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Informationen zum Buch

ISBN: 978-3-86649-320-9

An den Grenzen des Unterrichts

Autor*innen/Herausgeber*innen:

Erscheinungsdatum : 18.02.2010

9,90  inkl. MwSt.

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ISBN: 978-3-86649-320-9
Kategorien: Erziehung

Beschreibung

Der Autor präsentiert eine Fallstudie aus dem Deutschunterricht, in dem eine Lehrerin versucht, mit den SchülerInnen gemeinsam ein Gedicht als ästhetische Ausdrucksgestalt zu erschließen. Sie stößt dabei an die Grenze des Unterrichts, weil sie das Ergebnis der Analyse nicht unterrichten kann, sie es vielmehr mit den Schülern noch erarbeiten muss.

Die Grenzen des Unterrichts als pädagogischer Großform lassen sich mindestens in mehrere Richtungen bestimmen. In dieser Fallstudie geht es um eine positive Grenze. Sie besteht darin, mit Unterricht über die Form der Unterrichtung hinaus zu kommen. Hier geschieht Erziehung als Hingabe an die Sache und ihre Anforderung, hier wird auf die üblichen didaktischen Hinführungen und Vereinfachungen verzichtet und stattdessen den mit der Sache aufgeworfenen Methoden ihrer Bearbeitung gefolgt. Schließlich stehen das Verstehen und das persönliche Inbeziehungsetzen zum Inhalt im Vordergrund der Arbeit. Die Konsequenz dieser Bemühung besteht darin, dass der Lehrende nicht mehr lehrt, sondern zu sammen mit den Schülern an der Erkenntnis der Sache interessiert ist. Er leitet allein als Erfahrener den Prozess der Erkenntnisgewinnung an.

Genau dies geschieht während der intensiven Auseinandersetzung einer achten Klasse mit einem anspruchsvollen Gedicht Oskar Loerkes „Blauer Abend in Berlin“.

Die Studie wird zu einem Modellfall für das, was wir heute formal mit allgemeinen Kriterien zu „gutem Unterricht“ diskutieren. Mit ihr lässt sich material guter Unterricht darstellen.

Der Autor:

Prof. Dr. Andreas Gruschka,

Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt/M.

Zusätzliche Information

Verlag

ISBN

978-3-86649-320-9

eISBN

978-3-86649-738-2

Format

A5

Umfang

107

Erscheinungsjahr

2010

Erscheinungsdatum

18.02.2010

Auflage

1.

Sprache

Deutsch

Reihe

Band

10

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Autor*innen

Schlagwörter

Fallstudie, Guter Unterricht, Schule

Rezensionen

Andreas Gruschka[s] (Direktor des Instituts für Pädagogik der Sekundarstufe, Goethe-Universität Frankfurt am Main) […] neueste Studie geht an die Grenzen des Unterrichts und setzt sich mit den Problemen des Zusammentreffens von Vermittlung und Aneignung auseinander. Konkret untersucht Gruschka anhand einer Unterrichtssequenz die „Aufhebung des Unterrichtens im Unterricht“ (GRUSCHKA 2010, 10). Gruschka hebt damit eine Forderung der Bildungstheorie auf die Bühne einer empirischen Untersuchung: Schüler sind als Subjekte zur Autonomie im Verhalten und im Urteilen herauszufordern. Die Notwendigkeit des Unterrichtens von Schüler/innen nimmt in dem Maß ab, in dem Schüler/innen sich dieser Herausforderung stellen. Wie ebendiese Herausforderung (1) von Lehrer/innen in Unterricht angesprochen wird und (2) die Schüler/innen mit ihr umgehen, zeigt Gruschka exemplarisch durch die Analyse einer Unterrichtssequenz.

GW-Unterricht 119/2010

Beschreibung

Beschreibung

Der Autor präsentiert eine Fallstudie aus dem Deutschunterricht, in dem eine Lehrerin versucht, mit den SchülerInnen gemeinsam ein Gedicht als ästhetische Ausdrucksgestalt zu erschließen. Sie stößt dabei an die Grenze des Unterrichts, weil sie das Ergebnis der Analyse nicht unterrichten kann, sie es vielmehr mit den Schülern noch erarbeiten muss.

Die Grenzen des Unterrichts als pädagogischer Großform lassen sich mindestens in mehrere Richtungen bestimmen. In dieser Fallstudie geht es um eine positive Grenze. Sie besteht darin, mit Unterricht über die Form der Unterrichtung hinaus zu kommen. Hier geschieht Erziehung als Hingabe an die Sache und ihre Anforderung, hier wird auf die üblichen didaktischen Hinführungen und Vereinfachungen verzichtet und stattdessen den mit der Sache aufgeworfenen Methoden ihrer Bearbeitung gefolgt. Schließlich stehen das Verstehen und das persönliche Inbeziehungsetzen zum Inhalt im Vordergrund der Arbeit. Die Konsequenz dieser Bemühung besteht darin, dass der Lehrende nicht mehr lehrt, sondern zu sammen mit den Schülern an der Erkenntnis der Sache interessiert ist. Er leitet allein als Erfahrener den Prozess der Erkenntnisgewinnung an.

Genau dies geschieht während der intensiven Auseinandersetzung einer achten Klasse mit einem anspruchsvollen Gedicht Oskar Loerkes „Blauer Abend in Berlin“.

Die Studie wird zu einem Modellfall für das, was wir heute formal mit allgemeinen Kriterien zu „gutem Unterricht“ diskutieren. Mit ihr lässt sich material guter Unterricht darstellen.

Der Autor:

Prof. Dr. Andreas Gruschka,

Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt/M.

Bibliografie

Zusätzliche Information

Verlag

ISBN

978-3-86649-320-9

eISBN

978-3-86649-738-2

Format

A5

Umfang

107

Erscheinungsjahr

2010

Erscheinungsdatum

18.02.2010

Auflage

1.

Sprache

Deutsch

Reihe

Band

10

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Andreas Gruschka[s] (Direktor des Instituts für Pädagogik der Sekundarstufe, Goethe-Universität Frankfurt am Main) […] neueste Studie geht an die Grenzen des Unterrichts und setzt sich mit den Problemen des Zusammentreffens von Vermittlung und Aneignung auseinander. Konkret untersucht Gruschka anhand einer Unterrichtssequenz die „Aufhebung des Unterrichtens im Unterricht“ (GRUSCHKA 2010, 10). Gruschka hebt damit eine Forderung der Bildungstheorie auf die Bühne einer empirischen Untersuchung: Schüler sind als Subjekte zur Autonomie im Verhalten und im Urteilen herauszufordern. Die Notwendigkeit des Unterrichtens von Schüler/innen nimmt in dem Maß ab, in dem Schüler/innen sich dieser Herausforderung stellen. Wie ebendiese Herausforderung (1) von Lehrer/innen in Unterricht angesprochen wird und (2) die Schüler/innen mit ihr umgehen, zeigt Gruschka exemplarisch durch die Analyse einer Unterrichtssequenz.

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