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Informationen zum Buch

ISBN: 978-3-8474-0570-2

Familien mit einem psychisch kranken Elternteil

Forschungsbefunde und Praxiskonzepte

Autor*innen/Herausgeber*innen:

Erscheinungsdatum : 15.08.2016

25,99  inkl. MwSt. - 32,00  inkl. MwSt.

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ISBN: 978-3-8474-0570-2
Kategorien: Erziehung, Soziale Arbeit

Beschreibung

Was bedeutet es für eine Familie, wenn die Mutter oder der Vater psychisch erkrankt? Alle Familienmitglieder sind mit-betroffen – die Kinder aber in besonderer Weise. Im Mittelpunkt des Buches stehen die Belastungen und Probleme von Familien mit einem psychisch erkrankten Elternteil. In den einzelnen Kapiteln werden Forschungsbefunde zu unterschiedlichen Aspekten des Themas sowie ausgewählte Konzepte für die psychosoziale Praxis vorgestellt.

Im Mittelpunkt des vorliegenden Buches stehen die Belastungen und Probleme von Familien mit einem psychisch erkrankten Elternteil sowie Möglichkeiten der Unterstützung. Leitend ist dabei der Grundgedanke, dass effektive Hilfen immer das gesamte Familiensystem einbeziehen sollten und die Kooperation unterschiedlicher Institutionen erfordern. Neben einem Überblick über den aktuellen Stand der Forschung und der Präsentation von ausgewählten neueren Forschungsarbeiten konzentriert sich das Buch vor allem auf praktische Handlungskonzepte für die Bildungseinrichtungen und Schulen sowie Eltern und Familien.

Aus dem Inhalt::
• Wenn Eltern psychisch krank sind: Belastungen und Hilfebedarf
• „Ressourcen fördern“ – ein modulares familienorientiertes Hilfekonzept
• STEP Duo – ein Elternkurs für psychisch erkrankte Eltern
• AKisiA – Einblicke in die Beratungsarbeit mit betroffenen Familien
• Kinder psychisch kranker Eltern in der Schule
• Erziehungsfähigkeit und Sorgerecht bei psychisch kranken Eltern
• Entwicklungsstörungen bei Kindern psychisch kranker Eltern

Inhaltsverzeichnis ansehen

Der Herausgeber:

Prof. Dr. phil. habil. Johannes Jungbauer, Dipl.-Psych.,
Professor für Psychologie an der Kath. Hochschule Nordrhein-Westfalen in Aachen

 

Hier finden Sie den Waschzettel zum Buch (pdf- Infoblatt).

 

Zielgruppen: MitarbeiterInnen gemeindepsychiatrischer Einrichtungen, Studierende und Lehrende der Sozialpädagogik, Soziale Arbeit, Psychologie, betroffene Angehörige

Zusätzliche Information

Verlag

ISBN

978-3-8474-0570-2

eISBN

978-3-8474-0963-2

Format

A5

Umfang

277

Erscheinungsjahr

2016

Erscheinungsdatum

15.08.2016

Auflage

2.

Sprache

Deutsch

13 Bewertungen für Familien mit einem psychisch kranken Elternteil

  1. Wilhelm

    Johannes Jungbauer, dem Herausgeber des Bandes ist eine sehr gute Erweiterung seines Werkes gelungen. Die im Vorwort angekündigten Rückmeldungen hat er gezielt in die Praxis umgesetzt und das Buch um eine Reihe neuer und praxisorientierter Kapitel ergänzt.
    Im ersten Kapitel gibt der Herausgeber selbst eine kurze, aber sehr präzise und gelungene Übersicht über das Thema. Die weiteren Beiträge stellen eine gelungene facettenreiche Komposition an unterschiedlichen Themen dar. Somit ist es ein gutes Werk für diejenigen, die in der Praxis mit Kindern psychisch kranker Eltern zu tun haben, um neue Impulse für die Arbeit zu bekommen.
    Lehramtsstudierende sowie Studierende der Pädagogik und Sozialen Arbeit finden hier sicherlich auch interessante Themen für ihre Ausbildung.
    Sammelbände leiden häufig an einem einheitlichen Sprachfluss und in manchen Kapiteln mehr und anderen weniger an Verständlichkeit. Johannes Jungbauer hat hier als Herausgeber ganze Arbeit geleistet und einen in sich harmonischen Sammelband erstellt.

  2. Julia Bosch

    Das Buch „Familien mit einem psychisch kranken Elternteil“ vermittelt zum Einen einen detaillierten und interessanten Einblick in die Belastungsfaktoren, Entwicklungsrisiken und allgemeine Gefühlswelt der Kinder psychisch kranker Eltern. Dabei werden die vielen verschiedenen, sich wechselseitig bedingenden Faktoren, die das Risiko bestimmen, ob und wenn ja, in welcher Intensität die Kinder im Laufe ihres Lebens selbst psychisch erkranken werden, ausführlich herausgearbeitet.
    Zum Anderen werden auch die Sichtweise sowie das Belastungserleben der erkrankten Eltern thematisiert und es werden Schlussfolgerungen für Hilfe- und Beratungsangebote sowie Präventionsmaßnahmen gezogen.

    Die Mischung aus forschungsbezogenen und praxisorientierten Anteilen finde ich gelungen.
    Die Kapitel sind sehr verständlich verfasst und die Erkenntnisse bringen mir (insbesondere durch die konkreten Praxisbezüge) für mein Studium der Sozialen Arbeit, insbesondere meine Abschlussarbeit, viel.

  3. Bastian Vellguth

    Der Autor Johannes Jungbrunnen hat mit seinem Buch „Familien mit einem psychischen kranken Elternteil“, ein faktisches und gut verständliches Buch erarbeitet. Das Zusammenspiel aus Forschungsbefunden und praktischen Konzepten ist gelungen. Zu Anfang werden die Folgen einer elterlichen, psychischen Erkrankung erläutert. Dann werden Praxiskonzepte, wie die Beratung, oder das Elterntraining vorgestellt. Es ist sprachlich präzise und übersichtlich gegliedert.
    Mir als Studenten der Erziehungswissenschaft, hilft es nicht nur im Studium. Es hilft mir auch in der späteren Arbeit in der Kinder- und Jugendhilfe. Das liegt besonders an den praktischen Konzepten. Allen Studenten die pädagogische, oder psychologische Fächer studieren, sowie Menschen, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten, deren Eltern eine psychische Erkrankung leiden, ist dieses Buch wärmstens zu empfehlen.

