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Informationen zur Zeitschrift

ISSN: 1862-5002

Diskurs 1-2019 | Freie Beiträge

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ISSN: 1862-5002
Kategorien: Einzelhefte, Open Access

Inhalt

Diskurs Kindheits- und Jugendforschung / Discourse. Journal of Childhood and Adolescence Research
1-2019: Freie Beiträge

Freie Beiträge
Björn Andersson / Yağmur Mengilli / Axel Pohl / Christian Reutlinger: “You can’t be up there” – youth cultural participation and appropriation of space
Michael Wutzler: Die Sorge um Kinder als Biopolitik: Techniken der Transparenz
Ahmet Derecik: Rückzugs- und Kommunikationsräume für Jugendliche. Empirische Ergebnisse zur Planung, Gestaltung sowie Öffnung von Fluren und Aulen für die Mittagsfreizeit von Ganztagsschulen
Tobias Mettenberger: „Im Schützenverein war dann auch mal ’n Vater von ’nem Freund von mir…“ – Nahräumliche Netzwerke und lokale Foki als Ressourcenzugänge für jugendliche Zukunftsplanungen
Juliane Niemack: Schutzfaktoren bei Kindern vor dem Übergang in die Sekundarstufe – Ergebnisse aus der STRESSStudie
Nadine Wieduwilt / Axinja Hachfeld / Yvonne Anders: Sensitivität für das Bildungspotential von Alltagssituationen und die Rolle des Raumes im Kontext der frühen sprachlichen Bildung

Kurzbeiträge
Manfred Liebel / Fiore Stella Bran Aragón: Nicaragua: Eine Jugend im Aufstand

Rezensionen
Claus Tully: Roberto Simanowski (2018): Stumme Medien. Vom Verschwinden des Computers in Bildung und Gesellschaft
Mathias Albert: Julian Schenke, Christopher Schmitz, Stine Marg, Katharina Trittel (2018): PEGIDA-Effekte? Jugend zwischen Polarisierung und politischer Unberührtheit
Irit Wyrobnik: Rolf Göppel/Margherita Zander (Hrsg.) (2017): Resilienz aus der Sicht der betroffenen Subjekte. Die autobiografische Perspektive

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Zusätzliche Information

Verlag

ISSN

1862-5002

eISSN

2193-9713

Jahrgang

14. Jahrgang 2019

Ausgabe

1

Erscheinungsdatum

20.03.2019

Umfang

130

Sprache

Deutsch

Format

17 x 24 cm

DOI

https://doi.org/10.3224/diskurs.v14i1

Open Access-Lizenz

https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.de

Homepage

https://diskurs.budrich-journals.de/

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Autor*innen

Schlagwörter

Biopolitik, Disziplinierung, Fachdidaktisches Wissen, Ganztagsschule, Jugend im Aufstand, Jugendliche, Kindeswohl, Kognitiv transaktionale Theorie, Kontrollgesellschaft, Kooperation, Ländliche Räume, Nicaragua, participation, Professionelle Kompetenzen, Risikomanagement, Rühkindliche Bildung, Schutzfaktoren, soziale Netzwerke, Sozialraum, Sprachliche Bildung, Stress, Youth Cultures, Youth work

