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Informationen zur Zeitschrift

ISSN: 1869-3016

ZPTh 1-2018 | Freie Beiträge

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ISSN: 1869-3016

Inhalt

ZPTh – Zeitschrift für Politische Theorie
1-2018: Freie Beiträge

Abhandlungen
Lisa Herzog: Die Unerzwingbarkeit des Wesentlichen. Zum Verhältnis von kritischer Sozialtheorie und nicht-idealer politischer Theorie
Victor Kempf: Universalismus und Parteilichkeit in der Kritischen Theorie Axel Honneths
Simon Bein: Von der Demokratie zur Postdemokratie? Ein Vorschlag zur Neuformulierung eines umstrittenen Konzepts
Skadi Siiri Krause: Die Saint-Simonistinnen. Eine vergessene politische Bewegung und ein verdrängter feministischer Ansatz
Burkhard Liebsch: Zwischen dem páthos des Negativen und politischer Selbstgerechtigkeit. Zur zweifelhaften Politisierbarkeit negativer Erfahrungsansprüche

Forschungsberichte
Harald Bluhm / André Häger: Rousseau und kein Ende. Eine Literaturrevue

Rezensionen
Ewgeniy Kasakow: „Weltanschauung des Tuns“. Anarchismus im Lichte neuester deutschsprachiger Veröffentlichungen

Tagungsberichte
Jürgen Förster / David Terwiel: Die Ambivalenz politischer Stabilität. Bericht zur Tagung „Politische Stabilität. Ordnungsversprechen, Demokratiegefährdung, Kampfbegriff“, Universität Bonn, 14.-16. März 2018
Sebastian Garbe / Hannes Kaufmann: Gerechtigkeit(stheorien) provinzialisieren. Bericht zum Workshop „Decolonizing Justice? Bringing Political Theory and Postcolonial Theory into Conversation“, Justus-Liebig-Universität Gießen, 26.-27.04.2018

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Zusätzliche Information

Verlag

ISSN

1869-3016

eISSN

2196-2103

Jahrgang

9. Jahrgang 2018

Ausgabe

1

Erscheinungsdatum

19.12.2018

Umfang

158

Sprache

Deutsch

Format

17 x 24 cm

DOI

https://doi.org/10.3224/zpth.v9i1

Open Access-Lizenz

https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.de

Homepage

https://zpth.budrich-journals.de/

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Autor*innen

Schlagwörter

Anarchismus, Axel Honneth, Demokratie, Jean-Jacques Rousseau, Kritische Sozialtheorie, Parteilichkeit, Politische Theorie, Postdemokratie, Saint Simonismus, Sozialtheorie, Universalismus

