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Informationen zum Buch

ISBN: 978-3-86649-082-6

Rekonstruktion und Intervention

Interdisziplinäre Beiträge zur rekonstruktiven Sozialarbeitsforschung

Erscheinungsdatum : 24.10.2007

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28,00  inkl. MwSt.

ISBN: 978-3-86649-082-6
Kategorien: Methoden, Soziale Arbeit

Beschreibung

Der Band vereinigt empirische Beiträge, die den Beitrag der rekonstruktiven Sozialarbeitsforschung für die Theorie und Praxis unterschiedlicher Arbeitsfelder der Sozialen Arbeit aufzeigen. Dafür werden verschiedene sozialwissenschaftliche Forschungsansätze auf ihren Einsatz in der Sozialen Arbeit hinterfragt und modifiziert.

Fallrekonstruktive Verfahren wurden in den Sozialwissenschaften vor allem als Forschungsinstrumente entwickelt. Die entsprechende Wissensproduktion ist auf die Bedürfnisse und Stile der sientific community abgestellt und macht einen wichtigen Teil des sozialwissenschaftlichen Diskurses aus. Die rekonstruktive Sozialarbeitsforschung beteiligt sich an diesem Diskurs. Was nun aus der Sicht der Forschung nicht immer erste Priorität hat, nämlich die Fallbezogenheit, gewinnt im Praxisfeld professioneller Sozialer Arbeit Vorrang. Der beratende, helfende, unterstützende Umgang mit Klienten (seien es Individuen, Gruppen oder Gemeinwesen) erzwingt Spezifik, bringt professionelle Erfahrung, lokales Wissen der Klienten und Professionellen in den Vordergrund. Fallrekonstruktive Verfahren eigenen sich in besonderer Weise für dieses Zusammenspiel von Theorie und Praxis und das Ausbuchstabieren professionellen Handelns, weil sich durch sie eine Reihe von Fragen zum Zusammenhang von Wissen und Handeln integrativ angehen lassen. Einige solcher Fragen, die im vorliegenden Sammelband verfolgt werden, sind:

  • Wie kann ich in der beruflichen Praxis Interventionen wissenschaftlich stützen, ohne das Klienteninteresse und lokales Wissen zu missachten?
  • Wie kann ich Interventionen kommunikativ mit den Betroffenen planen und durchführen?
  • Wie kann ich den Fokus von problemorientierter Forschung zu ressourcenorientierter Forschung verschieben?
  • Welches Zusammenspiel von symmetrischen und asymmetrischen Kommunikationsprozessen erscheint in der professionellen Praxis der sozialen Arbeit angemessen?
  • Wie lassen sich ethische Fragen (Zielvorstellung nach einer guten Gesellschaft, nach einem glücklichen Leben, nach Freiheit, Unverletzlichkeit und Autonomie der Person) rechtzeitig in professionelle und forschende Prozesse einbringen?

In dem Sammelband wird anhand empirischer Beiträge aus unterschiedlichen Arbeitsfeldern aufgezeigt, welchen Beitrag die rekonstruktive Sozialarbeitsforschung zur Verbindung von Wissen und Handeln, von Rekonstruktion und Intervention leisten kann.

 

Aus dem Inhalt:

Ingrid Miethe, Einleitung – Rekonstruktion und Intervention

Grundlagentheoretische Beiträge

Sue White, Interrogating the Tacit Dimensions of Practice

Andreas Hanses, Fallanalyse als eine Epistemologie der unterdrückten Wissensarten?

Bernhard Haupert, Rekonstruktion und Intervention

Forschungsmethoden im Kontext von Rekonstruktion und Intervention

Cornelia Helfferich/ Jan Kruse, Hermeneutisches Fremdverstehen als eine sensibilisierende Praxeologie für sozialarbeiterische Beratungskontexte

Cornelia Mansfeld, Die Interpretation von Gruppendiskussionen unter Bezug auf gruppenanalytische Verfahren nach S. F. Foulkes

Thomas J. Feuerstein, Computergestützte Netzwerkanalyse und Netzwerkförderung

Michael May, Kompetenzen im Netzwerk aktivieren – Ein Konzept formativer und zugleich partizipativer Evaluation

Cornelia Giebeler, Ethnographische Ansätze

Anwendungsbereiche von Intervention

Martina Goblirsch/ / Daniela Inthorn/ Monika Veit, Diagnostik und Intervention in der Jugendhilfe

Bettina Völter, Theater als Soziale Intervention.

