, die sich resistent gegenüber Stil- und Denktabus verhalten. Ein interessantes Beispiel hierfür liefert die Hagener Philosophin Gertrud Brücher mit ihren beiden … Büchern „Postmoderner Terrorismus. Zur Neubegründung von Menschenrechten aus systemtheoretischer Perspektive“ und „Menschenmaterial. Zur Neubegründung von Menschenwürde aus systemtheoretischer Perspektive“. Wie die Untertitel bereits veranschaulichen, sind bei Bücher inhaltlich stark aufeinander bezogen, wenngleich nicht ohne jeweilige Selbständigkeit in Argumentation und Gedankenführung. …

Die Stärken der Texte Brüchers liegen … in der Beschreibung der faktischen und normativen Veränderung sozialer, kultureller und politischer Systeme. Der … anspruchsvolle Schreibstil Brüchers entschädigt immer dann, wenn er scheinbar weit von einander entfernt liegende Beobachtungsdaten so nahe aneinander drängt, bis diese gleichsam Funken schlagen.“

Alfred Hirsch in der Neuen Zürcher Zeitung

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