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Informationen zum Buch

ISBN: 978-3-8474-0614-3

Stärkenorientiertes Case Management

Komplexe Fälle in fünf Schritten bearbeiten

Autor*innen/Herausgeber*innen:

Erscheinungsdatum : 16.01.2017

15,99  inkl. MwSt. - 26,90  inkl. MwSt.

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ISBN: 978-3-8474-0614-3
Kategorien: Soziale Arbeit

Beschreibung

Stärken aktivieren Ressourcen! Stärken sind die persönlichen Bestrebungen, Hoffnungen und Interessen der Menschen. Gelingt es im Hilfeprozess die Stärken zu fokussieren und zu aktivieren, dann können die Ressourcen mehr Kraft entwickeln. Aber was ist der Unterschied zwischen Stärken und Ressourcen? Und wie kann in der Praxis der Sozialen Arbeit stärkenorientiert gearbeitet werden? Diese zwei Fragen beantwortet das Buch, indem es deutlich macht, wo die Unterschiede und Verbindungspunkte zwischen Stärken und Ressourcen liegen. Mit dem Stärkenorientierten Case Managements werden dann Instrumente entfaltet, wie eine stärkenorientierte Praxis aussehen und gelingen kann.

 

Inhaltsverzeichnis ansehen

Die AutorInnen:

Prof. Dr. Corinna Ehlers,
Professorin für Theorien und Methoden Sozialer Arbeit mit dem Schwerpunkt Case Management, HAWK Hildesheim

Prof. Dr. phil. Matthias Müller,
Professor für Pädagogik, Sozialpädagogik und Hilfen zur Erziehung, Hochschule Neubrandenburg

Frank Schuster,

Case Manager/Ausbilder (DGCC), Coach und Supervisor (SG), Berlin

 

Hier finden Sie den Waschzettel zum Buch (pdf- Infoblatt).

 

Zielgruppen: Studierende, PraktikerInnen und WissenschaftlerInnen aus der Sozialen Arbeit

Zusätzliche Information

Verlag

ISBN

978-3-8474-0614-3

eISBN

978-3-8474-0296-1

Format

A5

Umfang

241

Erscheinungsjahr

2017

Erscheinungsdatum

16.01.2017

Auflage

1.

Sprache

Deutsch

5 Bewertungen für Stärkenorientiertes Case Management

  1. Oliver Rosorius

    Das Buch ist meiner Meinung nach sehr gut strukturiert es verdeutlicht anschaulich, was unter Case Management zu verstehen ist, ist sehr gut verständlich zu lesen, gibt Fall bezogene Methoden an die Hand, welche gut nachvollziehbar sind. Mir gefällt die gut strukturierte Beschreibung zur Herangehensweise an die unterschiedlichen Ebenen bis hin zum Abschluss. Ich würde dieses Buch empfehlen, da es das Case Management gut und einfach beschreibt.