    Mir als Studenten der Erziehungswissenschaft, hilft es nicht nur im Studium. Es hilft mir auch in der späteren Arbeit in der Kinder- und Jugendhilfe. Das liegt besonders an den praktischen Konzepten. Allen Studenten die pädagogische, oder psychologische Fächer studieren, sowie mit Kindern arbeiten, deren Eltern eine psychische Erkrankung leiden, ist dieses Buch wärmstens zu empfehlen.

  4. Dana

    Das Buch „Familien mit einem psychisch kranken Elternteil“ besticht durch einen klar strukturierten Aufbau und eine angenehme Lesart.

    Die Notwendigkeit zur Betrachtung der Thematik wird zu Beginn ausführlich erläutert, indem der Herausgeber, Prof. Dr. Jungbauer, auf die Belastungen, Entwicklungsrisiken und dem Hilfebedarf des genannten Klientel eingeht. Im Anschluss werden u.a. verschiedene Interventionsansätze für die Arbeit mit den betroffenen Elternteilen, Kindern oder auch der ganzen Familie vorgestellt.

    Der Herausgeber schafft es gekonnt, eine Brücke zwischen Theorie, Forschung und Praxis zu schlagen und einen Einblick in die Lebenswelt betroffener Familien zu geben. Über die theoretische Wissensvermittlung und Vorstellung verschiedener Unterstützungsmaßnahmen hinaus werden zudem konkrete Handlungsempfehlungen für Lehrer und Sozialpädagogen gegeben, die in ihrem Beruf mit betroffenen Kindern zu tun haben. Das Buch ist somit nicht nur für Betroffene, Angehörige und Sozialarbeiter, die im klinisch-therapeutischen Bereich arbeiten, geschrieben, sondern auch für weitere Interessierte, die Familien mit einem psychisch kranken Elternteil stützen wollen.

    Besonders interessant finde ich das Kapitel über die Jugendlichen psychisch kranker Eltern, die in der Fachliteratur häufig nicht genügend bedacht werden. Prof. Dr. Jungbauer spricht mit seiner Forschung eine Altersgruppe an, die sich in einer Entwicklungsphase befindet, die durch vielfältige Anforderungen, u.a. die Identitätsentwicklung, geprägt ist und andere Unterstützungsangebote fordert.

  5. Deborah

    Im Rahmen meiner Bachelorarbeit zum Thema Kinder psychisch kranker Eltern setzte ich mich bereits umfassend mit der Erstauflage dieses Werkes auseinander. In der 2. überarbeiteten und erweiterten Auflage liegt der Fokus nun noch mehr auf Konzepten und Erfahrungen aus der Praxis, die Anregungen und konkrete Anhaltspunkte für Angebote für Kinder psychisch kranker Eltern und ihre Familien liefern.

    Das Sammelwerk besticht durch seinen klar strukturierten Aufbau und seine gut verständliche Ausdrucksweise. Prof. Jungbauer schafft es gekonnt, eine Verbindung zwischen Theorie und Praxis zu ziehen und gibt einen umfassenden Einblick in familiäre Lebenswelten von Kindern psychisch kranker Eltern und ihren Familien. Dabei sind die Kapitel nach wie vor auch unabhängig voneinander lesbar.

    Das erste Kapitel führt den Leser in die Thematik ein und gibt einen gelungenen, kompakten Überblick über die Lebenssituationen, Belastungen, Entwicklungsrisiken, aber auch über die Schutzfaktoren und Resilienzen von Kindern psychisch kranker Eltern. Im Sinne einer ganzheitlichen, systemischen Betrachtungsweise werden hierbei die verschiedenen Perspektiven der einzelnen Familienmitglieder berücksichtigt. Diese familienorientierte Sichtweise zieht sich auch weiterhin wie ein roter Faden durch das gesamte Werk, denn: Psychische Krankheiten sind Familienkrankheiten! Dies bedeutet auch, dass eine ganzheitliche Betrachtung des Familiensystems notwendig ist, um die Auswirkungen einer psychischen Erkrankung umfassend zu verstehen und den Hilfebedarf der Familien differenziert einschätzen zu können.

    Der Herausgeber stellt verschiedene Praxiskonzepte zur Unterstützung von Kindern psychisch kranker Eltern praxisnah dar, z.B. das multimodale Interventionsprogramm „Ressourcen fördern“ oder das Aachener Modellprojekt „AKisiA“. Besonders gelungen ist meines Erachtens, dass fast alle Kapitel immer auch praktische Beispiele (z.B. Fallportraits) integrieren.

    Besonders spannend finde ich das Kapitel über Jugendliche mit psychisch kranken Eltern, da es bislang kaum differentielle Studien zu altersspezifischen Belastungslagen und Entwicklungsrisiken gibt. Insbesondere die Phase der Adoleszenz wird meist der Kindheit zugerechnet und nicht als eigene Entwicklungsphase betrachtet. Da sich die Entwicklungsanforderungen von Kindern und Jugendlichen jedoch teils erheblich unterscheiden, wollen Habers, Stelling und Jungbauer mit ihrer qualitativen Interviewstudie (9.Kapitel) einen Beitrag leisten, diese Forschungslücke zu schließen und weitere Untersuchungen anzuregen.

    Dieses Buch bietet einen praktischen Nutzen für all diejenigen, die in ihrer Arbeit mit Kindern psychisch kranker Eltern und ihren Familien zu tun haben. Insbesondere Fachkräfte, die Angebote aufbauen oder professionalisieren wollen, können von diesem Werk profitieren. Die wissenschaftlichen Beiträge wurden gelungen allgemeinverständlich dargestellt, sodass das Buch auch für Betroffene, Angehörige sowie interessierte Laien lesenswert ist. Die gelungene Mischung aus forschungsbezogenen und praxisorientierten Inhalten bietet auch für Studierende interessante inhaltliche Anregungen im Studium.

