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ISSN: 1869-3016

ZPTh 1-2010 | Freie Beiträge

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ISSN: 1869-3016

Inhalt

ZPTh 1-2010 | Freie Beiträge

Abhandlungen
Jan Christoph Suntrup: Die Körpersprache der Demokratie. Gedanken zu einer jüngeren Debatte
Renate Martinsen: Gewissen ohne Geländer? Normative Selbstregulation als politisches Phänomen
Bernd Ladwig: Menschenwürde als Grund der Menschenrechte? Eine Kritik an Kant und über Kant hinaus

Interviews
Herausgeberkreis ZPTh: Die Politische Theorie in Deutschland – eine Umfrage unter Professorinnen und Professoren

Review Essays
Kathrin Morgenstern / Barbara Weber: Keine Öffentlichkeit ohne Körper
Claudia Ritter: Europäische Identitäten

Tagungsberichte
Maik Herold: Die Demokratie, die Verfassungsgerichtsbarkeit und die Europäische Integration (Tagung des Sonderforschungebereichs 804 Transzendenz und Gemeinsinn vom 17.–18. Juni 2010 an der TU Dresden)
Eva Marlene Hausteiner: Kein Gründungskongress? (Tagung Internationale Politische Theorie,Frankfurt am Main, 10.–12. Juni 2010)
Andreas Busen: Demokratie und Gerechtigkeit in Verteilungskonflikten (Tagung im Rahmen der DVPW-Sektion Politische Theorie und Ideengeschichte, Frankfurt am Main, 4.–6. März 2010)
Matthias Lemke: Kein Glasperlenspiel (Jahreskonferenz der Deutschen Gesellschaft zur Erforschung des Politischen Denkens (DGEPD), Berlin 1.–2.10.2009)

Berichte aus dem Netz
Cord Schmelzle / Daniel Voelsen: Theorie in Blogsatz. Ein Streifzug durch die Weblogs unserer Disziplin

Inhaltsverzeichnis herunterladen

 

Einzelbeitrag-Download (Open Access/Gebühr): zpth.budrich-journals.de
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Zusätzliche Information

Verlag

ISSN

1869-3016

eISSN

2196-2103

Jahrgang

1. Jahrgang 2010

Ausgabe

1

Erscheinungsdatum

Dec-10

Umfang

135

Sprache

Deutsch

Format

17 x 24 cm

Open Access-Lizenz

https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de

Homepage

https://zpth.budrich-journals.de

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Autor*innen

Schlagwörter

Aufklärung, Bioethik, Demokratie, Demokratietheorie, Europäische Identität, Gewissen, Immanuel Kant, James R. Mensch, Konflikt, Konsequentialismus, Konstruktivismus, Luftsicherheitsgesetz, Menschenrechte, Menschenwürde, Moral, Normative Selbstregulation, Phänomenologie der Verkörperung, Politische Ethik, politische Ideengeschichte, Politische Metaphorik, Politische Theorie, Selbsttechnologien, Status der Unverletzlichkeit, Werte und Interessen

Abstracts

Die Körpersprache der Demokratie. Gedanken zu einer jüngeren Debatte (Jan Christoph Suntrup)
In den letzten Jahren ist in vielen Wissenschaftsdisziplinen ein gestiegenes Interesse am Konzept des Körpers zu beobachten, das auch die Politikwissenschaft erreicht hat. Einige neuere Publikationen beleuchten, wie Bilder des politischen Körpers auch in demokratischen Gesellschaften, die oft als ikonoklastisch angesehen werden, Bestand haben. Dieser Beitrag beabsichtigt zunächst, in Bezug auf neue Studien, aber auch auf Klassiker wie Ernst Kantorowicz und Claude Lefort die Bedeutung von Körperbildern für vormoderne Staats- und Herrschaftsordnungen nachzuvollziehen. Anschließend soll gezeigt werden, welche Konsequenzen der mehrdimensionale Fortbestand des Körperlichen für die politische Kultur und das politische Denken in modernen Demokratien hat. Während die zunehmende Inszenierung der Körper der Herrschenden zur Gefahr für die demokratische politische Kultur werden kann, bleibt die ständige Aufgabe der Politischen Theorie, den Abschied von der Metapher des politischen Körpers fortzuschreiben, um einen Rahmen für die gesellschaftliche Konfliktlösung setzen zu können. Schlüsselwörter: Demokratietheorie, politische Metaphorik, politische Ideengeschichte, Konflikt
» Einzelbeitrag kostenlos herunterladen (Budrich Journals)