  2. Stephan B.

    Bereits in der Einleitung wird deutlich, warum dieses Buch in die Hände eines jeden sozial Arbeitenden gehört. Die Autoren machen deutlich, worum es ihnen in diesem Buch geht. Die Legung des Fokus auf die Stärken der Menschen, die in der praktischen Arbeit begleitet werden. Dies eingebettet in die Einzelfallarbeit, aber auch in weitere Methoden, wie zum Beispiel der Gemeinwesenarbeit. „Die entscheidende Frage sei dabei, dass es gelinge, die individuellen Stärken der KlientInnen so zu aktivieren, dass sie die ohne zur Verfügung stehenden Ressourcen (z.B. im Gemeinwesen) überhaupt adäquat nutzen können“ (S. 16).
    Bereits auf Seite 18 wird die nötige Einstellung dazu zusammengefasst, um KlientInnen zu aktiven Co-Produzenten seiner Arbeit zu befähigen. Dabei wird betont, dass diese Methode sich für alle Arbeitsfelder eignet. Einer der Hauptgründe für die Arbeit im Netzwerk besteht im nachweisbaren Ergebnis, dass ein gutes persönliches Netzwerk das persönliche Wohlbefinden erhöht.
    Das Case Management wird von den Autoren klar abgegrenzt und das Modell ausführlich erklärt, welches dem Buch zu Grunde liegt. Die CaseManagerIn wird dabei als NetzwerkerIn und Schnittstellenmanagerin dargestellt.
    Einer kurzen Erläuterung der Konzepte im ersten Teil des Buches, welche dem Case Management zu Grunde liegen, folgen Vertiefungen zum Themengebiet Stärke und Stärkemodell. Zum Schluss des Buches werden die Ansätze von Stärke und das Stärkenmodell mit dem Ansatz des Case Management, theoretisch, verbunden.
    Im zweiten Teil des Buches wir das fünf-phasige Stärkenorientierte Case Management-Modell und die Instrumente ausführlich erläutert. Desweiteren stellen die Autoren Methoden der Stärkeneinschätzung, des Persönlichen Entwicklungsplans und der Stärkenorientierten Gruppenarbeit vor. Zudem werden Aspekte der Umsetzung in der Einrichtung beleuchtet.
    Im dritten Teil mit Beispielen dargestellt, werden im vierten Teil Perspektiven diskutiert. Als sehr bereichernd für den zukünftigen Case-Manager.
    Das Buch ist darauf ausgelegt das Konzept für sein Arbeitsfeld und seiner täglich Praxis anpassen zu können. Es soll ein Arbeitsbuch sein, welches unterstreicht, dass der Prozess des Stärkenorienterten Case Management ein offener, jedoch aber zielgerichteter und systematischer ist.
    Für einen angehenden Sozialarbeiter in Ausbildung und Studium führt dieses Buch schrittweise in die Arbeit des Case Management ein. Durch die Erläuterungen der zu Grunde liegenden Theorien, werden Kenntnisse aufgefrischt und in den Zusammenhang des stärkeorientierten Ansatzes gebracht. Dies hilft die gedankliche Brücke zum Kernthema zu schlagen und zu verinnerlichen.
    Im Studium und zum Nachschlage in der täglichen Praxis eignet sich das Buch durch den Aufbau im zweiten Teil besonders. Die einzelnen Phase werden nochmals unterteilt und detailliert beschrieben. Besonders den Teil der Netzwerk- und Stärkenanalysen zeigen Arbeitsweisen auf, die sich in allen Arbeitsbereichen und Vorgehensweisen etablieren können und sollten. Besonders gelungen ist dabei auch die Darstellung der multiperspektivischen Herangehensweise.
    Der Übergang in die Gestaltung des gemeinsamen Hilfeplans sowie die Phase der Überprüfung beinhalten gewinnbringende Beschreibungen für die Praxis.
    Der Instrumentenkoffer im Anhang enthält Kopier- bzw. Gestaltungsvorlagen, die auf die individuelle Arbeit bzw. das eigene Vorgehen angepasst werden können und für jedes Arbeitsfeld brauchbar sind.
    Kurz zusammengefasst lässt sich festhalten, dass das vorliegende Buch geeignet ist um im Studium höhere Semester an das Thema Case Management heranzuführen, da ein fundiertes theoretisches Wissen über die Modelle vorhanden sein sollte. Die Auffrischung im Buch dient dabei der Fokussierung auf den stärkeorientierten Ansatz.
    Für Studierende und Praktiker ist das Buch geeignet um eine Vorstellung der praktischen Arbeit zu bekommen, sich dabei an den Schritten zu orientieren und sich selbst sowie den Prozess der Arbeit, anhand der zirkulären Darstellung des Verständnisses der Arbeit, zu überprüfen und nachzusteuern.
    Die Ansätze der Netzwerkanalyse und der Multiperspektivität sind im Buch gut erläutert, bieten daher auch die Möglichkeit sich mit erweiteter, spezifischer Fachliteratur vertieft mit den Themen zu beschäftigen und sein hier auch empfohlen.
    Das Kapitel zur Implementierung des Stärkeorientierten Case Management zeigt kurz auf, welches Verständnis notwendig ist um von einer diffizitären Sichtweise zu einer stärkenorientierten Sichtweise zu gelangen. Die Darstellung der Ebenen fördert dabei ein Verständnis der Organisation und hilft zum Verständnis derer Eigenpsychologie. Auch hier kann der Leser Kenntnisse mit einschlägiger Literatur zum Thema Organisationspsychologie vertiefen.
    Das Buch ist also geeignet um ein Verständnis des Stärkeorientierten Case Management zu fördern und bietet die Möglichkeit sich mit dem Buch selber, sowie mit erweiteter Fachliteratur entsprechend tief in das Thema einzuarbeiten. Dabei ist es geeignet für Studierende, Mitarbeitende und Leitende auf gleicher Weise, da es alle diese Ebenen und die Unsetzung in den Ebenen behandelt.
    Ich empfinde es als bereicherndes Buch, da es auf umfangreiche Weise eine Arbeitsweise bzw. eine Theorie und ein Denkgerüst darstellt, dass jedem Sozial Arbeitenden inne sein sollte. Ich persönlich halte es für möglich und nötig den Ansatz der Stärkenorientierten Sozialen Arbeit und den speziellen Ansatz im Case Management in allen Arbeitsfeldern täglich zu verfolgen und ihn in Deutschland noch weiter zu integrieren, wie es in England zum Beispiel per Gesetz bereits üblich ist.

