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Informationen zum Buch

NeuEMPFEHLUNG

ISBN: 978-3-8474-2485-7

Optimierung

Anschlüsse an den 27. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft

Autor*innen/Herausgeber*innen:

Erscheinungsdatum : 06.09.2021

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ISBN: 978-3-8474-2485-7

Beschreibung

Open Access: Der Titel Optimierung (DOI: 10.3224/84742485) ist kostenlos im Open Access (PDF) herunterladbar oder kostenpflichtig als Print-Ausgabe erhältlich. Der Titel steht unter der Creative Commons Lizenz Attribution-ShareAlike 4.0 International (CC BY-SA 4.0): https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/

Optimierung – ein für die Erziehungswissenschaft vieldeutiger und spannungsreicher Begriff mit unterschiedlichen, teilweise widersprüchlichen Bedeutungen. In dem Band werden die ambivalenten Dimensionen von Optimierung im Feld von Bildung und Erziehung aufgegriffen. Ziel ist es, die Bedeutungen und Grenzen des Begriffs für die Erziehungswissenschaft als Disziplin auszuloten.

OPTIMIERUNG gehört zu den zentralen Signaturen der Gegenwart, die viele gesellschaftliche Bereiche bestimmt, etwa die Entwicklung technischer Infrastrukturen, die Funktionalität von Institutionen oder die Verbesserung menschlicher Leistungsfähigkeit. Gleichzeitig ist OPTIMIERUNG in verschiedenen begrifflichen Spielarten zu einem bedeutsamen Topos der Erziehungswissenschaft geworden, der eine Fülle theoretischer und praktisch bedeutsamer Fragen aufwirft. Diese betreffen beispielsweise die Bearbeitung individueller und kultureller Ausgangslagen von Bildungsprozessen, die politischen und gesellschaftlichen Ziele pädagogischen Handelns sowie die dafür eingesetzten Mittel, die Weiterentwicklung des Bildungssystems, die Nutzung vorhandener Ressourcen oder die erziehungswissenschaftliche Überprüfung pädagogischer Sachverhalte.
Pädagogische Theorien und Praktiken sind in der Moderne mit unterschiedlichen Optimierungsdiskursen und gesellschaftlich sanktionierten Optimierungspraktiken konfrontiert, die (wissenschaftliche) Pädagog*innen nicht unberührt lassen. Die Optimierungsdispositive sickern gleichermaßen in die Pädagogik wie die Erziehungswissenschaft ein und setzen einen Transformationsprozess des Pädagogischen in Gang. Es setzt sich die optimistische Idee einer auf individuellen und kollektiven Praktiken aufruhenden, im Prinzip unbegrenzten Steigerungs- und Entwicklungsfähigkeit (von Menschen, Institutionen, Gesellschaften etc.) durch. OPTIMIERUNG ist aber nicht nur ein positiv unterfütterter Begriff, der im pädagogischen Denken und Handeln etabliert ist, sondern selbst Gegenstand der Kritik. Diese weist darauf hin, dass ein einseitiger Fokus auf OPTIMIERUNG Grenzen der Verbesserbarkeit und des pädagogisch Machbaren, ja auch die Möglichkeiten des Scheiterns und der Verschlechterung aus dem Blick rücken würde.

Inhaltsverzeichnis + Leseprobe

Die Herausgeber*innen:
Dr. Henrike Terhart, 
Akademische Rätin, Department für Erziehungs- und Sozialwissenschaften, Humanwissenschaftliche Fakultät, Universität zu Köln
Dr. Sandra Hofhues, Professorin, Institut für Bildungswissenschaft und Medienforschung, Fakultät für Kultur- und Sozialwissenschaften, FernUniversität in Hagen
Dr. Elke Kleinau, Professorin, Department für Erziehungs- und Sozialwissenschaften, Humanwissenschaftliche Fakultät, Universität zu Köln

Hier finden Sie den Waschzettel zum Buch (pdf-Infoblatt).

Die Zielgruppe:
Forschende und Lehrende der Erziehungswissenschaft

 

Zusätzliche Information

ISBN

978-3-8474-2485-7

eISBN

978-3-8474-1629-6

Format

14,8 x 21 cm

Umfang

251

Erscheinungsjahr

2021

Erscheinungsdatum

06.09.2021

Auflage

1.

