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ISBN: 978-3-8474-2593-9

Ein neuer Blick auf 1968

Impulse für eine engagierte Politikwissenschaft

Autor*innen/Herausgeber*innen:

Erscheinungsdatum : ca. 07.03.2022

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ISBN: 978-3-8474-2593-9
Kategorien: Politik

Beschreibung

1968 haben sich Teile der Politikwissenschaft radikal-reformerisch engagiert. Gestützt auf biographische Erfahrungen sucht der Autor den Grundgedanken dieser Revolte in einem Verständnis von Demokratie, das sich konzentriert auf die niemals endende Aufgabe der Herstellung demokratischerer Verhältnisse durch radikale Reformen – und fordert die Politikwissenschaft zu einer Rückkehr zu diesem Grundgedanken auf.

Gegenwärtig findet exakt das Gegenteil der Ausweitung von Demokratie statt: eine immer bedrohlichere Erosion demokratischer Voraussetzungen und Verhältnisse in zahlreichen Bereichen. Dazu gehört auch die Universität: Neoliberale „Modernisierungs“-Strategien haben die kollegiale Gruppen- zur autokratisch geleiteten Managementuniversität umgeformt. Zwar waren im Gefolge von 1968 aus den angestrebten radikalen Reformen moderate geworden – die Gruppenuniversität mit professoralem Übergewicht, im Vergleich zur monokratischen Herrschaft der Ordinarien dennoch ein messbarer, erfahrbarer Fortschritt. Denn durch Mitwirkung bei der Gestaltung von Ausbildungs- und Forschungsinhalten konnten hier Handlungskompetenzen erworben und Kommunikationsstrategien erlernt, mit anderen Worten Sozialkapital gebildet werden. Für die vielfältig in Frage gestellte Demokratie am Beginn des 21. Jahrhunderts besitzt die Rückkehr zu einer partizipatorisch organisierten Universität deshalb einen wesentlichen Stellenwert. Hier wie in anderen Bereichen gilt es für die Politikwissenschaft, sich analytisch und normativ zu engagieren, aktuellen Trends entgegenzuwirken, empirisch untermauerte Lösungsvorschläge zu unterbreiten, öffentlichkeitswirksam aufzutreten. Auch 1968 haben Politikwissenschaftler, wie die Darstellung zeigt, solches radikal-reformerische Engagement an den Tag gelegt.

Der Autor:
Prof. em. Dr. Rainer Eisfeld,
Fachbereich Kultur- und Sozialwissenschaften, Universität Osnabrück

Die Zielgruppe:
Lehrende und Forschende der Politikwissenschaft

Zusätzliche Information

ISBN

978-3-8474-2593-9

eISBN

978-3-8474-1753-8

Format

A5

Umfang

ca. 167

Erscheinungsjahr

2022

Erscheinungsdatum

ca. 07.03.2022

Auflage

1.

Sprache

Deutsch

Verlag

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Autor*innen

Schlagwörter

Berufsverbote, Bildungspolitik, Demokratie, Gruppenuniversität, Management-Universität, Neoliberalismus, Radikalenerlass, Reform, Universität

Beschreibung

Beschreibung

1968 haben sich Teile der Politikwissenschaft radikal-reformerisch engagiert. Gestützt auf biographische Erfahrungen sucht der Autor den Grundgedanken dieser Revolte in einem Verständnis von Demokratie, das sich konzentriert auf die niemals endende Aufgabe der Herstellung demokratischerer Verhältnisse durch radikale Reformen – und fordert die Politikwissenschaft zu einer Rückkehr zu diesem Grundgedanken auf.

Gegenwärtig findet exakt das Gegenteil der Ausweitung von Demokratie statt: eine immer bedrohlichere Erosion demokratischer Voraussetzungen und Verhältnisse in zahlreichen Bereichen. Dazu gehört auch die Universität: Neoliberale „Modernisierungs“-Strategien haben die kollegiale Gruppen- zur autokratisch geleiteten Managementuniversität umgeformt. Zwar waren im Gefolge von 1968 aus den angestrebten radikalen Reformen moderate geworden – die Gruppenuniversität mit professoralem Übergewicht, im Vergleich zur monokratischen Herrschaft der Ordinarien dennoch ein messbarer, erfahrbarer Fortschritt. Denn durch Mitwirkung bei der Gestaltung von Ausbildungs- und Forschungsinhalten konnten hier Handlungskompetenzen erworben und Kommunikationsstrategien erlernt, mit anderen Worten Sozialkapital gebildet werden. Für die vielfältig in Frage gestellte Demokratie am Beginn des 21. Jahrhunderts besitzt die Rückkehr zu einer partizipatorisch organisierten Universität deshalb einen wesentlichen Stellenwert. Hier wie in anderen Bereichen gilt es für die Politikwissenschaft, sich analytisch und normativ zu engagieren, aktuellen Trends entgegenzuwirken, empirisch untermauerte Lösungsvorschläge zu unterbreiten, öffentlichkeitswirksam aufzutreten. Auch 1968 haben Politikwissenschaftler, wie die Darstellung zeigt, solches radikal-reformerische Engagement an den Tag gelegt.

Der Autor:
Prof. em. Dr. Rainer Eisfeld,
Fachbereich Kultur- und Sozialwissenschaften, Universität Osnabrück

Die Zielgruppe:
Lehrende und Forschende der Politikwissenschaft

Bibliografie

Zusätzliche Information

ISBN

978-3-8474-2593-9

eISBN

978-3-8474-1753-8

Format

A5

Umfang

ca. 167

Erscheinungsjahr

2022

Erscheinungsdatum

ca. 07.03.2022

Auflage

1.

Sprache

Deutsch

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