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Informationen zum Buch

ISBN: 978-3-8474-0732-4

Orientierungen von Lehrerinnen und Lehrern im Themenfeld Heterogenität

Eine rekonstruktive Analyse

Autor*innen/Herausgeber*innen:

Erscheinungsdatum : 28.10.2015

20,99  inkl. MwSt. - 28,00  inkl. MwSt.

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ISBN: 978-3-8474-0732-4
Kategorien: Erziehung, Gesellschaft

Beschreibung

Die Arbeit fragt nach Orientierungen von Lehrkräften beim Thema Heterogenität. Hierfür werden funktionale Strukturen des Fach- und Alltagsdiskurses mittels einer dafür entwickelten Matrix analysiert. Die anschließende empirische Rekonstruktion auf der Grundlage von Gruppendiskussionen mit Lehrerinnen und Lehrern fokussiert den pädagogischen Alltagsdiskurs. In der Zusammenschau von theoretischer Analyse und empirischer Rekonstruktion zeichnen sich Forderungen für ein Umdenken sowie Folgen für den Blick auf pädagogische Professionalität ab.

Sowohl im erziehungswissenschaftlichen Theorie-, wie auch im pädagogischen Alltagsdiskurs spiegeln sich die normativen Horizonte von Heterogenität. Dabei stellt sich für diese Untersuchung nicht die Frage, ob mit dem Heterogenitätsbegriff ein Problem oder eine Chance verbunden wird. Der Fokus liegt auf der Funktion der den Handlungen zugrundeliegenden Orientierungen. Diese Orientierungen helfen den Lehrkräften Interaktionsräume übersichtlich zu halten und damit Handlungen (in einer komplexen pädagogischen Praxis) zu ermöglichen.
Auf Grundlage der Theorie Sozialer Systeme (Luhmann) wird eine Analysematrix erstellt, mit der die funktionalen Zusammenhänge beschrieben werden können. Mittels der dokumentarischen Methode (Bohnsack) werden anschließend habitualisierte Muster von Lehrkräften rekonstruiert. Hierbei wird beschreibbar, dass Lehrkräfte auf konjunktive Muster zurückgreifen, die es ihnen ermöglichen das Spannungsverhältnis zwischen normativen Erwartungen und strukturellen Vorgaben für ihre konkrete Handlungspraxis aufzulösen. Für die Arbeit wurden Gruppendiskussionen mit Lehrerinnen und Lehrern durchgeführt. Drei Typen konnten mit der dokumentarischen Methode rekonstruiert werden. Alle drei verfolgen unterschiedliche Strategien um mit dem Spannungsverhältnis (von normativen Erwartungen und strukturellen Vorgaben) umzugehen. Die Wahrnehmung von Heterogenität wird hierbei geprägt von Homogenisierung. Diese Form der Komplexitätsreduktion gilt es nicht vorschnell auf Grund pädagogisch-normativer Paradigmen zu verurteilen. Vielmehr gilt es Homogenisierung in ihrer Funktion für den Erhalt von Interaktionswahrscheinlichkeiten für die pädagogische Praxis konstruktiv zu wenden.

 

Inhaltsverzeichnis ansehen

 

Der Autor:

Dr. Ralf Schieferdecker,  wissenschaftlicher Mitarbeiter im Fach Erziehungswissenschaft an der Universität Paderborn

 

Hier finden Sie den Waschzettel zum Buch (pdf- Infoblatt).

 

Zielgruppen: Lehrende und Forschende aus der Bildungswissenschaft, Erziehungswissenschaft und Sozialwissenschaften allgemein, Lehramtsausbildung, LehrerInnen

Keywords: Habitus, Dokumentarische Methode, Homogenisierung

Zusätzliche Information

Verlag

ISBN

978-3-8474-0732-4

Format

A5

Umfang

213

Erscheinungsjahr

2015

Erscheinungsdatum

28.10.2015

Auflage

1.

Sprache

Deutsch

Reihe

Studien zu Differenz, Bildung und Kultur

Band

2

Bewertungen

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Autor*innen

Ralf Schieferdecker

Schlagwörter

dokumentarische Methode, Habitus, Homogenisierung

Rezensionen

Im Rahmen von Gruppendiskussionen mit Lehrkräften bildet der Autor den pädagogischen Alltagsdiskurs über Heterogenität ab und analysiert ihn. Das ist vor allem deshalb aufschlussreich, weil hier ein bildungspolitischer wie schulpädagogischer Begriff mit Deutungshoheit auf die professionelle Unterrichtspraxis trifft und gezeigt wird, ob und inwiefern er dort zur Geltung kommt.

schulmanagement 2/2016

 

Die Untersuchung von Ralf Schieferdecker leistet ohne Zweifel einen substanziellen Beitrag sowohl zur Heterogenitätsforschung als auch innerhalb der qualitativ-rekonstruktiven Professionsforschung. Die Studie, die in einem sehr prägnanten und komprimierten Stil verfasst ist, bietet eine erfrischende und kurzweilige Lektüre […].

Zeitschrift für Soziologie der Erziehung und Sozialisation 2/2016

 

Die sehr komplex angelegte Studie überzeugt im ersten Teil durch die Theoriedichte einer konzis geführten Argumentation und im zweiten Teil durch eine methodologisch sehr versiert eingebundenen Untersuchungsanlage und -auswertung.

