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ISBN: 978-3-8474-2549-6

Körper in biografieanalytischer Perspektive

Zum Verhältnis von Körper, Biografie und ihrer Erforschbarkeit

AutorInnen/HerausgeberInnen:

Erscheinungsdatum : 09.08.2021

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ISBN: 978-3-8474-2549-6

Beschreibung

Wie bilden sich Erlebens- und Deutungsweisen des eigenen Körpers heraus? In welchem Zusammenhang stehen sie mit Erfahrungen? Das Buch bietet einen Ordnungsversuch der Relationen von biografischem Verlaufs- und Körpererleben sowie ihrer Erforschbarkeit. Dafür wurden narrative Interviews mit Berufstanzenden mit einer modifizierten, leibphänomenologisch angereicherten sozialwissenschaftlichen Prozessanalyse ausgewertet. Mit dieser ‚Leibheuristik‘, die Körper als Erfahrungselemente auch mit spürenden Qualitäten berücksichtigt, liegt nicht zuletzt ein Empirisierungsvorschlag für Körper vor, der grundlegende forschungspraktische Anschlüsse eröffnet.

Die Studie mit dem Ziel, Körpererleben über biografische Darstellungen zu analysieren, nimmt es sich zur Aufgabe, Sinnkonstitutionen deutend zu verstehen, indem Körper als Erfahrungselemente mit spürenden Qualitäten berücksichtig werden. Ziel ist es, die Relevanz des er- und gelebten Körpers für das eigene Sogewordensein auszuloten, indem über zusammenhängende lebensgeschichtliche Prozessdarstellungen Entstehungszusammenhänge von leiblichem Körper und biografischem Verlauf systematisch einzelfallanalytisch und fallvergleichend untersucht werden. Das Forschungsanliegen ist über die Fragen konkretisiert, wie sich im- und explizites Körperwissen (gefasst als Erfahrungs- und Deutungswissen) entwickelt, wie es im Verlauf in Handeln und Erleben einfließt, und wie das Verhältnis von Bedingungskonstellationen, Körperperspektiven und Emergenz in ihrer Relevanzentfaltung für das Erleben zu beschreiben ist. Da die Leibfundierung von Erfahrungen, insbesondere in empirischer Forschung, bisher nur wenig Beachtung findet, sind im Rahmen der Untersuchung zwei Erkenntnisstränge zentral. Auf der einen Seite wird im Sinne der vorangehenden Fragen die Absicht verfolgt, empirieverankerte Erkenntnisse für den Erfahrungsgegenstand des er- und gelebten Körpers zu generieren. Auf der anderen Seite obliegt es der Forschung wegen des mangelnden forschungspraktischen Wissens zum Gegenstand, eine konsistente Methodologie zu erarbeiten sowie ein methodisches Vorgehen im Forschungsprozess erprobend zu plausibilisieren. Insgesamt bietet die Arbeit, deren Befunde auf narrativen Interviews mit Berufstanzenden basieren, einen ersten Ordnungsversuch der Relationen von Körper- und biografischem Verlaufserleben ebenso wie von (leib-)phänomenologischen mit method(olog)ischen Bezügen an. Dabei werden mit bildungs-, sozialisations- und biografietheoretischen ebenso wie organisationspädagogischen Bezügen relevante Fragen der Erziehungswissenschaft diskutiert.

Die Autorin:
Sabine Gabriel, Wissenschaftliche Referentin am Deutschen Jugendinstitut e.V., Fachgruppe „Familienhilfe und Kinderschutz“, Abteilung „Familie und Familienpolitik“ und Lehrbeauftragte an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Institut für Pädagogik, Arbeitsbereich „Quantitative und Qualitative Forschungsmethoden“

Zielgruppe:
Forschende und Lehrende der Sozialwissenschaften

Zusätzliche Information

ISBN

978-3-8474-2549-6

eISBN

978-3-8474-1696-8

Format

14,8 x 21 cm

Umfang

447

Erscheinungsjahr

2021

Erscheinungsdatum

09.08.2021

Auflage

1.