Barbara Schramkowski, Sichtweisen junger Erwachsener mit Migrationshintergrund auf Integration

Silke Gahleitner, Trauma (k)ein Thema im Alter

Ulrike Loch, Ressourcenorientierte Forschung in Grenzbereichen

Ulrike Höhmann, Trajectory-Konzept in der Pflege

Barbara Thiessen, Eigenständige Lebensperspektiven junger Mütter

Michaela Köttig / Regina Rätz-Heinisch, Dialogische Biographiearbeit in der Kinder- und Jugendhilfe

Heidrun Schulze, Biografieforschung und Resilienzforschung.

 

Zielgruppen: PraktikerInnen, Lehrende und Studierende der Sozialen Arbeit, SozialwissenschaftlerInnen

 

Die HerausgeberInnen:

Prof. Dr. Ingrid Miethe, EFH Darmstadt, Professorin für Allgemeine Pädagogik

Prof. Dr. Wolfram Fischer, Universität Kassel, Professor für die sozialwissenschaftliche Grundlegung von Fallanalysen

Prof. Dr. Cornelia Giebeler, FH Bielefeld, Professorin für Theorien und Methoden der Sozialarbeit/Sozialpädagogik und Erziehungswissenschaft

Martina Goblirsch, Universität Kassel, Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Prof. Dr. Gerhard Riemann, Universität Bamberg, Professor für Sozialarbeit und Sozialpädagogik

Zusätzliche Information

Verlag

ISBN

978-3-86649-082-6

Format

A5

Umfang

274

Erscheinungsjahr

2007

Erscheinungsdatum

24.10.2007

Auflage

1.

Sprache

Deutsch

Reihe

Rekonstruktive Forschung in der Sozialen Arbeit

Band

4

Bewertungen

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Autor*innen

Schlagwörter

Intervention, Qualitative Erhebungs und Analyseverfahren, Rekonstruktive Sozialarbeitsforschung

Rezensionen

Im Mittelpunkt der Besprechung stehen die ersten vier Bände einer neuen Buchreihe mit dem Titel „Rekonstruktive Forschung in der Sozialen Arbeit“ im Barbara Budrich Verlag. Ausgangspunkt ist dabei die Idee, Ergebnisse und Verfahren rekonstruktiver bzw. qualitativer Sozialforschung für die verschiedenen Felder sozialer Arbeit sowie für die Ausbildung und Weiterbildung der Fachkräfte nutzbar zu machen. Die zwei Tagungsbände und die zwei Monografien präsentieren ein breites Spektrum von Konzepten, Verfahren, Ergebnissen und Anwendungsfeldern. Zugleich machen sie auch deutlich, dass viele systematische Fragen, vor allem die Unterschiede zwischen wissenschaftlichen Gütekriterien und praktischen Standards, noch nicht ausreichend geklärt sind.

qualitative-research.net, 01.04.2010

Beschreibung

Beschreibung

Der Band vereinigt empirische Beiträge, die den Beitrag der rekonstruktiven Sozialarbeitsforschung für die Theorie und Praxis unterschiedlicher Arbeitsfelder der Sozialen Arbeit aufzeigen. Dafür werden verschiedene sozialwissenschaftliche Forschungsansätze auf ihren Einsatz in der Sozialen Arbeit hinterfragt und modifiziert.

Fallrekonstruktive Verfahren wurden in den Sozialwissenschaften vor allem als Forschungsinstrumente entwickelt. Die entsprechende Wissensproduktion ist auf die Bedürfnisse und Stile der sientific community abgestellt und macht einen wichtigen Teil des sozialwissenschaftlichen Diskurses aus. Die rekonstruktive Sozialarbeitsforschung beteiligt sich an diesem Diskurs. Was nun aus der Sicht der Forschung nicht immer erste Priorität hat, nämlich die Fallbezogenheit, gewinnt im Praxisfeld professioneller Sozialer Arbeit Vorrang. Der beratende, helfende, unterstützende Umgang mit Klienten (seien es Individuen, Gruppen oder Gemeinwesen) erzwingt Spezifik, bringt professionelle Erfahrung, lokales Wissen der Klienten und Professionellen in den Vordergrund. Fallrekonstruktive Verfahren eigenen sich in besonderer Weise für dieses Zusammenspiel von Theorie und Praxis und das Ausbuchstabieren professionellen Handelns, weil sich durch sie eine Reihe von Fragen zum Zusammenhang von Wissen und Handeln integrativ angehen lassen. Einige solcher Fragen, die im vorliegenden Sammelband verfolgt werden, sind:

  • Wie kann ich in der beruflichen Praxis Interventionen wissenschaftlich stützen, ohne das Klienteninteresse und lokales Wissen zu missachten?
  • Wie kann ich Interventionen kommunikativ mit den Betroffenen planen und durchführen?
  • Wie kann ich den Fokus von problemorientierter Forschung zu ressourcenorientierter Forschung verschieben?
  • Welches Zusammenspiel von symmetrischen und asymmetrischen Kommunikationsprozessen erscheint in der professionellen Praxis der sozialen Arbeit angemessen?
  • Wie lassen sich ethische Fragen (Zielvorstellung nach einer guten Gesellschaft, nach einem glücklichen Leben, nach Freiheit, Unverletzlichkeit und Autonomie der Person) rechtzeitig in professionelle und forschende Prozesse einbringen?

