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ISBN: 978-3-8474-2488-8

Inszenieren und Mobilisieren: Rechte und islamistische Akteure digital und analog

Erscheinungsdatum: ca. 10.05.2021

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ISBN: 978-3-8474-2488-8
Kategorien: Gesellschaft, Politik

Beschreibung

Soziale Medien bilden im zunehmenden Maß einen Ort der Austragung und diskursiven Verarbeitung gesellschaftlicher und politischer Konflikte. Extrem rechte und salafistisch-dschihadistische Akteur*innen nehmen an diesen Auseinandersetzungen teil und nutzen sie als Plattform zur Propaganda. Der Band widmet sich der Frage, wie sich Mobilisierungs- und Radikalisierungsprozesse in sozialen Medien entfalten und unter welchen Bedingungen sie zu Gewalthandlungen in der realen Welt führen können.

Der Band stützt sich auf Befunde aus Fallstudien zu Online- und Offline-Kommunikationen von kollektiven und individuellen Akteurinnen und Akteuren der extremen Rechten sowie des salafistischen Dschihadismus, die im Rahmen des Forschungsverbunds „Propaganda, Mobilisierung und Radikalisierung zur Gewalt in der virtuellen und realen Welt. Ursachen, Verläufe und Gegenstrategien im Kontext der Debatte um Flucht und Asyl“, kurz: PANDORA, durchgeführt wurden. Untersucht wird, wie sich Diskurse im Zeitverlauf entwickeln, wie sie gesteuert werden, wie sie gemeinschaftsbildende Dynamiken entfalten, Feindbilder stärken und Gewaltphantasien sichtbar werden lassen. Diese Diskurse bieten den Userinnen und Usern einen politischen und/oder religiösen Referenzrahmen sowie Echoraum für ihre Weltanschauungen und eine vermeintliche Gemeinschaft Gleichgesinnter – sie können enthemmen oder den Blick auf die eigene Lebenssituation und Deutung der Welt verengen. Akteur*innen aus dem salafistisch-dschihadistischen und dem rechten Spektrum haben zudem den Charakter und Nutzen der Funktionsweisen sozialer Medien erkannt und versuchen, diese für sich strategisch zu nutzen. Sie setzen auf die Manipulation von Meinungen über digitale Plattformen, um ihre eigenen Ideen präsenter und attraktiver zu machen und ihnen Legitimation zu verschaffen. Diese Versuche führen aber nicht zwingend zu Radikalisierung und Mobilisierung zur Gewalt. In den Fallstudien wird daher auch der Frage nachgegangen, wann, d.h. unter welchen Bedingungen in der realen Welt, Mobilisierungsversuche in sozialen Netzwerken Wirkungsmacht – insbesondere in Form von Gewalt – entfalten.

Autor*innen:
Prof. Dr. Ursula Birsl, Philipps-Universität Marburg
Dr. Julian Junk, Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK), Frankfurt a.M.
PD Dr. Martin Kahl, Universität Hamburg
Dr. Robert Pelzer, Technische Universität Berlin

Zielgruppe:
Forschende und Lehrende der Politikwissenschaft, Sozial- und Kulturwissenschaften

Zusätzliche Information

ISBN

978-3-8474-2488-8

eISBN

978-3-8474-1632-6

Format

A5

Umfang

ca. 400

Erscheinungsjahr

2021

Erscheinungsdatum

ca. 10.05.2021

Auflage

1.

Sprache

Deutsch

Verlag

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Interaktion von virtueller und realer welt, Mobilisierung zur gewalt in sozialen medien, Radikalisierung, Rechte gewalt, Rechtsterrorismus, Religioeser fundamentalismus, Salafistischer dschihadismus

Beschreibung

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Soziale Medien bilden im zunehmenden Maß einen Ort der Austragung und diskursiven Verarbeitung gesellschaftlicher und politischer Konflikte. Extrem rechte und salafistisch-dschihadistische Akteur*innen nehmen an diesen Auseinandersetzungen teil und nutzen sie als Plattform zur Propaganda. Der Band widmet sich der Frage, wie sich Mobilisierungs- und Radikalisierungsprozesse in sozialen Medien entfalten und unter welchen Bedingungen sie zu Gewalthandlungen in der realen Welt führen können.

Der Band stützt sich auf Befunde aus Fallstudien zu Online- und Offline-Kommunikationen von kollektiven und individuellen Akteurinnen und Akteuren der extremen Rechten sowie des salafistischen Dschihadismus, die im Rahmen des Forschungsverbunds „Propaganda, Mobilisierung und Radikalisierung zur Gewalt in der virtuellen und realen Welt. Ursachen, Verläufe und Gegenstrategien im Kontext der Debatte um Flucht und Asyl“, kurz: PANDORA, durchgeführt wurden. Untersucht wird, wie sich Diskurse im Zeitverlauf entwickeln, wie sie gesteuert werden, wie sie gemeinschaftsbildende Dynamiken entfalten, Feindbilder stärken und Gewaltphantasien sichtbar werden lassen. Diese Diskurse bieten den Userinnen und Usern einen politischen und/oder religiösen Referenzrahmen sowie Echoraum für ihre Weltanschauungen und eine vermeintliche Gemeinschaft Gleichgesinnter – sie können enthemmen oder den Blick auf die eigene Lebenssituation und Deutung der Welt verengen. Akteur*innen aus dem salafistisch-dschihadistischen und dem rechten Spektrum haben zudem den Charakter und Nutzen der Funktionsweisen sozialer Medien erkannt und versuchen, diese für sich strategisch zu nutzen. Sie setzen auf die Manipulation von Meinungen über digitale Plattformen, um ihre eigenen Ideen präsenter und attraktiver zu machen und ihnen Legitimation zu verschaffen. Diese Versuche führen aber nicht zwingend zu Radikalisierung und Mobilisierung zur Gewalt. In den Fallstudien wird daher auch der Frage nachgegangen, wann, d.h. unter welchen Bedingungen in der realen Welt, Mobilisierungsversuche in sozialen Netzwerken Wirkungsmacht – insbesondere in Form von Gewalt – entfalten.

Autor*innen:
Prof. Dr. Ursula Birsl, Philipps-Universität Marburg
Dr. Julian Junk, Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK), Frankfurt a.M.
PD Dr. Martin Kahl, Universität Hamburg
Dr. Robert Pelzer, Technische Universität Berlin

Zielgruppe:
Forschende und Lehrende der Politikwissenschaft, Sozial- und Kulturwissenschaften

Bibliografie

Zusätzliche Information

ISBN

978-3-8474-2488-8

eISBN

978-3-8474-1632-6

Format

A5

Umfang

ca. 400

Erscheinungsjahr

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