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Informationen zur Zeitschrift

ISSN: 2198-980x

Soziologiemagazin 2-2014 (Heft 10) | Emotionen. Wie sozial sind unsere Gefühle?

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ISSN: 2198-980x

Inhalt

Soziologiemagazin
2-2014 (Heft 10): Emotionen. Wie sozial sind unsere Gefühle?

Interview
Nadja Boufeljah: Experteninterview zum Thema Emotionssoziologie mit Prof. Dr. Sighard Neckel

Schwerpunkt
Vivien Milz / Annina Stahl / Nina R. Jakoby: Verlieben im Cyberspace. Eine qualitative Untersuchung von Erfahrungsberichten in Internetforen und Blogs
Eva-Maria Bub: Orientierung, Authentizität und Gefühl. Emotionale Ambivalenz und Entscheidung im Kontext von Gegenwartsmoderne
Julius Brandi: Emotionen, Behavioral Finance und Animal Spirits. Konventionelle Wirtschaftstheorie oder Chance für eine kritische Analyse des Finanzmarkts

Offene Artikel
Beate Eichmann: Vorsicht ansteckend! Emotionen in Teams aus sozialpsychologischer Perspektive
Harald Lehner: Das Empfinden der Anderen. Über emotionale Pflichterfüllung und Externalisierung von Gefühlen

Anderes
Anett Ring / Maik Krüger: Wissenschaftliches Publizieren: Peer Review

Inhaltsverzeichnis herunterladen

 

Einzelbeitrag-Download (Open Access): soziologiemagazin.budrich-journals.de
Sie können sich hier für den SozMag-Alert anmelden.

Zusätzliche Information

Verlag

ISSN

2198-980X

eISSN

2198-9826

Jahrgang

7. Jahrgang 2014

Ausgabe

2 (Heft 10)

Erscheinungsdatum

20.11.2014

Umfang

108

Sprache

Deutsch

Format

14,8 x 21 cm

DOI

https://doi.org/10.3224/soz.v7i2

Open Access-Lizenz

https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de

Homepage

https://soziologiemagazin.budrich-journals.de

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Autor*innen

Schlagwörter

Cyberspace, emotionale Ambivalenz, emotionale Entscheidung, Emotionen, Emotionen in Teams, Emotionssoziologie, Finanzmarkt, Gefühle

Abstracts

Verlieben im Cyberspace. Eine qualitative Untersuchung von Erfahrungsberichten in Internetforen und Blogs (Vivien Milz, Annina Stahl, Nina R. Jakoby)
Im Vordergrund dieses Artikels stehen Fragen nach den Unterschieden zwischen Verlieben offline und online sowie dem virtuellen Ausdruck von Verliebtheit. Auf der Grundlage einer qualitativen Inhaltsanalyse von Erfahrungsberichten in Internetforen und Blogs wurden drei Themen identifiziert, welche die Merkmale des virtuellen Verliebens beleuchten: 1) Rationalisierung vs. Idealisierung, 2) Virtuelle Attraktivität und 3) Fehlen sinnlicher Wahrnehmung. Zentrale Eigenschaft des virtuellen Verliebens ist die Entkörperlichung in der Onlinebegegnung. Der Beitrag zeigt, dass das Internet keinen Ersatz für die physisch-sinnliche Erfahrung des Gegenübers bietet, auf der romantische Gefühle basieren. Die Befunde sprechen vielmehr für eine virtuelle Verliebtheitsfiktion.
» Einzelbeitrag kostenlos herunterladen (Budrich Journals)

