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Informationen zum Buch

ISBN: 978-3-86649-187-8

Zeit für Beziehungen?

Zeit und Zeitpolitik für Familien

Erscheinungsdatum: 18.02.2009

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39,90  inkl. MwSt.

ISBN: 978-3-86649-187-8
Kategorien: Erziehung, Gender Studies

Beschreibung

Beziehungen brauchen Zeit, damit in Partnerschaften, Familien und sozialen Netzen emotionale Bindungen, Vertrauen und wechselseitige Fürsorge entstehen können. Das Buch schaut auf Zeit unter verschiedenen Blickwinkeln: als Bedinungen für das Gelingen und als Ressource familialen Zusammenlebens in der wissensbasierten Dienstleistungsgesellschaft.

Massive Umbrüche in der Arbeitswelt mit Tendenzen zur Entgrenzung und Entstandardisierung von Erwerbsarbeit haben auch die Koordinaten der familialen Lebensführung erheblich verschoben. Dieser Prozess geht einher mit einer steigenden Müttererwerbstätigkeit, der Aufweichung der klassischen Arbeitsteilung zwischen den Geschlechtern, der Differenzierung familialer Lebensformen und wachsenden Anforderungen aus der Arbeitswelt. Vor allem Frauen agieren verstärkt als „Zeitjongleurinnen“ zwischen Familie, öffentlichem Raum und Erwerbssphäre, weil sie sich trotz Erwerbsbeteiligung in einem nach wie vor weitgehend starren System von Alltagszeiten bewegen.

Es entstehen für alle Beteiligten Zeitnot, Zeitlücken, Zeitstress und vielfältige Zeitkonflikte. Allerdings entstehen auch entwertete Zeiträume insbesondere für erwerbslose Familien.

Die Publikation thematisiert die Problematik wie auch Chancen familialer Alltags- und Lebenszeit aus den unterschiedlichen Perspektiven der Familienmitglieder sowie unter Rückgriff auf aktuelle Forschungsergebnisse aus unterschiedlichen Bereichen. Darüber hinaus werden auch Konzepte und relevante Erfahrungen von gesellschaftlichen, betrieblichen und kommunalen Akteuren aufgenommen, die an diversen Schnittstellen im öffentlichen Raum sowie zwischen Familien- und Arbeitswelt innovative zeitsensible Arrangements zwischen Arbeit und Leben als lokale Zeitpolitik entwerfen und umsetzen.

Aus dem Inhalt:

Problemanalyse von Zeitnot und entwerteter Zeit

Zeiten in der Familie

Zeitliche Verschränkung verschiedener Lebensbereiche

Zeitpolitik

Die HerausgeberInnen:

Dr. Martina Heitkötter, wissenschaftliche Referentin für familienbezogene Infrastruktur und örtliche Familienpolitik in der Abteilung Familie und Familienpolitik am Deutschen Jugendinstitut, München

Dr. Karin Jurczyk, Leiterin der Abteilung Familie und Familienpolitik am Deutschen Jugendinstitut, München.

Prof. Dr. Andreas Lange, Grundsatzreferent für Familienforschung in der Abteilung Familie und Familienpolitik am Deutschen Jugendinstitut, München sowie außerplanmäßiger POrofessor für Soziologie an der Universität Konstanz

Prof. Dr. Uta Meier-Gräwe, Lehrstuhl für Wirtschaftslehre des Privathaushalts und Familienwissenschaft an der Justus-Liebig-Universität Gießen

Zusätzliche Information

Verlag

ISBN

978-3-86649-187-8

eISBN

978-3-86649-752-8

Format

A5

Umfang

434

Erscheinungsjahr

2009

Erscheinungsdatum

18.02.2009

Auflage

1.

Sprache

Deutsch

Bewertungen

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Alltag, Familie, Zeitpolitik

In der Reihe der Veröffentlichungen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie stellt das Buch eine gute und umfassende, auf aktuelle, interdisziplinäre Forschungsergebnisse basierende Behandlung des Themas dar – und geht dabei den Fragestellungen nach, wie unter den gegebenen gesellschaftlichen Arbeits- und Lebensbedingungen familiales Zusammenleben gelingen kann; wie die alltäglichen Herausforderungen von Familien ‚gemeistert‘ werden können – und welcher politischen Bedingungen zur Gestaltbarkeit von Zeit es dabei bedarf.

Zeitschrift für das Fürsorgewesen 4/2012

[Die hier vorgestellte Studie kann] aufgrund ihres ambitionierten inhaltlich umfassenden Ansatzes sowie ihrer durchgängig guten Verständlichkeit als wichtige[r Beitrag] zum gegenwärtig viel diskutierten Spannungsverhältnis zwischen Erwerbsarbeit und Familie bezeichnet werden.

