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Informationen zur Zeitschrift

ISSN: 1433-6359
Kategorien: Einzelhefte

Inhalt

Femina Politica 1-2020 | Sicherheit, Militär und Geschlecht

Schwerpunkt
Jana Günther / Eva Maria Hinterhuber / Antonia Schmid: Sicherheit, Militär und Geschlecht. Einleitung
Manuela Scheuermann: Das Genderregime als wirkmächtige verborgene Institution in der Friedens- und Sicherheitsarchitektur der Vereinten Nationen
Hendrik Quest: Reforming Masculinity? The SSR-Induced Change of Violence-Centred Masculinities in the Liberian Security Sector
Thomas Rohringer: “Poor Boy, you are bound to die”? Die Pluralisierung militärischer Männlichkeiten im österreichischen Bundesheer 1950–1970
Louise Thiel: Die Janusköpfigkeit militärischer Gewalt: Zur Einhegung von Verletzbarkeit und Verletzungsmacht durch mexikanische Soldatinnen*
Sabrina Ahmed / Hürcan Aslı Aksoy: ,Wahre‘ türkische Männlichkeit – Die (Re)Produktion von hegemonialer Männlichkeit und traditionellen Geschlechterrollen durch das türkische Militär

Forum
Ina Bieber: Luftloch oder Sturzflug? Sinkende Vertretung von Frauen in deutschen Parlamenten
Annette Henninger: Antifeminismus: Diskursverschiebungen, Anknüpfungspunkte und Interventionsmöglichkeiten in verschiedenen Praxisfeldern
Julia Roth / Manuela Boatcă: Frauen auf der Überholspur? Kolonialität der Staatsbürgerschaft und verkörperte soziale Mobilität
Verena Kettner: Den „König Sex“ vom Thron stoßen? Das widerständige Potenzial einer queer-affektiven Subjektivierung

Tagespolitik
Autor*innenkollektiv: Nachruf auf Dr. Josch Hoenes (1972-2019) (im Open Access verfügbar)
Nicolas Wasser / Isadora Lins França: In the Line of Fire: Sex(uality) and Gender Ideology in Brazil
Anna Steenblock: Wer putzt die Stadt? Ein Streik von Putzkräften in Marseille
Balghis Badri: Sudanese Women Leading Revolution: Impact on Transformation
Antje Daniel / Patricia Graf: Ikone oder Hassbild? Greta Thunberg und die Fridays for Future-Bewegung
Gesine Fuchs: Wie machen wir einen Feminismus für die 99%?

Neues aus Lehre und Forschung
Kurznachrichten
Zuhal Yeşilyurt Gündüz / Birgül Demirtaş: Die Universität als Spiegelbild des politischen Zeitgeists – Stimmen türkischer Politikwissenschaftlerinnen
Anita Barkhausen: „Lebenslänglich (…) auf Bewährung“. Zur strukturell bedingten Verschuldung von Wissenschaftler*innen

Rezensionen
Daniela Gottschlich: Christine Bauhardt, Wendy Harcourt (Hg.): Feminist Political Ecology and the Economics of Care. In Search of Economic Alternatives
Ingrid Kurz-Scherf: Barbara Umrath: Geschlecht, Familie, Sexualität. Die Entwicklung der Kritischen Theorie aus der Perspektive sozialwissenschaftlicher Geschlechterforschung
Christina Klenner: Katrin Menke: ‚Wahlfreiheit‘ erwerbstätiger Mütter und Väter? Zur Erwerbs- und Sorgearbeit aus intersektionaler Perspektive
Annette Henninger: Clarissa Rudolph und Katja Schmidt (Hg.): Interessenvertretung und Care. Voraussetzungen, Akteure und Handlungsebenen
Scout Burghardt: Jana Günther: Fragile Solidaritäten. Klasse und Geschlecht in der britischen und deutschen Frauenbewegung
Laura Soréna Tittel: Angéla Kóczé, Violetta Zentai, Jelena Jovanović, Enikő Vincze (Hg.): The Romani Women’s Movement. Struggles and Debates in Central and Eastern Europe
Vincent Streichhahn: Sammelrezension: Das Verhältnis von Race, Class, Gender und Sexualität. Von gordischen Knoten und unvollendeten Projekten
Pia Rojahn: Christina Thürmer-Rohr: Fremdheiten und Freundschaften. Essays
Elisaveta Dvorakk: Katharina Wiedlack, Saltanat Shoshanova und Masha Godovannaya (Hg.) in Zusammenarbeit mit Masha Neufeld: Queer-Feminist Solidarity and the East/West Divide
Patricia Purtschert: Anke Graneß, Martina Kopf und Magdalena Andrea Kraus: Feministische Theorie aus Afrika, Asien und Lateinamerika. Eine Einführung

