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Informationen zum Buch

ISBN: 978-3-86649-390-2

Steinbruch Psychoanalyse?

Zur Rezeption der Psychoanalyse in der akademischen Pädagogik des deutschen Sprachraums zwischen 1900-1945

AutorInnen/HerausgeberInnen:

Erscheinungsdatum : 30.05.2011

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23,99  inkl. MwSt.29,90  inkl. MwSt.

ISBN: 978-3-86649-390-2
Kategorien: Erziehung, Psychologie

Beschreibung

Wie hat sich die akademische Pädagogik zwischen 1900 und 1945 zu den Herausforderungen durch die frühe Psychoanalyse positioniert? Dieser bislang wenig untersuchten Frage geht der vorliegende Band nach, indem inhaltliche Schwerpunkte der pädagogischen Psychoanalyserezeption am Beispiel einschlägiger Enzyklopädien und Wörterbücher herausgearbeitet werden. Die Untersuchungsergebnisse werfen die Frage auf, inwiefern die identifizierten Tendenzen der pädagogischen Psychoanalyserezeption auf (bis heute ungelöste) Probleme in der Konstituierung der pädagogischen Disziplin als solcher verweisen könnten.

Während die Geschichte der Psychoanalyserezeption in den angrenzenden Disziplinen und Wissenschaftsbereichen bereits seit längerer Zeit umfangreich aufgearbeitet wurde, steht im Bereich der deutschsprachigen Pädagogik Ähnliches weitgehend aus. Zwar ist die Entwicklungsgeschichte der frühen Psychoanalytischen Pädagogik heute mittlerweile gut erforscht und dokumentiert, jedoch waren ihre Protagonisten kaum in die institutionalisierte (akademische) Pädagogik eingebunden. Wie aber wurde die Psychoanalyse außerhalb des Kernbereichs der Psychoanalytischen Pädagogik aufgenommen? Wie intensiv und umfangreich war die Auseinandersetzung mit psychoanalytischem Gedankengut in der wissenschaftlichen Pädagogik zwischen 1900 und 1945? Wie wurde die pädagogische Relevanz psychoanalytischer Theorien bewertet? Welche Theorien und Begriffe wurden aufgenommen und diskutiert? Diesen Fragenkomplex aufzuklären scheint unter disziplinhistorischem Aspekt lohnend und zum anderen notwendig, um die rezente (teils problematische) pädagogische Psychoanalyserezeption auf Basis ihrer Gewordenheit differenzierter einschätzen zu können. Neben dem Verlauf der Rezeptionsintensität über den Untersuchungszeitraum hinweg, werden insbesondere inhaltliche Schwerpunkte der pädagogischen Psychoanalyserezeption und Psychoanalysekritik am Beispiel pädagogischer Enzyklopädien und Wörterbücher herausgearbeitet.

Aus dem Inhalt:
Zum disziplinären Status der akademischen Pädagogik (1900-1945)
Zur universitären Etablierung und Verankerung der akademischen Pädagogik (1900-1945)
Anmerkungen zum Verhältnis von Psychoanalyse und Universität
Psychoanalyserezeption am Beispiel ausgewählter pädagogischer Nachschlagewerke
Zur Rezeptionshaltung
Thematische bzw. inhaltliche Aspekte des Rezeptionsverlaufs
Zur Frage der pädagogischen Relevanz von Psychoanalyse

Der Autor:

Dr. Michael Wininger,
Vertretungsprofessor, Fachbereich Erziehungswissenschaften, Goethe-Universität Frankfurt/Main und Lektor, Institut für Bildungswissenschaft, Universität Wien, Österreich

Zur Webseite der Kommission Psychoanalytische Pädagogik in der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE)

Zusätzliche Information

Verlag

ISBN

978-3-86649-390-2

Format

A5

Umfang

289

Erscheinungsjahr

2011

Erscheinungsdatum

30.05.2011

Auflage

1.

Sprache

Deutsch

Reihe

Schriftenreihe der DGfE-Kommission Psychoanalytische Pädagogik

Band

3

eISBN

978-3-86649-616-3

Bewertungen

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Autor*innen

Michael Wininger

Schlagwörter

Psychoanalyse, Pädagogik, Rezeptionsforschung

Rezensionen

Inwiefern die psychoanalytische Theoriebildung in den Normalbetrieb der (Allgemeinen) Erziehungswissenschaft zu integrieren ist, das ist nach wie vor eine offene Frage. Insofern handelt es sich um ein lesenswertes Buch für alle daran Interessierten.

Erziehungswissenschaftliche Revue  2/2016

Winingers Buch schließt eine Lücke in der Erforschung des Wirkungsverhältnisses zwischen Psychoanalyse und Pädagogik nach beiden Richtungen.