  3. Malte W.

    Das Buch „Stärkenorientiertes Case Management – Komplexe Fälle in fünf Schritten bearbeiten“, verfasst von Corinna Ehlers, Matthias Müller und Frank Schuster, eignet sich für Studierende sowie für Fachkräfte der Sozialen Arbeit. Durch die Erweiterung des Case Managements hin zu einem stärkenorientierten Case Management, wird die Relevanz der Koordination zwischen der Fallebene sowie der Versorgungsebene verdeutlicht. Der Fokus liegt vor allem auf den theoretischen Hintergründen zur Stärkenorientierung, auf Ressourcen- und Stärkemodellen sowie auf den sechs Kernprinzipien der Stärkenperspektive. Es braucht somit einen organisatorischen Rahmen für Sozialarbeitende und die KlientInnen werden in ihrer Lebenswelt wahrgenommen. Es ist also ein Ansatz der die Menschenwürde achtet, also ethischen Prinzipien folgt, wodurch ein besonderes Augenmerk auf der Arbeit mit der/dem KlientIn als KoprodozentIn liegt. Ferner werden die Phasen des Case Managements sowie die Haltungen der Sozialarbeitenden genauestens erläutert beziehungsweise nahegelegt. Durch die in diesem Buch praktische Vermittlung des stärkenorientierten Case Management, kann dieses an das jeweilige Arbeitsfeld der Sozialarbeitenden angepasst bzw. transferiert werden.

    Anhand des Theorie-Praxis Bezugs in diesem Buch, ist ein hohes Maß an Verständlichkeit gegeben und somit eignet es sich hervorragend für die berufliche Praxis. Weiterhin ist das Buch für Studierende der Sozialen Arbeit und der Erreichung eines erfolgreichen Abschlusses und der Entwicklung einer professionellen Haltung sehr zu empfehlen.

  4. schoepse

    Das Buch richtet sich an Fachkräfte Sozialer Arbeit, indem die Autor*innen die Stärkenperspektive in das Case Management einbinden. Die Autor*innen legen zum einen ihren persönlichen Bezug zur Thematik dar. Diesen Aspekt erachte ich als Leserin als äußerst spannend, da hier Ansätze aus dem angloamerikanischen Raum mit deutschen verbunden werden. Ziel des Buches stellt mitunter die Bereitstellung von Arbeitshilfen dar, wobei auf Care und Case Management Ansätze Bezug genommen und mit der Stärkenorientierung verwoben wird. Die Hilfen für Praktiker*innen, die in Gestalt von Blankoversionen im Anhang bereitgestellt werden, ermöglichen eine Adaption in die verschiedenen Arbeitsfelder Sozialer Arbeit. Als gelungen und anregend erachte ich vor allem die Aufführung exemplarischer Fallbeispiele zum Stärkenorientierten Case Management. Das Buch erachte ich einerseits als Studierende, gleichzeitig aber auch für Praktiker*innen sowie Lehrende als lesenswert. Besonders in der Ausbildung könnte das Buch zu kontroversen Diskussionen führen, da Studierende z. B. häufig einerseits Leitfäden für die Bearbeitung von Fällen an die Hand bekommen möchten. Das Buch wäre hier ein geeignetes Mittel. Andererseits wäre in der Lehre dann z. B. gerade der Umgang mit Skalierungen und regelgeleiteten Handeln zu hinterfragen. Hier stellt das fünf-phasige Stärkenorientierte Case Management-Modell viele mögliche Irritationen bereit.
    Das Buch ist in einer verständlichen Sprache verfasst. Vermisst habe ich eine ausführlichere Darstellung des Entwicklungszusammenhangs des Ansatzes an der University of Kansas.