Erziehungswissenschaftliche Revue  2/2016

 

In der Zusammenschau von theoretischer Analyse und empirischer Rekonstruktion zeichnen sich Forderungen für ein Umdenken, sowie Folgen für den Blick auf pädagogische Professionalität ab.

edugroup.at, 24.02.2016

Beschreibung

Beschreibung

Die Arbeit fragt nach Orientierungen von Lehrkräften beim Thema Heterogenität. Hierfür werden funktionale Strukturen des Fach- und Alltagsdiskurses mittels einer dafür entwickelten Matrix analysiert. Die anschließende empirische Rekonstruktion auf der Grundlage von Gruppendiskussionen mit Lehrerinnen und Lehrern fokussiert den pädagogischen Alltagsdiskurs. In der Zusammenschau von theoretischer Analyse und empirischer Rekonstruktion zeichnen sich Forderungen für ein Umdenken sowie Folgen für den Blick auf pädagogische Professionalität ab.

Sowohl im erziehungswissenschaftlichen Theorie-, wie auch im pädagogischen Alltagsdiskurs spiegeln sich die normativen Horizonte von Heterogenität. Dabei stellt sich für diese Untersuchung nicht die Frage, ob mit dem Heterogenitätsbegriff ein Problem oder eine Chance verbunden wird. Der Fokus liegt auf der Funktion der den Handlungen zugrundeliegenden Orientierungen. Diese Orientierungen helfen den Lehrkräften Interaktionsräume übersichtlich zu halten und damit Handlungen (in einer komplexen pädagogischen Praxis) zu ermöglichen.
Auf Grundlage der Theorie Sozialer Systeme (Luhmann) wird eine Analysematrix erstellt, mit der die funktionalen Zusammenhänge beschrieben werden können. Mittels der dokumentarischen Methode (Bohnsack) werden anschließend habitualisierte Muster von Lehrkräften rekonstruiert. Hierbei wird beschreibbar, dass Lehrkräfte auf konjunktive Muster zurückgreifen, die es ihnen ermöglichen das Spannungsverhältnis zwischen normativen Erwartungen und strukturellen Vorgaben für ihre konkrete Handlungspraxis aufzulösen. Für die Arbeit wurden Gruppendiskussionen mit Lehrerinnen und Lehrern durchgeführt. Drei Typen konnten mit der dokumentarischen Methode rekonstruiert werden. Alle drei verfolgen unterschiedliche Strategien um mit dem Spannungsverhältnis (von normativen Erwartungen und strukturellen Vorgaben) umzugehen. Die Wahrnehmung von Heterogenität wird hierbei geprägt von Homogenisierung. Diese Form der Komplexitätsreduktion gilt es nicht vorschnell auf Grund pädagogisch-normativer Paradigmen zu verurteilen. Vielmehr gilt es Homogenisierung in ihrer Funktion für den Erhalt von Interaktionswahrscheinlichkeiten für die pädagogische Praxis konstruktiv zu wenden.

 

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Der Autor:

Dr. Ralf Schieferdecker,  wissenschaftlicher Mitarbeiter im Fach Erziehungswissenschaft an der Universität Paderborn

 

Hier finden Sie den Waschzettel zum Buch (pdf- Infoblatt).

 

Zielgruppen: Lehrende und Forschende aus der Bildungswissenschaft, Erziehungswissenschaft und Sozialwissenschaften allgemein, Lehramtsausbildung, LehrerInnen

Keywords: Habitus, Dokumentarische Methode, Homogenisierung

Bibliografie

Zusätzliche Information

Verlag

ISBN

978-3-8474-0732-4

Format

A5

Umfang

213

Erscheinungsjahr

2015

Erscheinungsdatum

28.10.2015

Auflage

1.

Sprache

Deutsch

Reihe

Studien zu Differenz, Bildung und Kultur

Band

2

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Autor*innen

Autor*innen

Ralf Schieferdecker

Schlagwörter

Rezensionen

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Im Rahmen von Gruppendiskussionen mit Lehrkräften bildet der Autor den pädagogischen Alltagsdiskurs über Heterogenität ab und analysiert ihn. Das ist vor allem deshalb aufschlussreich, weil hier ein bildungspolitischer wie schulpädagogischer Begriff mit Deutungshoheit auf die professionelle Unterrichtspraxis trifft und gezeigt wird, ob und inwiefern er dort zur Geltung kommt.

schulmanagement 2/2016

 

Die Untersuchung von Ralf Schieferdecker leistet ohne Zweifel einen substanziellen Beitrag sowohl zur Heterogenitätsforschung als auch innerhalb der qualitativ-rekonstruktiven Professionsforschung. Die Studie, die in einem sehr prägnanten und komprimierten Stil verfasst ist, bietet eine erfrischende und kurzweilige Lektüre […].

Zeitschrift für Soziologie der Erziehung und Sozialisation 2/2016

 

Die sehr komplex angelegte Studie überzeugt im ersten Teil durch die Theoriedichte einer konzis geführten Argumentation und im zweiten Teil durch eine methodologisch sehr versiert eingebundenen Untersuchungsanlage und -auswertung.

Erziehungswissenschaftliche Revue  2/2016

 

In der Zusammenschau von theoretischer Analyse und empirischer Rekonstruktion zeichnen sich Forderungen für ein Umdenken, sowie Folgen für den Blick auf pädagogische Professionalität ab.

edugroup.at, 24.02.2016

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