Abstracts

“You can’t be up there” – youth cultural participation and appropriation of space (Björn Andersson, Yağmur Mengilli, Axel Pohl, Christian Reutlinger)
This article investigates the relationship between youth cultural practices and young people’s spatial appropriation. For this purpose, we analyse case studies into groups of young people involved in two forms of practices that are marked by particular perceptions of the (urban) space: two Parkour groups and a Scouts group. The questions we are dealing with concern the way to which young members of these groups are appropriating ‘free space’ through participating in activities like the Scouts or Parkour. Furthermore, this article also explores important questions concerning processes of how young people’s participation in urban areas should be understood and what consequences this understanding has for youth policy. Keywords: participation, youth cultures, space, young people, youth work
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Die Sorge um Kinder als Biopolitik: Techniken der Transparenz (Michael Wutzler)
Der Beitrag arbeitet gouvernementalitätstheoretisch heraus, wie sich Kindheiten und Sorgearrangements aktuell gesellschaftlich neu ordnen. Über Disziplinierung ist die gesellschaftliche Organisation der Sorge um Kinder nicht mehr ausreichend zu fassen. Dagegen wächst die Bedeutung von Transparenz. Techniken der Transparenz zielen darauf ab, das Aufwachsen mannigfaltig sichtbar zu machen, um es über Vernetzung sowie die Vervielfältigung von Kommunikation und Wissen optimieren zu können. Vollständige Transparenz bleibt eine Fiktion. Techniken der Transparenz beschreiben deshalb keinen Zustand, sondern das Streben Sorgender, Uneinsehbares sichtbar werden zu lassen. Weit mehr als einfach eine Totalität gläserner Durchsichtigkeit setzt sich damit ein feines Netz biopolitisch produktiver Mechanismen der Sorge durch, aus denen eine generative Dynamik erwächst, welche an starren Normen orientierte, disziplinierende Techniken der Sorge verdrängt. Mit der Forderung nach Transparenz geht zugleich die Angst einher, dass familiales Zusammenleben zunehmend repressiver staatlicher Gewalt unterliegt. Jedoch versprechen Techniken der Transparenz ebenso die Entfaltung von Autonomiepotenzialen. Denn als Teil der biopolitischen Regulierung kommt ihnen die Aufgabe zu, Risiken zu verwalten, Gefahren zu minimieren und die Sorge um Kinder zugleich individuell und gesellschaftlich produktiv zu gestalten. Schlagwörter: Kooperation, Kindeswohl, Risikomanagement, Biopolitik, Disziplinierung, Kontrollgesellschaft
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Rückzugs- und Kommunikationsräume für Jugendliche. Empirische Ergebnisse zur Planung, Gestaltung sowie Öffnung von Fluren und Aulen für die Mittagsfreizeit von Ganztagsschulen (Ahmet Derecik)
Flure und Aulen sollten in Ganztagsschulen für die Mittagsfreizeit zugänglich gemacht werden, um den Jugendlichen attraktive Rückzugs- und Kommunikationsräume bieten zu können. Auf der Basis von Gruppendiskussionen werden die Vorstellungen von Jugendlichen im Hinblick auf die Planung, Ausstattung sowie die Öffnung der Flure und Aulen geliefert und anhand bisheriger Erkenntnisse reflektiert. Die Ergebnisse demonstrieren, dass die Jugendlichen sich wesentlich mehr Beteiligung wünschen, ihre vorhandenen Fluren und Aulen sehr kritisch betrachten und auch konkrete Ideen für die Planung, die Ausstattung und die Öffnung dieser beiden Räume besitzen. Schlagwörter: Flur, Aula, Mittagsfreizeit, Ganztagsschule, Jugendliche
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„Im Schützenverein war dann auch mal ’n Vater von ’nem Freund von mir…“ – Nahräumliche Netzwerke und lokale Foki als Ressourcenzugänge für jugendliche Zukunftsplanungen (Tobias Mettenberger)
Der vorliegende Beitrag beleuchtet die Frage, welche Relevanz räumliche Nähe dafür hat, dass Jugendlichen bestimmte Beziehungen bei ihren Zukunftsplanungen hilfreich sind. Dazu wird empirisches Material zu männlichen Hauptschulabsolventen in drei ländlich gelegenen Mittelstädten analysiert. Mithilfe von qualitativen Interviews und einer ego-zentrierten Netzwerkanalyse wird herausgearbeitet, welche Kontakte für den Austausch zu zentralen Zukunftsfragen bedeutsam sind, welche Wohnortdistanzen vorliegen und an welchen Orten Begegnungen stattfinden. Dabei zeigen sich Mechanismen, welche die Bedeutung räumlicher Nähe erklären. Schlagwörter: Jugendliche, soziale Netzwerke, Sozialraum, ländliche Räume, Übergänge
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Schutzfaktoren bei Kindern vor dem Übergang in die Sekundarstufe – Ergebnisse aus der STRESSStudie (Juliane Niemack)
Der Übergang in die Sekundarstufe stellt für Kinder ein normativ kritisches Lebensereignis dar, das unterschiedlich bewertet und bewältigt wird. Der vorliegende Beitrag befasst sich mit der Frage, welche Schutzfaktoren dazu beitragen, dass Kinder dem Übergang mit Gefühlen der Vorfreude begegnen und sie dieses Ereignis problemorientiert bewältigen. Untersucht werden 596 ViertklässlerInnen aus Bayern und Hessen vor dem Übergang in die Sekundarstufe. In Anlehnung an die kognitiv-transaktionale Theorie von Lazarus und Folkman (1984) werden die Zusammenhänge von primärer Bewertung als Herausforderung und problemorientierter Stressbewältigung unter Berücksichtigung von personalen (akademisches Selbstkonzept, Selbstwirksamkeit) und sozialen Schutzfaktoren (Familienzusammenhalt, allgemeines förderndes Elternverhalten) analysiert. Mithilfe von Strukturgleichungsmodellen lassen sich Mediationseffekte der Schutzfaktoren nachweisen. Insbesondere das akademische Selbstkonzept und ein förderliches Familienumfeld erweisen sich als bedeutsame protektive Faktoren in der Phase vor dem Übergang. Schlagwörter: Übergang, kognitiv-transaktionale Theorie, Stress, Schutzfaktoren
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Sensitivität für das Bildungspotential von Alltagssituationen und die Rolle des Raumes im Kontext der frühen sprachlichen Bildung (Nadine Wieduwilt, Axinja Hachfeld, Yvonne Anders)
Die Studie untersucht die Sensitivität frühpädagogischer Fachkräfte für das Bildungspotential von Alltagssituationen und die sprachbezogene Gestaltung pädagogischer Räume als Aspekte ihres fachdidaktischen Wissens im Bildungsbereich Sprache. Im Rahmen eines zunächst qualitativ-explorativ angelegten Studiendesigns wurden 231 Sprachexpertinnen aus dem Bundesprogramm „Schwerpunkt-Kitas Sprache & Integration“ dazu befragt, welche Situationen des Kita-Alltags sie als relevant erachten, um die kindliche Sprachentwicklung zu unterstützen und was sie unter einer sprachförderlichen Raumgestaltung verstehen. Die Daten wurden im Frühjahr/Sommer 2015 über offene Fragen in einer Onlinebefragung erhoben, inhaltsanalytisch ausgewertet und im weiteren Analyseverlauf in quantifizierbare Daten überführt. Weiterhin wurde untersucht, ob unterschiedliche frühpädagogische Ausbildungsgänge (fachschulisch vs. hochschulisch) mit Unterschieden in Komponenten des fachdidaktischen Wissens einhergehen. Mit Blick auf die Wahrnehmung bildungsrelevanter Alltagssituationen zeigen die Ergebnisse, dass die Mehrheit der Sprachexpertinnen eine Vielzahl unterschiedlicher Situationen als sprachliche Bildungsmöglichkeiten erkannt hat, wobei auch ersichtlich wurde, dass das Konzept der alltagsintegrierten sprachlichen Bildung von einigen Sprachexpertinnen als eher zufällige und beiläufige Interaktion verinnerlicht wurde. Die Ergebnisse zur Frage der sprachbezogenen Raumgestaltung deuten auf einen Entwicklungsbedarf hinsichtlich einer intentionalen Nutzung pädagogischer Räume für die Sprach- und Literacy-Förderung von Kindern hin. Fachschulisch und hochschulisch ausgebildete Sprachexpertinnen unterschieden sich in ihrem Antwortverhalten insgesamt in nur wenigen Aspekten. Schlagwörter: frühkindliche Bildung, professionelle Kompetenzen, fachdidaktisches Wissen, sprachliche Bildung, Raumgestaltung
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Inhalt