  6. Cimcime

    Das Sammelwerk von Professor Jungbaur ist eine praxisorientierte und wissenschaftlich gestützte Auflage. Im Buch werden unterschiedliche Aspekte rund um das Thema „psychisch kranke Eltern“ in neun Kapiteln erläutert.

    Das Buch ist insgesamt sehr strukturiert und logisch nachvollziehbar gegliedert, wobei die Kapiteln getrennt voneinander zu lesen und zu verstehen sind. Auch ist die Fachsprache sehr leserlich und leicht zu verstehen. Zunächst wird im Buch die Relevanz und die aktuelle Lage der Thematik erläutert, welches einen guten Einblick für „Themenfremde“ sehr nützlich und interessant ist.

    Der Herausgeber schafft es, einen guten Mix aus Praxis und Theorie gemeinsam zu bringen und für den Leser deutlich herauszuarbeiten. Beim Befassen mit diesem Buch, kann der Leser sowohl sehr nützliche und praxisnahe Beispiele entnehmen, als auch sich mit wissenschaftlich fundiertem Wissen ausstatten.

  7. Susi

    Aufgrund meines Studiengangs “ Erziehung und Bildung“ und der immer wiederkehrenden Thematik von psychisch kranken Elternteilen in Seminaren bin ich auf dieses Buch aufmerksam geworden.
    Das Buch “ Familien mit einem psychisch kranken Elternteil“ ist sehr strukturiert gegliedert und die Kapitel sind verständlich geschrieben.
    Zu Beginn des Buches gibt Johannes Jungbauer dem Leser eine kurze aber genaue Zusammenfassung über das Thema. Die weiteren Kapitel beschäftigen sich mit den Praxiskonzepten (Beratung und Elterntraining), unterstützende Bezugspersonen (Lehrer und Sozialpädagogen) in solchen Situationen, einen Einblick auf die unterschiedlichen psychischen Erkrankungen und die rechtlichen Folgen welche es mit sich bringen kann, wenn ein Elternteil darunter leidet.
    Ich bin der Meinung, dass das Buch bei jedem der mit Kindern oder Jugendlichen zusammen arbeitet nicht fehlen sollte. Durch die Mischung aus Praxis und Theorie ist es dem Leser möglich sich neues Wissen anzueignen.

  8. beatrice.krieger (Verifizierter Besitzer)

    Jungbauer, Johannes (Hrsg.); Familien mit einem psychisch kranken Elternteil; Forschungsbefunde und Praxiskonzepte; 2. überarbeitete und erweiterte Auflage; Verlag Barbara Budrich Opladen, Berlin, Toronto 2016; ISBN 978-3-8474-0570-2 (Paperback); eISBN 978-3-8474-0963-2 (eBook); http://www.budrich-verlag.de

    Das vorliegende Buch verbindet Forschungsbefunde mit Praxisbeispielen.
    Das Buch ist in neun eigenständige Kapitel unterteilt. Jedes Kapitel ist unabhängig von den anderen lesbar und verfügt über einen eigenen Literaturverweis. die unterschiedlichen Autoren setzten eigene Schwerpunkte, was das Buch zu einem, in meinen Augen, sehr gelungenen Gesamtkonzept zusammenführt.
    Es richtet sich ausdrücklich an Fachkräfte, die täglichen Umgang im pädagogischen, sozial- und sonderpädagogischen Alltag mit betroffenen Kindern haben. Genauso richtet es sich an die Alltagsunterstützer der Kinder und Jugendlichen. Ein Kapitel richtet sich explizit an Lehrer und Sozialpädagogen im schulischen Umfeld.
    Die Zusammenführung von Theorie und Praxis ist sehr eindeutig in den dargestellten Projekten (AKisi und STEP(Duo)) und den umfangreichen Falldarstellungen in jedem Kapitel. Neben den Bedürfnissen der Kindern wird auf die Belastungen, Hilfebedarfe der Eltern eingegangen. auch spielt die Frage nach Erziehungsfähigkeit, Kindeswohlgefährdung und Sorgerecht eine Rolle.

    Für welche Studiengänge ist das Buch geeignet? Alle Studiengänge im erziehungswissenschaftlichen Bereich, soziale Arbeit, Lehramt,
    aber auch an: pädagogische, sonder- und sozialpädagogische Fachkräfte, MitarbeiterInnen der Gemeindepsychiatrie, sowie alle Unterstützer in der Lebens- und Lernwelt der betroffenen Familien.

    Welche Vorkenntnisse muss ein Leser mitbringen? Pädagogisches Grundwissen ist von Vorteil. Für einen gelungenen Transfer in die eigene Arbeitswelt sind Grundkenntnisse in den Bereichen der systematischen Therapie, Entwicklungspsychologie und Auswertungsverfahren der im Buch angewendeten methodischen Vorgehensweisen.

    Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es in diesem Buch gut gelungen ist, eine Brücke zwischen Theorie und Praxis herzustellen. Auch ohne entsprechende Vorkenntnisse ist es gut verständlich geschrieben und lässt einen Alltagstransfer zu.
    Für alle Unterstützer von Familien in diesem Kontext uneingeschränkt empfehlenswert.

  9. Maria

    Das vorliegende Buch verbindet Theorie mit Praxis hervorragend. Es ist in neun von einander unabhängige Kapitel aufgeteilt, welche jeweils ihre eigenen Literaturlisten und Schwerpunkte haben. Sie sind voneinander unabhängig lesbar.
    Das Buch führt Studierende und Praktier_innen sehr gut in die Thematik ein. Besonders das erste Kapitel liefert eine guten theoretischen Überblick über die Thematik. Dies liegt auch an dem harmonischen Schreibstil der Autor_innen. Das Buch ist sehr gut lesbar.
    Es sprichtg Menschen an, die in pädagogischen Kontexten mit Betroffenen Arbeiten. Vorzugsweise würde ich aber sagen, ist das Buch für die Berufsgruppe der Sozial Arbeiter_innen geschrieben.
    Mir als Studentin der Sozialen Arbeit im Praxissemester hat es geholfen Impulse für meine Arbeit zu finden und diese zu reflektieren.

