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Informationen zum Buch

ISBN: 978-3-86649-343-8

Was macht Migration mit Männlichkeit?

Kontexte und Erfahrungen zur Bildung und sozialen Arbeit mit Migranten

Erscheinungsdatum : 19.05.2010

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12,90  inkl. MwSt.

ISBN: 978-3-86649-343-8

Beschreibung

Beeinflusst Migration Selbstbild und Identität von Männern? Und wenn ja, wie und in welchem Ausmaß? Diese und verwandte Themen werden in diesem Buch aufgegriffen und erläutert. Im Austausch zwischen Männer-, Migrations- und Gewaltforschung werden Ressourcen, Erfahrungen und Handlungsansätze in der Arbeit mit Migranten auf verschiedenen Ebenen vom Kindergarten über die Jugendarbeit bis zu Gewaltprävention und Erwachsenenbildung diskutiert.

Was haben Männlichkeit, Migration und Gewalt miteinander zu tun? Gibt es überhaupt eine Verbindung zwischen diesen Themen? Die Beiträge dieses Buches belegen diese Verbindung sehr klar. Im Mittelpunkt steht das Interesse, das stereotype Bild gegenüber „fremden“ und „gefährlichen“ Männern mit Migrationshintergrund aufzubrechen und die ab- bzw. ausgrenzende Wahrnehmung zu überwinden. Dabei ist es wichtig, die Vielfalt von Männlichkeiten, männlichen Lebenslagen und Lebensentwürfen zu berücksichtigen und effizient zu erschließen. Differenzierungen zwischen und Zusammenhänge von Migration, sozialer Lage, Geschlechterbeziehungen, Generationenfolgen oder sozialem Milieu werden ebenso beleuchtet wie die vielfältigen Chancen einer Ressourcenorientierung in der Sozialen- und Bildungsarbeit mit Jungen und Männern. Die so entstandene Dokumentation zielt auf eine Lücke in der Erforschung und Reflexion sozialer Praxis mit Männern ab. Die Autoren aus den verschiedensten Wissenschaftsbereichen — von Sozialwissenschaftlern über Pädagogen bis hin zu Theologen und Medizinern — vertreten unterschiedliche Theorieansätze zwischen sozialem Konstruktivismus, Genderanalysen und Männerforschung. So ist ein anregendes Buch über ein noch nicht weit erforschtes, aktuelles soziales Handlungsfeld entstanden.

Die HerausgeberInnen:

Dr. phil. Hans Prömper,

Dipl.-Päd., Leiter der Katholischen Erwachsenenbildung Frankfurt / Haus am Dom, Frankfurt a.M.

Mechtild M. Jansen,

Dipl.-Päd., Leiterin des Referats VI der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung, Wiesbaden

Dr. theol. Andreas Ruffing,

Leiter der Arbeitsstelle Männerseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz, Fulda

Helga Nagel,

Politologin und Germanistin, Leiterin des Amtes für multikulturelle Angelegenheiten der Stadt Frankfurt a.M.

 

Hier finden Sie den Waschzettel zum Buch (pdf- Infoblatt).

Zusätzliche Information

Verlag

ISBN

978-3-86649-343-8

Format

A5

Umfang

224

Erscheinungsjahr

2010

Erscheinungsdatum

19.05.2010

Auflage

1.

Sprache

Deutsch

Bewertungen

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Autor*innen

Schlagwörter

Gewalt, Migration, Männlichkeit

Rezensionen

Das Autor/Innenteam besteht aus Sozialwissenschaftler/Innen über Pädagog/Innen bis hin zu Theologen/innen und Mediziner/Innen. Dies eröffnet eine Vielzahl an Perspektiven und Theorieansätzen. Und genau das macht dies Buch spannend zu lesen, auch für nicht Fachleute. Es wird der Frage nachgegangen „Was haben Männlichkeit, Migration und Gewalt miteinander zu tun?“ Die Beiträge werden in zwei Bereiche gegliedert. Zum einen eine theoretische Auseinandersetzung, zum anderen Beispiele aus der Praxis von sozialer Arbeit. Die Artikel entwerfen ein differenziertes Bild von Migration und Lebenslagen und der daraus entstehende Einfluss auf Lebensentwürfe und Identitäten. Dabei werden keine Vorurteile oder Klischees verfestigt, sondern eine vielschichtige Gemengelage sichtbar, die das Individuum in den Mittelpunkt stellt und Herkunft als einen Aspekt unter vielen in der Identitätsbildung bestimmt.

