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Informationen zum Buch

ISBN: 978-3-8474-2537-3

Disability, Elternschaft und Soziale Arbeit

Zur Bedeutung von Zuschreibungen, Fremdwahrnehmungen und Selbstverständnissen für Eltern mit Lernschwierigkeiten

Autor*innen/Herausgeber*innen:

Erscheinungsdatum : 09.08.2021

0,00  - 42,00  inkl. MwSt.

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ISBN: 978-3-8474-2537-3

Beschreibung

Open Access: Der Titel Disability, Elternschaft und Soziale Arbeit (DOI: 10.3224/84742537) ist kostenlos im Open Access (PDF) herunterladbar oder kostenpflichtig als Print-Ausgabe erhältlich. Der Titel steht unter der Creative Commons Lizenz Attribution 4.0 International (CC BY 4.0): https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/

Dieses Buch befasst sich mit Elternschaft von Müttern und Vätern mit sogenannten Lernschwierigkeiten, die häufig mit Vorurteilen gegenüber ihren Fähigkeiten in der Elternrolle konfrontiert werden. Die Autorin orientiert sich an der Gesellschaftskritik der Disability Studies und verfolgt einen emanzipatorisch-partizipativen Zugang. Als besonders relevant nach Analyse von gesellschaftlichen Diskussionen in Newsgroups, Interviews mit Fachkräften der Sozialen Arbeit und Interviews mit Eltern mit Lernschwierigkeiten zeigen sich mehrdimensionale Benachteiligungen und die jeweils (nicht) existenten Rahmenbedingungen für die Wahrnehmung der Elternrolle.

Menschen mit Lernschwierigkeiten sind Personen, denen eine (‚geistige‘) Behinderung zugeschrieben wird und die aufgrund von gesellschaftlichen Barrieren Behinderungen erfahren. Behinderung als Abweichung von Normalitätsvorstellungen wird durch verschiedene Diskurse erzeugt und ist auf den ersten Blick nicht mit den dominierenden Entwürfen von Mutter- und Vaterschaft sowie familialer Leistungs- und Funktionsfähigkeit vereinbar. Viele Eltern mit Lernschwierigkeiten sind aufgrund von Unfähigkeitszuschreibungen von Interventionen der Kinder- und Jugendhilfe betroffen.
Eine Hermeneutik des Verstehens bildet den metatheoretischen Bezugspunkt für die methodologische Annäherung an drei spezifische Forschungsinteressen. Basierend auf diskurstheoretischen Überlegungen der hermeneutischen Wissenssoziologie wurden Erwartungen und Normen in Bezug auf Elternschaft und Behinderung in Newsgroups analysiert. Interviews mit Fachkräften in der Sozialen Arbeit wurden durchgeführt und mit einer Referenzgruppe partizipativ analysiert. Mütter und Väter mit Lernschwierigkeiten wurden interviewt und die Interviews hermeneutisch-phänomenologisch analysiert. Zuschreibungen, Fremdwahrnehmungen und Selbstverständnisse wurden schließlich in einer theoretischen Diskussion zusammengeführt.
Die Ergebnisse verweisen auf das Streben von Eltern mit Lernschwierigkeiten nach der Erfüllung geschlechtsspezifischer Fähigkeitsorientierungen, das in Wechselwirkung mit ihrer facettenreichen Diskreditierung in der Elternrolle und der Verinnerlichung von Defizitzuschreibungen steht. Für die Wahrnehmung ihrer Mutter- beziehungsweise Vaterschaft unter behindernden Bedingungen sind sowohl die Beobachtung und Kontrolle durch Fachkräfte als auch deren Unterstützung relevant. Die Möglichkeiten der elterlichen Subjektbildung sind demnach von sozialen, kulturellen und ökonomischen Rahmenbedingungen, unter anderem von den jeweils (nicht) existenten systemischen Strukturen, abhängig.