Inhaltsverzeichnis herunterladen
Leseproben

 

Einzelbeiträge zum Download (teils Open Access / teils kostenpflichtig): fempol.budrich-journals.de
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Zusätzliche Information

Verlag

ISSN

1433-6359

eISSN

2196-1646

Jahrgang

29. Jahrgang 2020

Ausgabe

1

Erscheinungsdatum

11.05.2020

Umfang

212

Sprache

Deutsch

Format

16,3 x 24 cm

DOI

https://doi.org/10.3224/feminapolitica.v29i1

Homepage

https://fempol.budrich-journals.de

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Autor*innen

Schlagwörter

Antifeminismus, Brasilien, Bundesrepublik Deutschland, Feminismus, Fridays For Future, Friedenspolitik, Genderregime, Geschlecht, Geschlechterrollen, Gewalt, Greta thunberg, Kolonialität, Liberia, Macht, Marseille, Mexiko, Militär, Männlichkeit, Parlament, Revolution, Sexualität, Sicherheit, Sicherheitspolitik, soziale Mobilität, Staatsbürgerschaft, Sudan, Türkei, Universität, Vereinte Nationen, Verschuldung, Österreich

Abstracts

Das Genderregime als wirkmächtige verborgene Institution in der Friedens- und Sicherheitsarchitektur der Vereinten Nationen (Manuela Scheuermann)
In dem Beitrag wird die UN- Geschlechterpolitik in der Abteilung für Friedensoperationen vor dem Hintergrund des feministischen Institutionalismus untersucht. Es wird die These entwickelt, dass ein verborgenes und wirkmächtiges Genderregime, das einen ausgeprägten maskulinen Bias aufweist, die Entwicklung einer geschlechtergerechten UN-Friedens- und Sicherheitsarchitektur verhindert. Dieses Genderregime wird evidenzbasiert analysiert. Es werden insbesondere die informellen Geschlechterpraktiken des DPO und die Auswirkungen auf die formelle Geschlechterpolitik in den Fokus genommen. Die jüngsten Entwicklungen in der sicherheitspolitischen UN-Geschlechterpolitik legen nahe, dass progressive Werte das patriarchalische Geschlechterregime und dessen vergeschlechtlichte Logik der Angemessenheit in Frage stellen können.
» Einzelbeitrag kaufen (Budrich Journals)

Reforming Masculinity? The SSR-Induced Change of Violence-Centred Masculinities in the Liberian Security Sector (Hendrik Quest)
When it comes to understanding how peacebuilding affects violence-centred masculinities that emerge during civil wars, the literature on gender and post-conflict reconstruction reveals large gaps. To address this shortcoming, the article analyses the way in which security sector reform (SSR) in Liberia has changed institutional practices of masculinity within the Armed Forces of Liberia (AFL) and the Liberian National Police (LNP). Based on interviews conducted during field research in Monrovia in 2017 and the analysis of policy documents, the author shows that, indeed, SSR has contributed to a change of violence-centred masculinities in both institutions. Women are now, to some extent, accepted as part of both organisations. Sometimes they are even regarded as crucial for mission success. Institutionally, citizen orientation has replaced the practice to abuse civilians and, in the case of the AFL, there are now procedures in place that allow for a prosecution of sexual violence. The Liberian case shows that for changes to occur, especially disarmament and demobilisation, vetting, and the development and reinforcement of new institutional cultures via training and legislation are essential.
» Einzelbeitrag kaufen (Budrich Journals)