MATHILDE 113 Juli/August 2011

Das Buch ist insgesamt ein großer Gewinn und eine anregende Fachlektüre, die Perspektiven öffnet und Ansätze für die weitere Entwicklung liefert.

Socialnet.de, 22.05.2011

Spannend sind die vielseitigen Einblicke in sozialpädagogische Arbeitsfelder bezüglich des Themas Migration und Männlichkeit. Ein wichtiges Statement ist der Band dahingehend, dass deutlich wird, dass die männliche Rollensuche kein spezifisches Problem von Männern mit Migrationshintergrund ist. Insgesamt ist das Buch ein guter Ausgangspunkt, um sowohl praktisch als auch theoretisch weitergehend daran anzuknüpfen.

Außerschulische Bildung 3/2011

Im Mittelpunkt steht das Interesse, durch eine differenzierte Betrachtung der Frage, wie Männer Migration erleben, Stereotypen und Klischees aufzubrechen und eine ausgrenzende Wahrnehmung zu überwinden.

Soziale Arbeit 2/2011

2007 veranstalten Vertreter der Katholischen Erwachsenenbildung eine Tagung mit dem Thema „Vom Nebeneinander zum Miteinander – Männerarbeit in einer von Migration geprägten Gesellschaft“. In den ersten acht der insgesamt 15 Beiträge geht es um Grundsätzliches wie Migrantenmilieus, Gewalt, Männlichkeitskonzepte, Arbeit mit Straftätern und Gesundheitsfragen. Es folgen Praxisberichte aus Jugendzentren und Familienberatungsstellen, Erwachsenenbildung und Forschung. Von den Herausgebern wird betont, dass hier ein bisher vernachlässigtes Thema aufgegriffen wurde.

Medienspiegel der Deutsch-Maghrebinischen Gesellschaft November 2010

Den AutorInnen ist wichtig, die Vielfalt von Männlichkeiten, männlichen Lebenslagen und Lebensentwürfen zu berücksichtigen und effizient zu erschließen. Differenzierungen zwischen und Zusammenhänge von Migration, sozialer Lage, Geschlechterbeziehungen, Generationenfolgen oder sozialem Milieu werden ebenso beleuchtet wie die vielfältigen Chancen einer Ressourcenorientierung in der Sozialen und Bildungsarbeit mit Jungen und Männern in Deutschland. Die so entstandene Dokumentation zielt auf eine Lücke in der Erforschung und Reflexion sozialer Praxis mit Männern ab. Die AutorInnen aus den verschiedensten Wissenschaftsbereichen – von SozialwissenschaftlerInnen über PädagogInnen bis hin zu Theologen und Medizinern – vertreten unterschiedliche Theorieansätze zwischen sozialem Konstruktivismus, Genderanalysen und Männerforschung. So ist ein anregendes Buch mit vielfältigen Beiträgen über ein noch nicht weit erforschtes, aktuelles soziales Handlungsfeld entstanden.

Frauensolidarität.org, 25.10.2010

Die Publikation ‚Was macht Migration mit Männlichkeit?‘ dokumentiert die Beiträge zur gleichnamigen Fachtagung, welche aus der Kooperation von kirchlichen und staatlichen Institutionen entstand. Die Autoren aus den verschiedenen Wissenschaftsbereichen beschäftigen sich mit der Frage, wie weit die Migration das Selbstbild und die Identität von Männern beeinflusst. Es ist den Autoren ein Anliegen das Stereotyp von Männern mit Migrationshintergrund aufzubrechen und die ab- bzw. ausgrenzende Wahrnehmung zu überwinden. Die Beiträge diskutieren Ressourcen, Erfahrungen und Handlungsansätze in der Arbeit mit Migranten und bedienen sich dabei unterschiedlicher Theorieansätze.