  5. tklockge

    Als Studentin der Klinischen Sozialarbeit (im Master) sowie als praktizierende Sozialarbeiterin im sozialpsychiatrischen Handlungsfeld, bietet das Buch „Stärkenorientiertes Case-Management“ zum einen eine gute Wissensgrundlage bzgl. der Thematik wie eine stärkenorientierte Soziale Arbeit aussehen kann, zum anderen konkrete Arbeitshilfen für die Praxis. Es erinnert an ein Arbeitshandbuch.
    Es geht bei dem Stärkenorientierten Case-Management knapp formuliert darum, die Stärken und Fähigkeiten der Menschen zu sehen, diese weiter zu aktivieren und den Hilfeprozess an den individuellen Stärken des Einzelnen orientieren. Es geht um eine konstruktive stärkenorientierte Perspektive im Rahmen des Case-Management.
    Die Idee des Stärkenorientierte Case-Management basiert auf dem in den USA und Kanada als „strengths Ansatz“ bekannten Konzepts. Im angloamerikanischen Raum ist die Stärkenorientierung in der Sozialen Arbeit schon lange etabliert. Auffällig ist, dass viele Ideen zum Thema aus den USA „importiert“, von den Autoren ergänzt und dann als eigenes Konzept präsentiert werden.
    Insgesamt bietet das „Manual“ einen guten Einblick, wie ein stärkenorientiertes Case-Management gestaltet sein kann. Der Aufbau des Buches (Theoretische Hintergründe, Case-Management, Falldarstellung, mögliche Persepktiven) ist sehr schlüssig, die einzelnen Kapitel ausreichend erläutert. Besonders schön finde ich den im Anhang zur Verfügung gestellten „Instrumentenkoffer“ der verschiedenen Verlaufsphasen (Klärungsphase, Stärkenorientierte Falleinschätzung, Stärkenorientierte Zielformulierung und Hilfeplanung, Vernetzung und Umsetzung des Hilfeplans und Überprüfung sowie Stärkenorientierte Auswertung), welcher einen umfassenden Schatz an wirklich praktikablen Instrumenten für Sozialarbeiter_innen in der Praxis bereithält.

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Autor*innen

Schlagwörter

Case Management, empowerment, Soziale Arbeit

Rezensionen/Pressestimmen

Das Buch zeigt den Ansatz der Stärkenorientierung im Case Management in Theorie und Praxis auf.

Socialnet.de, 12.09.2017

Beschreibung

Beschreibung

Stärken aktivieren Ressourcen! Stärken sind die persönlichen Bestrebungen, Hoffnungen und Interessen der Menschen. Gelingt es im Hilfeprozess die Stärken zu fokussieren und zu aktivieren, dann können die Ressourcen mehr Kraft entwickeln. Aber was ist der Unterschied zwischen Stärken und Ressourcen? Und wie kann in der Praxis der Sozialen Arbeit stärkenorientiert gearbeitet werden? Diese zwei Fragen beantwortet das Buch, indem es deutlich macht, wo die Unterschiede und Verbindungspunkte zwischen Stärken und Ressourcen liegen. Mit dem Stärkenorientierten Case Managements werden dann Instrumente entfaltet, wie eine stärkenorientierte Praxis aussehen und gelingen kann.

 

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Die AutorInnen:

Prof. Dr. Corinna Ehlers,
Professorin für Theorien und Methoden Sozialer Arbeit mit dem Schwerpunkt Case Management, HAWK Hildesheim

Prof. Dr. phil. Matthias Müller,
Professor für Pädagogik, Sozialpädagogik und Hilfen zur Erziehung, Hochschule Neubrandenburg

Frank Schuster,

Case Manager/Ausbilder (DGCC), Coach und Supervisor (SG), Berlin

 

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Zielgruppen: Studierende, PraktikerInnen und WissenschaftlerInnen aus der Sozialen Arbeit

Bibliografie

Zusätzliche Information

Verlag

ISBN

978-3-8474-0614-3

eISBN

978-3-8474-0296-1

Format

A5

Umfang

241

Erscheinungsjahr

2017

Erscheinungsdatum

16.01.2017

Auflage

1.