WSI-Mitteilungen 4/2010

Familien brauchen Zeit. Warum? Kurz und knapp: Damit Familienmitglieder die Chance haben, sich zu finden. Die aber haben sie zu wenig. Das hat mehrere Gründe. Einer der wichtigsten sind die zeitpolitischen Rahmenbedingungen, die die Familienangehörigen bei ihren kontinuierlich zu erbringenden Leistungen der Vergemeinschaftung zeitlich unter Druck setzen. Um welche zeitpolitisch relevanten Gegebenheiten es sich dabei handelt und in welcher Richtung diese im Hinblick auf eine zeitliche Entlastung der Familien gestaltet werden müssten, das sind die beiden Fragestellungen, die in dem von Heitkötter et al. herausgegebenen Buch in differenzierter Art und Weise gestellt und beantwortet werden. […] Es ist allen zeitpolitisch und familienpolitisch Interessierten nachdrücklich zur Lektüre empfohlen.

Erziehungswisschenschaftliche Revue – EWR 9 (2010), Nr. 2 März/April 2010

Der Sammelband überzeugt durch den Umfang und den Detailreichtum der präsentierten Forschungsergebnisse und auch dadurch, dass jenseits von Alltag und Erwerbstätigkeit auch die Sphäre der politischen Gestaltung und des Umgangs mit Zeit in den Blick genommen werden.

Querelles-net 2/2010

Wie kann man neben dem Job für Kinder, Angehörige oder auch nur für sich selbst sorgen? [Dieser] Sammelband ermöglicht jetzt einen Überblick über den Stand der zeitpolitischen Debatte und fasst besonders die Bedürfnisse von Familien ins Auge.

Magazin Mitbestimmung 11/2009

Ein aussagekräftiges Zeit-Buch mit dem Focus auf die sich wandelnde Familie.

www.vaeter-netz.de, 28.10. 2009

„Zeit für Beziehungen“ bietet in 16 Beiträgen empirische Daten, die eine kritische Gesellschaftsdiagnose, und eine Hilfestellung zur Erklärung der persönlichen Situation der LeserInnen ermöglichen. Es werden umfangreiche Darstellungen zur Zeitverwendung angeboten, oder ausführlich erklärt, warum „Familien“ sich heute regelmäßig daran abarbeiten müssen – und fast zwangsläufig daran scheitern – die unterschiedlichen Zeitrhythmen von Kinderbetreuung, Privat- und Berufsleben unter einen Hut zu bringen.

Prager Frühling www.pfmag.info, 22.10.2009

Wer ein Verständnis dafür entwickeln möchte, warum Familienpolitik, Vereinbarkeitsproblematik und Arbeitsmarktpolitik letztendlich ein neues Politikfeld mit dem Anspruch auf ein eigenes Ministerium darstellt, erhält hier interessante Impulse.

Socialnet.de 8/2009

Alle Autorinnen und Autoren richten die Perspektive auf eine umfassende Zeitpolitik. Dies tun sie theoretisch fundiert und mit viel empirischem Material. Jeder Artikel ist spannend und auch ohne Fachwissen lesbar. Damit wendet sich der Band an ein großes, interdisziplinär interessiertes Publikum. Und das ist gut so, denn ein zukunftsfähiges Zeitkonzept muss in einer breiten gesellschaftlichen Debatte entwickelt werden. Hier ist der Auftakt. Mein Fazit: Lesen! Diese Publikation ist ein Meilenstein.

Freiburger Geschlechter Studien: Geschlechter – Bewegungen – Sport 23/2009

Beschreibung

Beschreibung

Beziehungen brauchen Zeit, damit in Partnerschaften, Familien und sozialen Netzen emotionale Bindungen, Vertrauen und wechselseitige Fürsorge entstehen können. Das Buch schaut auf Zeit unter verschiedenen Blickwinkeln: als Bedinungen für das Gelingen und als Ressource familialen Zusammenlebens in der wissensbasierten Dienstleistungsgesellschaft.

Massive Umbrüche in der Arbeitswelt mit Tendenzen zur Entgrenzung und Entstandardisierung von Erwerbsarbeit haben auch die Koordinaten der familialen Lebensführung erheblich verschoben. Dieser Prozess geht einher mit einer steigenden Müttererwerbstätigkeit, der Aufweichung der klassischen Arbeitsteilung zwischen den Geschlechtern, der Differenzierung familialer Lebensformen und wachsenden Anforderungen aus der Arbeitswelt. Vor allem Frauen agieren verstärkt als „Zeitjongleurinnen“ zwischen Familie, öffentlichem Raum und Erwerbssphäre, weil sie sich trotz Erwerbsbeteiligung in einem nach wie vor weitgehend starren System von Alltagszeiten bewegen.

Es entstehen für alle Beteiligten Zeitnot, Zeitlücken, Zeitstress und vielfältige Zeitkonflikte. Allerdings entstehen auch entwertete Zeiträume insbesondere für erwerbslose Familien.

Die Publikation thematisiert die Problematik wie auch Chancen familialer Alltags- und Lebenszeit aus den unterschiedlichen Perspektiven der Familienmitglieder sowie unter Rückgriff auf aktuelle Forschungsergebnisse aus unterschiedlichen Bereichen. Darüber hinaus werden auch Konzepte und relevante Erfahrungen von gesellschaftlichen, betrieblichen und kommunalen Akteuren aufgenommen, die an diversen Schnittstellen im öffentlichen Raum sowie zwischen Familien- und Arbeitswelt innovative zeitsensible Arrangements zwischen Arbeit und Leben als lokale Zeitpolitik entwerfen und umsetzen.