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Diskurs Kindheits- und Jugendforschung / Discourse. Journal of Childhood and Adolescence Research
1-2019: Freie Beiträge

Freie Beiträge
Björn Andersson / Yağmur Mengilli / Axel Pohl / Christian Reutlinger: “You can’t be up there” – youth cultural participation and appropriation of space
Michael Wutzler: Die Sorge um Kinder als Biopolitik: Techniken der Transparenz
Ahmet Derecik: Rückzugs- und Kommunikationsräume für Jugendliche. Empirische Ergebnisse zur Planung, Gestaltung sowie Öffnung von Fluren und Aulen für die Mittagsfreizeit von Ganztagsschulen
Tobias Mettenberger: „Im Schützenverein war dann auch mal ’n Vater von ’nem Freund von mir…“ – Nahräumliche Netzwerke und lokale Foki als Ressourcenzugänge für jugendliche Zukunftsplanungen
Juliane Niemack: Schutzfaktoren bei Kindern vor dem Übergang in die Sekundarstufe – Ergebnisse aus der STRESSStudie
Nadine Wieduwilt / Axinja Hachfeld / Yvonne Anders: Sensitivität für das Bildungspotential von Alltagssituationen und die Rolle des Raumes im Kontext der frühen sprachlichen Bildung

Kurzbeiträge
Manfred Liebel / Fiore Stella Bran Aragón: Nicaragua: Eine Jugend im Aufstand

