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Informationen zum Buch

ISBN: 978-3-86649-420-6

Föderalismus als Konfliktregelung

Indien, Russland, Spanien und Nigeria im Vergleich

Autor*innen/Herausgeber*innen:

Erscheinungsdatum : 11.11.2011

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28,99  inkl. MwSt.36,00  inkl. MwSt.

ISBN: 978-3-86649-420-6
Kategorien: Politik

Beschreibung

Kann Föderalismus zur Deeskalation und Verregelung von ethnischen Konflikten in Vielvölkerstaaten beitragen? Ob Konflikte eskalieren, ist maßgeblich auf das Institutionengefüge zurückzuführen, d.h. die Stabilität, Inklusivität und Anpassungsfähigkeit ethno-föderaler Arrangements.

Vielvölkerstaaten sind instabil, da Gruppenloyalitäten konkurrieren und im Namen von Ethnien Forderungen nach Zugang zu Macht und Ressourcen erhoben werden. Unter welchen Voraussetzungen trägt Föderalismus zur Deeskalation, Einhegung, Diffusion und Verregelung von ethnischen Konflikten bei? Wodurch werden gewaltfreie, lösungsorientierte, kooperative Formen der Konfliktbearbeitung gefördert?
Mit vier systematischen Fallstudien zu Russland, Indien, Nigeria und Spanien wird erstmals nachgewiesen, dass die Ausprägung ethnischer Konflikte maßgeblich auf das Institutionengefüge zurückzuführen ist. Entscheidend sind die Stabilität, Regelhaftigkeit, Inklusivität und Anpassungsfähigkeit ethno-föderaler Arrangements. Ethnoföderalismus ist der Konfliktregelung dann förderlich, wenn ein Verfassungskonsensus besteht, ethnische Gruppen in Entscheidungsprozesse einbezogen und substantielle Politikbereiche exklusiv der gliedstaatlichen Ebene vorbehalten sind. Ethnonationalismus kann durch demokratischen Parteienwettbewerb und inklusive Parteien aufgebrochen werden. Liberale Grundrechte sollten durch die föderale Ordnung geschützt werden. Zudem sind akzeptierte, formelle und informelle Institutionen der Konfliktregelung vonnöten. Die Erkenntnisse haben Relevanz für die Konfliktregelung in Vielvölkerstaaten schlechthin – im Irak, in Afghanistan, im Sudan und auf dem Balkan.

Aus dem Inhalt:
Ethnischer Föderalismus: Fluch oder Segen?
Fallstudien
Spanien: Vielfalt in Einheit
Indien: Polymorpher Föderalismus
Nigeria: Ethnischer Föderalismus als Patronage
Russland: Vom Ethnoföderalismus zum „Russland der Russen“
Diskurse über Multinationalität
Demokratie und Rechsstaatlichkeit

Der Autor:
Dr. phil. habil Andreas Heinemann-Grüder,

Leiter der Akademie für Konflikttransformation Bonn, Privatdozent an der Universität Bonn

 

Hier finden Sie den Waschzettel zum Buch (pdf- Infoblatt).

Zusätzliche Information

Verlag

ISBN

978-3-86649-420-6

eISBN

978-3-8474-1364-6

Format

A5

Umfang

322

Erscheinungsjahr

2011

Erscheinungsdatum

11.11.2011

Auflage

1.

Sprache

Deutsch

Bewertungen

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Autor*innen

Andreas Heinemann-Grüder

Schlagwörter

Ethnische Konflikte, Föderalismus, Konfliktregelung

Rezensionen

Kann auf ethnischen Entitäten beruhender Föderalismus zur Konfliktregelung in einem multiethnischen Staat beitragen – oder ist er nur die Vorstufe, quasi die Vorbereitung einer Sezession? Auf diese zentrale Fragestellung lässt sich die Studie von Heinemann-Grüder fokussieren. Der Autor untersucht diese Frage anhand von vier Fallstudien. Mit der Russländischen Föderation, Nigeria, Spanien und Indien hat er Staaten ausgewählt, die nicht nur in drei bzw. vier verschiedenen Erdteilen liegen, sondern, und darauf wird es bei der Analyse ankommen, vor allem auch durchaus unterschiedliche Regimetypen repräsentieren.

pw-portal.de, 02.08.2012

Heinemann-Grüders Buch ist insofern mit bahnbrechend und bietet eine überzeugende Basis für weiterführende Arbeiten, die hoffentlich auch von ihm selbst kommen werden.

Welttrends 8/2012

Die Ergebnisse der Studie sind von hoher akademischer und praktischer Relevanz für die Konfliktbearbeitung in Vielvölkerstaaten und stellen die bisher oft pauschal geäußerten Aussagen über die Stabilität ethnoföderaler Staaten differenziert in Frage.

Politische Vierteljahresschrift 4/2012

Die Publikation besticht durch sorgfältige Recherche, kluge Beweisführung und ein abwägendes, keinesfalls pauschalierendes Urteil. Ein lesenswertes Buch, in dem der Autor sich nicht scheut, auch quer zu den vorherrschenden wissenschaftlichen Schulen der Internationalen Beziehungen zu argumentieren.