Sprache

Deutsch

Bewertungen (5)

5 Bewertungen für Stärkenorientiertes Case Management

  1. Oliver Rosorius

    Das Buch ist meiner Meinung nach sehr gut strukturiert es verdeutlicht anschaulich, was unter Case Management zu verstehen ist, ist sehr gut verständlich zu lesen, gibt Fall bezogene Methoden an die Hand, welche gut nachvollziehbar sind. Mir gefällt die gut strukturierte Beschreibung zur Herangehensweise an die unterschiedlichen Ebenen bis hin zum Abschluss. Ich würde dieses Buch empfehlen, da es das Case Management gut und einfach beschreibt.

  2. Stephan B.

    Bereits in der Einleitung wird deutlich, warum dieses Buch in die Hände eines jeden sozial Arbeitenden gehört. Die Autoren machen deutlich, worum es ihnen in diesem Buch geht. Die Legung des Fokus auf die Stärken der Menschen, die in der praktischen Arbeit begleitet werden. Dies eingebettet in die Einzelfallarbeit, aber auch in weitere Methoden, wie zum Beispiel der Gemeinwesenarbeit. „Die entscheidende Frage sei dabei, dass es gelinge, die individuellen Stärken der KlientInnen so zu aktivieren, dass sie die ohne zur Verfügung stehenden Ressourcen (z.B. im Gemeinwesen) überhaupt adäquat nutzen können“ (S. 16).
    Bereits auf Seite 18 wird die nötige Einstellung dazu zusammengefasst, um KlientInnen zu aktiven Co-Produzenten seiner Arbeit zu befähigen. Dabei wird betont, dass diese Methode sich für alle Arbeitsfelder eignet. Einer der Hauptgründe für die Arbeit im Netzwerk besteht im nachweisbaren Ergebnis, dass ein gutes persönliches Netzwerk das persönliche Wohlbefinden erhöht.
    Das Case Management wird von den Autoren klar abgegrenzt und das Modell ausführlich erklärt, welches dem Buch zu Grunde liegt. Die CaseManagerIn wird dabei als NetzwerkerIn und Schnittstellenmanagerin dargestellt.
    Einer kurzen Erläuterung der Konzepte im ersten Teil des Buches, welche dem Case Management zu Grunde liegen, folgen Vertiefungen zum Themengebiet Stärke und Stärkemodell. Zum Schluss des Buches werden die Ansätze von Stärke und das Stärkenmodell mit dem Ansatz des Case Management, theoretisch, verbunden.
    Im zweiten Teil des Buches wir das fünf-phasige Stärkenorientierte Case Management-Modell und die Instrumente ausführlich erläutert. Desweiteren stellen die Autoren Methoden der Stärkeneinschätzung, des Persönlichen Entwicklungsplans und der Stärkenorientierten Gruppenarbeit vor. Zudem werden Aspekte der Umsetzung in der Einrichtung beleuchtet.
    Im dritten Teil mit Beispielen dargestellt, werden im vierten Teil Perspektiven diskutiert. Als sehr bereichernd für den zukünftigen Case-Manager.
    Das Buch ist darauf ausgelegt das Konzept für sein Arbeitsfeld und seiner täglich Praxis anpassen zu können. Es soll ein Arbeitsbuch sein, welches unterstreicht, dass der Prozess des Stärkenorienterten Case Management ein offener, jedoch aber zielgerichteter und systematischer ist.
    Für einen angehenden Sozialarbeiter in Ausbildung und Studium führt dieses Buch schrittweise in die Arbeit des Case Management ein. Durch die Erläuterungen der zu Grunde liegenden Theorien, werden Kenntnisse aufgefrischt und in den Zusammenhang des stärkeorientierten Ansatzes gebracht. Dies hilft die gedankliche Brücke zum Kernthema zu schlagen und zu verinnerlichen.
    Im Studium und zum Nachschlage in der täglichen Praxis eignet sich das Buch durch den Aufbau im zweiten Teil besonders. Die einzelnen Phase werden nochmals unterteilt und detailliert beschrieben. Besonders den Teil der Netzwerk- und Stärkenanalysen zeigen Arbeitsweisen auf, die sich in allen Arbeitsbereichen und Vorgehensweisen etablieren können und sollten. Besonders gelungen ist dabei auch die Darstellung der multiperspektivischen Herangehensweise.
    Der Übergang in die Gestaltung des gemeinsamen Hilfeplans sowie die Phase der Überprüfung beinhalten gewinnbringende Beschreibungen für die Praxis.
    Der Instrumentenkoffer im Anhang enthält Kopier- bzw. Gestaltungsvorlagen, die auf die individuelle Arbeit bzw. das eigene Vorgehen angepasst werden können und für jedes Arbeitsfeld brauchbar sind.
    Kurz zusammengefasst lässt sich festhalten, dass das vorliegende Buch geeignet ist um im Studium höhere Semester an das Thema Case Management heranzuführen, da ein fundiertes theoretisches Wissen über die Modelle vorhanden sein sollte. Die Auffrischung im Buch dient dabei der Fokussierung auf den stärkeorientierten Ansatz.
    Für Studierende und Praktiker ist das Buch geeignet um eine Vorstellung der praktischen Arbeit zu bekommen, sich dabei an den Schritten zu orientieren und sich selbst sowie den Prozess der Arbeit, anhand der zirkulären Darstellung des Verständnisses der Arbeit, zu überprüfen und nachzusteuern.
    Die Ansätze der Netzwerkanalyse und der Multiperspektivität sind im Buch gut erläutert, bieten daher auch die Möglichkeit sich mit erweiteter, spezifischer Fachliteratur vertieft mit den Themen zu beschäftigen und sein hier auch empfohlen.
    Das Kapitel zur Implementierung des Stärkeorientierten Case Management zeigt kurz auf, welches Verständnis notwendig ist um von einer diffizitären Sichtweise zu einer stärkenorientierten Sichtweise zu gelangen. Die Darstellung der Ebenen fördert dabei ein Verständnis der Organisation und hilft zum Verständnis derer Eigenpsychologie. Auch hier kann der Leser Kenntnisse mit einschlägiger Literatur zum Thema Organisationspsychologie vertiefen.
    Das Buch ist also geeignet um ein Verständnis des Stärkeorientierten Case Management zu fördern und bietet die Möglichkeit sich mit dem Buch selber, sowie mit erweiteter Fachliteratur entsprechend tief in das Thema einzuarbeiten. Dabei ist es geeignet für Studierende, Mitarbeitende und Leitende auf gleicher Weise, da es alle diese Ebenen und die Unsetzung in den Ebenen behandelt.
    Ich empfinde es als bereicherndes Buch, da es auf umfangreiche Weise eine Arbeitsweise bzw. eine Theorie und ein Denkgerüst darstellt, dass jedem Sozial Arbeitenden inne sein sollte. Ich persönlich halte es für möglich und nötig den Ansatz der Stärkenorientierten Sozialen Arbeit und den speziellen Ansatz im Case Management in allen Arbeitsfeldern täglich zu verfolgen und ihn in Deutschland noch weiter zu integrieren, wie es in England zum Beispiel per Gesetz bereits üblich ist.