“Poor Boy, you are bound to die”? Die Pluralisierung militärischer Männlichkeiten im österreichischen Bundesheer 1950–1970 (Thomas Rohringer)
Spezialeinheiten sind elementarer Bestandteil gegenwärtiger militärischer Interventionen und häufiges Motiv in der Populärkultur. Dieser strategische und symbolische Bedeutungsgewinn wird oft als Militarisierung und Maskulinisierung gedeutet. Im Beitrag argumentiert der Autor dafür, die Pluralisierung militärischer Männlichkeiten in den Blick zu nehmen, die Spezialeinheiten mit sich brachten. Dies wird anhand einer Analyse der Konflikte dargelegt, die die Einführung eines Spezialeinheitentrainings im österreichischen Bundesheer der 1960er-Jahre auslöste. Die unmittelbare Nachkriegszeit war in Österreich von einem Prozess der Konstruktion einer nationalen Identität geprägt, in dem staatsbürgerliche und militärische Männlichkeiten eng miteinander verflochten wurden. Anhand zeitgenössischer Fernsehreportagen werden breitere gesellschaftliche Diskurse zum Verhältnis von Staat und Militär ausgeleuchtet, um zu zeigen, wie das „Jagdkampf“-Training als eine gefährliche Pluralisierung militärischer Männlichkeiten gesehen wurde, die einen Bruch zwischen staatsbürgerlicher und militärischer Männlichkeit darstelle. In einem Ausblick wird anhand einer gegenwärtigen PR-Kampagne des Bundesheeres gezeigt, welche diskursive Arbeit das Bundesheer in die positive Neubesetzung des Jagdkommandos als Eliteeinheit investiert. Es integrierte daher plurale militärische Männlichkeiten und ist bemüht, dies für die gesellschaftliche Anerkennung des Militärdienstes nutzbar zu machen.
» Einzelbeitrag kaufen (Budrich Journals)