Gewissen ohne Geländer? Normative Selbstregulation als politisches Phänomen (Renate Martinsen)
Trotz des zunehmenden Bedarfs an ethischer Orientierung in der Gegenwart spielt das Gewissen als politisch-gesellschaftlicher Selbstverständigungsterminus kaum mehr eine Rolle. Die Gewissensformel wird öffentlich marginalisiert als Teil einer unverbindlichen Appellationskultur, deren Relevanz allenfalls noch im bloß privaten Bereich anzusiedeln ist. Von politikwissenschaftlicher Seite gibt es dementsprechend keine eingehendere Befassung mit dem Gewissensbegriff. Diese Forschungslücke, so die These, ist symptomatisch für die vorherrschende Inkonsequenz der politischen Ethik, welche die Notwendigkeit einer Aufklärung der Aufklärung zwar erkannt hat, aber bei der erforderlichen Reflexion der Grundbegrifflichkeiten der Disziplin auf halbem Wege stecken bleibt und sich nicht von den Denkmustern des 18./19. Jahrhunderts zu lösen vermag. Die klassischen Diskurse des Gewissens, wie sie mit Bezug auf Kant und Hegel vorgestellt werden, sind dem Paradigma der Allgemeinheit verpflichtet – sie beruhen auf sozio-strukturellen Voraussetzungen, deren Geltungsbasis sich im 21. Jahrhundert bereits seit geraumer Zeit in einem Erosionsprozess befindet. Mittels der Analyse post-klassischer Gewissensdiskurse von Luhmann, Bauman und Foucault lässt sich zeigen, dass das Gewissensphänomen gegenwärtig sehr viel komplexer zu konzeptualisieren ist und einen genuin politischen Charakter aufweist. Plädiert wird schließlich für eine politologische Aufklärung, die die Grenzen des Wissens mit in die Theoriebildung einbezieht: denn Wissen und Ge-wissen sind konstitutiv miteinander verbunden. Schlüsselwörter: Gewissen, Moral, politische Ethik, Bioethik, Selbsttechnologien, Aufklärung, Konstruktivismus
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Menschenwürde als Grund der Menschenrechte? Eine Kritik an Kant und über Kant hinaus (Bernd Ladwig)
Der Artikel wendet sich gegen die Ansicht, dass die Menschenwürde der rechtfertigende Grund für die Menschenrechte sei. Er diskutiert dazu ausführlich den Versuch Immanuel Kants, unsere Würde in der Fähigkeit zur moralischen Selbstgesetzgebung zu verankern. Kants Konzeption wird als reflexive Werttheorie der Moral gedeutet. Sie ist ungeeignet, die menschenrechtlichen Merkmale der Universalität und der Gleichheit zu begründen. Überdies vermittelt sie kein angemessen differenziertes Verständnis des menschenrechtlichen Inhalts. Die vom Autor bevorzugte Alternative bildet eine interessenorientierte Rechtsauffassung. Die ‚Menschenwürde‘ spielt darin keine begründende Rolle. Der Begriff hebt aber hervor, dass zu den Menschenrechten ein besonders starker moralischer Status der Unverletzlichkeit gehört. Schlüsselwörter: Immanuel Kant, Menschenwürde, Menschenrechte, Werte und Interessen, Status der Unverletzlichkeit, Konsequentialismus, Luftsicherheitsgesetz
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Abhandlungen
Jan Christoph Suntrup: Die Körpersprache der Demokratie. Gedanken zu einer jüngeren Debatte
Renate Martinsen: Gewissen ohne Geländer? Normative Selbstregulation als politisches Phänomen
Bernd Ladwig: Menschenwürde als Grund der Menschenrechte? Eine Kritik an Kant und über Kant hinaus

Interviews
Herausgeberkreis ZPTh: Die Politische Theorie in Deutschland – eine Umfrage unter Professorinnen und Professoren

Review Essays
Kathrin Morgenstern / Barbara Weber: Keine Öffentlichkeit ohne Körper
Claudia Ritter: Europäische Identitäten

Tagungsberichte
Maik Herold: Die Demokratie, die Verfassungsgerichtsbarkeit und die Europäische Integration (Tagung des Sonderforschungebereichs 804 Transzendenz und Gemeinsinn vom 17.–18. Juni 2010 an der TU Dresden)
Eva Marlene Hausteiner: Kein Gründungskongress? (Tagung Internationale Politische Theorie,Frankfurt am Main, 10.–12. Juni 2010)
Andreas Busen: Demokratie und Gerechtigkeit in Verteilungskonflikten (Tagung im Rahmen der DVPW-Sektion Politische Theorie und Ideengeschichte, Frankfurt am Main, 4.–6. März 2010)
Matthias Lemke: Kein Glasperlenspiel (Jahreskonferenz der Deutschen Gesellschaft zur Erforschung des Politischen Denkens (DGEPD), Berlin 1.–2.10.2009)

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Cord Schmelzle / Daniel Voelsen: Theorie in Blogsatz. Ein Streifzug durch die Weblogs unserer Disziplin

