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Informationen zum Buch

ISBN: 978-3-938094-02-0

Postmoderner Terrorismus

Zur Neubegründung von Menschenrechten aus systemtheoretischer Perspektive

AutorInnen/HerausgeberInnen:

Erscheinungsdatum: 01.10.2004

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19,00  inkl. MwSt.

ISBN: 978-3-938094-02-0
Kategorien: Gesellschaft

Beschreibung

Das „Projekt der Moderne“ überwindet sich im Zenit seiner Vollendung selbst und wird postmo­dern. Mit der biopolitischen Entdifferenzierung von Leben und Tod, der moralisch-juridischen von Terrorismus und Krieg, der ontologischen von Fiktion und Wirklichkeit und der lo­gisch-kulturellen von Selbst und Anderem ist die Entdifferenzierung von Menschlich und Un­mensch­lich ein­ge­han­delt.

Indem die Kriterien des Unterscheidens der Metaphysikkritik zum Opfer fallen, avanciert die Diff­e­renz von Wir/die Anderen, von Freund/Feind zur Konstante. Der „fundamentalistische Terroris­mus“ ist die Einheitssemantik einer funktional differenzierten Weltgesellschaft, die die Ri­sikoko­m­m­u­ni­ka­tion an die Stelle der verlorenen Letztgewissheiten – das Vertrauen in die rettende Kraft der in­vis­ible hand des Marktes bzw. des Dialektischen Materialismus – plaziert hat. Der potenzielle Ter­ro­rist, der Schläfer, symbolisiert einen Sozialtypus, der weder moralische (menschenrechtliche) noch on­tologische (empirisch fassbare) noch logische (allgemeinverbindliche) Geltungen an­er­kennt. Erst mit Hilfe der irreversiblen systemtheoretischen Differenz von Mensch und System lässt sich der Po­ten­zierung faktischer Gefahren durch das kognitive Chaos wahrgenommener Gefahren be­gegnen. Die Kontingenz der Deutungssysteme tangiert nicht den Menschen in seinen „Men­schen­rechten“.

 

Aus dem Inhalt:

  • Zur Einführung: Die Entdifferenzierung von Leben und Tod
  • Die Entdifferenzierung von Terrorismus und Krieg
  • Die Entdifferenzierung von Fiktion und Wirklichkeit
  • Die Entdifferenzierung von Selbst und Anderem
  • Schlussüberlegungen: Die Entdifferenzierung von Menschlich/Unmenschlich

 

Die Autorin:
PD Dr. Gertrud Brücher, Privatdozentin an der FernUniversität Hagen.

Zusätzliche Information

Verlag

ISBN

978-3-938094-02-0

Format

A5

Umfang

255

Erscheinungsjahr

2004

Erscheinungsdatum

01.10.2004

Auflage

1.

Sprache

Deutsch

Reihe

Menschenbild

Band

I

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Gertrud Brücher
Postmoderne, Systemtheorie, Terrorismus

… die „Menschenbild“-Reihe [ist] ein gewinnbringender Punkt der Auseinandersetzung für all jene …, die die gegenwärtig auf Hochtouren arbeitende Gebetsmühle der (Re)Produktion von Bedrohung und Gefahr nicht mehr hören können oder wollen.

WeltTrends 56 2007

 

Die Autorin schlägt einen geradezu umwerfend weiten Bogen von aktuellen Entwicklungen in der Biopolitik über ebensolche in der Kriegführung hin zu den Menschenrechten, von epistemologischen zu ontologischen Fragen… Und doch gelingt es Brücher, diesen weiten Bogen gar nicht so weit erscheinen zu lassen… Eine intellektuell herausfordernde, lohnende und oftmals erfreulich provokante Lektüre.

Florian Pfeil in Neue Politische Literatur

 

Nicht gerade günstig stehen gegenwärtig die Zweichen für eine erfinderische und ideenreiche Wissenschaftssprache. Dies gilt besonders für kultur- und politikphilosophische Schriften. … Umso erstaunlicher ist es, dass es immer wieder Denkerinnen und Denker gibt, die sich resistent gegenüber Stil- und Denktabus verhalten. Ein interessantes Beispiel hierfür liefert die Hagener Philosophin Gertrud Brücher mit ihren beiden … Büchern „Postmoderner Terrorismus. Zur Neubegründung von Menschenrechten aus systemtheoretischer Perspektive“ und „Menschenmaterial. Zur Neubegründung von Menschenwürde aus systemtheoretischer Perspektive“. Wie die Untertitel bereits veranschaulichen, sind bei Bücher inhaltlich stark aufeinander bezogen, wenngleich nicht ohne jeweilige Selbständigkeit in Argumentation und Gedankenführung. …

Die Stärken der Texte Brüchers liegen … in der Beschreibung der faktischen und normativen Veränderung sozialer, kultureller und politischer Systeme. Der … anspruchsvolle Schreibstil Brüchers entschädigt immer dann, wenn er scheinbar weit von einander entfernt liegende Beobachtungsdaten so nahe aneinander drängt, bis diese gleichsam Funken schlagen.