  10. Sarah

    In dem Buch „Familien mit einem psychisch kranken Elternteil“ ist es Johannes Jungbauer und den anderen Autoren sehr gut gelungen, die Theorie mit der Praxis zu verbinden. Es werden eindrucksvoll verschiedene Praxiskonzepte vorgestellt und beschrieben.Zudem werden nicht nur die allgemeinen Belastungen von Kindern mit psychisch kranken Eltern dargestellt, sondern unter anderem auch die besondere Situation von Jugendlichen sowie die Ergebnisse einer klinischen Einzelfallstudie. Das Thema der Familien mit psychisch kranken Elternteilen wurde bei uns im 3. Semester des Studiengangs „Erziehung und Bildung im Kindesalter“ bereits mehrfach thematisiert, sodass ich dieses Werk bestimmt noch oft verwenden werde.

  11. Chantal

    „Familien mit einem psychisch kranken Elternteil“ ist ein Sammelband, welches von Prof. Dr. phil. habil. Johannes Jungbauer, Professor für Psychologie an der Katholischen Hochschule NRW, Abteilung Aachen, herausgegeben und im wesentlichen mitverfasst wurde. Die zweite Auflage aus dem Jahr 2016 legt den Fokus insbesondere auf Konzepte und Erfahrungen aus der Praxis. Aus diesem Grund wurden dem Sammelband vier neue Artikel hinzugefügt, welche sich dem Lesefluss nahtlos einfügen. Die Autor*innen skizzieren auf anschauliche und eindrucksvolle Art und Weise die Arbeit mit Betroffenen. Neben diesen neuen, praxisorientierten Kapiteln beinhaltet das Buch außerdem eine Reihe grundlegender Artikel über den Forschungsstand im Bereich „Familien mit einem psychisch kranken Elternteil“. Dem Herausgeber gelingt dadurch auf nachvollziehbare Art und Weise die Verknüpfung zwischen Theorie und Praxis.
    Grundsätzlich punkten die im Sammelband enthaltenen Artikel alle mit ihrer angenehmen Lesart und einer verständlichen, auch für Laien nachvollziehbaren Ausdrucksweise. Die Veröffentlichung ist daher in meinen Augen sowohl für Studierende und Fachkräfte (z.B. Sozialarbeiter*innen, Lehrer*innen, Kindergärtner*innen und andere Multiplikator*innen) aber auch Interessierte mit anderen beruflichen Hintergründen geeignet. Der Sammelband gibt einen guten Überblick und bietet daher einen guten Einstieg in die Thematik.

  12. Sara

    In dem Buch „Familien mit einem psychisch kranken Elternteil“ wird in neun Kapiteln von jeweiligen Autoren die Lebenslage von betroffenen Familien von unterschiedlichen Gesichtspunkten aus betrachtet. Dabei wird die Situation aus der jeweiligen Perspektive der verschiedenen Betroffenen erörtert, was dieses Buch sehr interessant zu lesen macht. Denn neben der Perspektive des erkrankten Elternteils, wird vor allem auch die der betroffenen Kinder in den Fokus gebracht. Da ihre Lage bisher noch nicht allzu detailliert erforscht wurde, geht der Autor und Herausgeber Johannes Jungbauer zu Anfang auch nochmal direkt auf die Aktualität und Relevanz dieses Themas ein. Im gesamten Buch werden Theorie und Praxis gut les- und nachvollziehbar miteinander verbunden. Die Praxisbeispiele bieten so, neben den geschilderten Entwicklungsrisikobedingungen, eine gute Möglichkeit, das Thema aus einem fachlich relevanten Blickwinkel zu betrachten und machen das Buch zu einer guten Ergänzung des Studiums. Die Inhalte lassen sich gut in den bisherigen Lernstoff integrieren und sind somit für die spätere berufliche Praxis eine gute Rücklage.

  13. Laura

    Die 2. Auflage des Buches „Familien mit einem psychisch kranken Elternteil. Forschungsbefunde und Praxiskonzepte“ herausgegeben von Prof. Dr. Johannes Jungbauer bietet einem sehr anschaulichen und aufschlussreichen Einblick in die Thematik der Familien mit einem psychisch erkrankten Elternteil.

    Zu Beginn des Buches wird umfassend auf die Lebenssituation der Betroffenen eingegangen. Dabei werden sowohl potentielle Belastungen und Entwicklungsrisiken als auch Schutzfaktoren und Resilienzen ausführlich dargestellt. Abgeleitet davon wird der konkrete Hilfebedarf der Kinder thematisiert und aufgezeigt. Auf diese theoretische Einführung folgt die Darstellung verschiedener Praxiskonzepte, die sich an Betroffene richten. Hier fand ich persönlich den Beitrag über AKisiA besonders anregend für die eigene sozialarbeiterische Arbeit.

    Die Verknüpfung von Forschung, Praxis und Theorie ist innerhalb des gesamten Buches sehr gut gelungen, sodass der theoretische Input optimal durch Praxiskonzepte ergänzt und untermauert wird.

    Das Buch ist gut und übersichtlich strukturiert. Es lässt sich wunderbar lesen, da ein roter Faden deutlich zu erkennen ist. Trotzdem ist auch das Lesen einzelner Kapitel absolut möglich, da sie auch unabhängig voneinander sehr gut zu verstehen sind.

    Sprachlich ist das Buch sehr verständlich geschrieben. Trotz der vielen unterschiedlichen Autoren ist der Sprachstil zwischen den einzelnen Kapiteln zu keinem Zeitpunkt unangenehm sprunghaft.

    Zusammenfassend kann ich das Buch wirklich uneingeschränkt weiterempfehlen. Es ist sicherlich für all diejenigen ein gutes Buch, die erstmals einen Einblick in diese Thematik bekommen möchten. Aber auch Menschen, die in diesem Feld bereits erfahren sind, werden durch dieses Buch sicherlich neue Anregungen erfahren.