Wusgermany.de, 8/2010

Das Versprechen, das „stereotype Bild“ von Männern mit Migrationshintergrund „aufzubrechen“ (Klappentext), löst der Band ein. Vor allem die weit verbreiteten kulturalisierenden Erklärungen werden mit wiederholtem Hinweis auf den Intersektionalitäts-Ansatz korrigiert. Insgesamt trägt er dazu bei, eine Lücke zu schließen (ebd.).

Prof. em. Dr. Georg Auernheimer, in: Migration und Soziale Arbeit 7/2010

Die in dem Buch vertretenen Beiträge entstanden überwiegend im Kontext zweier Fach­ta­gungen, mit denen die Veranstalter Neuland betraten: Migration ist eine der größten Forschungslücken in der bisher auf »Mehrheitsdeutsche« konzentrierten Männerforschung, ein nahezu weißer Fleck, der hier erste Konturen erhält.

Switchboard – Zeitschrift für Männer und Jungenarbeit, Nr. 192 Sommer 2010

Will also ein qualifiziertes Bildungskonzept greifen, muss es einen subjektorientierten Ansatz aufweisen, so ein Fazit dieses richtungweisenden Buches, der auch die Vielgestaltigkeit von Männlichkeiten berücksichtigt.

Balancing consult – Brigitte Kreß 5/2010

»Jeder Lehrplan müsste die Verschiedenheiten von Männlichkeiten berücksichtigen und ebenso das Wechselspiel zwischen dem sozialen Geschlecht und Rasse, Klasse oder Nationalität, wenn er nicht in eine generelle Verherrlichung oder aber Negierung von Männlichkeit verfallen will«, schrieb Robert W. Connell Mitte der 90er-Jahre in »Der gemachte Mann«. Über zehn Jahre sind verstrichen, bis sich in der sozialpädagogischen Geschlechterforschung die ersten Praxisbeispiele aus der Männerforschung mit den interkulturellen Erfahrungen der Migrationsforschung verbunden haben. Die Tagungsergebnisse des Sammelbandes »Was macht Migration mit Männlichkeit?« leisten diese fast überfällige Zusammenführung.

Erwachsenenbildung 2/2010

Beschreibung

Beschreibung

Beeinflusst Migration Selbstbild und Identität von Männern? Und wenn ja, wie und in welchem Ausmaß? Diese und verwandte Themen werden in diesem Buch aufgegriffen und erläutert. Im Austausch zwischen Männer-, Migrations- und Gewaltforschung werden Ressourcen, Erfahrungen und Handlungsansätze in der Arbeit mit Migranten auf verschiedenen Ebenen vom Kindergarten über die Jugendarbeit bis zu Gewaltprävention und Erwachsenenbildung diskutiert.

Was haben Männlichkeit, Migration und Gewalt miteinander zu tun? Gibt es überhaupt eine Verbindung zwischen diesen Themen? Die Beiträge dieses Buches belegen diese Verbindung sehr klar. Im Mittelpunkt steht das Interesse, das stereotype Bild gegenüber „fremden“ und „gefährlichen“ Männern mit Migrationshintergrund aufzubrechen und die ab- bzw. ausgrenzende Wahrnehmung zu überwinden. Dabei ist es wichtig, die Vielfalt von Männlichkeiten, männlichen Lebenslagen und Lebensentwürfen zu berücksichtigen und effizient zu erschließen. Differenzierungen zwischen und Zusammenhänge von Migration, sozialer Lage, Geschlechterbeziehungen, Generationenfolgen oder sozialem Milieu werden ebenso beleuchtet wie die vielfältigen Chancen einer Ressourcenorientierung in der Sozialen- und Bildungsarbeit mit Jungen und Männern. Die so entstandene Dokumentation zielt auf eine Lücke in der Erforschung und Reflexion sozialer Praxis mit Männern ab. Die Autoren aus den verschiedensten Wissenschaftsbereichen — von Sozialwissenschaftlern über Pädagogen bis hin zu Theologen und Medizinern — vertreten unterschiedliche Theorieansätze zwischen sozialem Konstruktivismus, Genderanalysen und Männerforschung. So ist ein anregendes Buch über ein noch nicht weit erforschtes, aktuelles soziales Handlungsfeld entstanden.

