Beschreibung
Die Gemeinwohl-Ökonomie verfolgt das Ziel eines ethischen und nachhaltigen Wirtschaftsmodells. Wirtschaften soll nicht allein der Gewinnmaximierung, sondern dem guten Leben für alle – dem Gemeinwohl – dienen. Doch lässt unsere Rechtsordnung ein gemeinwohlorientiertes Wirtschaften überhaupt zu? Der Band behandelt u.a. Fragen des Gesellschaftsrechts, Steuerrechts, Wettbewerbsrechts und Umweltrechts sowie Fragen zur gesetzlichen Berichtspflicht bestimmter großer Unternehmen zu nichtfinanziellen Aspekten ihrer Geschäftstätigkeit.
Dem Grundgedanken der Gemeinwohl-Ökonomie zufolge soll der wirtschaftliche Erfolg eines Unternehmens nicht allein anhand finanzieller Kennzahlen, sondern vielmehr an seinem Gemeinwohlbeitrag gemessen werden. Unternehmen, die ihr wirtschaftliches Handeln am Gemeinwohl ausrichten, sollen z.B. steuerliche Vorteile erlangen. Die sogenannte Gemeinwohlmatrix, deren Grundlage die universellen Werte – Menschenwürde, Solidarität, soziale Gerechtigkeit, ökologische Nachhaltigkeit, Transparenz und demokratische Beteiligung – sind, soll den Unternehmen zeigen, wie sie diese Werte in den unternehmerischen Alltag implementieren können. Gemessen und bewertet wird der Gemeinwohlbeitrag anhand der von den Unternehmen zu erstellenden Gemeinwohl-Bilanz. Die Umsetzung dieser Idee ist mit zahlreichen rechtlichen Fragen verbunden. Wie lassen sich, beispielsweise im Steuerrecht, Anreize für ein gemeinwohlorientiertes Wirtschaften setzen? Welche Spielräume bestehen?
Inhaltsverzeichnis + Leseprobe
Die Autor*innen:
Prof. Dr. Stefanie Deinert, Hochschule Fulda
Prof. Dr. Lydia Scholz, Hochschule Bremen
Prof. Dr. Vera de Hesselle, Hochschule Bremen
Hier finden Sie den Waschzettel zum Buch (PDF-Infoblatt).
Die Zielgruppe:
Forschende und Lehrende der Sozialwissenschaften und Wirtschaftswissenschaft, Unternehmen
Dieser Titel erscheint in der Reihe “Gesellschaft und Nachhaltigkeit”. Weitere Titel dieser Reihe finden Sie hier.
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