Sprache

Deutsch

Verlag

Reihe

Schriften der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE)

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Autor*innen

Schlagwörter

Ambivalenz, Bewertungskriterien, Bildungsaufstieg, Bildungsstrategien, Bildungssystem, Entwicklungsfaehigkeit, Erziehungsstrategien, Gegenwartssignaturen, Machbarkeitsmythos, Optimierungstendenzen, Optimierungswahn, Paedagogisch didaktische strategie, pädagogisches Handeln, Scheitern, Verbesserbarkeit

Beschreibung

Beschreibung

Open Access: Der Titel Optimierung (DOI: 10.3224/84742485) ist kostenlos im Open Access (PDF) herunterladbar oder kostenpflichtig als Print-Ausgabe erhältlich. Der Titel steht unter der Creative Commons Lizenz Attribution-ShareAlike 4.0 International (CC BY-SA 4.0): https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/

Optimierung – ein für die Erziehungswissenschaft vieldeutiger und spannungsreicher Begriff mit unterschiedlichen, teilweise widersprüchlichen Bedeutungen. In dem Band werden die ambivalenten Dimensionen von Optimierung im Feld von Bildung und Erziehung aufgegriffen. Ziel ist es, die Bedeutungen und Grenzen des Begriffs für die Erziehungswissenschaft als Disziplin auszuloten.

OPTIMIERUNG gehört zu den zentralen Signaturen der Gegenwart, die viele gesellschaftliche Bereiche bestimmt, etwa die Entwicklung technischer Infrastrukturen, die Funktionalität von Institutionen oder die Verbesserung menschlicher Leistungsfähigkeit. Gleichzeitig ist OPTIMIERUNG in verschiedenen begrifflichen Spielarten zu einem bedeutsamen Topos der Erziehungswissenschaft geworden, der eine Fülle theoretischer und praktisch bedeutsamer Fragen aufwirft. Diese betreffen beispielsweise die Bearbeitung individueller und kultureller Ausgangslagen von Bildungsprozessen, die politischen und gesellschaftlichen Ziele pädagogischen Handelns sowie die dafür eingesetzten Mittel, die Weiterentwicklung des Bildungssystems, die Nutzung vorhandener Ressourcen oder die erziehungswissenschaftliche Überprüfung pädagogischer Sachverhalte.
Pädagogische Theorien und Praktiken sind in der Moderne mit unterschiedlichen Optimierungsdiskursen und gesellschaftlich sanktionierten Optimierungspraktiken konfrontiert, die (wissenschaftliche) Pädagog*innen nicht unberührt lassen. Die Optimierungsdispositive sickern gleichermaßen in die Pädagogik wie die Erziehungswissenschaft ein und setzen einen Transformationsprozess des Pädagogischen in Gang. Es setzt sich die optimistische Idee einer auf individuellen und kollektiven Praktiken aufruhenden, im Prinzip unbegrenzten Steigerungs- und Entwicklungsfähigkeit (von Menschen, Institutionen, Gesellschaften etc.) durch. OPTIMIERUNG ist aber nicht nur ein positiv unterfütterter Begriff, der im pädagogischen Denken und Handeln etabliert ist, sondern selbst Gegenstand der Kritik. Diese weist darauf hin, dass ein einseitiger Fokus auf OPTIMIERUNG Grenzen der Verbesserbarkeit und des pädagogisch Machbaren, ja auch die Möglichkeiten des Scheiterns und der Verschlechterung aus dem Blick rücken würde.

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Akademische Rätin, Department für Erziehungs- und Sozialwissenschaften, Humanwissenschaftliche Fakultät, Universität zu Köln
Dr. Sandra Hofhues, Professorin, Institut für Bildungswissenschaft und Medienforschung, Fakultät für Kultur- und Sozialwissenschaften, FernUniversität in Hagen
Dr. Elke Kleinau, Professorin, Department für Erziehungs- und Sozialwissenschaften, Humanwissenschaftliche Fakultät, Universität zu Köln

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Forschende und Lehrende der Erziehungswissenschaft

 

Bibliografie

Zusätzliche Information

ISBN

978-3-8474-2485-7

eISBN

978-3-8474-1629-6

Format

14,8 x 21 cm

Umfang

251

Erscheinungsjahr

2021

Erscheinungsdatum

06.09.2021

Auflage

1.

Sprache

Deutsch

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Reihe

Schriften der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE)

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