Verlag Barbara Budrich

Search
Filter
Filter by Produkt-Kategorien.
Alle / Keine
Fachbereiche
Erziehung
Gender Studies
Geschichte
Hochschuldidaktik
Politik
Politische Bildung
Psychologie
Schlüsselkompetenzen
Soziale Arbeit
Gesellschaft
Open Access
Unsere englischen Publikationen
prolog-Verlag
Inspirited
utb
Reihen
Zeitschriften

Verlag Barbara Budrich

Search
Filter
Filter by Produkt-Kategorien.
Alle / Keine
Fachbereiche
Erziehung
Gender Studies
Geschichte
Hochschuldidaktik
Politik
Politische Bildung
Psychologie
Schlüsselkompetenzen
Soziale Arbeit
Gesellschaft
Open Access
Unsere englischen Publikationen
prolog-Verlag
Inspirited
utb
Reihen
Zeitschriften

Informationen zum Buch

ISBN: 978-3-86649-468-8

Riskante Leben? | Jahrbuch FGFE 8/2012

Autor*innen/Herausgeber*innen:

Erscheinungsdatum : 28.02.2012

Bevor Sie dieses Produkt in den Warenkorb legen können, müssen Sie die aktuelle Bestellung abschließen: Zum Warenkorb

18,99  inkl. MwSt.24,90  inkl. MwSt.

ISBN: 978-3-86649-468-8
Kategorien: Erziehung, Gender Studies

Beschreibung

Individualisierungsprozesse und die Umverteilung sozialer Risiken lassen auch die tradierten Geschlechterverhältnisse nicht unberührt. Welche Veränderungen sich für Geschlechtsidentitäten, Geschlechterbeziehungen und geschlechtstypische Positionierungen in der Gesellschaft ergeben (können), untersuchen die Beiträge im vorliegenden Band.

 Nach dem von Ulrich Beck geprägten Schlagwort von der „Risikogesellschaft“ wirken die von modernen westlichen Gesellschaften produzierten Risiken individualisierend und führen typischerweise dazu, dass die entstehenden Gefährdungslagen von den einzelnen Individuen selbst getragen und bewältigt werden müssen. Das wachsende Gefühl, dass die Ungleichheit erzeugenden Umstände zwar in die eigene Verantwortung fallen, sich aber dem individuellen Zugriff entziehen und von der einzelnen Person nicht mehr beeinflussbar sind, nivelliert jedoch tendenziell sowohl das Bewusstsein möglicher Ungerechtigkeit gesellschaftlicher Umstände wie auch von individuellen und gesellschaftlichen Verantwortlichkeiten. Spezifisch für die Reflexive Moderne ist gerade, dass ‚Verursacher‘ ungünstiger Lebensumstände nicht mehr erkennbar sind, die Strukturen der Verteilung dieser ungünstigen Umstände auf die Individuen verdeckt und tendenziell undurchschaubar werden. Damit wird auch die Geschlechterordnung, der ‚Geschlechtervertrag‘, schwerer durchschaubar.

Eine geschlechterbezogene Betrachtung muss deshalb danach fragen, welche Wirkungen diese Prozesse auf die Ausgestaltung der Geschlechterbeziehungen haben, nach den je unterschiedlichen Wirkungen auf die Lebensumstände von Frauen und Männern und danach, wer was erhält und nicht erhält, wer welche Rechte und Verpflichtungen übertragen bekommt, wer woran gemessen, wem was abverlangt, wer woran gehindert wird und welche Konsequenzen das hat – für die Einzelnen, ihre jeweilige geschlechtstypische Positionierung, für die Positionierung von Geschlechtergruppen und für die Gesellschaft insgesamt.
Inhaltsverzeichnis ansehen

Die HerausgeberInnen:
Prof. Dr. Vera Moser
Institut für Rehabilitationswissenschaften, Humboldt-Universität zu Berlin,
Prof. Dr. Barbara Rendtorff
Institut für Erziehungswissenschaften, Universität Paderborn.

Hier finden Sie den Waschzettel zum Buch (pdf- Infoblatt).

Zielgruppen: WissenschaftlerInnen und Studierende aus den Bereichen Erziehungswissenschaften und Gender Studies

Reihe: Jahrbuch Frauen- und Geschlechterforschung in der Erziehungswissenschaft

Einzelbeiträge zum Download (teils Open Access / teils kostenpflichtig): jahrbuchfgfe.budrich-journals.de

Zusätzliche Information

Verlag

ISBN

978-3-86649-468-8

eISBN

978-3-86649-567-8

Format

A5

Umfang

202

Erscheinungsjahr

2012

Erscheinungsdatum

28.02.2012

Auflage

1.

Sprache

Deutsch

Reihe

Jahrbuch Frauen- und Geschlechterforschung in der Erziehungswissenschaft

Band

Aug 12

Bewertungen

Es gibt noch keine Bewertungen.