Sprache

Deutsch

Verlag

Reihe

Qualitative Fall- und Prozessanalysen. Biographie – Interaktion – soziale Welten

Band

20

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Autor*innen

Schlagwörter

Affekt, affektive Methodologien, Biografieforschung, Körperwissen, Leibheuristik, Leibphänomenologie, Methodenmodifikation, Sozialwissenschaftliche Prozessanalyse, Tanz

Beschreibung

Beschreibung

Wie bilden sich Erlebens- und Deutungsweisen des eigenen Körpers heraus? In welchem Zusammenhang stehen sie mit Erfahrungen? Das Buch bietet einen Ordnungsversuch der Relationen von biografischem Verlaufs- und Körpererleben sowie ihrer Erforschbarkeit. Dafür wurden narrative Interviews mit Berufstanzenden mit einer modifizierten, leibphänomenologisch angereicherten sozialwissenschaftlichen Prozessanalyse ausgewertet. Mit dieser ‚Leibheuristik‘, die Körper als Erfahrungselemente auch mit spürenden Qualitäten berücksichtigt, liegt nicht zuletzt ein Empirisierungsvorschlag für Körper vor, der grundlegende forschungspraktische Anschlüsse eröffnet.

Die Studie mit dem Ziel, Körpererleben über biografische Darstellungen zu analysieren, nimmt es sich zur Aufgabe, Sinnkonstitutionen deutend zu verstehen, indem Körper als Erfahrungselemente mit spürenden Qualitäten berücksichtig werden. Ziel ist es, die Relevanz des er- und gelebten Körpers für das eigene Sogewordensein auszuloten, indem über zusammenhängende lebensgeschichtliche Prozessdarstellungen Entstehungszusammenhänge von leiblichem Körper und biografischem Verlauf systematisch einzelfallanalytisch und fallvergleichend untersucht werden. Das Forschungsanliegen ist über die Fragen konkretisiert, wie sich im- und explizites Körperwissen (gefasst als Erfahrungs- und Deutungswissen) entwickelt, wie es im Verlauf in Handeln und Erleben einfließt, und wie das Verhältnis von Bedingungskonstellationen, Körperperspektiven und Emergenz in ihrer Relevanzentfaltung für das Erleben zu beschreiben ist. Da die Leibfundierung von Erfahrungen, insbesondere in empirischer Forschung, bisher nur wenig Beachtung findet, sind im Rahmen der Untersuchung zwei Erkenntnisstränge zentral. Auf der einen Seite wird im Sinne der vorangehenden Fragen die Absicht verfolgt, empirieverankerte Erkenntnisse für den Erfahrungsgegenstand des er- und gelebten Körpers zu generieren. Auf der anderen Seite obliegt es der Forschung wegen des mangelnden forschungspraktischen Wissens zum Gegenstand, eine konsistente Methodologie zu erarbeiten sowie ein methodisches Vorgehen im Forschungsprozess erprobend zu plausibilisieren. Insgesamt bietet die Arbeit, deren Befunde auf narrativen Interviews mit Berufstanzenden basieren, einen ersten Ordnungsversuch der Relationen von Körper- und biografischem Verlaufserleben ebenso wie von (leib-)phänomenologischen mit method(olog)ischen Bezügen an. Dabei werden mit bildungs-, sozialisations- und biografietheoretischen ebenso wie organisationspädagogischen Bezügen relevante Fragen der Erziehungswissenschaft diskutiert.

Die Autorin:
Sabine Gabriel, Wissenschaftliche Referentin am Deutschen Jugendinstitut e.V., Fachgruppe „Familienhilfe und Kinderschutz“, Abteilung „Familie und Familienpolitik“ und Lehrbeauftragte an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Institut für Pädagogik, Arbeitsbereich „Quantitative und Qualitative Forschungsmethoden“

Zielgruppe:
Forschende und Lehrende der Sozialwissenschaften

Bibliografie

Zusätzliche Information

ISBN

978-3-8474-2549-6

eISBN

978-3-8474-1696-8

Format

14,8 x 21 cm

Umfang

447

Erscheinungsjahr

2021

Erscheinungsdatum

09.08.2021

Auflage

1.

Sprache

Deutsch

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Reihe

Qualitative Fall- und Prozessanalysen. Biographie – Interaktion – soziale Welten

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