Die Janusköpfigkeit militärischer Gewalt: Zur Einhegung von Verletzbarkeit und Verletzungsmacht durch mexikanische Soldatinnen* (Louise Thiel)
Das Erkenntnisinteresse dieses Artikels gilt dem Zusammenhang zwischen Gewalt und Geschlechterbeziehungen im Militärischen. In der symbolischen Ordnung ist Gewalt dichotom in Verletzungsmacht und Verletzbarkeit organisiert, diese Dichotomie ist zudem tiefgreifend mit der Kategorie Geschlecht verknüpft. Welche Verschiebungen in der geschlechtlich strukturierten, militärischen Gewaltorganisation zieht die Einbindung von Frauen* in mexikanische Kampfeinheiten nach sich? Die zugrundeliegende qualitative Studie erforscht, wie Soldatinnen in die mexikanischen Streitkräfte eingebunden werden, welche Einhegung ihre soldatische Verletzbarkeit erfährt und inwiefern sie sich Verletzungsmacht aneignen. Als zentrales Ergebnis wird herausgearbeitet, dass mit der militärischen Einbindung von Frauen* eine Verschiebung in der vergeschlechtlichten Ordnung der Gewalt konstatiert werden kann: Die mexikanischen Kampfsoldatinnen haben sich erfolgreich eine soldatische Subjektposition angeeignet und sind weit in die bislang männlich konnotierte Sphäre der soldatischen Verletzungsmacht vorgedrungen. Gleichzeitig sind die Bewegungen in der Beziehung von Gewalt und Geschlecht im Militärischen deutlich von Ambivalenzen gekennzeichnet, denn es werden auch neue Grenzen gezogen.
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,Wahre‘ türkische Männlichkeit – Die (Re)Produktion von hegemonialer Männlichkeit und traditionellen Geschlechterrollen durch das türkische Militär (Sabrina Ahmed, Hürcan Aslı Aksoy)
In der Türkei besteht für jeden gesunden, männlichen Bürger zwischen 20 und 41 Jahren die Wehrpflicht. Homosexuelle Männer können sich allerdings um einen sogenannten „Rotten Report“ und damit um eine Befreiung von der Wehrpflicht bewerben. Dieser Aufsatz beschäftigt sich mit der Frage, wie das türkische Militär hegemoniale Männlichkeit und traditionelle Geschlechterrollen durch die Prozeduren der ‚Rotten Reports‘ (re)produziert. Dafür werden Theorien der militärischen Sozialisation (Kliche 2004), der hegemonialen Männlichkeit (Connell 1995) und der Gender-Performativität (Butler 1990) angewendet. Um einen ‚Rotten Report‘ zu erhalten, müssen sich die männlichen Bewerber erniedrigenden Untersuchungen unterziehen. Die Prozedur der ,Rotten Reports‘ führt dazu, dass die Bewerber sich bemühen, ihre Genderperformanz an das Bild des ,verweiblichten‘ homosexuellen Mannes anzupassen, um in den Augen des Militärs als homosexuell und folglich als ,Gefahr‘ und ,ungeeignet‘ für den Militärdienst eingestuft zu werden. Durch diesen Ausschluss von Homosexuellen aus dem Militärdienst produziert das Militär hegemoniale Männlichkeit. Diese Genderperformanz trägt wiederum zur Aufrechterhaltung der traditionellen Geschlechterrollen bei. Auf der Grundlage einer Literaturanalyse von Primär- und Sekundärquellen, darunter wissenschaftlichen Texte, die auf Interviews mit Betroffenen basieren, Befragungen, Artikel und Blogs von türkischen LGBTI-Organisationen, wird die Frage empirisch beantwortet.
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Jana Günther / Eva Maria Hinterhuber / Antonia Schmid: Sicherheit, Militär und Geschlecht. Einleitung
Manuela Scheuermann: Das Genderregime als wirkmächtige verborgene Institution in der Friedens- und Sicherheitsarchitektur der Vereinten Nationen
Hendrik Quest: Reforming Masculinity? The SSR-Induced Change of Violence-Centred Masculinities in the Liberian Security Sector
Thomas Rohringer: “Poor Boy, you are bound to die”? Die Pluralisierung militärischer Männlichkeiten im österreichischen Bundesheer 1950–1970
Louise Thiel: Die Janusköpfigkeit militärischer Gewalt: Zur Einhegung von Verletzbarkeit und Verletzungsmacht durch mexikanische Soldatinnen*
Sabrina Ahmed / Hürcan Aslı Aksoy: ,Wahre‘ türkische Männlichkeit – Die (Re)Produktion von hegemonialer Männlichkeit und traditionellen Geschlechterrollen durch das türkische Militär

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Ina Bieber: Luftloch oder Sturzflug? Sinkende Vertretung von Frauen in deutschen Parlamenten
Annette Henninger: Antifeminismus: Diskursverschiebungen, Anknüpfungspunkte und Interventionsmöglichkeiten in verschiedenen Praxisfeldern
Julia Roth / Manuela Boatcă: Frauen auf der Überholspur? Kolonialität der Staatsbürgerschaft und verkörperte soziale Mobilität
Verena Kettner: Den „König Sex“ vom Thron stoßen? Das widerständige Potenzial einer queer-affektiven Subjektivierung

Tagespolitik
Autor*innenkollektiv: Nachruf auf Dr. Josch Hoenes (1972-2019) (im Open Access verfügbar)
Nicolas Wasser / Isadora Lins França: In the Line of Fire: Sex(uality) and Gender Ideology in Brazil
Anna Steenblock: Wer putzt die Stadt? Ein Streik von Putzkräften in Marseille
Balghis Badri: Sudanese Women Leading Revolution: Impact on Transformation
Antje Daniel / Patricia Graf: Ikone oder Hassbild? Greta Thunberg und die Fridays for Future-Bewegung
Gesine Fuchs: Wie machen wir einen Feminismus für die 99%?