Schreibe die erste Bewertung für „Riskante Leben? | Jahrbuch FGFE 8/2012“

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Autor*innen

Schlagwörter

Erziehungswissenschaft, Geschlechterforschung, Risikogesellschaft

Rezensionen

Wer sich über die Bandbreite der Fragestellungen in Theorie und praktischer Forschung in den Erziehungswissenschaften informieren möchte, dem ist die Lektüre zu empfehlen.

Socialnet.de, 31.07.2012

Beschreibung

Beschreibung

Individualisierungsprozesse und die Umverteilung sozialer Risiken lassen auch die tradierten Geschlechterverhältnisse nicht unberührt. Welche Veränderungen sich für Geschlechtsidentitäten, Geschlechterbeziehungen und geschlechtstypische Positionierungen in der Gesellschaft ergeben (können), untersuchen die Beiträge im vorliegenden Band.

 Nach dem von Ulrich Beck geprägten Schlagwort von der „Risikogesellschaft“ wirken die von modernen westlichen Gesellschaften produzierten Risiken individualisierend und führen typischerweise dazu, dass die entstehenden Gefährdungslagen von den einzelnen Individuen selbst getragen und bewältigt werden müssen. Das wachsende Gefühl, dass die Ungleichheit erzeugenden Umstände zwar in die eigene Verantwortung fallen, sich aber dem individuellen Zugriff entziehen und von der einzelnen Person nicht mehr beeinflussbar sind, nivelliert jedoch tendenziell sowohl das Bewusstsein möglicher Ungerechtigkeit gesellschaftlicher Umstände wie auch von individuellen und gesellschaftlichen Verantwortlichkeiten. Spezifisch für die Reflexive Moderne ist gerade, dass ‚Verursacher‘ ungünstiger Lebensumstände nicht mehr erkennbar sind, die Strukturen der Verteilung dieser ungünstigen Umstände auf die Individuen verdeckt und tendenziell undurchschaubar werden. Damit wird auch die Geschlechterordnung, der ‚Geschlechtervertrag‘, schwerer durchschaubar.

Eine geschlechterbezogene Betrachtung muss deshalb danach fragen, welche Wirkungen diese Prozesse auf die Ausgestaltung der Geschlechterbeziehungen haben, nach den je unterschiedlichen Wirkungen auf die Lebensumstände von Frauen und Männern und danach, wer was erhält und nicht erhält, wer welche Rechte und Verpflichtungen übertragen bekommt, wer woran gemessen, wem was abverlangt, wer woran gehindert wird und welche Konsequenzen das hat – für die Einzelnen, ihre jeweilige geschlechtstypische Positionierung, für die Positionierung von Geschlechtergruppen und für die Gesellschaft insgesamt.
Inhaltsverzeichnis ansehen

Die HerausgeberInnen:
Prof. Dr. Vera Moser
Institut für Rehabilitationswissenschaften, Humboldt-Universität zu Berlin,
Prof. Dr. Barbara Rendtorff
Institut für Erziehungswissenschaften, Universität Paderborn.

Hier finden Sie den Waschzettel zum Buch (pdf- Infoblatt).

Zielgruppen: WissenschaftlerInnen und Studierende aus den Bereichen Erziehungswissenschaften und Gender Studies

Reihe: Jahrbuch Frauen- und Geschlechterforschung in der Erziehungswissenschaft

Einzelbeiträge zum Download (teils Open Access / teils kostenpflichtig): jahrbuchfgfe.budrich-journals.de

Bibliografie

Zusätzliche Information

Verlag

ISBN

978-3-86649-468-8

eISBN

978-3-86649-567-8

Format

A5

Umfang

202

Erscheinungsjahr

2012

Erscheinungsdatum

28.02.2012

Auflage

1.

Sprache

Deutsch

Reihe

Jahrbuch Frauen- und Geschlechterforschung in der Erziehungswissenschaft

Band

Aug 12

Bewertungen (0)

Bewertungen

Es gibt noch keine Bewertungen.

Schreibe die erste Bewertung für „Riskante Leben? | Jahrbuch FGFE 8/2012“

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Autor*innen

Autor*innen

Schlagwörter

Rezensionen

Rezensionen

Wer sich über die Bandbreite der Fragestellungen in Theorie und praktischer Forschung in den Erziehungswissenschaften informieren möchte, dem ist die Lektüre zu empfehlen.

Socialnet.de, 31.07.2012

Abstracts

Das könnte Sie auch interessieren:

de_DEGerman

Versandkosten

Bücher und Zeitschriften (Print-Ausgaben):
Bei Bestellung über diese Webseite:
Versand innerhalb von Deutschland kostenlos.
Internationaler Versand: 5,00 Euro.

eBooks und PDFs:
Keine Versandkosten.

Zeitschriften-Abonnements:
Es gelten die Abo-Bedingungen der Zeitschrift.