Orientierung, Authentizität und Gefühl. Emotionale Ambivalenz und Entscheidung im Kontext von Gegenwartsmoderne (Eva-Maria Bub)
Die folgenden Ausführungen beinhalten eine emotionssoziologische Auseinandersetzung mit emotionalen Ambivalenzen, die im Weiteren als gleichwertige, antagonistische Gefühle im Kontext der Gegenwartsmoderne verstanden werden. Basierend auf aktuellen Zeitdiagnosen, die die Gegenwartsmoderne als eine Kultur der Selbstzuständigkeit beschreiben, und dem damit einhergehenden Authentizitätsimperativ, wird untersucht, wie im Kontext von Kontingenz entschieden bzw. gehandelt werden kann. Insbesondere die Fragen nach den jeweils eigenen Bedürfnissen und Wünschen nach dem Selbst, die vor allem durch Gefühle zum Ausdruck gebracht werden sollen, werden im populärwissenschaftlichen Diskurs als Handlungs- und Entscheidungssicherheiten überwindend genannt. Hierauf aufbauend werden anhand der Analyse von narrativen Interviews Entscheidungszwiespälte aufgezeigt, die darlegen sollen, dass Emotionen jenem Anspruch nicht immer Genüge tun können. Denn Ambivalenzen zählen ebenso zur emotionalen conditio humana wie eindeutige und damit orientierende Gefühle. Was also passiert, wenn in diesem Kontext die eigenen Emotionen nicht leitend wirken, da sie nicht klar eingeordnet werden können, ist eine zentrale Frage dieses Artikels. Nach einer theoretischen Herleitung stehen die teilweise überfordernden Erfahrungen der emotionalen Ambivalenz und Entscheidungsunsicherheiten innerhalb der Kultur der Selbstzuständigkeit im Vordergrund. Diese zunächst pessimistisch anmutende Erkenntnis wird jedoch durch ihre etwaige von der Kultur der Selbstzuständigkeit emanzipatorische Dimension relativiert.
» Einzelbeitrag kostenlos herunterladen (Budrich Journals)

Emotionen, Behavioral Finance und Animal Spirits. Konventionelle Wirtschaftstheorie oder Chance für eine kritische Analyse des Finanzmarkts (Julius Brandi)
Die Wirtschaftswissenschaften haben zunehmendes Interesse an nicht-ökonomischen Motiven gezeigt. Behavioral Finance verwendet diese Erkenntnisse, um die Funktionsweise von Finanzmärkten besser erklären zu können. Aber auch der Ökonom John Maynard Keynes machte auf die bedeutsame Rolle von Emotionen für die Praxis der Finanzmärkte aufmerksam. Jedoch lassen sich Emotionen und wirtschaftliches Handeln theoretisch nicht ohne Weiteres miteinander verbinden. Über das Verhältnis von Rationalität und Emotionen soll aus einer emotionssoziologischen Sicht dargelegt werden, unter welchen Voraussetzungen diese Integration im Post-Keynesianismus und in der Behavioral- Finance-Theorie möglich ist. Für eine interdisziplinäre Forschung wird deutlich, dass dies dem verhaltensorientierten Modell entweder nur mit einer Reduzierung von Unsicherheit auf technische Problemlösungen gelingen kann oder durch eine Marginalisierung von sozialen Emotionen als irrationale Phänomene. Diese Beschränkungen lassen sich mit dem Post-Keynesianismus umgehen.
» Einzelbeitrag kostenlos herunterladen (Budrich Journals)

Vorsicht ansteckend! Emotionen in Teams aus sozialpsychologischer Perspektive (Beate Eichmann)
Welche Auswirkungen haben Emotionen in Teams und sind Emotionen wirklich ansteckend? Diesen Fragen soll im vorliegenden Artikel aus sozialpsychologischer Perspektive nachgegangen werden. Dazu wird ein Überblick über das Thema der Gefühlsansteckung und deren Auswirkungen auf Teams gegeben. Hierzu werden Erkenntnisse und Methoden aus älteren und aktuellen Artikeln innerhalb der Sozialpsychologie vorgestellt, verglichen und diskutiert. Es werden grundlegende Prozesse der Gefühlsansteckung und die Auswirkungen von Emotionen auf Teams untersucht, wobei deutlich wird, dass Emotionen und Gefühlsansteckung mit sehr vielen Team-Parametern in komplexer Wechselwirkung stehen. Zum Schluss werden Implikationen für weitere Forschungen dargestellt, die sich aus der Diskussion der Ergebnisse ergeben.
» Einzelbeitrag kostenlos herunterladen (Budrich Journals)