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Autor*innen

Schlagwörter

Elternschaft, Psychisch kranke Familienangehörige, Psychische Krankheit

Beschreibung

Beschreibung

Was bedeutet es für eine Familie, wenn die Mutter oder der Vater psychisch erkrankt? Alle Familienmitglieder sind mit-betroffen – die Kinder aber in besonderer Weise. Im Mittelpunkt des Buches stehen die Belastungen und Probleme von Familien mit einem psychisch erkrankten Elternteil. In den einzelnen Kapiteln werden Forschungsbefunde zu unterschiedlichen Aspekten des Themas sowie ausgewählte Konzepte für die psychosoziale Praxis vorgestellt.

Im Mittelpunkt des vorliegenden Buches stehen die Belastungen und Probleme von Familien mit einem psychisch erkrankten Elternteil sowie Möglichkeiten der Unterstützung. Leitend ist dabei der Grundgedanke, dass effektive Hilfen immer das gesamte Familiensystem einbeziehen sollten und die Kooperation unterschiedlicher Institutionen erfordern. Neben einem Überblick über den aktuellen Stand der Forschung und der Präsentation von ausgewählten neueren Forschungsarbeiten konzentriert sich das Buch vor allem auf praktische Handlungskonzepte für die Bildungseinrichtungen und Schulen sowie Eltern und Familien.

Aus dem Inhalt::
• Wenn Eltern psychisch krank sind: Belastungen und Hilfebedarf
• „Ressourcen fördern“ – ein modulares familienorientiertes Hilfekonzept
• STEP Duo – ein Elternkurs für psychisch erkrankte Eltern
• AKisiA – Einblicke in die Beratungsarbeit mit betroffenen Familien
• Kinder psychisch kranker Eltern in der Schule
• Erziehungsfähigkeit und Sorgerecht bei psychisch kranken Eltern
• Entwicklungsstörungen bei Kindern psychisch kranker Eltern

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Der Herausgeber:

Prof. Dr. phil. habil. Johannes Jungbauer, Dipl.-Psych.,
Professor für Psychologie an der Kath. Hochschule Nordrhein-Westfalen in Aachen

 

Hier finden Sie den Waschzettel zum Buch (pdf- Infoblatt).

 

Zielgruppen: MitarbeiterInnen gemeindepsychiatrischer Einrichtungen, Studierende und Lehrende der Sozialpädagogik, Soziale Arbeit, Psychologie, betroffene Angehörige

Bibliografie

Zusätzliche Information

Verlag

ISBN

978-3-8474-0570-2

eISBN

978-3-8474-0963-2

Format

A5

Umfang

277

Erscheinungsjahr

2016

Erscheinungsdatum

15.08.2016

Auflage

2.

Sprache

Deutsch

Bewertungen (13)

13 Bewertungen für Familien mit einem psychisch kranken Elternteil

  1. Wilhelm

    Johannes Jungbauer, dem Herausgeber des Bandes ist eine sehr gute Erweiterung seines Werkes gelungen. Die im Vorwort angekündigten Rückmeldungen hat er gezielt in die Praxis umgesetzt und das Buch um eine Reihe neuer und praxisorientierter Kapitel ergänzt.
    Im ersten Kapitel gibt der Herausgeber selbst eine kurze, aber sehr präzise und gelungene Übersicht über das Thema. Die weiteren Beiträge stellen eine gelungene facettenreiche Komposition an unterschiedlichen Themen dar. Somit ist es ein gutes Werk für diejenigen, die in der Praxis mit Kindern psychisch kranker Eltern zu tun haben, um neue Impulse für die Arbeit zu bekommen.
    Lehramtsstudierende sowie Studierende der Pädagogik und Sozialen Arbeit finden hier sicherlich auch interessante Themen für ihre Ausbildung.
    Sammelbände leiden häufig an einem einheitlichen Sprachfluss und in manchen Kapiteln mehr und anderen weniger an Verständlichkeit. Johannes Jungbauer hat hier als Herausgeber ganze Arbeit geleistet und einen in sich harmonischen Sammelband erstellt.

  2. Julia Bosch

    Das Buch „Familien mit einem psychisch kranken Elternteil“ vermittelt zum Einen einen detaillierten und interessanten Einblick in die Belastungsfaktoren, Entwicklungsrisiken und allgemeine Gefühlswelt der Kinder psychisch kranker Eltern. Dabei werden die vielen verschiedenen, sich wechselseitig bedingenden Faktoren, die das Risiko bestimmen, ob und wenn ja, in welcher Intensität die Kinder im Laufe ihres Lebens selbst psychisch erkranken werden, ausführlich herausgearbeitet.
    Zum Anderen werden auch die Sichtweise sowie das Belastungserleben der erkrankten Eltern thematisiert und es werden Schlussfolgerungen für Hilfe- und Beratungsangebote sowie Präventionsmaßnahmen gezogen.

    Die Mischung aus forschungsbezogenen und praxisorientierten Anteilen finde ich gelungen.
    Die Kapitel sind sehr verständlich verfasst und die Erkenntnisse bringen mir (insbesondere durch die konkreten Praxisbezüge) für mein Studium der Sozialen Arbeit, insbesondere meine Abschlussarbeit, viel.

  3. Bastian Vellguth

    Der Autor Johannes Jungbrunnen hat mit seinem Buch „Familien mit einem psychischen kranken Elternteil“, ein faktisches und gut verständliches Buch erarbeitet. Das Zusammenspiel aus Forschungsbefunden und praktischen Konzepten ist gelungen. Zu Anfang werden die Folgen einer elterlichen, psychischen Erkrankung erläutert. Dann werden Praxiskonzepte, wie die Beratung, oder das Elterntraining vorgestellt. Es ist sprachlich präzise und übersichtlich gegliedert.
    Mir als Studenten der Erziehungswissenschaft, hilft es nicht nur im Studium. Es hilft mir auch in der späteren Arbeit in der Kinder- und Jugendhilfe. Das liegt besonders an den praktischen Konzepten. Allen Studenten die pädagogische, oder psychologische Fächer studieren, sowie Menschen, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten, deren Eltern eine psychische Erkrankung leiden, ist dieses Buch wärmstens zu empfehlen.