Luzifer-Amor – Zeitschrift zur Geschichte der Psychoanalyse 51/2013

Es ist für Pädagogen und Psychoanalytiker spannend, sich einen wechselseitigen Prozess des Verstehens und Missverstehens vor dem Hintergrund gesellschaftlicher Veränderungen anzusehen. Dies ist kein trockener Stoff und nicht geschichtliche Vergangenheit – manche der in „alten“ Enzyklopädien gefundenen Argumentationslinien finden sich auch in aktuellen Diskussionen zu psychoanalytischen Konzepten wieder. So kann die Arbeit dazu beitragen, den Diskurs zwischen Pädagogik und Psychoanalyse besser zu verstehen. Sie stellt auch eine Anregung für Psychoanalytiker dar, die eigenen Konzepte anschlussfähig zu halten und ihre Bedeutung für aktuelle entwicklungspsychologische Fragestellungen herauszuarbeiten. Pädagogen erfahren etwas zur Geschichte ihrer Disziplin und zu den – scheinbaren – Gewissheiten einer Wissenschaft in ihren Abhängigkeiten von politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen.

socialnet.de, 23.01.2012

Winingers Studie überzeugt durch ihre Anlage und stellt eine ebenso gelungene wie aufschlussreiche ‚Stichprobe‘ der akademischen pädagogischen Psychoanalyse-Rezeption dar.

H-Soz-u-Kult, 29.08.2011

Beschreibung

Beschreibung

Wie hat sich die akademische Pädagogik zwischen 1900 und 1945 zu den Herausforderungen durch die frühe Psychoanalyse positioniert? Dieser bislang wenig untersuchten Frage geht der vorliegende Band nach, indem inhaltliche Schwerpunkte der pädagogischen Psychoanalyserezeption am Beispiel einschlägiger Enzyklopädien und Wörterbücher herausgearbeitet werden. Die Untersuchungsergebnisse werfen die Frage auf, inwiefern die identifizierten Tendenzen der pädagogischen Psychoanalyserezeption auf (bis heute ungelöste) Probleme in der Konstituierung der pädagogischen Disziplin als solcher verweisen könnten.

Während die Geschichte der Psychoanalyserezeption in den angrenzenden Disziplinen und Wissenschaftsbereichen bereits seit längerer Zeit umfangreich aufgearbeitet wurde, steht im Bereich der deutschsprachigen Pädagogik Ähnliches weitgehend aus. Zwar ist die Entwicklungsgeschichte der frühen Psychoanalytischen Pädagogik heute mittlerweile gut erforscht und dokumentiert, jedoch waren ihre Protagonisten kaum in die institutionalisierte (akademische) Pädagogik eingebunden. Wie aber wurde die Psychoanalyse außerhalb des Kernbereichs der Psychoanalytischen Pädagogik aufgenommen? Wie intensiv und umfangreich war die Auseinandersetzung mit psychoanalytischem Gedankengut in der wissenschaftlichen Pädagogik zwischen 1900 und 1945? Wie wurde die pädagogische Relevanz psychoanalytischer Theorien bewertet? Welche Theorien und Begriffe wurden aufgenommen und diskutiert? Diesen Fragenkomplex aufzuklären scheint unter disziplinhistorischem Aspekt lohnend und zum anderen notwendig, um die rezente (teils problematische) pädagogische Psychoanalyserezeption auf Basis ihrer Gewordenheit differenzierter einschätzen zu können. Neben dem Verlauf der Rezeptionsintensität über den Untersuchungszeitraum hinweg, werden insbesondere inhaltliche Schwerpunkte der pädagogischen Psychoanalyserezeption und Psychoanalysekritik am Beispiel pädagogischer Enzyklopädien und Wörterbücher herausgearbeitet.

Aus dem Inhalt:
Zum disziplinären Status der akademischen Pädagogik (1900-1945)
Zur universitären Etablierung und Verankerung der akademischen Pädagogik (1900-1945)
Anmerkungen zum Verhältnis von Psychoanalyse und Universität
Psychoanalyserezeption am Beispiel ausgewählter pädagogischer Nachschlagewerke
Zur Rezeptionshaltung
Thematische bzw. inhaltliche Aspekte des Rezeptionsverlaufs
Zur Frage der pädagogischen Relevanz von Psychoanalyse

Der Autor:

Dr. Michael Wininger,
Vertretungsprofessor, Fachbereich Erziehungswissenschaften, Goethe-Universität Frankfurt/Main und Lektor, Institut für Bildungswissenschaft, Universität Wien, Österreich

Zur Webseite der Kommission Psychoanalytische Pädagogik in der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE)

Bibliografie

Zusätzliche Information

Verlag

ISBN

978-3-86649-390-2

Format

A5

Umfang

289

Erscheinungsjahr

2011

Erscheinungsdatum

30.05.2011

Auflage

1.

Sprache

Deutsch

Reihe

Schriftenreihe der DGfE-Kommission Psychoanalytische Pädagogik

Band

3

eISBN

978-3-86649-616-3

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Michael Wininger

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socialnet.de, 23.01.2012

Winingers Studie überzeugt durch ihre Anlage und stellt eine ebenso gelungene wie aufschlussreiche ‚Stichprobe‘ der akademischen pädagogischen Psychoanalyse-Rezeption dar.

H-Soz-u-Kult, 29.08.2011

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