Das Empfinden der Anderen. Über emotionale Pflichterfüllung und Externalisierung von Gefühlen (Harald Lehner)
Eines der bisher in der (Emotions-)Soziologie vernachlässigten Phänomene stellt die Möglichkeit zur Externalisierung von Emotionen durch Individuen dar. Wie sich theoretisch zeigen lässt, erfordern spezifische Situationen das Zeigen von Gefühlen, als eine Art soziokulturelles Gebot oder auch Pflicht zur Aufrechterhaltung der sozialen Normalität bzw. zur Verhinderung von Anomalien im symbolischen Raum. Diese Pflicht kann und wird an Dritte delegiert. Somit sind Emotionen unter bestimmten Gegebenheiten nicht (nur) als eine sehr intime, persönliche Erfahrung zu definieren, sondern als symbolisch auferlegte Pflicht, die in der Regel unbewusst und unhinterfragt durch eine Externalisierung bzw. Pflichtübergabe erfüllt werden kann. Dieser Beitrag versucht – da sich zu dieser spezifischen Thematik nur wenig in einschlägiger soziologischer Literatur finden lässt – eine theoretische Einführung in das Phänomen und eine erste Konzeptionierung für eine soziologische Nutzbarmachung.
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2-2014 (Heft 10): Emotionen. Wie sozial sind unsere Gefühle?

Interview
Nadja Boufeljah: Experteninterview zum Thema Emotionssoziologie mit Prof. Dr. Sighard Neckel

Schwerpunkt
Vivien Milz / Annina Stahl / Nina R. Jakoby: Verlieben im Cyberspace. Eine qualitative Untersuchung von Erfahrungsberichten in Internetforen und Blogs
Eva-Maria Bub: Orientierung, Authentizität und Gefühl. Emotionale Ambivalenz und Entscheidung im Kontext von Gegenwartsmoderne
Julius Brandi: Emotionen, Behavioral Finance und Animal Spirits. Konventionelle Wirtschaftstheorie oder Chance für eine kritische Analyse des Finanzmarkts

Offene Artikel
Beate Eichmann: Vorsicht ansteckend! Emotionen in Teams aus sozialpsychologischer Perspektive
Harald Lehner: Das Empfinden der Anderen. Über emotionale Pflichterfüllung und Externalisierung von Gefühlen

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2198-980X

eISSN

2198-9826

Jahrgang

7. Jahrgang 2014

Ausgabe

2 (Heft 10)