Inhaltsverzeichnis + Leseprobe

Die Autorin:
Dr.in phil. Rahel More, Universitätsassistentin am Institut für Erziehungswissenschaft und Bildungsforschung, Arbeitsbereich Sozialpädagogik und Inklusionsforschung, Alpen-Adria-Universität Klagenfurt, Österreich

Hier finden Sie den Waschzettel zum Buch (pdf- Infoblatt).

Die Zielgruppe:
Forschende und Lehrende der Erziehungswissenschaft und Sozialen Arbeit

Zusätzliche Information

ISBN

978-3-8474-2537-3

eISBN

978-3-8474-1723-1

Format

14,8 x 21 cm

Umfang

361

Erscheinungsjahr

2021

Erscheinungsdatum

09.08.2021

Auflage

1.

Sprache

Deutsch

Verlag

Reihe

Schriftenreihe der ÖFEB-Sektion Sozialpädagogik

Band

7

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Autor*innen

Schlagwörter

(geistige) Behinderung, Behinderung, Eltern mit Behinderung, Familie, Fremdzuschreibungen, Lernschwierigkeiten, Mutter, partizipative Forschung, Väter, Zum Link des Büchertischs zur DGSA Jahrestagung 2022

Pressestimmen/Rezensionen

Die vorliegende Publikation zeichnet sich durch einen ressourcen- und menschenrechtsorientierten Blick auf Mütter und Väter mit Lernschwierigkeiten aus, zeigt ungleiche Machtverhältnisse auf und fordert zu Recht Partizipation sowie Selbstbestimmung ein. Besonders hervorzuheben und zu würdigen ist das forschungsmethodische partizipative Vorgehen, das nicht nur innovativ ist, sondern neue Perspektiven eröffnet.

Österreichisches Jahrbuch für Soziale Arbeit  1/2022

Ein Werk, das die Landschaft der sozialpädagogisch orientierten Forschungsarbeiten bereichert und wichtige Impulse für eine Inklusive Gesellschaft setzt.

sozialpädagogische impulse 3/2021

Die Sozialpädagogin Rahel More untersuchte die Situation von Müttern und Vätern mit Lernschwierigkeiten. Ihre Unterstützungsangebote seien höchst mangelhaft, so ihr Fazit.

Cornelia Grobner, Die Presse, 19.09.2021

In ihrer Studie analysierte More Erwartungen und Normen in Bezug auf Elternschaft und Behinderung anhand von Diskussionen im Internet. Und sie führte Interviews mit Fachkräften in der Sozialen Arbeit. Nicht zuletzt ließ sie Betroffene zu Wort kommen: Mütter und Väter mit Lernschwierigkeiten.

Schrödingers Katze, Der österreichische Wissenschaftsblog, 11.10.2021

Beschreibung

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Open Access: Der Titel Disability, Elternschaft und Soziale Arbeit (DOI: 10.3224/84742537) ist kostenlos im Open Access (PDF) herunterladbar oder kostenpflichtig als Print-Ausgabe erhältlich. Der Titel steht unter der Creative Commons Lizenz Attribution 4.0 International (CC BY 4.0): https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/

Dieses Buch befasst sich mit Elternschaft von Müttern und Vätern mit sogenannten Lernschwierigkeiten, die häufig mit Vorurteilen gegenüber ihren Fähigkeiten in der Elternrolle konfrontiert werden. Die Autorin orientiert sich an der Gesellschaftskritik der Disability Studies und verfolgt einen emanzipatorisch-partizipativen Zugang. Als besonders relevant nach Analyse von gesellschaftlichen Diskussionen in Newsgroups, Interviews mit Fachkräften der Sozialen Arbeit und Interviews mit Eltern mit Lernschwierigkeiten zeigen sich mehrdimensionale Benachteiligungen und die jeweils (nicht) existenten Rahmenbedingungen für die Wahrnehmung der Elternrolle.