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Claus Tully: Roberto Simanowski (2018): Stumme Medien. Vom Verschwinden des Computers in Bildung und Gesellschaft
Mathias Albert: Julian Schenke, Christopher Schmitz, Stine Marg, Katharina Trittel (2018): PEGIDA-Effekte? Jugend zwischen Polarisierung und politischer Unberührtheit
Irit Wyrobnik: Rolf Göppel/Margherita Zander (Hrsg.) (2017): Resilienz aus der Sicht der betroffenen Subjekte. Die autobiografische Perspektive

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1862-5002

eISSN

2193-9713

Jahrgang

14. Jahrgang 2019

Ausgabe

1

Erscheinungsdatum

20.03.2019

Umfang

130

Sprache

Deutsch

Format

17 x 24 cm

DOI

https://doi.org/10.3224/diskurs.v14i1

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“You can’t be up there” – youth cultural participation and appropriation of space (Björn Andersson, Yağmur Mengilli, Axel Pohl, Christian Reutlinger)
This article investigates the relationship between youth cultural practices and young people’s spatial appropriation. For this purpose, we analyse case studies into groups of young people involved in two forms of practices that are marked by particular perceptions of the (urban) space: two Parkour groups and a Scouts group. The questions we are dealing with concern the way to which young members of these groups are appropriating ‘free space’ through participating in activities like the Scouts or Parkour. Furthermore, this article also explores important questions concerning processes of how young people’s participation in urban areas should be understood and what consequences this understanding has for youth policy. Keywords: participation, youth cultures, space, young people, youth work
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Die Sorge um Kinder als Biopolitik: Techniken der Transparenz (Michael Wutzler)
Der Beitrag arbeitet gouvernementalitätstheoretisch heraus, wie sich Kindheiten und Sorgearrangements aktuell gesellschaftlich neu ordnen. Über Disziplinierung ist die gesellschaftliche Organisation der Sorge um Kinder nicht mehr ausreichend zu fassen. Dagegen wächst die Bedeutung von Transparenz. Techniken der Transparenz zielen darauf ab, das Aufwachsen mannigfaltig sichtbar zu machen, um es über Vernetzung sowie die Vervielfältigung von Kommunikation und Wissen optimieren zu können. Vollständige Transparenz bleibt eine Fiktion. Techniken der Transparenz beschreiben deshalb keinen Zustand, sondern das Streben Sorgender, Uneinsehbares sichtbar werden zu lassen. Weit mehr als einfach eine Totalität gläserner Durchsichtigkeit setzt sich damit ein feines Netz biopolitisch produktiver Mechanismen der Sorge durch, aus denen eine generative Dynamik erwächst, welche an starren Normen orientierte, disziplinierende Techniken der Sorge verdrängt. Mit der Forderung nach Transparenz geht zugleich die Angst einher, dass familiales Zusammenleben zunehmend repressiver staatlicher Gewalt unterliegt. Jedoch versprechen Techniken der Transparenz ebenso die Entfaltung von Autonomiepotenzialen. Denn als Teil der biopolitischen Regulierung kommt ihnen die Aufgabe zu, Risiken zu verwalten, Gefahren zu minimieren und die Sorge um Kinder zugleich individuell und gesellschaftlich produktiv zu gestalten. Schlagwörter: Kooperation, Kindeswohl, Risikomanagement, Biopolitik, Disziplinierung, Kontrollgesellschaft
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Rückzugs- und Kommunikationsräume für Jugendliche. Empirische Ergebnisse zur Planung, Gestaltung sowie Öffnung von Fluren und Aulen für die Mittagsfreizeit von Ganztagsschulen (Ahmet Derecik)
Flure und Aulen sollten in Ganztagsschulen für die Mittagsfreizeit zugänglich gemacht werden, um den Jugendlichen attraktive Rückzugs- und Kommunikationsräume bieten zu können. Auf der Basis von Gruppendiskussionen werden die Vorstellungen von Jugendlichen im Hinblick auf die Planung, Ausstattung sowie die Öffnung der Flure und Aulen geliefert und anhand bisheriger Erkenntnisse reflektiert. Die Ergebnisse demonstrieren, dass die Jugendlichen sich wesentlich mehr Beteiligung wünschen, ihre vorhandenen Fluren und Aulen sehr kritisch betrachten und auch konkrete Ideen für die Planung, die Ausstattung und die Öffnung dieser beiden Räume besitzen. Schlagwörter: Flur, Aula, Mittagsfreizeit, Ganztagsschule, Jugendliche