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Bibliografie

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ISSN

1869-3016

eISSN

2196-2103

Jahrgang

1. Jahrgang 2010

Ausgabe

1

Erscheinungsdatum

Dec-10

Umfang

135

Sprache

Deutsch

Format

17 x 24 cm

Open Access-Lizenz

https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de

Homepage

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Pressestimmen

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Die Körpersprache der Demokratie. Gedanken zu einer jüngeren Debatte (Jan Christoph Suntrup)
In den letzten Jahren ist in vielen Wissenschaftsdisziplinen ein gestiegenes Interesse am Konzept des Körpers zu beobachten, das auch die Politikwissenschaft erreicht hat. Einige neuere Publikationen beleuchten, wie Bilder des politischen Körpers auch in demokratischen Gesellschaften, die oft als ikonoklastisch angesehen werden, Bestand haben. Dieser Beitrag beabsichtigt zunächst, in Bezug auf neue Studien, aber auch auf Klassiker wie Ernst Kantorowicz und Claude Lefort die Bedeutung von Körperbildern für vormoderne Staats- und Herrschaftsordnungen nachzuvollziehen. Anschließend soll gezeigt werden, welche Konsequenzen der mehrdimensionale Fortbestand des Körperlichen für die politische Kultur und das politische Denken in modernen Demokratien hat. Während die zunehmende Inszenierung der Körper der Herrschenden zur Gefahr für die demokratische politische Kultur werden kann, bleibt die ständige Aufgabe der Politischen Theorie, den Abschied von der Metapher des politischen Körpers fortzuschreiben, um einen Rahmen für die gesellschaftliche Konfliktlösung setzen zu können. Schlüsselwörter: Demokratietheorie, politische Metaphorik, politische Ideengeschichte, Konflikt
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Gewissen ohne Geländer? Normative Selbstregulation als politisches Phänomen (Renate Martinsen)
Trotz des zunehmenden Bedarfs an ethischer Orientierung in der Gegenwart spielt das Gewissen als politisch-gesellschaftlicher Selbstverständigungsterminus kaum mehr eine Rolle. Die Gewissensformel wird öffentlich marginalisiert als Teil einer unverbindlichen Appellationskultur, deren Relevanz allenfalls noch im bloß privaten Bereich anzusiedeln ist. Von politikwissenschaftlicher Seite gibt es dementsprechend keine eingehendere Befassung mit dem Gewissensbegriff. Diese Forschungslücke, so die These, ist symptomatisch für die vorherrschende Inkonsequenz der politischen Ethik, welche die Notwendigkeit einer Aufklärung der Aufklärung zwar erkannt hat, aber bei der erforderlichen Reflexion der Grundbegrifflichkeiten der Disziplin auf halbem Wege stecken bleibt und sich nicht von den Denkmustern des 18./19. Jahrhunderts zu lösen vermag. Die klassischen Diskurse des Gewissens, wie sie mit Bezug auf Kant und Hegel vorgestellt werden, sind dem Paradigma der Allgemeinheit verpflichtet – sie beruhen auf sozio-strukturellen Voraussetzungen, deren Geltungsbasis sich im 21. Jahrhundert bereits seit geraumer Zeit in einem Erosionsprozess befindet. Mittels der Analyse post-klassischer Gewissensdiskurse von Luhmann, Bauman und Foucault lässt sich zeigen, dass das Gewissensphänomen gegenwärtig sehr viel komplexer zu konzeptualisieren ist und einen genuin politischen Charakter aufweist. Plädiert wird schließlich für eine politologische Aufklärung, die die Grenzen des Wissens mit in die Theoriebildung einbezieht: denn Wissen und Ge-wissen sind konstitutiv miteinander verbunden. Schlüsselwörter: Gewissen, Moral, politische Ethik, Bioethik, Selbsttechnologien, Aufklärung, Konstruktivismus
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Menschenwürde als Grund der Menschenrechte? Eine Kritik an Kant und über Kant hinaus (Bernd Ladwig)
Der Artikel wendet sich gegen die Ansicht, dass die Menschenwürde der rechtfertigende Grund für die Menschenrechte sei. Er diskutiert dazu ausführlich den Versuch Immanuel Kants, unsere Würde in der Fähigkeit zur moralischen Selbstgesetzgebung zu verankern. Kants Konzeption wird als reflexive Werttheorie der Moral gedeutet. Sie ist ungeeignet, die menschenrechtlichen Merkmale der Universalität und der Gleichheit zu begründen. Überdies vermittelt sie kein angemessen differenziertes Verständnis des menschenrechtlichen Inhalts. Die vom Autor bevorzugte Alternative bildet eine interessenorientierte Rechtsauffassung. Die ‚Menschenwürde‘ spielt darin keine begründende Rolle. Der Begriff hebt aber hervor, dass zu den Menschenrechten ein besonders starker moralischer Status der Unverletzlichkeit gehört. Schlüsselwörter: Immanuel Kant, Menschenwürde, Menschenrechte, Werte und Interessen, Status der Unverletzlichkeit, Konsequentialismus, Luftsicherheitsgesetz
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