Neues aus Lehre und Forschung
Kurznachrichten
Zuhal Yeşilyurt Gündüz / Birgül Demirtaş: Die Universität als Spiegelbild des politischen Zeitgeists – Stimmen türkischer Politikwissenschaftlerinnen
Anita Barkhausen: „Lebenslänglich (…) auf Bewährung“. Zur strukturell bedingten Verschuldung von Wissenschaftler*innen

Rezensionen
Daniela Gottschlich: Christine Bauhardt, Wendy Harcourt (Hg.): Feminist Political Ecology and the Economics of Care. In Search of Economic Alternatives
Ingrid Kurz-Scherf: Barbara Umrath: Geschlecht, Familie, Sexualität. Die Entwicklung der Kritischen Theorie aus der Perspektive sozialwissenschaftlicher Geschlechterforschung
Christina Klenner: Katrin Menke: ‚Wahlfreiheit‘ erwerbstätiger Mütter und Väter? Zur Erwerbs- und Sorgearbeit aus intersektionaler Perspektive
Annette Henninger: Clarissa Rudolph und Katja Schmidt (Hg.): Interessenvertretung und Care. Voraussetzungen, Akteure und Handlungsebenen
Scout Burghardt: Jana Günther: Fragile Solidaritäten. Klasse und Geschlecht in der britischen und deutschen Frauenbewegung
Laura Soréna Tittel: Angéla Kóczé, Violetta Zentai, Jelena Jovanović, Enikő Vincze (Hg.): The Romani Women’s Movement. Struggles and Debates in Central and Eastern Europe
Vincent Streichhahn: Sammelrezension: Das Verhältnis von Race, Class, Gender und Sexualität. Von gordischen Knoten und unvollendeten Projekten
Pia Rojahn: Christina Thürmer-Rohr: Fremdheiten und Freundschaften. Essays
Elisaveta Dvorakk: Katharina Wiedlack, Saltanat Shoshanova und Masha Godovannaya (Hg.) in Zusammenarbeit mit Masha Neufeld: Queer-Feminist Solidarity and the East/West Divide
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1433-6359

