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Informationen zum Buch

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ISBN: 978-3-96665-107-3

Die Dominanzgesellschaft und der NSU-Komplex

Eine tiefenhermeneutische Untersuchung. Mit einem Vorwort von Mario Erdheim

Autor*innen/Herausgeber*innen:

Erscheinungsdatum : 15.06.2026

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ISBN: 978-3-96665-107-3

Beschreibung

Welche Gefühle und (unbewussten) Konflikte kommen bei der Beschäftigung mit dem extrem rechten Terror des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) auf? Charlie Kaufhold zeichnet durch eine psychoanalytisch orientierte Vorgehensweise ein facettenreiches Bild der deutschen Gesellschaft, in der Rassismus und Antisemitismus vielfach das Empfinden prägen. Der Fokus liegt auf den psychosozialen Dynamiken der Dominanzgesellschaft, das heißt dem Teil der Gesellschaft, der nicht von Rassismus und/oder Antisemitismus betroffen ist.

Mittels Tiefenhermeneutik werden fünf Gruppendiskussionen mit soziodemografisch heterogenen Realgruppen ausgewertet. Der Nationalsozialistische Untergrund stellt für die Studienteilnehmenden eine Vergegenwärtigung der nationalsozialistischen Vergangenheit Deutschlands dar. Bei den dominanzdeutschen Teilnehmenden führt dies auf latenter Ebene zu Konflikten um die eigene Identität als Deutsche. Psychosoziale Folgewirkungen des Nationalsozialismus und des schuldabwehrenden Umgangs mit seinen Verbrechen in der Nachkriegszeit werden dabei erkennbar. Bei den Teilnehmenden, die von Rassismus oder Antisemitismus betroffen sind, zeigt sich hingegen auf latenter Ebene eine Konfrontation mit Angst, die so bedrohlich ist, dass sie abgewehrt werden muss.

Autor:in
Dr. Charlie Kaufhold, Universitätsassistent_in (Postdoc) an der Universität Wien und Research Fellow an der International Psychoanalytic University Berlin

Der Fachbereich:
Soziologie

Zusätzliche Information

Verlag

ISBN

978-3-96665-107-3

eISBN

978-3-96665-888-1

Format

14,8 x 21,0 cm

Umfang

461

Erscheinungsjahr

2026

Erscheinungsdatum

15.06.2026

Auflage

1.

Sprache

Deutsch

Zusatzmaterial

Inhaltsverzeichnis + Leseprobe

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Autor*innen

Schlagwörter

Antisemitismus, Autoritarismusforschung, Folgewirkungen des Nationalsozialismus, Frühjahr 2026, Juni 2026, Nationalsozialistischer Untergrund (NSU), psychoanalytische Sozialpsychologie, qualitative Sozialforschung, Rassismus, Tiefenhermeneutik

Beschreibung

Beschreibung

Welche Gefühle und (unbewussten) Konflikte kommen bei der Beschäftigung mit dem extrem rechten Terror des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) auf? Charlie Kaufhold zeichnet durch eine psychoanalytisch orientierte Vorgehensweise ein facettenreiches Bild der deutschen Gesellschaft, in der Rassismus und Antisemitismus vielfach das Empfinden prägen. Der Fokus liegt auf den psychosozialen Dynamiken der Dominanzgesellschaft, das heißt dem Teil der Gesellschaft, der nicht von Rassismus und/oder Antisemitismus betroffen ist.

Mittels Tiefenhermeneutik werden fünf Gruppendiskussionen mit soziodemografisch heterogenen Realgruppen ausgewertet. Der Nationalsozialistische Untergrund stellt für die Studienteilnehmenden eine Vergegenwärtigung der nationalsozialistischen Vergangenheit Deutschlands dar. Bei den dominanzdeutschen Teilnehmenden führt dies auf latenter Ebene zu Konflikten um die eigene Identität als Deutsche. Psychosoziale Folgewirkungen des Nationalsozialismus und des schuldabwehrenden Umgangs mit seinen Verbrechen in der Nachkriegszeit werden dabei erkennbar. Bei den Teilnehmenden, die von Rassismus oder Antisemitismus betroffen sind, zeigt sich hingegen auf latenter Ebene eine Konfrontation mit Angst, die so bedrohlich ist, dass sie abgewehrt werden muss.

Autor:in
Dr. Charlie Kaufhold, Universitätsassistent_in (Postdoc) an der Universität Wien und Research Fellow an der International Psychoanalytic University Berlin

Der Fachbereich:
Soziologie

Bibliografie

Zusätzliche Information

Verlag

ISBN

978-3-96665-107-3

eISBN

978-3-96665-888-1

Format

14,8 x 21,0 cm

Umfang

461

Erscheinungsjahr

2026

Erscheinungsdatum

15.06.2026

Auflage

1.

Sprache

Deutsch

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