Menschen mit Lernschwierigkeiten sind Personen, denen eine (‚geistige‘) Behinderung zugeschrieben wird und die aufgrund von gesellschaftlichen Barrieren Behinderungen erfahren. Behinderung als Abweichung von Normalitätsvorstellungen wird durch verschiedene Diskurse erzeugt und ist auf den ersten Blick nicht mit den dominierenden Entwürfen von Mutter- und Vaterschaft sowie familialer Leistungs- und Funktionsfähigkeit vereinbar. Viele Eltern mit Lernschwierigkeiten sind aufgrund von Unfähigkeitszuschreibungen von Interventionen der Kinder- und Jugendhilfe betroffen.
Eine Hermeneutik des Verstehens bildet den metatheoretischen Bezugspunkt für die methodologische Annäherung an drei spezifische Forschungsinteressen. Basierend auf diskurstheoretischen Überlegungen der hermeneutischen Wissenssoziologie wurden Erwartungen und Normen in Bezug auf Elternschaft und Behinderung in Newsgroups analysiert. Interviews mit Fachkräften in der Sozialen Arbeit wurden durchgeführt und mit einer Referenzgruppe partizipativ analysiert. Mütter und Väter mit Lernschwierigkeiten wurden interviewt und die Interviews hermeneutisch-phänomenologisch analysiert. Zuschreibungen, Fremdwahrnehmungen und Selbstverständnisse wurden schließlich in einer theoretischen Diskussion zusammengeführt.
Die Ergebnisse verweisen auf das Streben von Eltern mit Lernschwierigkeiten nach der Erfüllung geschlechtsspezifischer Fähigkeitsorientierungen, das in Wechselwirkung mit ihrer facettenreichen Diskreditierung in der Elternrolle und der Verinnerlichung von Defizitzuschreibungen steht. Für die Wahrnehmung ihrer Mutter- beziehungsweise Vaterschaft unter behindernden Bedingungen sind sowohl die Beobachtung und Kontrolle durch Fachkräfte als auch deren Unterstützung relevant. Die Möglichkeiten der elterlichen Subjektbildung sind demnach von sozialen, kulturellen und ökonomischen Rahmenbedingungen, unter anderem von den jeweils (nicht) existenten systemischen Strukturen, abhängig.

Inhaltsverzeichnis + Leseprobe

Die Autorin:
Dr.in phil. Rahel More, Universitätsassistentin am Institut für Erziehungswissenschaft und Bildungsforschung, Arbeitsbereich Sozialpädagogik und Inklusionsforschung, Alpen-Adria-Universität Klagenfurt, Österreich

Hier finden Sie den Waschzettel zum Buch (pdf- Infoblatt).

Die Zielgruppe:
Forschende und Lehrende der Erziehungswissenschaft und Sozialen Arbeit

Bibliografie

Zusätzliche Information

ISBN

978-3-8474-2537-3

eISBN

978-3-8474-1723-1

Format

14,8 x 21 cm

Umfang

361

Erscheinungsjahr

2021

Erscheinungsdatum

09.08.2021

Auflage

1.

Sprache

Deutsch

Verlag

Reihe

Schriftenreihe der ÖFEB-Sektion Sozialpädagogik

Band

7

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Österreichisches Jahrbuch für Soziale Arbeit  1/2022

Ein Werk, das die Landschaft der sozialpädagogisch orientierten Forschungsarbeiten bereichert und wichtige Impulse für eine Inklusive Gesellschaft setzt.

sozialpädagogische impulse 3/2021

Die Sozialpädagogin Rahel More untersuchte die Situation von Müttern und Vätern mit Lernschwierigkeiten. Ihre Unterstützungsangebote seien höchst mangelhaft, so ihr Fazit.

Cornelia Grobner, Die Presse, 19.09.2021

In ihrer Studie analysierte More Erwartungen und Normen in Bezug auf Elternschaft und Behinderung anhand von Diskussionen im Internet. Und sie führte Interviews mit Fachkräften in der Sozialen Arbeit. Nicht zuletzt ließ sie Betroffene zu Wort kommen: Mütter und Väter mit Lernschwierigkeiten.

Schrödingers Katze, Der österreichische Wissenschaftsblog, 11.10.2021

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