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Informationen zum Buch

Neu

ISBN: 978-3-86388-818-3

Armutsrisiko alleinerziehend

Die Bedeutung von sozialer Komposition und institutionellem Kontext in Deutschland

Autor*innen/Herausgeber*innen:

Erscheinungsdatum : 16.12.2019

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ISBN: 978-3-86388-818-3

Beschreibung

Open Access: Der Titel Armutsrisiko alleinerziehend (DOI: 10.3224/86388818) ist kostenlos im Open Access (PDF) herunterladbar oder kostenpflichtig als Print-Ausgabe erhältlich. Der Titel steht unter der Creative Commons Lizenz Attribution-ShareAlike 4.0 International (CC BY-SA 4.0): https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/

Das Buch untersucht die Ursachen für das hohe Armutsrisiko alleinerziehender Mütter in Deutschland. Es werden sowohl die Familien- und Erwerbsverläufe als auch der institutionelle Kontext betrachtet. In quantitativen Analysen werden der armutsverstärkende Effekt der sozialen Komposition und des Alleinerziehens identifiziert. Anhand eines Periodenvergleichs und eines Vergleichs mit UK wird der Einfluss des institutionellen Kontexts quantifiziert.

Alleinerziehende gehören in Deutschland konstant zu den am meisten von Armut betroffenen Bevölkerungsgruppen: Während die Armutsrate der gesamten Bevölkerung im Jahr 2016 bei 16,5% und die von Paarhaushalten mit Kindern bei ‚nur‘ 10% lag, waren doppelt bzw. dreimal so viele (32,5%) Alleinerziehende von Armut betroffen. 90% aller Alleinerziehenden sind Frauen. Obwohl das hohe Armutsausmaß alleinerziehender Mütter wissenschaftlich bestens dokumentiert ist, sind die Ursachen bisher wenig erforscht. Dieses Buch entwickelt anhand der Lebensverlaufsperspektive ein Theoriemodell, das sowohl die dynamischen Interdependenzen von Familien- und Erwerbsverläufen als auch den rahmenden Einfluss bestehender Familien- und Arbeitsmarktpolitik systematisch berücksichtigt. Es werden folgende Forschungsfragen beantwortet: Inwiefern ist dieses hohe Armutsrisiko das Ergebnis eines endogenen Selektionsprozesses ins Alleinerziehen oder des Alleinerziehens per se? Inwiefern trägt die Differenzierung von drei Wegen ins Alleinerziehen (Trennung einer Ehe, Trennung einer nichteheliche Lebensgemeinschaft, außerpartnerschaftliche Kindesgeburt) zum Verständnis dieser Effekte bei? Inwiefern werden diese beiden Effekte vom bestehenden institutionellen Kontext moderiert? Diese Fragen wurden anhand von Daten des Sozio-Ökonomischen Panel (SOEP) mit verschiedenen quantitativen Methoden empirisch analysiert. Im Vergleich zu Frauen, die nicht alleinerziehend werden, weisen zukünftige Alleinerziehende bereits zwei Jahre vor dem Übergang ins Alleinerziehen ein substanziell höheres Armutsrisiko auf. Zusätzlich wird die Wahrscheinlichkeit, arm zu sein, durch den Übergang ins Alleinerziehen substanziell noch erhöht. Dabei gibt es jedoch deutliche Unterschiede je nach Weg ins Alleinerziehen. Weiterhin wird gezeigt, dass weder die Arbeitsmarktreformen der frühen 2000er Jahre noch der Ausbau der Familienpolitik zu einer substanziellen Reduktion der Armutsrate für Alleinerziehende beigetragen haben.

Inhaltsverzeichnis

Die Autorin:

Dr. Sabine Hübgen, wissenschaftliche Mitarbeiterin, Kolleg für interdisziplinäre Bildungsforschung, Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB)

Hier finden Sie den Waschzettel zum Buch (pdf- Infoblatt).

Zielgruppe: Forschende und Praxis der Sozialwissenschaften

Zusätzliche Information

Verlag

ISBN

978-3-86388-818-3

eISBN

978-3-86388-448-2

Format

A5

Umfang

309

Erscheinungsjahr

2019

Erscheinungsdatum

16.12.2019

Sprache

Deutsch

Auflage

1.

DOI

10.3224/86388818

Bewertungen

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Autor*innen

Schlagwörter

Alleinerziehende, Arbeitsmarktpolitik, Armut, Deutschland, Familienpolitik, Selektionsprozesse, SOEP, UK Household Longitudinal Study, UKHLS, Understanding Society, Vereinigtes Königreich

Pressestimmen/Rezensionen

Mit ihrer Dissertation leistet Hübgen nicht nur einen essenziellen Beitrag zum Verständnis des Armutsrisikos Alleinerziehender, sie liefert ebenso Hinweise auf die Entwicklung ökonomischer Benachteiligung von Frauen im Allgemeinen und die Auswirkungen geschlechtsspezifischer Arbeitsteilung auf die soziale Ungleichheit im Besonderen. (…) In diesem Sinne leistet Hübgens Dissertation auch einen wesentlichen Beitrag über den sozialwissenschaftlichen (lebenslauf- und familiensoziologischen sowie wohlfahrtsstaatsanalytischen) Diskurs hinaus.