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Der vorliegende Beitrag beleuchtet die Frage, welche Relevanz räumliche Nähe dafür hat, dass Jugendlichen bestimmte Beziehungen bei ihren Zukunftsplanungen hilfreich sind. Dazu wird empirisches Material zu männlichen Hauptschulabsolventen in drei ländlich gelegenen Mittelstädten analysiert. Mithilfe von qualitativen Interviews und einer ego-zentrierten Netzwerkanalyse wird herausgearbeitet, welche Kontakte für den Austausch zu zentralen Zukunftsfragen bedeutsam sind, welche Wohnortdistanzen vorliegen und an welchen Orten Begegnungen stattfinden. Dabei zeigen sich Mechanismen, welche die Bedeutung räumlicher Nähe erklären. Schlagwörter: Jugendliche, soziale Netzwerke, Sozialraum, ländliche Räume, Übergänge
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Der Übergang in die Sekundarstufe stellt für Kinder ein normativ kritisches Lebensereignis dar, das unterschiedlich bewertet und bewältigt wird. Der vorliegende Beitrag befasst sich mit der Frage, welche Schutzfaktoren dazu beitragen, dass Kinder dem Übergang mit Gefühlen der Vorfreude begegnen und sie dieses Ereignis problemorientiert bewältigen. Untersucht werden 596 ViertklässlerInnen aus Bayern und Hessen vor dem Übergang in die Sekundarstufe. In Anlehnung an die kognitiv-transaktionale Theorie von Lazarus und Folkman (1984) werden die Zusammenhänge von primärer Bewertung als Herausforderung und problemorientierter Stressbewältigung unter Berücksichtigung von personalen (akademisches Selbstkonzept, Selbstwirksamkeit) und sozialen Schutzfaktoren (Familienzusammenhalt, allgemeines förderndes Elternverhalten) analysiert. Mithilfe von Strukturgleichungsmodellen lassen sich Mediationseffekte der Schutzfaktoren nachweisen. Insbesondere das akademische Selbstkonzept und ein förderliches Familienumfeld erweisen sich als bedeutsame protektive Faktoren in der Phase vor dem Übergang. Schlagwörter: Übergang, kognitiv-transaktionale Theorie, Stress, Schutzfaktoren
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Die Studie untersucht die Sensitivität frühpädagogischer Fachkräfte für das Bildungspotential von Alltagssituationen und die sprachbezogene Gestaltung pädagogischer Räume als Aspekte ihres fachdidaktischen Wissens im Bildungsbereich Sprache. Im Rahmen eines zunächst qualitativ-explorativ angelegten Studiendesigns wurden 231 Sprachexpertinnen aus dem Bundesprogramm „Schwerpunkt-Kitas Sprache & Integration“ dazu befragt, welche Situationen des Kita-Alltags sie als relevant erachten, um die kindliche Sprachentwicklung zu unterstützen und was sie unter einer sprachförderlichen Raumgestaltung verstehen. Die Daten wurden im Frühjahr/Sommer 2015 über offene Fragen in einer Onlinebefragung erhoben, inhaltsanalytisch ausgewertet und im weiteren Analyseverlauf in quantifizierbare Daten überführt. Weiterhin wurde untersucht, ob unterschiedliche frühpädagogische Ausbildungsgänge (fachschulisch vs. hochschulisch) mit Unterschieden in Komponenten des fachdidaktischen Wissens einhergehen. Mit Blick auf die Wahrnehmung bildungsrelevanter Alltagssituationen zeigen die Ergebnisse, dass die Mehrheit der Sprachexpertinnen eine Vielzahl unterschiedlicher Situationen als sprachliche Bildungsmöglichkeiten erkannt hat, wobei auch ersichtlich wurde, dass das Konzept der alltagsintegrierten sprachlichen Bildung von einigen Sprachexpertinnen als eher zufällige und beiläufige Interaktion verinnerlicht wurde. Die Ergebnisse zur Frage der sprachbezogenen Raumgestaltung deuten auf einen Entwicklungsbedarf hinsichtlich einer intentionalen Nutzung pädagogischer Räume für die Sprach- und Literacy-Förderung von Kindern hin. Fachschulisch und hochschulisch ausgebildete Sprachexpertinnen unterschieden sich in ihrem Antwortverhalten insgesamt in nur wenigen Aspekten. Schlagwörter: frühkindliche Bildung, professionelle Kompetenzen, fachdidaktisches Wissen, sprachliche Bildung, Raumgestaltung
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