    Mir als Studenten der Erziehungswissenschaft, hilft es nicht nur im Studium. Es hilft mir auch in der späteren Arbeit in der Kinder- und Jugendhilfe. Das liegt besonders an den praktischen Konzepten. Allen Studenten die pädagogische, oder psychologische Fächer studieren, sowie mit Kindern arbeiten, deren Eltern eine psychische Erkrankung leiden, ist dieses Buch wärmstens zu empfehlen.

  4. Dana

    Das Buch „Familien mit einem psychisch kranken Elternteil“ besticht durch einen klar strukturierten Aufbau und eine angenehme Lesart.

    Die Notwendigkeit zur Betrachtung der Thematik wird zu Beginn ausführlich erläutert, indem der Herausgeber, Prof. Dr. Jungbauer, auf die Belastungen, Entwicklungsrisiken und dem Hilfebedarf des genannten Klientel eingeht. Im Anschluss werden u.a. verschiedene Interventionsansätze für die Arbeit mit den betroffenen Elternteilen, Kindern oder auch der ganzen Familie vorgestellt.

    Der Herausgeber schafft es gekonnt, eine Brücke zwischen Theorie, Forschung und Praxis zu schlagen und einen Einblick in die Lebenswelt betroffener Familien zu geben. Über die theoretische Wissensvermittlung und Vorstellung verschiedener Unterstützungsmaßnahmen hinaus werden zudem konkrete Handlungsempfehlungen für Lehrer und Sozialpädagogen gegeben, die in ihrem Beruf mit betroffenen Kindern zu tun haben. Das Buch ist somit nicht nur für Betroffene, Angehörige und Sozialarbeiter, die im klinisch-therapeutischen Bereich arbeiten, geschrieben, sondern auch für weitere Interessierte, die Familien mit einem psychisch kranken Elternteil stützen wollen.

    Besonders interessant finde ich das Kapitel über die Jugendlichen psychisch kranker Eltern, die in der Fachliteratur häufig nicht genügend bedacht werden. Prof. Dr. Jungbauer spricht mit seiner Forschung eine Altersgruppe an, die sich in einer Entwicklungsphase befindet, die durch vielfältige Anforderungen, u.a. die Identitätsentwicklung, geprägt ist und andere Unterstützungsangebote fordert.

  5. Deborah

    Im Rahmen meiner Bachelorarbeit zum Thema Kinder psychisch kranker Eltern setzte ich mich bereits umfassend mit der Erstauflage dieses Werkes auseinander. In der 2. überarbeiteten und erweiterten Auflage liegt der Fokus nun noch mehr auf Konzepten und Erfahrungen aus der Praxis, die Anregungen und konkrete Anhaltspunkte für Angebote für Kinder psychisch kranker Eltern und ihre Familien liefern.

    Das Sammelwerk besticht durch seinen klar strukturierten Aufbau und seine gut verständliche Ausdrucksweise. Prof. Jungbauer schafft es gekonnt, eine Verbindung zwischen Theorie und Praxis zu ziehen und gibt einen umfassenden Einblick in familiäre Lebenswelten von Kindern psychisch kranker Eltern und ihren Familien. Dabei sind die Kapitel nach wie vor auch unabhängig voneinander lesbar.

    Das erste Kapitel führt den Leser in die Thematik ein und gibt einen gelungenen, kompakten Überblick über die Lebenssituationen, Belastungen, Entwicklungsrisiken, aber auch über die Schutzfaktoren und Resilienzen von Kindern psychisch kranker Eltern. Im Sinne einer ganzheitlichen, systemischen Betrachtungsweise werden hierbei die verschiedenen Perspektiven der einzelnen Familienmitglieder berücksichtigt. Diese familienorientierte Sichtweise zieht sich auch weiterhin wie ein roter Faden durch das gesamte Werk, denn: Psychische Krankheiten sind Familienkrankheiten! Dies bedeutet auch, dass eine ganzheitliche Betrachtung des Familiensystems notwendig ist, um die Auswirkungen einer psychischen Erkrankung umfassend zu verstehen und den Hilfebedarf der Familien differenziert einschätzen zu können.

    Der Herausgeber stellt verschiedene Praxiskonzepte zur Unterstützung von Kindern psychisch kranker Eltern praxisnah dar, z.B. das multimodale Interventionsprogramm „Ressourcen fördern“ oder das Aachener Modellprojekt „AKisiA“. Besonders gelungen ist meines Erachtens, dass fast alle Kapitel immer auch praktische Beispiele (z.B. Fallportraits) integrieren.

    Besonders spannend finde ich das Kapitel über Jugendliche mit psychisch kranken Eltern, da es bislang kaum differentielle Studien zu altersspezifischen Belastungslagen und Entwicklungsrisiken gibt. Insbesondere die Phase der Adoleszenz wird meist der Kindheit zugerechnet und nicht als eigene Entwicklungsphase betrachtet. Da sich die Entwicklungsanforderungen von Kindern und Jugendlichen jedoch teils erheblich unterscheiden, wollen Habers, Stelling und Jungbauer mit ihrer qualitativen Interviewstudie (9.Kapitel) einen Beitrag leisten, diese Forschungslücke zu schließen und weitere Untersuchungen anzuregen.

    Dieses Buch bietet einen praktischen Nutzen für all diejenigen, die in ihrer Arbeit mit Kindern psychisch kranker Eltern und ihren Familien zu tun haben. Insbesondere Fachkräfte, die Angebote aufbauen oder professionalisieren wollen, können von diesem Werk profitieren. Die wissenschaftlichen Beiträge wurden gelungen allgemeinverständlich dargestellt, sodass das Buch auch für Betroffene, Angehörige sowie interessierte Laien lesenswert ist. Die gelungene Mischung aus forschungsbezogenen und praxisorientierten Inhalten bietet auch für Studierende interessante inhaltliche Anregungen im Studium.

