Beschreibung
Nachbarschaftsarbeit lässt sich als eine politische Praxis verstehen, mit der eine vielfältige Gesellschaft gestärkt werden kann. Aber welche Nachbarschaftsarbeit braucht eine solche Gesellschaft? Dieser Frage gehen die Autor*innen nach und loten theoretische Perspektiven, gesellschaftspolitische Herausforderungen und organisationale Rahmungen aus.
Eine vielfältige Gesellschaft steht vor der Aufgabe, sich entlang von Dimensionen wie Geschlecht, Sexualität, Klasse, Ethnizität, Religion und Behinderung kritisch mit gesellschaftspolitischen Unterscheidungspraktiken auseinanderzusetzen. Sie problematisiert damit verbundene Ambivalenzen und entwickelt Maßnahmen zur Förderung sozialer Gerechtigkeit, Chancengleichheit und Teilhabe sowie zum Abbau von Diskriminierung und struktureller Dominanzkultur. Die Beiträge nehmen Nachbarschaft als konkreten Ort einer solchen politischen Praxis in den Blick und fragen, wie Nachbarschaftsarbeit organisational gerahmt und theoretisch fundiert werden kann.
Die Herausgeberin:
Prof. Dr. Anna Kasten, Professorin, Fachbereich Sozialwesen, Ernst-Abbe-Hochschule Jena
Die Fachbereiche:
Soziale Arbeit, Gender Studies







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