Abstracts

Die Unerzwingbarkeit des Wesentlichen. Zum Verhältnis von kritischer Sozialtheorie und nicht-idealer politischer Theorie (Lisa Herzog)
Der Aufsatz untersucht, wie neuere Ansätze der Kritischen Theorie von Axel Honneth (2011, 2015) und Hartmut Rosa (2016a) sich zur Strömung der nicht-idealen Theorie in der angelsächsischen politischen Theorie verhalten. Honneth und Rosa legen mit „sozialer Freiheit“ und „Resonanz“ zwei Schlüsselbegriffe vor, die sich zwar in vielen Hinsichten unterscheiden, jedoch die Strukturmerkmale dessen teilen, was hier als ‚Wesentlichkeitsbegriffe‘ charakterisiert wird. Sie beschreiben Zielpunkte gelingenden Lebens innerhalb von Institutionen, die typischerweise im persönlichen Nahbereich stattfinden, ohne dabei inhaltliche Vorgaben zu machen, und ohne dass diese Zielpunkte institutionell erzwungen werden könnten. Vielmehr können sie durch einen geeigneten institutionellen Rahmen ermöglicht werden; die genaue Ausgestaltung dieses Rahmens bleibt bei Honneth und Rosa jedoch vage, während sie in nicht-idealen Theorien im Mittelpunkt steht. Zwischen den beiden Theoriesträngen herrscht somit ein Komplementaritätsverhältnis, insbesondere in Bezug auf formale Institutionen und informelle soziale Normen, die bei beiden für das Zustandekommen „moralischer Revolutionen“ im Sinne Appiahs (2011) zentral sind. Schlüsselwörter: Honneth, Rosa, Kritische Theorie, nicht-ideale Theorie, Perfektionismus, Institutionen
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Universalismus und Parteilichkeit in der Kritischen Theorie Axel Honneths (Victor Kempf)
Der linkshegelianische Grundansatz kritischer Theorie denkt die universalistischen Aspirationen emanzipatorischer Vernunft als konstitutiv vermittelt durch den Kampf subalterner Subjekte. Theoriegeschichtlich geht diese Dialektik allerdings immer wieder verloren. Der Aufsatz verdeutlicht dies an der Anerkennungstheorie Axel Honneths: Obzwar vom kämpferischen Blickwinkel missachteter sozialer Gruppen ausgehend, wird das Konfliktbewusstsein bei Honneth schließlich durch ein reformistisches Fortschrittsparadigma verdrängt. Dies ist problematisch, weil dadurch der historische Hervorbringungsprozess jener universalistischen Sittlichkeit, deren wesentliches Bestehen Honneth widersprüchlicherweise bereits voraussetzt, aus dem Blick Kritischer Theorie gerät. Ein Korrektiv könnte eine Polemologisierung der Anerkennungstheorie Honneths sein, die inspiriert durch die radikaldemokratischen Konzepte der „Gegenhegemonie“ (Laclau/Mouffe) und des „Unvernehmens“ (Rancière) die parteiliche Perspektive subalterner Subjektivierung als den politischen Ursprung eines emanzipatorischen Universalismus zum Vorschein bringt. Schlüsselwörter: Kampf um Anerkennung, soziale Freiheit, Gegenhegemonie, Unvernehmen, Fortschritt, Antagonismus
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Von der Demokratie zur Postdemokratie? Ein Vorschlag zur Neuformulierung eines umstrittenen Konzepts (Simon Bein)
Ist die westliche Demokratie in der Krise und ernsthaft gefährdet, den Bereich des Demokratischen zu verlassen und sich zur Postdemokratie zu entwickeln? Oder sind die demokratischen Systeme nur einem – möglicherweise notwendigen – Formwandel unterlegen, der in der Anpassung an eine sich globalisierende und individualisierende Umwelt begründet liegt? Dieser Aufsatz verfolgt die These, dass der Postdemokratie-Begriff trotz modelltheoretischer Kritikpunkte beibehalten werden kann, um eine empirisch motivierte Analyse der Problemfelder etablierter Demokratien zu unternehmen. Der Vorteil des Postdemokratie-Begriffes liegt darin, dass damit ein Schwellenwert zwischen demokratisch und postdemokratisch beschrieben werden muss. Insofern argumentiert die vorliegende Abhandlung, dass sich die zentralen Problemfelder westlicher Demokratien in den Bereichen der Partizipation, Repräsentation und Legitimation zusammenfassen lassen und für jeden dieser Bereiche mittels zweier Unterindikatoren die Abgrenzung zwischen Funktionalität und postdemokratischem Defekt gelingt. Dieser dreidimensionale Analyserahmen kann dann als Ausgangspunkt dienen, die genannten Veränderungen in den westlichen Demokratien auf ihren systemischen Charakter hin zu untersuchen. Schlüsselwörter: Demokratie, Krise, Postdemokratie, Partizipation, Repräsentation, Legitimation
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Die Saint-Simonistinnen. Eine vergessene politische Bewegung und ein verdrängter feministischer Ansatz (Skadi Siiri Krause)
Obwohl die Saint-Simonistinnen fast vergessen sind, sind sie doch eine der ersten, wenn auch kurzlebigen autonomen Frauenbewegungen, deren Ideen bis heute für nicht abgegoltene politische Forderungen und uneingelöste Einsichten stehen. Im bewussten Gegensatz zu den bürgerlichen Anhängerinnen der Bewegung formulieren sie Mitte des 19. Jahrhunderts das Ideal der finanziell und rechtlich unabhängigen Frau. Was sie verbindet, ist die Ablehnung eines Ideals von „Häuslichkeit“, welches für sie die Rolle der Frau als Ehefrau und Mutter und die damit verbundenen sozialen, rechtlichen und politischen Schranken zwischen den Geschlechtern in doppelter Weise zementiert. Doch ihre Ansätze gehen weit darüber hinaus. Sie kritisieren den sozialen und politischen Ausschluss von Frauen der Arbeiterklasse, der zur Marginalisierung ihrer sozialen Handlungsfähigkeit und zur Verhinderung ihrer politischen Teilhabe führt. Ihr kurzlebiges Sprachrohr sind die Zeitschriften La Femme libre. Apostulat des Femmes (1832-1833) und La Femme nouvelle. La Tribune de Femme (1833-1834), die in diesem Artikel vorgestellt werden. Schlüsselwörter: Frauenbewegung, Feminismus, Eherecht, Wahlrecht, Intersektionalität, Ideengeschichte
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Zwischen dem páthos des Negativen und politischer Selbstgerechtigkeit. Zur zweifelhaften Politisierbarkeit negativer Erfahrungsansprüche (Burkhard Liebsch)
Diskutiert wird in diesem Aufsatz, ob die Politisierung negativer Erfahrungen (die zur Artikulation von politischen und rechtlichen Ansprüchen Anlass geben) letztlich antipolitische Konsequenzen hat, wenn sie in selbstgerechter Art und Weise erfolgt. Der Beitrag bezieht sich zunächst auf die gegenwärtige Renaissance von Konzeptionen politischer (thymotischer) Vitalität und stellt in Frage, ob und wie sie sich auf derartige Erfahrungen berufen können beziehungsweise sollten. Schlüsselwörter: Páthos, Negativität, Politisierung mit antipolitischen Folgen, Selbstgerechtigkeit
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Inhalt