Erscheinungsdatum

20.11.2014

Umfang

108

Sprache

Deutsch

Format

14,8 x 21 cm

DOI

https://doi.org/10.3224/soz.v7i2

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Im Vordergrund dieses Artikels stehen Fragen nach den Unterschieden zwischen Verlieben offline und online sowie dem virtuellen Ausdruck von Verliebtheit. Auf der Grundlage einer qualitativen Inhaltsanalyse von Erfahrungsberichten in Internetforen und Blogs wurden drei Themen identifiziert, welche die Merkmale des virtuellen Verliebens beleuchten: 1) Rationalisierung vs. Idealisierung, 2) Virtuelle Attraktivität und 3) Fehlen sinnlicher Wahrnehmung. Zentrale Eigenschaft des virtuellen Verliebens ist die Entkörperlichung in der Onlinebegegnung. Der Beitrag zeigt, dass das Internet keinen Ersatz für die physisch-sinnliche Erfahrung des Gegenübers bietet, auf der romantische Gefühle basieren. Die Befunde sprechen vielmehr für eine virtuelle Verliebtheitsfiktion.
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Die folgenden Ausführungen beinhalten eine emotionssoziologische Auseinandersetzung mit emotionalen Ambivalenzen, die im Weiteren als gleichwertige, antagonistische Gefühle im Kontext der Gegenwartsmoderne verstanden werden. Basierend auf aktuellen Zeitdiagnosen, die die Gegenwartsmoderne als eine Kultur der Selbstzuständigkeit beschreiben, und dem damit einhergehenden Authentizitätsimperativ, wird untersucht, wie im Kontext von Kontingenz entschieden bzw. gehandelt werden kann. Insbesondere die Fragen nach den jeweils eigenen Bedürfnissen und Wünschen nach dem Selbst, die vor allem durch Gefühle zum Ausdruck gebracht werden sollen, werden im populärwissenschaftlichen Diskurs als Handlungs- und Entscheidungssicherheiten überwindend genannt. Hierauf aufbauend werden anhand der Analyse von narrativen Interviews Entscheidungszwiespälte aufgezeigt, die darlegen sollen, dass Emotionen jenem Anspruch nicht immer Genüge tun können. Denn Ambivalenzen zählen ebenso zur emotionalen conditio humana wie eindeutige und damit orientierende Gefühle. Was also passiert, wenn in diesem Kontext die eigenen Emotionen nicht leitend wirken, da sie nicht klar eingeordnet werden können, ist eine zentrale Frage dieses Artikels. Nach einer theoretischen Herleitung stehen die teilweise überfordernden Erfahrungen der emotionalen Ambivalenz und Entscheidungsunsicherheiten innerhalb der Kultur der Selbstzuständigkeit im Vordergrund. Diese zunächst pessimistisch anmutende Erkenntnis wird jedoch durch ihre etwaige von der Kultur der Selbstzuständigkeit emanzipatorische Dimension relativiert.
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Die Wirtschaftswissenschaften haben zunehmendes Interesse an nicht-ökonomischen Motiven gezeigt. Behavioral Finance verwendet diese Erkenntnisse, um die Funktionsweise von Finanzmärkten besser erklären zu können. Aber auch der Ökonom John Maynard Keynes machte auf die bedeutsame Rolle von Emotionen für die Praxis der Finanzmärkte aufmerksam. Jedoch lassen sich Emotionen und wirtschaftliches Handeln theoretisch nicht ohne Weiteres miteinander verbinden. Über das Verhältnis von Rationalität und Emotionen soll aus einer emotionssoziologischen Sicht dargelegt werden, unter welchen Voraussetzungen diese Integration im Post-Keynesianismus und in der Behavioral- Finance-Theorie möglich ist. Für eine interdisziplinäre Forschung wird deutlich, dass dies dem verhaltensorientierten Modell entweder nur mit einer Reduzierung von Unsicherheit auf technische Problemlösungen gelingen kann oder durch eine Marginalisierung von sozialen Emotionen als irrationale Phänomene. Diese Beschränkungen lassen sich mit dem Post-Keynesianismus umgehen.
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Welche Auswirkungen haben Emotionen in Teams und sind Emotionen wirklich ansteckend? Diesen Fragen soll im vorliegenden Artikel aus sozialpsychologischer Perspektive nachgegangen werden. Dazu wird ein Überblick über das Thema der Gefühlsansteckung und deren Auswirkungen auf Teams gegeben. Hierzu werden Erkenntnisse und Methoden aus älteren und aktuellen Artikeln innerhalb der Sozialpsychologie vorgestellt, verglichen und diskutiert. Es werden grundlegende Prozesse der Gefühlsansteckung und die Auswirkungen von Emotionen auf Teams untersucht, wobei deutlich wird, dass Emotionen und Gefühlsansteckung mit sehr vielen Team-Parametern in komplexer Wechselwirkung stehen. Zum Schluss werden Implikationen für weitere Forschungen dargestellt, die sich aus der Diskussion der Ergebnisse ergeben.
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Eines der bisher in der (Emotions-)Soziologie vernachlässigten Phänomene stellt die Möglichkeit zur Externalisierung von Emotionen durch Individuen dar. Wie sich theoretisch zeigen lässt, erfordern spezifische Situationen das Zeigen von Gefühlen, als eine Art soziokulturelles Gebot oder auch Pflicht zur Aufrechterhaltung der sozialen Normalität bzw. zur Verhinderung von Anomalien im symbolischen Raum. Diese Pflicht kann und wird an Dritte delegiert. Somit sind Emotionen unter bestimmten Gegebenheiten nicht (nur) als eine sehr intime, persönliche Erfahrung zu definieren, sondern als symbolisch auferlegte Pflicht, die in der Regel unbewusst und unhinterfragt durch eine Externalisierung bzw. Pflichtübergabe erfüllt werden kann. Dieser Beitrag versucht – da sich zu dieser spezifischen Thematik nur wenig in einschlägiger soziologischer Literatur finden lässt – eine theoretische Einführung in das Phänomen und eine erste Konzeptionierung für eine soziologische Nutzbarmachung.
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