  3. Malte W.

    Das Buch „Stärkenorientiertes Case Management – Komplexe Fälle in fünf Schritten bearbeiten“, verfasst von Corinna Ehlers, Matthias Müller und Frank Schuster, eignet sich für Studierende sowie für Fachkräfte der Sozialen Arbeit. Durch die Erweiterung des Case Managements hin zu einem stärkenorientierten Case Management, wird die Relevanz der Koordination zwischen der Fallebene sowie der Versorgungsebene verdeutlicht. Der Fokus liegt vor allem auf den theoretischen Hintergründen zur Stärkenorientierung, auf Ressourcen- und Stärkemodellen sowie auf den sechs Kernprinzipien der Stärkenperspektive. Es braucht somit einen organisatorischen Rahmen für Sozialarbeitende und die KlientInnen werden in ihrer Lebenswelt wahrgenommen. Es ist also ein Ansatz der die Menschenwürde achtet, also ethischen Prinzipien folgt, wodurch ein besonderes Augenmerk auf der Arbeit mit der/dem KlientIn als KoprodozentIn liegt. Ferner werden die Phasen des Case Managements sowie die Haltungen der Sozialarbeitenden genauestens erläutert beziehungsweise nahegelegt. Durch die in diesem Buch praktische Vermittlung des stärkenorientierten Case Management, kann dieses an das jeweilige Arbeitsfeld der Sozialarbeitenden angepasst bzw. transferiert werden.