Alfred Hirsch in der Neuen Zürcher Zeitung

Beschreibung

Beschreibung

Das „Projekt der Moderne“ überwindet sich im Zenit seiner Vollendung selbst und wird postmo­dern. Mit der biopolitischen Entdifferenzierung von Leben und Tod, der moralisch-juridischen von Terrorismus und Krieg, der ontologischen von Fiktion und Wirklichkeit und der lo­gisch-kulturellen von Selbst und Anderem ist die Entdifferenzierung von Menschlich und Un­mensch­lich ein­ge­han­delt.

Indem die Kriterien des Unterscheidens der Metaphysikkritik zum Opfer fallen, avanciert die Diff­e­renz von Wir/die Anderen, von Freund/Feind zur Konstante. Der „fundamentalistische Terroris­mus“ ist die Einheitssemantik einer funktional differenzierten Weltgesellschaft, die die Ri­sikoko­m­m­u­ni­ka­tion an die Stelle der verlorenen Letztgewissheiten – das Vertrauen in die rettende Kraft der in­vis­ible hand des Marktes bzw. des Dialektischen Materialismus – plaziert hat. Der potenzielle Ter­ro­rist, der Schläfer, symbolisiert einen Sozialtypus, der weder moralische (menschenrechtliche) noch on­tologische (empirisch fassbare) noch logische (allgemeinverbindliche) Geltungen an­er­kennt. Erst mit Hilfe der irreversiblen systemtheoretischen Differenz von Mensch und System lässt sich der Po­ten­zierung faktischer Gefahren durch das kognitive Chaos wahrgenommener Gefahren be­gegnen. Die Kontingenz der Deutungssysteme tangiert nicht den Menschen in seinen „Men­schen­rechten“.

 

Aus dem Inhalt:

  • Zur Einführung: Die Entdifferenzierung von Leben und Tod
  • Die Entdifferenzierung von Terrorismus und Krieg
  • Die Entdifferenzierung von Fiktion und Wirklichkeit
  • Die Entdifferenzierung von Selbst und Anderem
  • Schlussüberlegungen: Die Entdifferenzierung von Menschlich/Unmenschlich

 

Die Autorin:
PD Dr. Gertrud Brücher, Privatdozentin an der FernUniversität Hagen.

Bibliografie

Zusätzliche Information

Verlag

ISBN

978-3-938094-02-0

Format

A5

Umfang

255

Erscheinungsjahr

2004

Erscheinungsdatum

01.10.2004

Auflage

1.

Sprache

Deutsch

Reihe

Menschenbild

Band

I

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Autor*innen

Gertrud Brücher

Schlagwörter

Pressestimmen

… die „Menschenbild“-Reihe [ist] ein gewinnbringender Punkt der Auseinandersetzung für all jene …, die die gegenwärtig auf Hochtouren arbeitende Gebetsmühle der (Re)Produktion von Bedrohung und Gefahr nicht mehr hören können oder wollen.

WeltTrends 56 2007

 

Die Autorin schlägt einen geradezu umwerfend weiten Bogen von aktuellen Entwicklungen in der Biopolitik über ebensolche in der Kriegführung hin zu den Menschenrechten, von epistemologischen zu ontologischen Fragen… Und doch gelingt es Brücher, diesen weiten Bogen gar nicht so weit erscheinen zu lassen… Eine intellektuell herausfordernde, lohnende und oftmals erfreulich provokante Lektüre.

Florian Pfeil in Neue Politische Literatur

 

Nicht gerade günstig stehen gegenwärtig die Zweichen für eine erfinderische und ideenreiche Wissenschaftssprache. Dies gilt besonders für kultur- und politikphilosophische Schriften. … Umso erstaunlicher ist es, dass es immer wieder Denkerinnen und Denker gibt, die sich resistent gegenüber Stil- und Denktabus verhalten. Ein interessantes Beispiel hierfür liefert die Hagener Philosophin Gertrud Brücher mit ihren beiden … Büchern „Postmoderner Terrorismus. Zur Neubegründung von Menschenrechten aus systemtheoretischer Perspektive“ und „Menschenmaterial. Zur Neubegründung von Menschenwürde aus systemtheoretischer Perspektive“. Wie die Untertitel bereits veranschaulichen, sind bei Bücher inhaltlich stark aufeinander bezogen, wenngleich nicht ohne jeweilige Selbständigkeit in Argumentation und Gedankenführung. …

Die Stärken der Texte Brüchers liegen … in der Beschreibung der faktischen und normativen Veränderung sozialer, kultureller und politischer Systeme. Der … anspruchsvolle Schreibstil Brüchers entschädigt immer dann, wenn er scheinbar weit von einander entfernt liegende Beobachtungsdaten so nahe aneinander drängt, bis diese gleichsam Funken schlagen.

Alfred Hirsch in der Neuen Zürcher Zeitung

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