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ZPTh – Zeitschrift für Politische Theorie
1-2018: Freie Beiträge

Abhandlungen
Lisa Herzog: Die Unerzwingbarkeit des Wesentlichen. Zum Verhältnis von kritischer Sozialtheorie und nicht-idealer politischer Theorie
Victor Kempf: Universalismus und Parteilichkeit in der Kritischen Theorie Axel Honneths
Simon Bein: Von der Demokratie zur Postdemokratie? Ein Vorschlag zur Neuformulierung eines umstrittenen Konzepts
Skadi Siiri Krause: Die Saint-Simonistinnen. Eine vergessene politische Bewegung und ein verdrängter feministischer Ansatz
Burkhard Liebsch: Zwischen dem páthos des Negativen und politischer Selbstgerechtigkeit. Zur zweifelhaften Politisierbarkeit negativer Erfahrungsansprüche

Forschungsberichte
Harald Bluhm / André Häger: Rousseau und kein Ende. Eine Literaturrevue

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Ewgeniy Kasakow: „Weltanschauung des Tuns“. Anarchismus im Lichte neuester deutschsprachiger Veröffentlichungen

Tagungsberichte
Jürgen Förster / David Terwiel: Die Ambivalenz politischer Stabilität. Bericht zur Tagung „Politische Stabilität. Ordnungsversprechen, Demokratiegefährdung, Kampfbegriff“, Universität Bonn, 14.-16. März 2018
Sebastian Garbe / Hannes Kaufmann: Gerechtigkeit(stheorien) provinzialisieren. Bericht zum Workshop „Decolonizing Justice? Bringing Political Theory and Postcolonial Theory into Conversation“, Justus-Liebig-Universität Gießen, 26.-27.04.2018