  6. Cimcime

    Das Sammelwerk von Professor Jungbaur ist eine praxisorientierte und wissenschaftlich gestützte Auflage. Im Buch werden unterschiedliche Aspekte rund um das Thema „psychisch kranke Eltern“ in neun Kapiteln erläutert.

    Das Buch ist insgesamt sehr strukturiert und logisch nachvollziehbar gegliedert, wobei die Kapiteln getrennt voneinander zu lesen und zu verstehen sind. Auch ist die Fachsprache sehr leserlich und leicht zu verstehen. Zunächst wird im Buch die Relevanz und die aktuelle Lage der Thematik erläutert, welches einen guten Einblick für „Themenfremde“ sehr nützlich und interessant ist.

    Der Herausgeber schafft es, einen guten Mix aus Praxis und Theorie gemeinsam zu bringen und für den Leser deutlich herauszuarbeiten. Beim Befassen mit diesem Buch, kann der Leser sowohl sehr nützliche und praxisnahe Beispiele entnehmen, als auch sich mit wissenschaftlich fundiertem Wissen ausstatten.

  7. Susi

    Aufgrund meines Studiengangs “ Erziehung und Bildung“ und der immer wiederkehrenden Thematik von psychisch kranken Elternteilen in Seminaren bin ich auf dieses Buch aufmerksam geworden.
    Das Buch “ Familien mit einem psychisch kranken Elternteil“ ist sehr strukturiert gegliedert und die Kapitel sind verständlich geschrieben.
    Zu Beginn des Buches gibt Johannes Jungbauer dem Leser eine kurze aber genaue Zusammenfassung über das Thema. Die weiteren Kapitel beschäftigen sich mit den Praxiskonzepten (Beratung und Elterntraining), unterstützende Bezugspersonen (Lehrer und Sozialpädagogen) in solchen Situationen, einen Einblick auf die unterschiedlichen psychischen Erkrankungen und die rechtlichen Folgen welche es mit sich bringen kann, wenn ein Elternteil darunter leidet.
    Ich bin der Meinung, dass das Buch bei jedem der mit Kindern oder Jugendlichen zusammen arbeitet nicht fehlen sollte. Durch die Mischung aus Praxis und Theorie ist es dem Leser möglich sich neues Wissen anzueignen.

  8. beatrice.krieger (Verifizierter Besitzer)

    Jungbauer, Johannes (Hrsg.); Familien mit einem psychisch kranken Elternteil; Forschungsbefunde und Praxiskonzepte; 2. überarbeitete und erweiterte Auflage; Verlag Barbara Budrich Opladen, Berlin, Toronto 2016; ISBN 978-3-8474-0570-2 (Paperback); eISBN 978-3-8474-0963-2 (eBook); http://www.budrich-verlag.de

    Das vorliegende Buch verbindet Forschungsbefunde mit Praxisbeispielen.
    Das Buch ist in neun eigenständige Kapitel unterteilt. Jedes Kapitel ist unabhängig von den anderen lesbar und verfügt über einen eigenen Literaturverweis. die unterschiedlichen Autoren setzten eigene Schwerpunkte, was das Buch zu einem, in meinen Augen, sehr gelungenen Gesamtkonzept zusammenführt.
    Es richtet sich ausdrücklich an Fachkräfte, die täglichen Umgang im pädagogischen, sozial- und sonderpädagogischen Alltag mit betroffenen Kindern haben. Genauso richtet es sich an die Alltagsunterstützer der Kinder und Jugendlichen. Ein Kapitel richtet sich explizit an Lehrer und Sozialpädagogen im schulischen Umfeld.
    Die Zusammenführung von Theorie und Praxis ist sehr eindeutig in den dargestellten Projekten (AKisi und STEP(Duo)) und den umfangreichen Falldarstellungen in jedem Kapitel. Neben den Bedürfnissen der Kindern wird auf die Belastungen, Hilfebedarfe der Eltern eingegangen. auch spielt die Frage nach Erziehungsfähigkeit, Kindeswohlgefährdung und Sorgerecht eine Rolle.

    Für welche Studiengänge ist das Buch geeignet? Alle Studiengänge im erziehungswissenschaftlichen Bereich, soziale Arbeit, Lehramt,
    aber auch an: pädagogische, sonder- und sozialpädagogische Fachkräfte, MitarbeiterInnen der Gemeindepsychiatrie, sowie alle Unterstützer in der Lebens- und Lernwelt der betroffenen Familien.

    Welche Vorkenntnisse muss ein Leser mitbringen? Pädagogisches Grundwissen ist von Vorteil. Für einen gelungenen Transfer in die eigene Arbeitswelt sind Grundkenntnisse in den Bereichen der systematischen Therapie, Entwicklungspsychologie und Auswertungsverfahren der im Buch angewendeten methodischen Vorgehensweisen.

    Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es in diesem Buch gut gelungen ist, eine Brücke zwischen Theorie und Praxis herzustellen. Auch ohne entsprechende Vorkenntnisse ist es gut verständlich geschrieben und lässt einen Alltagstransfer zu.
    Für alle Unterstützer von Familien in diesem Kontext uneingeschränkt empfehlenswert.

  9. Maria

    Das vorliegende Buch verbindet Theorie mit Praxis hervorragend. Es ist in neun von einander unabhängige Kapitel aufgeteilt, welche jeweils ihre eigenen Literaturlisten und Schwerpunkte haben. Sie sind voneinander unabhängig lesbar.
    Das Buch führt Studierende und Praktier_innen sehr gut in die Thematik ein. Besonders das erste Kapitel liefert eine guten theoretischen Überblick über die Thematik. Dies liegt auch an dem harmonischen Schreibstil der Autor_innen. Das Buch ist sehr gut lesbar.
    Es sprichtg Menschen an, die in pädagogischen Kontexten mit Betroffenen Arbeiten. Vorzugsweise würde ich aber sagen, ist das Buch für die Berufsgruppe der Sozial Arbeiter_innen geschrieben.
    Mir als Studentin der Sozialen Arbeit im Praxissemester hat es geholfen Impulse für meine Arbeit zu finden und diese zu reflektieren.