Sicherheit und Frieden 3/2012

[Das vorliegende Buch] bietet einen guten und interessanten Überblick über unterschiedliche Szenarien des Ethnoföderalismus in verschiedenen Teilen der Erde.

Gesellschaft für bedrohte Völker – Der Blog, 29.03.2012

 

 

Beschreibung

Beschreibung

Kann Föderalismus zur Deeskalation und Verregelung von ethnischen Konflikten in Vielvölkerstaaten beitragen? Ob Konflikte eskalieren, ist maßgeblich auf das Institutionengefüge zurückzuführen, d.h. die Stabilität, Inklusivität und Anpassungsfähigkeit ethno-föderaler Arrangements.

Vielvölkerstaaten sind instabil, da Gruppenloyalitäten konkurrieren und im Namen von Ethnien Forderungen nach Zugang zu Macht und Ressourcen erhoben werden. Unter welchen Voraussetzungen trägt Föderalismus zur Deeskalation, Einhegung, Diffusion und Verregelung von ethnischen Konflikten bei? Wodurch werden gewaltfreie, lösungsorientierte, kooperative Formen der Konfliktbearbeitung gefördert?
Mit vier systematischen Fallstudien zu Russland, Indien, Nigeria und Spanien wird erstmals nachgewiesen, dass die Ausprägung ethnischer Konflikte maßgeblich auf das Institutionengefüge zurückzuführen ist. Entscheidend sind die Stabilität, Regelhaftigkeit, Inklusivität und Anpassungsfähigkeit ethno-föderaler Arrangements. Ethnoföderalismus ist der Konfliktregelung dann förderlich, wenn ein Verfassungskonsensus besteht, ethnische Gruppen in Entscheidungsprozesse einbezogen und substantielle Politikbereiche exklusiv der gliedstaatlichen Ebene vorbehalten sind. Ethnonationalismus kann durch demokratischen Parteienwettbewerb und inklusive Parteien aufgebrochen werden. Liberale Grundrechte sollten durch die föderale Ordnung geschützt werden. Zudem sind akzeptierte, formelle und informelle Institutionen der Konfliktregelung vonnöten. Die Erkenntnisse haben Relevanz für die Konfliktregelung in Vielvölkerstaaten schlechthin – im Irak, in Afghanistan, im Sudan und auf dem Balkan.

Aus dem Inhalt:
Ethnischer Föderalismus: Fluch oder Segen?
Fallstudien
Spanien: Vielfalt in Einheit
Indien: Polymorpher Föderalismus
Nigeria: Ethnischer Föderalismus als Patronage
Russland: Vom Ethnoföderalismus zum „Russland der Russen“
Diskurse über Multinationalität
Demokratie und Rechsstaatlichkeit

Der Autor:
Dr. phil. habil Andreas Heinemann-Grüder,

Leiter der Akademie für Konflikttransformation Bonn, Privatdozent an der Universität Bonn

 

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Bibliografie

Zusätzliche Information

Verlag

ISBN

978-3-86649-420-6

eISBN

978-3-8474-1364-6

Format

A5

Umfang

322

Erscheinungsjahr

2011

Erscheinungsdatum

11.11.2011

Auflage

1.

Sprache

Deutsch

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Autor*innen

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Andreas Heinemann-Grüder

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Rezensionen

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Kann auf ethnischen Entitäten beruhender Föderalismus zur Konfliktregelung in einem multiethnischen Staat beitragen – oder ist er nur die Vorstufe, quasi die Vorbereitung einer Sezession? Auf diese zentrale Fragestellung lässt sich die Studie von Heinemann-Grüder fokussieren. Der Autor untersucht diese Frage anhand von vier Fallstudien. Mit der Russländischen Föderation, Nigeria, Spanien und Indien hat er Staaten ausgewählt, die nicht nur in drei bzw. vier verschiedenen Erdteilen liegen, sondern, und darauf wird es bei der Analyse ankommen, vor allem auch durchaus unterschiedliche Regimetypen repräsentieren.

pw-portal.de, 02.08.2012

Heinemann-Grüders Buch ist insofern mit bahnbrechend und bietet eine überzeugende Basis für weiterführende Arbeiten, die hoffentlich auch von ihm selbst kommen werden.

Welttrends 8/2012

Die Ergebnisse der Studie sind von hoher akademischer und praktischer Relevanz für die Konfliktbearbeitung in Vielvölkerstaaten und stellen die bisher oft pauschal geäußerten Aussagen über die Stabilität ethnoföderaler Staaten differenziert in Frage.

Politische Vierteljahresschrift 4/2012

Die Publikation besticht durch sorgfältige Recherche, kluge Beweisführung und ein abwägendes, keinesfalls pauschalierendes Urteil. Ein lesenswertes Buch, in dem der Autor sich nicht scheut, auch quer zu den vorherrschenden wissenschaftlichen Schulen der Internationalen Beziehungen zu argumentieren.

Sicherheit und Frieden 3/2012

[Das vorliegende Buch] bietet einen guten und interessanten Überblick über unterschiedliche Szenarien des Ethnoföderalismus in verschiedenen Teilen der Erde.

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