    Anhand des Theorie-Praxis Bezugs in diesem Buch, ist ein hohes Maß an Verständlichkeit gegeben und somit eignet es sich hervorragend für die berufliche Praxis. Weiterhin ist das Buch für Studierende der Sozialen Arbeit und der Erreichung eines erfolgreichen Abschlusses und der Entwicklung einer professionellen Haltung sehr zu empfehlen.

  4. schoepse

    Das Buch richtet sich an Fachkräfte Sozialer Arbeit, indem die Autor*innen die Stärkenperspektive in das Case Management einbinden. Die Autor*innen legen zum einen ihren persönlichen Bezug zur Thematik dar. Diesen Aspekt erachte ich als Leserin als äußerst spannend, da hier Ansätze aus dem angloamerikanischen Raum mit deutschen verbunden werden. Ziel des Buches stellt mitunter die Bereitstellung von Arbeitshilfen dar, wobei auf Care und Case Management Ansätze Bezug genommen und mit der Stärkenorientierung verwoben wird. Die Hilfen für Praktiker*innen, die in Gestalt von Blankoversionen im Anhang bereitgestellt werden, ermöglichen eine Adaption in die verschiedenen Arbeitsfelder Sozialer Arbeit. Als gelungen und anregend erachte ich vor allem die Aufführung exemplarischer Fallbeispiele zum Stärkenorientierten Case Management. Das Buch erachte ich einerseits als Studierende, gleichzeitig aber auch für Praktiker*innen sowie Lehrende als lesenswert. Besonders in der Ausbildung könnte das Buch zu kontroversen Diskussionen führen, da Studierende z. B. häufig einerseits Leitfäden für die Bearbeitung von Fällen an die Hand bekommen möchten. Das Buch wäre hier ein geeignetes Mittel. Andererseits wäre in der Lehre dann z. B. gerade der Umgang mit Skalierungen und regelgeleiteten Handeln zu hinterfragen. Hier stellt das fünf-phasige Stärkenorientierte Case Management-Modell viele mögliche Irritationen bereit.
    Das Buch ist in einer verständlichen Sprache verfasst. Vermisst habe ich eine ausführlichere Darstellung des Entwicklungszusammenhangs des Ansatzes an der University of Kansas.

  5. tklockge

    Als Studentin der Klinischen Sozialarbeit (im Master) sowie als praktizierende Sozialarbeiterin im sozialpsychiatrischen Handlungsfeld, bietet das Buch „Stärkenorientiertes Case-Management“ zum einen eine gute Wissensgrundlage bzgl. der Thematik wie eine stärkenorientierte Soziale Arbeit aussehen kann, zum anderen konkrete Arbeitshilfen für die Praxis. Es erinnert an ein Arbeitshandbuch.
    Es geht bei dem Stärkenorientierten Case-Management knapp formuliert darum, die Stärken und Fähigkeiten der Menschen zu sehen, diese weiter zu aktivieren und den Hilfeprozess an den individuellen Stärken des Einzelnen orientieren. Es geht um eine konstruktive stärkenorientierte Perspektive im Rahmen des Case-Management.
    Die Idee des Stärkenorientierte Case-Management basiert auf dem in den USA und Kanada als „strengths Ansatz“ bekannten Konzepts. Im angloamerikanischen Raum ist die Stärkenorientierung in der Sozialen Arbeit schon lange etabliert. Auffällig ist, dass viele Ideen zum Thema aus den USA „importiert“, von den Autoren ergänzt und dann als eigenes Konzept präsentiert werden.
    Insgesamt bietet das „Manual“ einen guten Einblick, wie ein stärkenorientiertes Case-Management gestaltet sein kann. Der Aufbau des Buches (Theoretische Hintergründe, Case-Management, Falldarstellung, mögliche Persepktiven) ist sehr schlüssig, die einzelnen Kapitel ausreichend erläutert. Besonders schön finde ich den im Anhang zur Verfügung gestellten „Instrumentenkoffer“ der verschiedenen Verlaufsphasen (Klärungsphase, Stärkenorientierte Falleinschätzung, Stärkenorientierte Zielformulierung und Hilfeplanung, Vernetzung und Umsetzung des Hilfeplans und Überprüfung sowie Stärkenorientierte Auswertung), welcher einen umfassenden Schatz an wirklich praktikablen Instrumenten für Sozialarbeiter_innen in der Praxis bereithält.

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Socialnet.de, 12.09.2017

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