Aus dem Inhalt:

Problemanalyse von Zeitnot und entwerteter Zeit

Zeiten in der Familie

Zeitliche Verschränkung verschiedener Lebensbereiche

Zeitpolitik

Die HerausgeberInnen:

Dr. Martina Heitkötter, wissenschaftliche Referentin für familienbezogene Infrastruktur und örtliche Familienpolitik in der Abteilung Familie und Familienpolitik am Deutschen Jugendinstitut, München

Dr. Karin Jurczyk, Leiterin der Abteilung Familie und Familienpolitik am Deutschen Jugendinstitut, München.

Prof. Dr. Andreas Lange, Grundsatzreferent für Familienforschung in der Abteilung Familie und Familienpolitik am Deutschen Jugendinstitut, München sowie außerplanmäßiger POrofessor für Soziologie an der Universität Konstanz

Prof. Dr. Uta Meier-Gräwe, Lehrstuhl für Wirtschaftslehre des Privathaushalts und Familienwissenschaft an der Justus-Liebig-Universität Gießen

Bibliografie

Zusätzliche Information

Verlag

ISBN

978-3-86649-187-8

eISBN

978-3-86649-752-8

Format

A5

Umfang

434

Erscheinungsjahr

2009

Erscheinungsdatum

18.02.2009

Auflage

1.

Sprache

Deutsch

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Rezensionen

In der Reihe der Veröffentlichungen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie stellt das Buch eine gute und umfassende, auf aktuelle, interdisziplinäre Forschungsergebnisse basierende Behandlung des Themas dar – und geht dabei den Fragestellungen nach, wie unter den gegebenen gesellschaftlichen Arbeits- und Lebensbedingungen familiales Zusammenleben gelingen kann; wie die alltäglichen Herausforderungen von Familien ‚gemeistert‘ werden können – und welcher politischen Bedingungen zur Gestaltbarkeit von Zeit es dabei bedarf.

Zeitschrift für das Fürsorgewesen 4/2012

[Die hier vorgestellte Studie kann] aufgrund ihres ambitionierten inhaltlich umfassenden Ansatzes sowie ihrer durchgängig guten Verständlichkeit als wichtige[r Beitrag] zum gegenwärtig viel diskutierten Spannungsverhältnis zwischen Erwerbsarbeit und Familie bezeichnet werden.

WSI-Mitteilungen 4/2010

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Erziehungswisschenschaftliche Revue – EWR 9 (2010), Nr. 2 März/April 2010

Der Sammelband überzeugt durch den Umfang und den Detailreichtum der präsentierten Forschungsergebnisse und auch dadurch, dass jenseits von Alltag und Erwerbstätigkeit auch die Sphäre der politischen Gestaltung und des Umgangs mit Zeit in den Blick genommen werden.

Querelles-net 2/2010

Wie kann man neben dem Job für Kinder, Angehörige oder auch nur für sich selbst sorgen? [Dieser] Sammelband ermöglicht jetzt einen Überblick über den Stand der zeitpolitischen Debatte und fasst besonders die Bedürfnisse von Familien ins Auge.

Magazin Mitbestimmung 11/2009

Ein aussagekräftiges Zeit-Buch mit dem Focus auf die sich wandelnde Familie.

www.vaeter-netz.de, 28.10. 2009

„Zeit für Beziehungen“ bietet in 16 Beiträgen empirische Daten, die eine kritische Gesellschaftsdiagnose, und eine Hilfestellung zur Erklärung der persönlichen Situation der LeserInnen ermöglichen. Es werden umfangreiche Darstellungen zur Zeitverwendung angeboten, oder ausführlich erklärt, warum „Familien“ sich heute regelmäßig daran abarbeiten müssen – und fast zwangsläufig daran scheitern – die unterschiedlichen Zeitrhythmen von Kinderbetreuung, Privat- und Berufsleben unter einen Hut zu bringen.

Prager Frühling www.pfmag.info, 22.10.2009

Wer ein Verständnis dafür entwickeln möchte, warum Familienpolitik, Vereinbarkeitsproblematik und Arbeitsmarktpolitik letztendlich ein neues Politikfeld mit dem Anspruch auf ein eigenes Ministerium darstellt, erhält hier interessante Impulse.

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Alle Autorinnen und Autoren richten die Perspektive auf eine umfassende Zeitpolitik. Dies tun sie theoretisch fundiert und mit viel empirischem Material. Jeder Artikel ist spannend und auch ohne Fachwissen lesbar. Damit wendet sich der Band an ein großes, interdisziplinär interessiertes Publikum. Und das ist gut so, denn ein zukunftsfähiges Zeitkonzept muss in einer breiten gesellschaftlichen Debatte entwickelt werden. Hier ist der Auftakt. Mein Fazit: Lesen! Diese Publikation ist ein Meilenstein.

Freiburger Geschlechter Studien: Geschlechter – Bewegungen – Sport 23/2009

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