Die HerausgeberInnen:

Dr. phil. Hans Prömper,

Dipl.-Päd., Leiter der Katholischen Erwachsenenbildung Frankfurt / Haus am Dom, Frankfurt a.M.

Mechtild M. Jansen,

Dipl.-Päd., Leiterin des Referats VI der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung, Wiesbaden

Dr. theol. Andreas Ruffing,

Leiter der Arbeitsstelle Männerseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz, Fulda

Helga Nagel,

Politologin und Germanistin, Leiterin des Amtes für multikulturelle Angelegenheiten der Stadt Frankfurt a.M.

 

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Bibliografie

Zusätzliche Information

Verlag

ISBN

978-3-86649-343-8

Format

A5

Umfang

224

Erscheinungsjahr

2010

Erscheinungsdatum

19.05.2010

Auflage

1.

Sprache

Deutsch

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Autor*innen

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Schlagwörter

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Gewalt, Migration, Männlichkeit

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Das Autor/Innenteam besteht aus Sozialwissenschaftler/Innen über Pädagog/Innen bis hin zu Theologen/innen und Mediziner/Innen. Dies eröffnet eine Vielzahl an Perspektiven und Theorieansätzen. Und genau das macht dies Buch spannend zu lesen, auch für nicht Fachleute. Es wird der Frage nachgegangen „Was haben Männlichkeit, Migration und Gewalt miteinander zu tun?“ Die Beiträge werden in zwei Bereiche gegliedert. Zum einen eine theoretische Auseinandersetzung, zum anderen Beispiele aus der Praxis von sozialer Arbeit. Die Artikel entwerfen ein differenziertes Bild von Migration und Lebenslagen und der daraus entstehende Einfluss auf Lebensentwürfe und Identitäten. Dabei werden keine Vorurteile oder Klischees verfestigt, sondern eine vielschichtige Gemengelage sichtbar, die das Individuum in den Mittelpunkt stellt und Herkunft als einen Aspekt unter vielen in der Identitätsbildung bestimmt.

MATHILDE 113 Juli/August 2011

Das Buch ist insgesamt ein großer Gewinn und eine anregende Fachlektüre, die Perspektiven öffnet und Ansätze für die weitere Entwicklung liefert.

Socialnet.de, 22.05.2011

Spannend sind die vielseitigen Einblicke in sozialpädagogische Arbeitsfelder bezüglich des Themas Migration und Männlichkeit. Ein wichtiges Statement ist der Band dahingehend, dass deutlich wird, dass die männliche Rollensuche kein spezifisches Problem von Männern mit Migrationshintergrund ist. Insgesamt ist das Buch ein guter Ausgangspunkt, um sowohl praktisch als auch theoretisch weitergehend daran anzuknüpfen.

Außerschulische Bildung 3/2011

Im Mittelpunkt steht das Interesse, durch eine differenzierte Betrachtung der Frage, wie Männer Migration erleben, Stereotypen und Klischees aufzubrechen und eine ausgrenzende Wahrnehmung zu überwinden.

Soziale Arbeit 2/2011

2007 veranstalten Vertreter der Katholischen Erwachsenenbildung eine Tagung mit dem Thema „Vom Nebeneinander zum Miteinander – Männerarbeit in einer von Migration geprägten Gesellschaft“. In den ersten acht der insgesamt 15 Beiträge geht es um Grundsätzliches wie Migrantenmilieus, Gewalt, Männlichkeitskonzepte, Arbeit mit Straftätern und Gesundheitsfragen. Es folgen Praxisberichte aus Jugendzentren und Familienberatungsstellen, Erwachsenenbildung und Forschung. Von den Herausgebern wird betont, dass hier ein bisher vernachlässigtes Thema aufgegriffen wurde.