soziopolis, 27.05.2020

Mit diesem beachtlichen Buch und den darin angestellten empirischen Analysen, die weit über die Anforderungen an eine Dissertation hinausgehen, hat die Autorin einen wichtigen und nicht zu übersehenden Beitrag zur Auseinandersetzung mit dem Armutsrisiko Alleinerziehender vorgelegt.

www.socialnet. de 16.11.2020

Beschreibung

Beschreibung

Open Access: Der Titel Armutsrisiko alleinerziehend (DOI: 10.3224/86388818) ist kostenlos im Open Access (PDF) herunterladbar oder kostenpflichtig als Print-Ausgabe erhältlich. Der Titel steht unter der Creative Commons Lizenz Attribution-ShareAlike 4.0 International (CC BY-SA 4.0): https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/

Das Buch untersucht die Ursachen für das hohe Armutsrisiko alleinerziehender Mütter in Deutschland. Es werden sowohl die Familien- und Erwerbsverläufe als auch der institutionelle Kontext betrachtet. In quantitativen Analysen werden der armutsverstärkende Effekt der sozialen Komposition und des Alleinerziehens identifiziert. Anhand eines Periodenvergleichs und eines Vergleichs mit UK wird der Einfluss des institutionellen Kontexts quantifiziert.

Alleinerziehende gehören in Deutschland konstant zu den am meisten von Armut betroffenen Bevölkerungsgruppen: Während die Armutsrate der gesamten Bevölkerung im Jahr 2016 bei 16,5% und die von Paarhaushalten mit Kindern bei ‚nur‘ 10% lag, waren doppelt bzw. dreimal so viele (32,5%) Alleinerziehende von Armut betroffen. 90% aller Alleinerziehenden sind Frauen. Obwohl das hohe Armutsausmaß alleinerziehender Mütter wissenschaftlich bestens dokumentiert ist, sind die Ursachen bisher wenig erforscht. Dieses Buch entwickelt anhand der Lebensverlaufsperspektive ein Theoriemodell, das sowohl die dynamischen Interdependenzen von Familien- und Erwerbsverläufen als auch den rahmenden Einfluss bestehender Familien- und Arbeitsmarktpolitik systematisch berücksichtigt. Es werden folgende Forschungsfragen beantwortet: Inwiefern ist dieses hohe Armutsrisiko das Ergebnis eines endogenen Selektionsprozesses ins Alleinerziehen oder des Alleinerziehens per se? Inwiefern trägt die Differenzierung von drei Wegen ins Alleinerziehen (Trennung einer Ehe, Trennung einer nichteheliche Lebensgemeinschaft, außerpartnerschaftliche Kindesgeburt) zum Verständnis dieser Effekte bei? Inwiefern werden diese beiden Effekte vom bestehenden institutionellen Kontext moderiert? Diese Fragen wurden anhand von Daten des Sozio-Ökonomischen Panel (SOEP) mit verschiedenen quantitativen Methoden empirisch analysiert. Im Vergleich zu Frauen, die nicht alleinerziehend werden, weisen zukünftige Alleinerziehende bereits zwei Jahre vor dem Übergang ins Alleinerziehen ein substanziell höheres Armutsrisiko auf. Zusätzlich wird die Wahrscheinlichkeit, arm zu sein, durch den Übergang ins Alleinerziehen substanziell noch erhöht. Dabei gibt es jedoch deutliche Unterschiede je nach Weg ins Alleinerziehen. Weiterhin wird gezeigt, dass weder die Arbeitsmarktreformen der frühen 2000er Jahre noch der Ausbau der Familienpolitik zu einer substanziellen Reduktion der Armutsrate für Alleinerziehende beigetragen haben.

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Die Autorin:

Dr. Sabine Hübgen, wissenschaftliche Mitarbeiterin, Kolleg für interdisziplinäre Bildungsforschung, Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB)

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Zielgruppe: Forschende und Praxis der Sozialwissenschaften

Bibliografie

Zusätzliche Information

Verlag

ISBN

978-3-86388-818-3

eISBN

978-3-86388-448-2

Format

A5

Umfang

309

Erscheinungsjahr

2019

Erscheinungsdatum

16.12.2019

Sprache

Deutsch

Auflage

1.

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10.3224/86388818

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Mit ihrer Dissertation leistet Hübgen nicht nur einen essenziellen Beitrag zum Verständnis des Armutsrisikos Alleinerziehender, sie liefert ebenso Hinweise auf die Entwicklung ökonomischer Benachteiligung von Frauen im Allgemeinen und die Auswirkungen geschlechtsspezifischer Arbeitsteilung auf die soziale Ungleichheit im Besonderen. (…) In diesem Sinne leistet Hübgens Dissertation auch einen wesentlichen Beitrag über den sozialwissenschaftlichen (lebenslauf- und familiensoziologischen sowie wohlfahrtsstaatsanalytischen) Diskurs hinaus.

soziopolis, 27.05.2020

Mit diesem beachtlichen Buch und den darin angestellten empirischen Analysen, die weit über die Anforderungen an eine Dissertation hinausgehen, hat die Autorin einen wichtigen und nicht zu übersehenden Beitrag zur Auseinandersetzung mit dem Armutsrisiko Alleinerziehender vorgelegt.

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