  10. Sarah

    In dem Buch „Familien mit einem psychisch kranken Elternteil“ ist es Johannes Jungbauer und den anderen Autoren sehr gut gelungen, die Theorie mit der Praxis zu verbinden. Es werden eindrucksvoll verschiedene Praxiskonzepte vorgestellt und beschrieben.Zudem werden nicht nur die allgemeinen Belastungen von Kindern mit psychisch kranken Eltern dargestellt, sondern unter anderem auch die besondere Situation von Jugendlichen sowie die Ergebnisse einer klinischen Einzelfallstudie. Das Thema der Familien mit psychisch kranken Elternteilen wurde bei uns im 3. Semester des Studiengangs „Erziehung und Bildung im Kindesalter“ bereits mehrfach thematisiert, sodass ich dieses Werk bestimmt noch oft verwenden werde.

  11. Chantal

    „Familien mit einem psychisch kranken Elternteil“ ist ein Sammelband, welches von Prof. Dr. phil. habil. Johannes Jungbauer, Professor für Psychologie an der Katholischen Hochschule NRW, Abteilung Aachen, herausgegeben und im wesentlichen mitverfasst wurde. Die zweite Auflage aus dem Jahr 2016 legt den Fokus insbesondere auf Konzepte und Erfahrungen aus der Praxis. Aus diesem Grund wurden dem Sammelband vier neue Artikel hinzugefügt, welche sich dem Lesefluss nahtlos einfügen. Die Autor*innen skizzieren auf anschauliche und eindrucksvolle Art und Weise die Arbeit mit Betroffenen. Neben diesen neuen, praxisorientierten Kapiteln beinhaltet das Buch außerdem eine Reihe grundlegender Artikel über den Forschungsstand im Bereich „Familien mit einem psychisch kranken Elternteil“. Dem Herausgeber gelingt dadurch auf nachvollziehbare Art und Weise die Verknüpfung zwischen Theorie und Praxis.
    Grundsätzlich punkten die im Sammelband enthaltenen Artikel alle mit ihrer angenehmen Lesart und einer verständlichen, auch für Laien nachvollziehbaren Ausdrucksweise. Die Veröffentlichung ist daher in meinen Augen sowohl für Studierende und Fachkräfte (z.B. Sozialarbeiter*innen, Lehrer*innen, Kindergärtner*innen und andere Multiplikator*innen) aber auch Interessierte mit anderen beruflichen Hintergründen geeignet. Der Sammelband gibt einen guten Überblick und bietet daher einen guten Einstieg in die Thematik.

  12. Sara

    In dem Buch „Familien mit einem psychisch kranken Elternteil“ wird in neun Kapiteln von jeweiligen Autoren die Lebenslage von betroffenen Familien von unterschiedlichen Gesichtspunkten aus betrachtet. Dabei wird die Situation aus der jeweiligen Perspektive der verschiedenen Betroffenen erörtert, was dieses Buch sehr interessant zu lesen macht. Denn neben der Perspektive des erkrankten Elternteils, wird vor allem auch die der betroffenen Kinder in den Fokus gebracht. Da ihre Lage bisher noch nicht allzu detailliert erforscht wurde, geht der Autor und Herausgeber Johannes Jungbauer zu Anfang auch nochmal direkt auf die Aktualität und Relevanz dieses Themas ein. Im gesamten Buch werden Theorie und Praxis gut les- und nachvollziehbar miteinander verbunden. Die Praxisbeispiele bieten so, neben den geschilderten Entwicklungsrisikobedingungen, eine gute Möglichkeit, das Thema aus einem fachlich relevanten Blickwinkel zu betrachten und machen das Buch zu einer guten Ergänzung des Studiums. Die Inhalte lassen sich gut in den bisherigen Lernstoff integrieren und sind somit für die spätere berufliche Praxis eine gute Rücklage.

  13. Laura

    Die 2. Auflage des Buches „Familien mit einem psychisch kranken Elternteil. Forschungsbefunde und Praxiskonzepte“ herausgegeben von Prof. Dr. Johannes Jungbauer bietet einem sehr anschaulichen und aufschlussreichen Einblick in die Thematik der Familien mit einem psychisch erkrankten Elternteil.

    Zu Beginn des Buches wird umfassend auf die Lebenssituation der Betroffenen eingegangen. Dabei werden sowohl potentielle Belastungen und Entwicklungsrisiken als auch Schutzfaktoren und Resilienzen ausführlich dargestellt. Abgeleitet davon wird der konkrete Hilfebedarf der Kinder thematisiert und aufgezeigt. Auf diese theoretische Einführung folgt die Darstellung verschiedener Praxiskonzepte, die sich an Betroffene richten. Hier fand ich persönlich den Beitrag über AKisiA besonders anregend für die eigene sozialarbeiterische Arbeit.

    Die Verknüpfung von Forschung, Praxis und Theorie ist innerhalb des gesamten Buches sehr gut gelungen, sodass der theoretische Input optimal durch Praxiskonzepte ergänzt und untermauert wird.

    Das Buch ist gut und übersichtlich strukturiert. Es lässt sich wunderbar lesen, da ein roter Faden deutlich zu erkennen ist. Trotzdem ist auch das Lesen einzelner Kapitel absolut möglich, da sie auch unabhängig voneinander sehr gut zu verstehen sind.

    Sprachlich ist das Buch sehr verständlich geschrieben. Trotz der vielen unterschiedlichen Autoren ist der Sprachstil zwischen den einzelnen Kapiteln zu keinem Zeitpunkt unangenehm sprunghaft.

    Zusammenfassend kann ich das Buch wirklich uneingeschränkt weiterempfehlen. Es ist sicherlich für all diejenigen ein gutes Buch, die erstmals einen Einblick in diese Thematik bekommen möchten. Aber auch Menschen, die in diesem Feld bereits erfahren sind, werden durch dieses Buch sicherlich neue Anregungen erfahren.

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