Medienspiegel der Deutsch-Maghrebinischen Gesellschaft November 2010

Den AutorInnen ist wichtig, die Vielfalt von Männlichkeiten, männlichen Lebenslagen und Lebensentwürfen zu berücksichtigen und effizient zu erschließen. Differenzierungen zwischen und Zusammenhänge von Migration, sozialer Lage, Geschlechterbeziehungen, Generationenfolgen oder sozialem Milieu werden ebenso beleuchtet wie die vielfältigen Chancen einer Ressourcenorientierung in der Sozialen und Bildungsarbeit mit Jungen und Männern in Deutschland. Die so entstandene Dokumentation zielt auf eine Lücke in der Erforschung und Reflexion sozialer Praxis mit Männern ab. Die AutorInnen aus den verschiedensten Wissenschaftsbereichen – von SozialwissenschaftlerInnen über PädagogInnen bis hin zu Theologen und Medizinern – vertreten unterschiedliche Theorieansätze zwischen sozialem Konstruktivismus, Genderanalysen und Männerforschung. So ist ein anregendes Buch mit vielfältigen Beiträgen über ein noch nicht weit erforschtes, aktuelles soziales Handlungsfeld entstanden.

Frauensolidarität.org, 25.10.2010

Die Publikation ‚Was macht Migration mit Männlichkeit?‘ dokumentiert die Beiträge zur gleichnamigen Fachtagung, welche aus der Kooperation von kirchlichen und staatlichen Institutionen entstand. Die Autoren aus den verschiedenen Wissenschaftsbereichen beschäftigen sich mit der Frage, wie weit die Migration das Selbstbild und die Identität von Männern beeinflusst. Es ist den Autoren ein Anliegen das Stereotyp von Männern mit Migrationshintergrund aufzubrechen und die ab- bzw. ausgrenzende Wahrnehmung zu überwinden. Die Beiträge diskutieren Ressourcen, Erfahrungen und Handlungsansätze in der Arbeit mit Migranten und bedienen sich dabei unterschiedlicher Theorieansätze.

Wusgermany.de, 8/2010

Das Versprechen, das „stereotype Bild“ von Männern mit Migrationshintergrund „aufzubrechen“ (Klappentext), löst der Band ein. Vor allem die weit verbreiteten kulturalisierenden Erklärungen werden mit wiederholtem Hinweis auf den Intersektionalitäts-Ansatz korrigiert. Insgesamt trägt er dazu bei, eine Lücke zu schließen (ebd.).

Prof. em. Dr. Georg Auernheimer, in: Migration und Soziale Arbeit 7/2010

Die in dem Buch vertretenen Beiträge entstanden überwiegend im Kontext zweier Fach­ta­gungen, mit denen die Veranstalter Neuland betraten: Migration ist eine der größten Forschungslücken in der bisher auf »Mehrheitsdeutsche« konzentrierten Männerforschung, ein nahezu weißer Fleck, der hier erste Konturen erhält.

Switchboard – Zeitschrift für Männer und Jungenarbeit, Nr. 192 Sommer 2010

Will also ein qualifiziertes Bildungskonzept greifen, muss es einen subjektorientierten Ansatz aufweisen, so ein Fazit dieses richtungweisenden Buches, der auch die Vielgestaltigkeit von Männlichkeiten berücksichtigt.

Balancing consult – Brigitte Kreß 5/2010

»Jeder Lehrplan müsste die Verschiedenheiten von Männlichkeiten berücksichtigen und ebenso das Wechselspiel zwischen dem sozialen Geschlecht und Rasse, Klasse oder Nationalität, wenn er nicht in eine generelle Verherrlichung oder aber Negierung von Männlichkeit verfallen will«, schrieb Robert W. Connell Mitte der 90er-Jahre in »Der gemachte Mann«. Über zehn Jahre sind verstrichen, bis sich in der sozialpädagogischen Geschlechterforschung die ersten Praxisbeispiele aus der Männerforschung mit den interkulturellen Erfahrungen der Migrationsforschung verbunden haben. Die Tagungsergebnisse des Sammelbandes »Was macht Migration mit Männlichkeit?« leisten diese fast überfällige Zusammenführung.

Erwachsenenbildung 2/2010

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