eISSN

2196-1646

Jahrgang

29. Jahrgang 2020

Ausgabe

1

Erscheinungsdatum

11.05.2020

Umfang

212

Sprache

Deutsch

Format

16,3 x 24 cm

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In dem Beitrag wird die UN- Geschlechterpolitik in der Abteilung für Friedensoperationen vor dem Hintergrund des feministischen Institutionalismus untersucht. Es wird die These entwickelt, dass ein verborgenes und wirkmächtiges Genderregime, das einen ausgeprägten maskulinen Bias aufweist, die Entwicklung einer geschlechtergerechten UN-Friedens- und Sicherheitsarchitektur verhindert. Dieses Genderregime wird evidenzbasiert analysiert. Es werden insbesondere die informellen Geschlechterpraktiken des DPO und die Auswirkungen auf die formelle Geschlechterpolitik in den Fokus genommen. Die jüngsten Entwicklungen in der sicherheitspolitischen UN-Geschlechterpolitik legen nahe, dass progressive Werte das patriarchalische Geschlechterregime und dessen vergeschlechtlichte Logik der Angemessenheit in Frage stellen können.
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When it comes to understanding how peacebuilding affects violence-centred masculinities that emerge during civil wars, the literature on gender and post-conflict reconstruction reveals large gaps. To address this shortcoming, the article analyses the way in which security sector reform (SSR) in Liberia has changed institutional practices of masculinity within the Armed Forces of Liberia (AFL) and the Liberian National Police (LNP). Based on interviews conducted during field research in Monrovia in 2017 and the analysis of policy documents, the author shows that, indeed, SSR has contributed to a change of violence-centred masculinities in both institutions. Women are now, to some extent, accepted as part of both organisations. Sometimes they are even regarded as crucial for mission success. Institutionally, citizen orientation has replaced the practice to abuse civilians and, in the case of the AFL, there are now procedures in place that allow for a prosecution of sexual violence. The Liberian case shows that for changes to occur, especially disarmament and demobilisation, vetting, and the development and reinforcement of new institutional cultures via training and legislation are essential.
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Spezialeinheiten sind elementarer Bestandteil gegenwärtiger militärischer Interventionen und häufiges Motiv in der Populärkultur. Dieser strategische und symbolische Bedeutungsgewinn wird oft als Militarisierung und Maskulinisierung gedeutet. Im Beitrag argumentiert der Autor dafür, die Pluralisierung militärischer Männlichkeiten in den Blick zu nehmen, die Spezialeinheiten mit sich brachten. Dies wird anhand einer Analyse der Konflikte dargelegt, die die Einführung eines Spezialeinheitentrainings im österreichischen Bundesheer der 1960er-Jahre auslöste. Die unmittelbare Nachkriegszeit war in Österreich von einem Prozess der Konstruktion einer nationalen Identität geprägt, in dem staatsbürgerliche und militärische Männlichkeiten eng miteinander verflochten wurden. Anhand zeitgenössischer Fernsehreportagen werden breitere gesellschaftliche Diskurse zum Verhältnis von Staat und Militär ausgeleuchtet, um zu zeigen, wie das „Jagdkampf“-Training als eine gefährliche Pluralisierung militärischer Männlichkeiten gesehen wurde, die einen Bruch zwischen staatsbürgerlicher und militärischer Männlichkeit darstelle. In einem Ausblick wird anhand einer gegenwärtigen PR-Kampagne des Bundesheeres gezeigt, welche diskursive Arbeit das Bundesheer in die positive Neubesetzung des Jagdkommandos als Eliteeinheit investiert. Es integrierte daher plurale militärische Männlichkeiten und ist bemüht, dies für die gesellschaftliche Anerkennung des Militärdienstes nutzbar zu machen.
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,Wahre‘ türkische Männlichkeit – Die (Re)Produktion von hegemonialer Männlichkeit und traditionellen Geschlechterrollen durch das türkische Militär (Sabrina Ahmed, Hürcan Aslı Aksoy)
In der Türkei besteht für jeden gesunden, männlichen Bürger zwischen 20 und 41 Jahren die Wehrpflicht. Homosexuelle Männer können sich allerdings um einen sogenannten „Rotten Report“ und damit um eine Befreiung von der Wehrpflicht bewerben. Dieser Aufsatz beschäftigt sich mit der Frage, wie das türkische Militär hegemoniale Männlichkeit und traditionelle Geschlechterrollen durch die Prozeduren der ‚Rotten Reports‘ (re)produziert. Dafür werden Theorien der militärischen Sozialisation (Kliche 2004), der hegemonialen Männlichkeit (Connell 1995) und der Gender-Performativität (Butler 1990) angewendet. Um einen ‚Rotten Report‘ zu erhalten, müssen sich die männlichen Bewerber erniedrigenden Untersuchungen unterziehen. Die Prozedur der ,Rotten Reports‘ führt dazu, dass die Bewerber sich bemühen, ihre Genderperformanz an das Bild des ,verweiblichten‘ homosexuellen Mannes anzupassen, um in den Augen des Militärs als homosexuell und folglich als ,Gefahr‘ und ,ungeeignet‘ für den Militärdienst eingestuft zu werden. Durch diesen Ausschluss von Homosexuellen aus dem Militärdienst produziert das Militär hegemoniale Männlichkeit. Diese Genderperformanz trägt wiederum zur Aufrechterhaltung der traditionellen Geschlechterrollen bei. Auf der Grundlage einer Literaturanalyse von Primär- und Sekundärquellen, darunter wissenschaftlichen Texte, die auf Interviews mit Betroffenen basieren, Befragungen, Artikel und Blogs von türkischen LGBTI-Organisationen, wird die Frage empirisch beantwortet.
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