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1869-3016

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2196-2103

Jahrgang

9. Jahrgang 2018

Ausgabe

1

Erscheinungsdatum

19.12.2018

Umfang

158

Sprache

Deutsch

Format

17 x 24 cm

DOI

https://doi.org/10.3224/zpth.v9i1

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Die Unerzwingbarkeit des Wesentlichen. Zum Verhältnis von kritischer Sozialtheorie und nicht-idealer politischer Theorie (Lisa Herzog)
Der Aufsatz untersucht, wie neuere Ansätze der Kritischen Theorie von Axel Honneth (2011, 2015) und Hartmut Rosa (2016a) sich zur Strömung der nicht-idealen Theorie in der angelsächsischen politischen Theorie verhalten. Honneth und Rosa legen mit „sozialer Freiheit“ und „Resonanz“ zwei Schlüsselbegriffe vor, die sich zwar in vielen Hinsichten unterscheiden, jedoch die Strukturmerkmale dessen teilen, was hier als ‚Wesentlichkeitsbegriffe‘ charakterisiert wird. Sie beschreiben Zielpunkte gelingenden Lebens innerhalb von Institutionen, die typischerweise im persönlichen Nahbereich stattfinden, ohne dabei inhaltliche Vorgaben zu machen, und ohne dass diese Zielpunkte institutionell erzwungen werden könnten. Vielmehr können sie durch einen geeigneten institutionellen Rahmen ermöglicht werden; die genaue Ausgestaltung dieses Rahmens bleibt bei Honneth und Rosa jedoch vage, während sie in nicht-idealen Theorien im Mittelpunkt steht. Zwischen den beiden Theoriesträngen herrscht somit ein Komplementaritätsverhältnis, insbesondere in Bezug auf formale Institutionen und informelle soziale Normen, die bei beiden für das Zustandekommen „moralischer Revolutionen“ im Sinne Appiahs (2011) zentral sind. Schlüsselwörter: Honneth, Rosa, Kritische Theorie, nicht-ideale Theorie, Perfektionismus, Institutionen
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Universalismus und Parteilichkeit in der Kritischen Theorie Axel Honneths (Victor Kempf)
Der linkshegelianische Grundansatz kritischer Theorie denkt die universalistischen Aspirationen emanzipatorischer Vernunft als konstitutiv vermittelt durch den Kampf subalterner Subjekte. Theoriegeschichtlich geht diese Dialektik allerdings immer wieder verloren. Der Aufsatz verdeutlicht dies an der Anerkennungstheorie Axel Honneths: Obzwar vom kämpferischen Blickwinkel missachteter sozialer Gruppen ausgehend, wird das Konfliktbewusstsein bei Honneth schließlich durch ein reformistisches Fortschrittsparadigma verdrängt. Dies ist problematisch, weil dadurch der historische Hervorbringungsprozess jener universalistischen Sittlichkeit, deren wesentliches Bestehen Honneth widersprüchlicherweise bereits voraussetzt, aus dem Blick Kritischer Theorie gerät. Ein Korrektiv könnte eine Polemologisierung der Anerkennungstheorie Honneths sein, die inspiriert durch die radikaldemokratischen Konzepte der „Gegenhegemonie“ (Laclau/Mouffe) und des „Unvernehmens“ (Rancière) die parteiliche Perspektive subalterner Subjektivierung als den politischen Ursprung eines emanzipatorischen Universalismus zum Vorschein bringt. Schlüsselwörter: Kampf um Anerkennung, soziale Freiheit, Gegenhegemonie, Unvernehmen, Fortschritt, Antagonismus
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Ist die westliche Demokratie in der Krise und ernsthaft gefährdet, den Bereich des Demokratischen zu verlassen und sich zur Postdemokratie zu entwickeln? Oder sind die demokratischen Systeme nur einem – möglicherweise notwendigen – Formwandel unterlegen, der in der Anpassung an eine sich globalisierende und individualisierende Umwelt begründet liegt? Dieser Aufsatz verfolgt die These, dass der Postdemokratie-Begriff trotz modelltheoretischer Kritikpunkte beibehalten werden kann, um eine empirisch motivierte Analyse der Problemfelder etablierter Demokratien zu unternehmen. Der Vorteil des Postdemokratie-Begriffes liegt darin, dass damit ein Schwellenwert zwischen demokratisch und postdemokratisch beschrieben werden muss. Insofern argumentiert die vorliegende Abhandlung, dass sich die zentralen Problemfelder westlicher Demokratien in den Bereichen der Partizipation, Repräsentation und Legitimation zusammenfassen lassen und für jeden dieser Bereiche mittels zweier Unterindikatoren die Abgrenzung zwischen Funktionalität und postdemokratischem Defekt gelingt. Dieser dreidimensionale Analyserahmen kann dann als Ausgangspunkt dienen, die genannten Veränderungen in den westlichen Demokratien auf ihren systemischen Charakter hin zu untersuchen. Schlüsselwörter: Demokratie, Krise, Postdemokratie, Partizipation, Repräsentation, Legitimation
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Obwohl die Saint-Simonistinnen fast vergessen sind, sind sie doch eine der ersten, wenn auch kurzlebigen autonomen Frauenbewegungen, deren Ideen bis heute für nicht abgegoltene politische Forderungen und uneingelöste Einsichten stehen. Im bewussten Gegensatz zu den bürgerlichen Anhängerinnen der Bewegung formulieren sie Mitte des 19. Jahrhunderts das Ideal der finanziell und rechtlich unabhängigen Frau. Was sie verbindet, ist die Ablehnung eines Ideals von „Häuslichkeit“, welches für sie die Rolle der Frau als Ehefrau und Mutter und die damit verbundenen sozialen, rechtlichen und politischen Schranken zwischen den Geschlechtern in doppelter Weise zementiert. Doch ihre Ansätze gehen weit darüber hinaus. Sie kritisieren den sozialen und politischen Ausschluss von Frauen der Arbeiterklasse, der zur Marginalisierung ihrer sozialen Handlungsfähigkeit und zur Verhinderung ihrer politischen Teilhabe führt. Ihr kurzlebiges Sprachrohr sind die Zeitschriften La Femme libre. Apostulat des Femmes (1832-1833) und La Femme nouvelle. La Tribune de Femme (1833-1834), die in diesem Artikel vorgestellt werden. Schlüsselwörter: Frauenbewegung, Feminismus, Eherecht, Wahlrecht, Intersektionalität, Ideengeschichte
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