In dem Sammelband wird anhand empirischer Beiträge aus unterschiedlichen Arbeitsfeldern aufgezeigt, welchen Beitrag die rekonstruktive Sozialarbeitsforschung zur Verbindung von Wissen und Handeln, von Rekonstruktion und Intervention leisten kann.

 

Aus dem Inhalt:

Ingrid Miethe, Einleitung – Rekonstruktion und Intervention

Grundlagentheoretische Beiträge

Sue White, Interrogating the Tacit Dimensions of Practice

Andreas Hanses, Fallanalyse als eine Epistemologie der unterdrückten Wissensarten?

Bernhard Haupert, Rekonstruktion und Intervention

Forschungsmethoden im Kontext von Rekonstruktion und Intervention

Cornelia Helfferich/ Jan Kruse, Hermeneutisches Fremdverstehen als eine sensibilisierende Praxeologie für sozialarbeiterische Beratungskontexte

Cornelia Mansfeld, Die Interpretation von Gruppendiskussionen unter Bezug auf gruppenanalytische Verfahren nach S. F. Foulkes

Thomas J. Feuerstein, Computergestützte Netzwerkanalyse und Netzwerkförderung

Michael May, Kompetenzen im Netzwerk aktivieren – Ein Konzept formativer und zugleich partizipativer Evaluation

Cornelia Giebeler, Ethnographische Ansätze

Anwendungsbereiche von Intervention

Martina Goblirsch/ / Daniela Inthorn/ Monika Veit, Diagnostik und Intervention in der Jugendhilfe

Bettina Völter, Theater als Soziale Intervention.

Barbara Schramkowski, Sichtweisen junger Erwachsener mit Migrationshintergrund auf Integration

Silke Gahleitner, Trauma (k)ein Thema im Alter

Ulrike Loch, Ressourcenorientierte Forschung in Grenzbereichen

Ulrike Höhmann, Trajectory-Konzept in der Pflege

Barbara Thiessen, Eigenständige Lebensperspektiven junger Mütter

Michaela Köttig / Regina Rätz-Heinisch, Dialogische Biographiearbeit in der Kinder- und Jugendhilfe

Heidrun Schulze, Biografieforschung und Resilienzforschung.

 

Zielgruppen: PraktikerInnen, Lehrende und Studierende der Sozialen Arbeit, SozialwissenschaftlerInnen

 

Die HerausgeberInnen:

Prof. Dr. Ingrid Miethe, EFH Darmstadt, Professorin für Allgemeine Pädagogik

Prof. Dr. Wolfram Fischer, Universität Kassel, Professor für die sozialwissenschaftliche Grundlegung von Fallanalysen

Prof. Dr. Cornelia Giebeler, FH Bielefeld, Professorin für Theorien und Methoden der Sozialarbeit/Sozialpädagogik und Erziehungswissenschaft

Martina Goblirsch, Universität Kassel, Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Prof. Dr. Gerhard Riemann, Universität Bamberg, Professor für Sozialarbeit und Sozialpädagogik

Bibliografie

Zusätzliche Information

Verlag

ISBN

978-3-86649-082-6

Format

A5

Umfang

274

Erscheinungsjahr

2007

Erscheinungsdatum

24.10.2007

Auflage

1.

Sprache

Deutsch

Reihe

Rekonstruktive Forschung in der Sozialen Arbeit

Band

4

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Im Mittelpunkt der Besprechung stehen die ersten vier Bände einer neuen Buchreihe mit dem Titel „Rekonstruktive Forschung in der Sozialen Arbeit“ im Barbara Budrich Verlag. Ausgangspunkt ist dabei die Idee, Ergebnisse und Verfahren rekonstruktiver bzw. qualitativer Sozialforschung für die verschiedenen Felder sozialer Arbeit sowie für die Ausbildung und Weiterbildung der Fachkräfte nutzbar zu machen. Die zwei Tagungsbände und die zwei Monografien präsentieren ein breites Spektrum von Konzepten, Verfahren, Ergebnissen und Anwendungsfeldern. Zugleich machen sie auch deutlich, dass viele systematische Fragen, vor allem die Unterschiede zwischen wissenschaftlichen Gütekriterien und praktischen Standards, noch nicht ausreichend geklärt sind.

qualitative-research.net, 01.04.2010

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